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	<title>Cinematheque du Rhin superieur - Kinemathek Oberrhein - Contributions de l’utilisateur [fr]</title>
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		<id>https://rhinedits.u-strasbg.fr/w/index.php?title=Bas:Neubau_Hauptstra%C3%9Fe_(LFS03572)&amp;diff=18162</id>
		<title>Bas:Neubau Hauptstraße (LFS03572)</title>
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		<updated>2021-04-29T10:05:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cédric Carvalho : Modifié automatiquement depuis la page Bas:Neubau Hauptstraße (LFS03572).&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{FicheSequence&lt;br /&gt;
|titreCree=Non&lt;br /&gt;
|titre=Neubau Hauptstraße&lt;br /&gt;
|idSupport=LFS03572&lt;br /&gt;
|dateDebut=1953&lt;br /&gt;
|video=LFS_03572_Neubau_Hauptstrasse_1953&lt;br /&gt;
|coloration=Noir_et_blanc&lt;br /&gt;
|son=Muet&lt;br /&gt;
|timecode=00:00:00&lt;br /&gt;
|duree=00:02:23&lt;br /&gt;
|genre=Film_amateur&lt;br /&gt;
|format_original=16 mm&lt;br /&gt;
|Etat_redaction=Non&lt;br /&gt;
|Etat_publication=Non&lt;br /&gt;
|apercu=Neubau_Hauptstrasse_3.png&lt;br /&gt;
|username=Cédric Carvalho&lt;br /&gt;
|userrealname=Cédric Carvalho&lt;br /&gt;
|datesignature=2021-04-29&lt;br /&gt;
|lieuTournage=48.80421, 8.31858&lt;br /&gt;
|thematique=Second World War : post-war period&lt;br /&gt;
|Resume_fr=Der Film ''Neubau Hauptstraße'' ist ein stummer Schwarzweißfilm, der vermutlich 1953 im Dezember im Stadtzentrum von Gaggenau, einer Stadt im Westen Baden-Württembergs nahe Baden-Baden und Rastatt, gedreht wurde&amp;lt;ref&amp;gt;„Stadtplan Gaggenau“, ''Städte-Verlag'', [online], URL: https://www.unser-stadtplan.de/stadtplan/gaggenau/kartenstartpunkt/stadtplan-gaggenau.map, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Es handelt sich hierbei um einen Amateurfilm, welcher 2 Minuten und 23 Sekunden dauert und in 15 verschiedene Szenen eingeteilt ist. In diesem Film geht es um die Wiederaufbau- und Reparationsarbeiten in Gaggenau nach dem Zweiten Weltkrieg. Neben mehreren Baustellen und Ruinen zeigt dieser Film auch noch das alltägliche Leben in den Straßen einer deutschen Stadt, die sich langsam von den Kriegszerstörungen erholt.&lt;br /&gt;
|Description_fr=In den ersten Sequenzen des Amateurfilms ''Neubau Hauptstraße'' kann man die St. Josef Kirche betrachten, wobei ein Leitergerüst um den oberen Teil des Turms auf mögliche Reparationsarbeiten an dem Gebäude hindeutet. Der Kameramann filmt dabei die Hauptstraße, welche zur Kirche führt. Man sieht sowohl Autos vorbeifahren, als auch Fußgänger auf dem Bürgersteig spazieren. Ein Kind schaut dabei in die Kamera und winkt ihr zu. Auf der anderen Seite der Straße erkennt man ein Gebäude mit der Aufschrift „Feuerwehr“. In der nächsten Sequenz filmt der Kameramann das gleiche Kirchengebäude von nahem. Hierbei erkennt man, dass vor der Kirche ein Spruchband mit der Aufschrift „Fröhliches Weinachten“ hinter einem Tannenbaum hängt. Zusätzlich werden die Ruinen und die Bauarbeiten neben der St. Josef Kirche gezeigt. Die Kirche, genauso wie die Baustelle und die Ruinen, wird in den darauffolgenden Sequenzen aus einem höheren Blickwinkel gefilmt, wobei die Kamera sich einen kurzen Augenblick lang auf den Kran der Baustelle fixiert. [[Fichier:Exemple.png|vignette|Bildschirmaufnahme der St. Josef Kirche des Films ''Neubau Hauptstraße'', [00:00:05], „Neubau Hauptstraße“, ''Cinémathèque du Rhin supérieur – Kinemathek Oberrhein'', [online], URL: https://rhinedits.u-strasbg.fr/w/index.php/Bas:Neubau_Hauptstra%C3%9Fe_(LFS03572),  [konsultiert den 29. April 2021].]]	[[Fichier:1690279_01.jpeg|vignette|Ein rezentes Foto der St. Josef Kirche von Gaggenau, „Pilgerwanderung auf dem Jakobsweg nach Baden-Baden“, ''Schwarzwald Tourismus GmbH'', [online], URL: https://www.schwarzwald-tourismus.info/stg/event/detail/Gaggenau-Wanderungen-Fuehrungen-Pilgerwanderung-auf-dem-Jakobsweg-nach-Baden-Baden-1690279, [konsultiert den 29. April 2021].]]Währenddessen kann man einen Radfahrer sowie einen Mann, welcher sein Pferd führt, erkennen. Die nächste Aufnahme zeigt eine Glocke, die mit einem Tannenkranz bestückt ist, und in der Luft hängt. Diese befindet sich unmittelbar in der Nähe einer Baustelle, auf der mehrere Bauarbeiter bei der Arbeit zu sehen sind. Diese Baustelle befindet sich höchstwahrscheinlich nahe einer weihnachtlich-dekorierten Hauptstraße, auf der viel Betrieb ist. Man sieht unter Anderem mehrere Radfahrer, Passanten und geparkte Wagen, wobei ein Bus die Straße entlang auf die Kamera zufährt. Die folgende Sequenz scheint auf einer Baustelle selbst gedreht worden zu sein, wobei man eine Betonmischmaschine betrachten kann. Wahrscheinlich auf der Rückseite eines Baggers sieht man die Aufschrift „F. Grötz KG Bauunternehmen Gaggenau Weserhütte“. Die nächsten Aufnahmen zeigen drei Kinder, die auf einer Straße in Richtung Kamera gehen und dabei mit einem Fahrrad spielen. Diese Straße liegt nahe einer Baustelle und einem Gebäude, welches von einem Gerüst umgeben ist.  Danach werden Sequenzen von Arbeitern gezeigt, die auf der Baustelle neben der St. Josef Kirche arbeiten. Diese Baustelle liegt unmittelbar an einer Straße, die unter einem Gebäude hindurch verläuft. Man kann hierbei Bauarbeiter, sowie Passanten und einen Radfahrer sehen. Linkerhand befindet sich eine Vitrine, die eine Menge Porzellanware zeigt. Ein Kind rennt zu dieser Vitrine und schaut sich die Ware an. In der letzten kurzen Sequenz erkennt man nochmal das Gerüst und den Kran der Baustelle.&lt;br /&gt;
|Contexte_et_analyse_fr=Seit Jahrhunderten ist die Gemeinde Gaggenau für ihre Industrie und Produktion bekannt. Die Eröffnung eines Hammerwerkes im Jahre 1683 markiert den Beginn der Industriellen Zukunft der Ortschaft Gaggenau, welche 1772 auch noch eine Glashütte bekam. Mit der Zeit entwickelt sich die Industrie in der Gemeinde und zieht dabei mehr und mehr Arbeitssuchende an, die von dem starken Bedarf an Arbeitskräften in den verschiedenen Werken profitieren. 1886 wird in den Gaggenauer Eisenwerken erstmals ein Automobil hergestellt, was 1894-1895 zur Gründung der Firma ''Bergmanns Industriewerke'' führt. Diese Firma spezialisiert sich auf die Produktion von Motorfahrzeugen und schafft es den ersten marktfähigen Benzin-Kraftwagen herzustellen. Im Jahre 1905 wird aus dieser Kraftfahrzeugbauabteilung die ''Süddeutsche Automobilfabrik GmbH'', welche 1907 von ''Benz &amp;amp; Cie. Rheinische Gasmotorenfabrik'' übernommen wird. Im Jahre 1911 wird diese Automobilfirma offiziell in ''Benz-Werke Gaggenau GmbH'' umbenannt, welche ab 1926, durch die Fusion der Firmen ''Daimler-Motorengesellschaft'' und ''Benz &amp;amp; Cie. Rheinische Gasmotorenfabrik'', der neuen Firma ''Daimler-Benz'' unterliegt. 1922 wird Gaggenau offiziell eine Stadt, da die Einwohnerzahl durch die industrielle Nachfrage an Arbeitskräfte sehr viele Leute anlockte&amp;lt;ref&amp;gt;„Gaggenau damals und heute – Stadtgeschichte“, ''Stadt Gaggenau'', [online], URL:  https://www.gaggenau.de/stadtgeschichte.4357.htm#:~:text=Gaggenau%2C%20am%20Fu%C3%9Fe%20des%20Murgtals,zu%20einem%20pulsierenden%20Industriezentrum%20entwickelt, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg ausbrach wurde die deutsche Wirtschaft fast ausschließlich auf die Rüstungsindustrie eingestellt. Die Fahrzeugsindustrie durfte fast keine Privatkunden mehr beliefern. Als 1941 die Operation Barbarossa begann, wurde die gesamte Pkw- und Lkw Produktion der Firma Daimler-Benz an das Heer und an kriegswichtige Betriebe ausgeliefert. Auch im Bereich der Forschung und der Entwicklung diktierte der Krieg das Vorgehen der deutschen Firmen. Dies war auch der Fall für das Daimler-Benz Werk in Gaggenau, wo ebenfalls Waffen, Munition, Granaten und Flugzeugteile hergestellt wurden&amp;lt;ref&amp;gt;Christian SCHOLZ, „Unsere Geschichte. Unsere Verantwortung.“, ''Daimler AG'', [online], URL: https://www.daimler.com/magazin/kultur/75-jahre-2-weltkrieg.html, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Doch auch noch andere Werke der Gemeinde mussten für die deutsche Rüstungsindustrie produzieren, wie beispielsweise die ''Gottfried Lindner A.G.''. Genau jene Werke wurden von den Alliierten als prioritäre Ziele angesehen, welche durch ihre Zerstörung die deutsche Rüstungsgüterproduktion lähmen sollten. Am 10. September 1944 wurde die Stadt ein erstes Mal von 140 amerikanische B-17 Bomber angegriffen. Am 3. Oktober 1944 folgte ein zweiter Angriff, welcher von 139 B-24 Bomber ausgeführt wurde&amp;lt;ref&amp;gt;„WWII 8thAAF Combat Chronology – July 1944 through december 1944“, ''Eighth Air Force Historical Society'', [online], URL: https://web.archive.org/web/20101018222453/http://8thafhs.org/combat1944b.htm, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Dabei kamen 200 Menschen ums Leben. Beide Fliegerangriffe zerstörten oder beschädigten ebenso 2.123 Gebäude, was zu jener Zeit etwa 70 Prozent der Stadt Gaggenau entsprach&amp;lt;ref&amp;gt;„Gaggenau blickt auf seine tragische Geschichte – 200 Tote bei Fliegerangriffen im Zweiten Weltkrieg – Gottesdienste am 10. September“, ''Goodnews 4 Baden – Baden'', [online], URL: https://www.goodnews4.de/nachrichten/rathaus-service/murgtal/item/gaggenau-blickt-auf-seine-tragische-geschichte, [konsultiert den 17. November 2020] und Willi ECHLE, ''Gaggenau in Vergangenheit und Gegenwart'', Gaggenau: Stadtverwaltung Gaggenau, 1968, S. 185.&amp;lt;/ref&amp;gt;.[[Fichier:Fliegerangriff_160819_f160193d5b78dd9e1d0f480969900a77.jpeg|vignette|Dieses Foto beurteilt den Ausmaß der Zerstörungen in Gaggenau nach den alliierten Fliegerangriffen von September und Oktober 1944. Im Hintergrund erkennt man ebenfalls die St. Josef Kirche, die ebenfalls beschädigt wurde. „Gaggenau blickt auf seine tragische Geschichte – 200 Tote bei Fliegerangriffen im Zweiten Weltkrieg – Gottesdienste am 10. September“, ''Goodnews 4 Baden – Baden'', [online], URL: https://www.goodnews4.de/nachrichten/rathaus-service/murgtal/item/gaggenau-blickt-auf-seine-tragische-geschichte, [konsultiert den 29. April 2021].]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Nach diesen Fliegerangriffen und nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, musste Gaggenau wieder auf die Beine kommen. Da ein Großteil der Stadt stark beschädigt oder zerstört war, mussten sehr viele Gebäude wiederaufgebaut oder repariert werden. Der analysierte Film zeigt genau diese Wiederaufbau- und Reparationsarbeiten, die in Gaggenau von 1945 bis 1958 dauerten und, wie die Gemeindeinternetseite es vorgibt, durch die Kommune, die Industrie, den Einzelhandel und Privatpersonen geprägt wurden&amp;lt;ref&amp;gt;„Gaggenau damals und heute – Stadtgeschichte“, ''Stadt Gaggenau'', [online], URL:  https://www.gaggenau.de/stadtgeschichte.4357.htm#:~:text=Gaggenau%2C%20am%20Fu%C3%9Fe%20des%20Murgtals,zu%20einem%20pulsierenden%20Industriezentrum%20entwickelt, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Die dargestellten Sequenzen, die 1953 gedreht wurden, spielen sich in diesem Wiederaufbaukontext ab und zeigen sehr gut, wie diese Arbeiten ausgeführt wurden und, dass acht Jahre nach dem Krieg noch immer nicht alles repariert oder neuerrichtet war. Man merkt auch, dass die St. Josef Kirche ebenfalls beschädigt wurde und Ende 1953 noch immer in Reparatur war. Tatsächlich wurde der Wiederaufbau der Stadt erst mit der Einweihung des neuen Rathauses am 27. September 1958 offiziell als abgeschlossen bezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;„Gaggenau damals und heute – Stadtgeschichte“, ''Stadt Gaggenau'', [online], URL:  https://www.gaggenau.de/stadtgeschichte.4357.htm#:~:text=Gaggenau%2C%20am%20Fu%C3%9Fe%20des%20Murgtals,zu%20einem%20pulsierenden%20Industriezentrum%20entwickelt, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Anhand dieser Sequenzen kann man auch feststellen, wie die Bauarbeiten verliefen und welche Materialien damals verwendet wurden. Man arbeitete sehr viel mit Holz, wahrscheinlich weil andere Materialien fehlten oder weil man dank der naheliegenden Wälder schneller an Holz kam.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film unterstreicht noch eine weitere wichtige Gegebenheit. Obwohl die Stadt und ihre Einwohner durch den Krieg sehr gelitten haben und die Menschen nun in einer zerstörten Landschaft leben müssen, geht das Leben weiter. Zwar prägen der Wiederaufbau und die Reparationsarbeiten die Stadt Gaggenau, doch dies hält ihre Bürger nicht davon ab ihr Leben und ihren Alltag weiterzuführen. Man erkennt Leute, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad durch weihnachtlich dekorierte Straßen an den Baustellen spazieren, Kinder spielen auf Straßen neben gerüstumhüllten oder zerstörten Gebäuden, und vor der Kirche steht sogar ein Tannenbaum und ein Spruchband mit der Aufschrift „Fröhliches Weinachten“. Man kann also sagen, dass die Stadt Gaggenau langsam aber sicher wieder auf die Beine kam, was uns diese Sequenzen anschaulich darstellen.&lt;br /&gt;
|Bibliographie=ECHLE (Willi), ''Gaggenau in Vergangenheit und Gegenwart'', Gaggenau: Stadtverwaltung Gaggenau, 1968.&lt;br /&gt;
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		<author><name>Cédric Carvalho</name></author>
		
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		<title>Bas:Neubau Hauptstraße (LFS03572)</title>
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		<updated>2021-04-29T10:04:41Z</updated>

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&lt;hr /&gt;
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|Etat_publication=Non&lt;br /&gt;
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|thematique=Second World War : post-war period&lt;br /&gt;
|Resume_fr=Der Film ''Neubau Hauptstraße'' ist ein stummer Schwarzweißfilm, der vermutlich 1953 im Dezember im Stadtzentrum von Gaggenau, einer Stadt im Westen Baden-Württembergs nahe Baden-Baden und Rastatt, gedreht wurde&amp;lt;ref&amp;gt;„Stadtplan Gaggenau“, ''Städte-Verlag'', [online], URL: https://www.unser-stadtplan.de/stadtplan/gaggenau/kartenstartpunkt/stadtplan-gaggenau.map, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Es handelt sich hierbei um einen Amateurfilm, welcher 2 Minuten und 23 Sekunden dauert und in 15 verschiedene Szenen eingeteilt ist. In diesem Film geht es um die Wiederaufbau- und Reparationsarbeiten in Gaggenau nach dem Zweiten Weltkrieg. Neben mehreren Baustellen und Ruinen zeigt dieser Film auch noch das alltägliche Leben in den Straßen einer deutschen Stadt, die sich langsam von den Kriegszerstörungen erholt.&lt;br /&gt;
|Description_fr=In den ersten Sequenzen des Amateurfilms ''Neubau Hauptstraße'' kann man die St. Josef Kirche betrachten, wobei ein Leitergerüst um den oberen Teil des Turms auf mögliche Reparationsarbeiten an dem Gebäude hindeutet. Der Kameramann filmt dabei die Hauptstraße, welche zur Kirche führt. Man sieht sowohl Autos vorbeifahren, als auch Fußgänger auf dem Bürgersteig spazieren. Ein Kind schaut dabei in die Kamera und winkt ihr zu. Auf der anderen Seite der Straße erkennt man ein Gebäude mit der Aufschrift „Feuerwehr“. In der nächsten Sequenz filmt der Kameramann das gleiche Kirchengebäude von nahem. Hierbei erkennt man, dass vor der Kirche ein Spruchband mit der Aufschrift „Fröhliches Weinachten“ hinter einem Tannenbaum hängt. Zusätzlich werden die Ruinen und die Bauarbeiten neben der St. Josef Kirche gezeigt. Die Kirche, genauso wie die Baustelle und die Ruinen, wird in den darauffolgenden Sequenzen aus einem höheren Blickwinkel gefilmt, wobei die Kamera sich einen kurzen Augenblick lang auf den Kran der Baustelle fixiert. [[Fichier:Exemple.png|vignette|Bildschirmaufnahme der St. Josef Kirche des Films ''Neubau Hauptstraße'', [00:00:05], „Neubau Hauptstraße“, ''Cinémathèque du Rhin supérieur – Kinemathek Oberrhein'', [online], URL: https://rhinedits.u-strasbg.fr/w/index.php/Bas:Neubau_Hauptstra%C3%9Fe_(LFS03572),  [konsultiert den 29. April 2021].]]	[[Fichier:1690279_01.jpeg|vignette|Ein rezentes Foto der St. Josef Kirche von Gaggenau, „Pilgerwanderung auf dem Jakobsweg nach Baden-Baden“, ''Schwarzwald Tourismus GmbH'', [online], URL: https://www.schwarzwald-tourismus.info/stg/event/detail/Gaggenau-Wanderungen-Fuehrungen-Pilgerwanderung-auf-dem-Jakobsweg-nach-Baden-Baden-1690279, [konsultiert den 29. April 2021].]]Währenddessen kann man einen Radfahrer sowie einen Mann, welcher sein Pferd führt, erkennen. Die nächste Aufnahme zeigt eine Glocke, die mit einem Tannenkranz bestückt ist, und in der Luft hängt. Diese befindet sich unmittelbar in der Nähe einer Baustelle, auf der mehrere Bauarbeiter bei der Arbeit zu sehen sind. Diese Baustelle befindet sich höchstwahrscheinlich nahe einer weihnachtlich-dekorierten Hauptstraße, auf der viel Betrieb ist. Man sieht unter Anderem mehrere Radfahrer, Passanten und geparkte Wagen, wobei ein Bus die Straße entlang auf die Kamera zufährt. Die folgende Sequenz scheint auf einer Baustelle selbst gedreht worden zu sein, wobei man eine Betonmischmaschine betrachten kann. Wahrscheinlich auf der Rückseite eines Baggers sieht man die Aufschrift „F. Grötz KG Bauunternehmen Gaggenau Weserhütte“. Die nächsten Aufnahmen zeigen drei Kinder, die auf einer Straße in Richtung Kamera gehen und dabei mit einem Fahrrad spielen. Diese Straße liegt nahe einer Baustelle und einem Gebäude, welches von einem Gerüst umgeben ist.  Danach werden Sequenzen von Arbeitern gezeigt, die auf der Baustelle neben der St. Josef Kirche arbeiten. Diese Baustelle liegt unmittelbar an einer Straße, die unter einem Gebäude hindurch verläuft. Man kann hierbei Bauarbeiter, sowie Passanten und einen Radfahrer sehen. Linkerhand befindet sich eine Vitrine, die eine Menge Porzellanware zeigt. Ein Kind rennt zu dieser Vitrine und schaut sich die Ware an. In der letzten kurzen Sequenz erkennt man nochmal das Gerüst und den Kran der Baustelle.&lt;br /&gt;
|Contexte_et_analyse_fr=Seit Jahrhunderten ist die Gemeinde Gaggenau für ihre Industrie und Produktion bekannt. Die Eröffnung eines Hammerwerkes im Jahre 1683 markiert den Beginn der Industriellen Zukunft der Ortschaft Gaggenau, welche 1772 auch noch eine Glashütte bekam. Mit der Zeit entwickelt sich die Industrie in der Gemeinde und zieht dabei mehr und mehr Arbeitssuchende an, die von dem starken Bedarf an Arbeitskräften in den verschiedenen Werken profitieren. 1886 wird in den Gaggenauer Eisenwerken erstmals ein Automobil hergestellt, was 1894-1895 zur Gründung der Firma ''Bergmanns Industriewerke'' führt. Diese Firma spezialisiert sich auf die Produktion von Motorfahrzeugen und schafft es den ersten marktfähigen Benzin-Kraftwagen herzustellen. Im Jahre 1905 wird aus dieser Kraftfahrzeugbauabteilung die ''Süddeutsche Automobilfabrik GmbH'', welche 1907 von ''Benz &amp;amp; Cie. Rheinische Gasmotorenfabrik'' übernommen wird. Im Jahre 1911 wird diese Automobilfirma offiziell in ''Benz-Werke Gaggenau GmbH'' umbenannt, welche ab 1926, durch die Fusion der Firmen ''Daimler-Motorengesellschaft'' und ''Benz &amp;amp; Cie. Rheinische Gasmotorenfabrik'', der neuen Firma ''Daimler-Benz'' unterliegt. 1922 wird Gaggenau offiziell eine Stadt, da die Einwohnerzahl durch die industrielle Nachfrage an Arbeitskräfte sehr viele Leute anlockte&amp;lt;ref&amp;gt;„Gaggenau damals und heute – Stadtgeschichte“, ''Stadt Gaggenau'', [online], URL:  https://www.gaggenau.de/stadtgeschichte.4357.htm#:~:text=Gaggenau%2C%20am%20Fu%C3%9Fe%20des%20Murgtals,zu%20einem%20pulsierenden%20Industriezentrum%20entwickelt, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Als am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg ausbrach wurde die deutsche Wirtschaft fast ausschließlich auf die Rüstungsindustrie eingestellt. Die Fahrzeugsindustrie durfte fast keine Privatkunden mehr beliefern. Als 1941 die Operation Barbarossa begann, wurde die gesamte Pkw- und Lkw Produktion der Firma Daimler-Benz an das Heer und an kriegswichtige Betriebe ausgeliefert. Auch im Bereich der Forschung und der Entwicklung diktierte der Krieg das Vorgehen der deutschen Firmen. Dies war auch der Fall für das Daimler-Benz Werk in Gaggenau, wo ebenfalls Waffen, Munition, Granaten und Flugzeugteile hergestellt wurden&amp;lt;ref&amp;gt;Christian SCHOLZ, „Unsere Geschichte. Unsere Verantwortung.“, ''Daimler AG'', [online], URL: https://www.daimler.com/magazin/kultur/75-jahre-2-weltkrieg.html, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Doch auch noch andere Werke der Gemeinde mussten für die deutsche Rüstungsindustrie produzieren, wie beispielsweise die ''Gottfried Lindner A.G.''. Genau jene Werke wurden von den Alliierten als prioritäre Ziele angesehen, welche durch ihre Zerstörung die deutsche Rüstungsgüterproduktion lähmen sollten. Am 10. September 1944 wurde die Stadt ein erstes Mal von 140 amerikanische B-17 Bomber angegriffen. Am 3. Oktober 1944 folgte ein zweiter Angriff, welcher von 139 B-24 Bomber ausgeführt wurde&amp;lt;ref&amp;gt;„WWII 8thAAF Combat Chronology – July 1944 through december 1944“, ''Eighth Air Force Historical Society'', [online], URL: https://web.archive.org/web/20101018222453/http://8thafhs.org/combat1944b.htm, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Dabei kamen 200 Menschen ums Leben. Beide Fliegerangriffe zerstörten oder beschädigten ebenso 2.123 Gebäude, was zu jener Zeit etwa 70 Prozent der Stadt Gaggenau entsprach&amp;lt;ref&amp;gt;„Gaggenau blickt auf seine tragische Geschichte – 200 Tote bei Fliegerangriffen im Zweiten Weltkrieg – Gottesdienste am 10. September“, ''Goodnews 4 Baden – Baden'', [online], URL: https://www.goodnews4.de/nachrichten/rathaus-service/murgtal/item/gaggenau-blickt-auf-seine-tragische-geschichte, [konsultiert den 17. November 2020] und Willi ECHLE, ''Gaggenau in Vergangenheit und Gegenwart'', Gaggenau: Stadtverwaltung Gaggenau, 1968, S. 185.&amp;lt;/ref&amp;gt;.[[Fichier:Fliegerangriff_160819_f160193d5b78dd9e1d0f480969900a77.jpeg|vignette|Dieses Foto beurteilt den Ausmaß der Zerstörungen in Gaggenau nach den alliierten Fliegerangriffen von September und Oktober 1944. Im Hintergrund erkennt man ebenfalls die St. Josef Kirche, die ebenfalls beschädigt wurde. „Gaggenau blickt auf seine tragische Geschichte – 200 Tote bei Fliegerangriffen im Zweiten Weltkrieg – Gottesdienste am 10. September“, ''Goodnews 4 Baden – Baden'', [online], URL: https://www.goodnews4.de/nachrichten/rathaus-service/murgtal/item/gaggenau-blickt-auf-seine-tragische-geschichte, [konsultiert den 29. April 2021].]]&lt;br /&gt;
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Nach diesen Fliegerangriffen und nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, musste Gaggenau wieder auf die Beine kommen. Da ein Großteil der Stadt stark beschädigt oder zerstört war, mussten sehr viele Gebäude wiederaufgebaut oder repariert werden. Der analysierte Film zeigt genau diese Wiederaufbau- und Reparationsarbeiten, die in Gaggenau von 1945 bis 1958 dauerten und, wie die Gemeindeinternetseite es vorgibt, durch die Kommune, die Industrie, den Einzelhandel und Privatpersonen geprägt wurden&amp;lt;ref&amp;gt;„Gaggenau damals und heute – Stadtgeschichte“, ''Stadt Gaggenau'', [online], URL:  https://www.gaggenau.de/stadtgeschichte.4357.htm#:~:text=Gaggenau%2C%20am%20Fu%C3%9Fe%20des%20Murgtals,zu%20einem%20pulsierenden%20Industriezentrum%20entwickelt, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Die dargestellten Sequenzen, die 1953 gedreht wurden, spielen sich in diesem Wiederaufbaukontext ab und zeigen sehr gut, wie diese Arbeiten ausgeführt wurden und, dass acht Jahre nach dem Krieg noch immer nicht alles repariert oder neuerrichtet war. Man merkt auch, dass die St. Josef Kirche ebenfalls beschädigt wurde und Ende 1953 noch immer in Reparatur war. Tatsächlich wurde der Wiederaufbau der Stadt erst mit der Einweihung des neuen Rathauses am 27. September 1958 offiziell als abgeschlossen bezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;„Gaggenau damals und heute – Stadtgeschichte“, ''Stadt Gaggenau'', [online], URL:  https://www.gaggenau.de/stadtgeschichte.4357.htm#:~:text=Gaggenau%2C%20am%20Fu%C3%9Fe%20des%20Murgtals,zu%20einem%20pulsierenden%20Industriezentrum%20entwickelt, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Anhand dieser Sequenzen kann man auch feststellen, wie die Bauarbeiten verliefen und welche Materialien damals verwendet wurden. Man arbeitete sehr viel mit Holz, wahrscheinlich weil andere Materialien fehlten oder weil man dank der naheliegenden Wälder schneller an Holz kam.&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film unterstreicht noch eine weitere wichtige Gegebenheit. Obwohl die Stadt und ihre Einwohner durch den Krieg sehr gelitten haben und die Menschen nun in einer zerstörten Landschaft leben müssen, geht das Leben weiter. Zwar prägen der Wiederaufbau und die Reparationsarbeiten die Stadt Gaggenau, doch dies hält ihre Bürger nicht davon ab ihr Leben und ihren Alltag weiterzuführen. Man erkennt Leute, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad durch weihnachtlich dekorierte Straßen an den Baustellen spazieren, Kinder spielen auf Straßen neben gerüstumhüllten oder zerstörten Gebäuden, und vor der Kirche steht sogar ein Tannenbaum und ein Spruchband mit der Aufschrift „Fröhliches Weinachten“. Man kann also sagen, dass die Stadt Gaggenau langsam aber sicher wieder auf die Beine kam, was uns diese Sequenzen anschaulich darstellen.&lt;br /&gt;
|Bibliographie=ECHLE (Willi), ''Gaggenau in Vergangenheit und Gegenwart'', Gaggenau: Stadtverwaltung Gaggenau, 1968.&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cédric Carvalho</name></author>
		
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		<id>https://rhinedits.u-strasbg.fr/w/index.php?title=Fichier:Fliegerangriff_160819_f160193d5b78dd9e1d0f480969900a77.jpeg&amp;diff=18160</id>
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		<updated>2021-04-29T10:03:43Z</updated>

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		<author><name>Cédric Carvalho</name></author>
		
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		<title>Bas:Neubau Hauptstraße (LFS03572)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Cédric Carvalho : &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{FicheSequence&lt;br /&gt;
|titreCree=Non&lt;br /&gt;
|titre=Neubau Hauptstraße&lt;br /&gt;
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|dateDebut=1953&lt;br /&gt;
|video=LFS_03572_Neubau_Hauptstrasse_1953&lt;br /&gt;
|coloration=Noir_et_blanc&lt;br /&gt;
|son=Muet&lt;br /&gt;
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|Etat_redaction=Non&lt;br /&gt;
|Etat_publication=Non&lt;br /&gt;
|apercu=Neubau_Hauptstrasse_3.png&lt;br /&gt;
|lieuTournage=48.80421, 8.31858&lt;br /&gt;
|thematique=Second World War : post-war period&lt;br /&gt;
|Resume_fr=Der Film ''Neubau Hauptstraße'' ist ein stummer Schwarzweißfilm, der vermutlich 1953 im Dezember im Stadtzentrum von Gaggenau, einer Stadt im Westen Baden-Württembergs nahe Baden-Baden und Rastatt, gedreht wurde&amp;lt;ref&amp;gt;„Stadtplan Gaggenau“, ''Städte-Verlag'', [online], URL: https://www.unser-stadtplan.de/stadtplan/gaggenau/kartenstartpunkt/stadtplan-gaggenau.map, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Es handelt sich hierbei um einen Amateurfilm, welcher 2 Minuten und 23 Sekunden dauert und in 15 verschiedene Szenen eingeteilt ist. In diesem Film geht es um die Wiederaufbau- und Reparationsarbeiten in Gaggenau nach dem Zweiten Weltkrieg. Neben mehreren Baustellen und Ruinen zeigt dieser Film auch noch das alltägliche Leben in den Straßen einer deutschen Stadt, die sich langsam von den Kriegszerstörungen erholt.&lt;br /&gt;
|Description_fr=In den ersten Sequenzen des Amateurfilms ''Neubau Hauptstraße'' kann man die St. Josef Kirche betrachten, wobei ein Leitergerüst um den oberen Teil des Turms auf mögliche Reparationsarbeiten an dem Gebäude hindeutet. Der Kameramann filmt dabei die Hauptstraße, welche zur Kirche führt. Man sieht sowohl Autos vorbeifahren, als auch Fußgänger auf dem Bürgersteig spazieren. Ein Kind schaut dabei in die Kamera und winkt ihr zu. Auf der anderen Seite der Straße erkennt man ein Gebäude mit der Aufschrift „Feuerwehr“. In der nächsten Sequenz filmt der Kameramann das gleiche Kirchengebäude von nahem. Hierbei erkennt man, dass vor der Kirche ein Spruchband mit der Aufschrift „Fröhliches Weinachten“ hinter einem Tannenbaum hängt. Zusätzlich werden die Ruinen und die Bauarbeiten neben der St. Josef Kirche gezeigt. Die Kirche, genauso wie die Baustelle und die Ruinen, wird in den darauffolgenden Sequenzen aus einem höheren Blickwinkel gefilmt, wobei die Kamera sich einen kurzen Augenblick lang auf den Kran der Baustelle fixiert. [[Fichier:Exemple.png|vignette|Bildschirmaufnahme der St. Josef Kirche des Films ''Neubau Hauptstraße'', [00:00:05], „Neubau Hauptstraße“, ''Cinémathèque du Rhin supérieur – Kinemathek Oberrhein'', [online], URL: https://rhinedits.u-strasbg.fr/w/index.php/Bas:Neubau_Hauptstra%C3%9Fe_(LFS03572),  [konsultiert den 29. April 2021].]]	[[Fichier:1690279_01.jpeg|vignette|Ein rezentes Foto der St. Josef Kirche von Gaggenau, „Pilgerwanderung auf dem Jakobsweg nach Baden-Baden“, ''Schwarzwald Tourismus GmbH'', [online], URL: https://www.schwarzwald-tourismus.info/stg/event/detail/Gaggenau-Wanderungen-Fuehrungen-Pilgerwanderung-auf-dem-Jakobsweg-nach-Baden-Baden-1690279, [konsultiert den 29. April 2021].]]Währenddessen kann man einen Radfahrer sowie einen Mann, welcher sein Pferd führt, erkennen. Die nächste Aufnahme zeigt eine Glocke, die mit einem Tannenkranz bestückt ist, und in der Luft hängt. Diese befindet sich unmittelbar in der Nähe einer Baustelle, auf der mehrere Bauarbeiter bei der Arbeit zu sehen sind. Diese Baustelle befindet sich höchstwahrscheinlich nahe einer weihnachtlich-dekorierten Hauptstraße, auf der viel Betrieb ist. Man sieht unter Anderem mehrere Radfahrer, Passanten und geparkte Wagen, wobei ein Bus die Straße entlang auf die Kamera zufährt. Die folgende Sequenz scheint auf einer Baustelle selbst gedreht worden zu sein, wobei man eine Betonmischmaschine betrachten kann. Wahrscheinlich auf der Rückseite eines Baggers sieht man die Aufschrift „F. Grötz KG Bauunternehmen Gaggenau Weserhütte“. Die nächsten Aufnahmen zeigen drei Kinder, die auf einer Straße in Richtung Kamera gehen und dabei mit einem Fahrrad spielen. Diese Straße liegt nahe einer Baustelle und einem Gebäude, welches von einem Gerüst umgeben ist.  Danach werden Sequenzen von Arbeitern gezeigt, die auf der Baustelle neben der St. Josef Kirche arbeiten. Diese Baustelle liegt unmittelbar an einer Straße, die unter einem Gebäude hindurch verläuft. Man kann hierbei Bauarbeiter, sowie Passanten und einen Radfahrer sehen. Linkerhand befindet sich eine Vitrine, die eine Menge Porzellanware zeigt. Ein Kind rennt zu dieser Vitrine und schaut sich die Ware an. In der letzten kurzen Sequenz erkennt man nochmal das Gerüst und den Kran der Baustelle.&lt;br /&gt;
|Contexte_et_analyse_fr=Seit Jahrhunderten ist die Gemeinde Gaggenau für ihre Industrie und Produktion bekannt. Die Eröffnung eines Hammerwerkes im Jahre 1683 markiert den Beginn der Industriellen Zukunft der Ortschaft Gaggenau, welche 1772 auch noch eine Glashütte bekam. Mit der Zeit entwickelt sich die Industrie in der Gemeinde und zieht dabei mehr und mehr Arbeitssuchende an, die von dem starken Bedarf an Arbeitskräften in den verschiedenen Werken profitieren. 1886 wird in den Gaggenauer Eisenwerken erstmals ein Automobil hergestellt, was 1894-1895 zur Gründung der Firma ''Bergmanns Industriewerke'' führt. Diese Firma spezialisiert sich auf die Produktion von Motorfahrzeugen und schafft es den ersten marktfähigen Benzin-Kraftwagen herzustellen. Im Jahre 1905 wird aus dieser Kraftfahrzeugbauabteilung die ''Süddeutsche Automobilfabrik GmbH'', welche 1907 von ''Benz &amp;amp; Cie. Rheinische Gasmotorenfabrik'' übernommen wird. Im Jahre 1911 wird diese Automobilfirma offiziell in ''Benz-Werke Gaggenau GmbH'' umbenannt, welche ab 1926, durch die Fusion der Firmen ''Daimler-Motorengesellschaft'' und ''Benz &amp;amp; Cie. Rheinische Gasmotorenfabrik'', der neuen Firma ''Daimler-Benz'' unterliegt. 1922 wird Gaggenau offiziell eine Stadt, da die Einwohnerzahl durch die industrielle Nachfrage an Arbeitskräfte sehr viele Leute anlockte&amp;lt;ref&amp;gt;„Gaggenau damals und heute – Stadtgeschichte“, ''Stadt Gaggenau'', [online], URL:  https://www.gaggenau.de/stadtgeschichte.4357.htm#:~:text=Gaggenau%2C%20am%20Fu%C3%9Fe%20des%20Murgtals,zu%20einem%20pulsierenden%20Industriezentrum%20entwickelt, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg ausbrach wurde die deutsche Wirtschaft fast ausschließlich auf die Rüstungsindustrie eingestellt. Die Fahrzeugsindustrie durfte fast keine Privatkunden mehr beliefern. Als 1941 die Operation Barbarossa begann, wurde die gesamte Pkw- und Lkw Produktion der Firma Daimler-Benz an das Heer und an kriegswichtige Betriebe ausgeliefert. Auch im Bereich der Forschung und der Entwicklung diktierte der Krieg das Vorgehen der deutschen Firmen. Dies war auch der Fall für das Daimler-Benz Werk in Gaggenau, wo ebenfalls Waffen, Munition, Granaten und Flugzeugteile hergestellt wurden&amp;lt;ref&amp;gt;Christian SCHOLZ, „Unsere Geschichte. Unsere Verantwortung.“, ''Daimler AG'', [online], URL: https://www.daimler.com/magazin/kultur/75-jahre-2-weltkrieg.html, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Doch auch noch andere Werke der Gemeinde mussten für die deutsche Rüstungsindustrie produzieren, wie beispielsweise die ''Gottfried Lindner A.G.''. Genau jene Werke wurden von den Alliierten als prioritäre Ziele angesehen, welche durch ihre Zerstörung die deutsche Rüstungsgüterproduktion lähmen sollten. Am 10. September 1944 wurde die Stadt ein erstes Mal von 140 amerikanische B-17 Bomber angegriffen. Am 3. Oktober 1944 folgte ein zweiter Angriff, welcher von 139 B-24 Bomber ausgeführt wurde&amp;lt;ref&amp;gt;„WWII 8thAAF Combat Chronology – July 1944 through december 1944“, ''Eighth Air Force Historical Society'', [online], URL: https://web.archive.org/web/20101018222453/http://8thafhs.org/combat1944b.htm, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Dabei kamen 200 Menschen ums Leben. Beide Fliegerangriffe zerstörten oder beschädigten ebenso 2.123 Gebäude, was zu jener Zeit etwa 70 Prozent der Stadt Gaggenau entsprach&amp;lt;ref&amp;gt;„Gaggenau blickt auf seine tragische Geschichte – 200 Tote bei Fliegerangriffen im Zweiten Weltkrieg – Gottesdienste am 10. September“, ''Goodnews 4 Baden – Baden'', [online], URL: https://www.goodnews4.de/nachrichten/rathaus-service/murgtal/item/gaggenau-blickt-auf-seine-tragische-geschichte, [konsultiert den 17. November 2020] und Willi ECHLE, ''Gaggenau in Vergangenheit und Gegenwart'', Gaggenau: Stadtverwaltung Gaggenau, 1968, S. 185.&amp;lt;/ref&amp;gt;.[[Fichier:Fliegerangriff_160819_f160193d5b78dd9e1d0f480969900a77|vignette|Dieses Foto beurteilt den Ausmaß der Zerstörungen in Gaggenau nach den alliierten Fliegerangriffen von September und Oktober 1944. Im Hintergrund erkennt man ebenfalls die St. Josef Kirche, die ebenfalls beschädigt wurde. „Gaggenau blickt auf seine tragische Geschichte – 200 Tote bei Fliegerangriffen im Zweiten Weltkrieg – Gottesdienste am 10. September“, ''Goodnews 4 Baden – Baden'', [online], URL: https://www.goodnews4.de/nachrichten/rathaus-service/murgtal/item/gaggenau-blickt-auf-seine-tragische-geschichte, [konsultiert den 29. April 2021].]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesen Fliegerangriffen und nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, musste Gaggenau wieder auf die Beine kommen. Da ein Großteil der Stadt stark beschädigt oder zerstört war, mussten sehr viele Gebäude wiederaufgebaut oder repariert werden. Der analysierte Film zeigt genau diese Wiederaufbau- und Reparationsarbeiten, die in Gaggenau von 1945 bis 1958 dauerten und, wie die Gemeindeinternetseite es vorgibt, durch die Kommune, die Industrie, den Einzelhandel und Privatpersonen geprägt wurden&amp;lt;ref&amp;gt;„Gaggenau damals und heute – Stadtgeschichte“, ''Stadt Gaggenau'', [online], URL:  https://www.gaggenau.de/stadtgeschichte.4357.htm#:~:text=Gaggenau%2C%20am%20Fu%C3%9Fe%20des%20Murgtals,zu%20einem%20pulsierenden%20Industriezentrum%20entwickelt, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Die dargestellten Sequenzen, die 1953 gedreht wurden, spielen sich in diesem Wiederaufbaukontext ab und zeigen sehr gut, wie diese Arbeiten ausgeführt wurden und, dass acht Jahre nach dem Krieg noch immer nicht alles repariert oder neuerrichtet war. Man merkt auch, dass die St. Josef Kirche ebenfalls beschädigt wurde und Ende 1953 noch immer in Reparatur war. Tatsächlich wurde der Wiederaufbau der Stadt erst mit der Einweihung des neuen Rathauses am 27. September 1958 offiziell als abgeschlossen bezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;„Gaggenau damals und heute – Stadtgeschichte“, ''Stadt Gaggenau'', [online], URL:  https://www.gaggenau.de/stadtgeschichte.4357.htm#:~:text=Gaggenau%2C%20am%20Fu%C3%9Fe%20des%20Murgtals,zu%20einem%20pulsierenden%20Industriezentrum%20entwickelt, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Anhand dieser Sequenzen kann man auch feststellen, wie die Bauarbeiten verliefen und welche Materialien damals verwendet wurden. Man arbeitete sehr viel mit Holz, wahrscheinlich weil andere Materialien fehlten oder weil man dank der naheliegenden Wälder schneller an Holz kam.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film unterstreicht noch eine weitere wichtige Gegebenheit. Obwohl die Stadt und ihre Einwohner durch den Krieg sehr gelitten haben und die Menschen nun in einer zerstörten Landschaft leben müssen, geht das Leben weiter. Zwar prägen der Wiederaufbau und die Reparationsarbeiten die Stadt Gaggenau, doch dies hält ihre Bürger nicht davon ab ihr Leben und ihren Alltag weiterzuführen. Man erkennt Leute, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad durch weihnachtlich dekorierte Straßen an den Baustellen spazieren, Kinder spielen auf Straßen neben gerüstumhüllten oder zerstörten Gebäuden, und vor der Kirche steht sogar ein Tannenbaum und ein Spruchband mit der Aufschrift „Fröhliches Weinachten“. Man kann also sagen, dass die Stadt Gaggenau langsam aber sicher wieder auf die Beine kam, was uns diese Sequenzen anschaulich darstellen.&lt;br /&gt;
|Bibliographie=ECHLE (Willi), ''Gaggenau in Vergangenheit und Gegenwart'', Gaggenau: Stadtverwaltung Gaggenau, 1968.&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cédric Carvalho</name></author>
		
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		<title>Bas:Neubau Hauptstraße (LFS03572)</title>
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		<updated>2021-04-29T09:59:26Z</updated>

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|lieuTournage=48.80421, 8.31858&lt;br /&gt;
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|Resume_fr=Der Film ''Neubau Hauptstraße'' ist ein stummer Schwarzweißfilm, der vermutlich 1953 im Dezember im Stadtzentrum von Gaggenau, einer Stadt im Westen Baden-Württembergs nahe Baden-Baden und Rastatt, gedreht wurde&amp;lt;ref&amp;gt;„Stadtplan Gaggenau“, ''Städte-Verlag'', [online], URL: https://www.unser-stadtplan.de/stadtplan/gaggenau/kartenstartpunkt/stadtplan-gaggenau.map, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Es handelt sich hierbei um einen Amateurfilm, welcher 2 Minuten und 23 Sekunden dauert und in 15 verschiedene Szenen eingeteilt ist. In diesem Film geht es um die Wiederaufbau- und Reparationsarbeiten in Gaggenau nach dem Zweiten Weltkrieg. Neben mehreren Baustellen und Ruinen zeigt dieser Film auch noch das alltägliche Leben in den Straßen einer deutschen Stadt, die sich langsam von den Kriegszerstörungen erholt.&lt;br /&gt;
|Description_fr=In den ersten Sequenzen des Amateurfilms ''Neubau Hauptstraße'' kann man die St. Josef Kirche betrachten, wobei ein Leitergerüst um den oberen Teil des Turms auf mögliche Reparationsarbeiten an dem Gebäude hindeutet. Der Kameramann filmt dabei die Hauptstraße, welche zur Kirche führt. Man sieht sowohl Autos vorbeifahren, als auch Fußgänger auf dem Bürgersteig spazieren. Ein Kind schaut dabei in die Kamera und winkt ihr zu. Auf der anderen Seite der Straße erkennt man ein Gebäude mit der Aufschrift „Feuerwehr“. In der nächsten Sequenz filmt der Kameramann das gleiche Kirchengebäude von nahem. Hierbei erkennt man, dass vor der Kirche ein Spruchband mit der Aufschrift „Fröhliches Weinachten“ hinter einem Tannenbaum hängt. Zusätzlich werden die Ruinen und die Bauarbeiten neben der St. Josef Kirche gezeigt. Die Kirche, genauso wie die Baustelle und die Ruinen, wird in den darauffolgenden Sequenzen aus einem höheren Blickwinkel gefilmt, wobei die Kamera sich einen kurzen Augenblick lang auf den Kran der Baustelle fixiert. [[Fichier:Exemple.png|vignette|Bildschirmaufnahme der St. Josef Kirche des Films ''Neubau Hauptstraße'', [00:00:05], „Neubau Hauptstraße“, ''Cinémathèque du Rhin supérieur – Kinemathek Oberrhein'', [online], URL: https://rhinedits.u-strasbg.fr/w/index.php/Bas:Neubau_Hauptstra%C3%9Fe_(LFS03572),  [konsultiert den 29. April 2021].]]	[[Fichier:1690279_01.jpeg|vignette|Ein rezentes Foto der St. Josef Kirche von Gaggenau, „Pilgerwanderung auf dem Jakobsweg nach Baden-Baden“, ''Schwarzwald Tourismus GmbH'', [online], URL: https://www.schwarzwald-tourismus.info/stg/event/detail/Gaggenau-Wanderungen-Fuehrungen-Pilgerwanderung-auf-dem-Jakobsweg-nach-Baden-Baden-1690279, [konsultiert den 29. April 2021].]]Währenddessen kann man einen Radfahrer sowie einen Mann, welcher sein Pferd führt, erkennen. Die nächste Aufnahme zeigt eine Glocke, die mit einem Tannenkranz bestückt ist, und in der Luft hängt. Diese befindet sich unmittelbar in der Nähe einer Baustelle, auf der mehrere Bauarbeiter bei der Arbeit zu sehen sind. Diese Baustelle befindet sich höchstwahrscheinlich nahe einer weihnachtlich-dekorierten Hauptstraße, auf der viel Betrieb ist. Man sieht unter Anderem mehrere Radfahrer, Passanten und geparkte Wagen, wobei ein Bus die Straße entlang auf die Kamera zufährt. Die folgende Sequenz scheint auf einer Baustelle selbst gedreht worden zu sein, wobei man eine Betonmischmaschine betrachten kann. Wahrscheinlich auf der Rückseite eines Baggers sieht man die Aufschrift „F. Grötz KG Bauunternehmen Gaggenau Weserhütte“. Die nächsten Aufnahmen zeigen drei Kinder, die auf einer Straße in Richtung Kamera gehen und dabei mit einem Fahrrad spielen. Diese Straße liegt nahe einer Baustelle und einem Gebäude, welches von einem Gerüst umgeben ist.  Danach werden Sequenzen von Arbeitern gezeigt, die auf der Baustelle neben der St. Josef Kirche arbeiten. Diese Baustelle liegt unmittelbar an einer Straße, die unter einem Gebäude hindurch verläuft. Man kann hierbei Bauarbeiter, sowie Passanten und einen Radfahrer sehen. Linkerhand befindet sich eine Vitrine, die eine Menge Porzellanware zeigt. Ein Kind rennt zu dieser Vitrine und schaut sich die Ware an. In der letzten kurzen Sequenz erkennt man nochmal das Gerüst und den Kran der Baustelle.&lt;br /&gt;
|Contexte_et_analyse_fr=Seit Jahrhunderten ist die Gemeinde Gaggenau für ihre Industrie und Produktion bekannt. Die Eröffnung eines Hammerwerkes im Jahre 1683 markiert den Beginn der Industriellen Zukunft der Ortschaft Gaggenau, welche 1772 auch noch eine Glashütte bekam. Mit der Zeit entwickelt sich die Industrie in der Gemeinde und zieht dabei mehr und mehr Arbeitssuchende an, die von dem starken Bedarf an Arbeitskräften in den verschiedenen Werken profitieren. 1886 wird in den Gaggenauer Eisenwerken erstmals ein Automobil hergestellt, was 1894-1895 zur Gründung der Firma ''Bergmanns Industriewerke'' führt. Diese Firma spezialisiert sich auf die Produktion von Motorfahrzeugen und schafft es den ersten marktfähigen Benzin-Kraftwagen herzustellen. Im Jahre 1905 wird aus dieser Kraftfahrzeugbauabteilung die ''Süddeutsche Automobilfabrik GmbH'', welche 1907 von ''Benz &amp;amp; Cie. Rheinische Gasmotorenfabrik'' übernommen wird. Im Jahre 1911 wird diese Automobilfirma offiziell in ''Benz-Werke Gaggenau GmbH'' umbenannt, welche ab 1926, durch die Fusion der Firmen ''Daimler-Motorengesellschaft'' und ''Benz &amp;amp; Cie. Rheinische Gasmotorenfabrik'', der neuen Firma ''Daimler-Benz'' unterliegt. 1922 wird Gaggenau offiziell eine Stadt, da die Einwohnerzahl durch die industrielle Nachfrage an Arbeitskräfte sehr viele Leute anlockte&amp;lt;ref&amp;gt;„Gaggenau damals und heute – Stadtgeschichte“, ''Stadt Gaggenau'', [online], URL:  https://www.gaggenau.de/stadtgeschichte.4357.htm#:~:text=Gaggenau%2C%20am%20Fu%C3%9Fe%20des%20Murgtals,zu%20einem%20pulsierenden%20Industriezentrum%20entwickelt, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Als am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg ausbrach wurde die deutsche Wirtschaft fast ausschließlich auf die Rüstungsindustrie eingestellt. Die Fahrzeugsindustrie durfte fast keine Privatkunden mehr beliefern. Als 1941 die Operation Barbarossa begann, wurde die gesamte Pkw- und Lkw Produktion der Firma Daimler-Benz an das Heer und an kriegswichtige Betriebe ausgeliefert. Auch im Bereich der Forschung und der Entwicklung diktierte der Krieg das Vorgehen der deutschen Firmen. Dies war auch der Fall für das Daimler-Benz Werk in Gaggenau, wo ebenfalls Waffen, Munition, Granaten und Flugzeugteile hergestellt wurden&amp;lt;ref&amp;gt;Christian SCHOLZ, „Unsere Geschichte. Unsere Verantwortung.“, ''Daimler AG'', [online], URL: https://www.daimler.com/magazin/kultur/75-jahre-2-weltkrieg.html, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Doch auch noch andere Werke der Gemeinde mussten für die deutsche Rüstungsindustrie produzieren, wie beispielsweise die ''Gottfried Lindner A.G.''. Genau jene Werke wurden von den Alliierten als prioritäre Ziele angesehen, welche durch ihre Zerstörung die deutsche Rüstungsgüterproduktion lähmen sollten. Am 10. September 1944 wurde die Stadt ein erstes Mal von 140 amerikanische B-17 Bomber angegriffen. Am 3. Oktober 1944 folgte ein zweiter Angriff, welcher von 139 B-24 Bomber ausgeführt wurde&amp;lt;ref&amp;gt;„WWII 8thAAF Combat Chronology – July 1944 through december 1944“, ''Eighth Air Force Historical Society'', [online], URL: https://web.archive.org/web/20101018222453/http://8thafhs.org/combat1944b.htm, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Dabei kamen 200 Menschen ums Leben. Beide Fliegerangriffe zerstörten oder beschädigten ebenso 2.123 Gebäude, was zu jener Zeit etwa 70 Prozent der Stadt Gaggenau entsprach&amp;lt;ref&amp;gt;„Gaggenau blickt auf seine tragische Geschichte – 200 Tote bei Fliegerangriffen im Zweiten Weltkrieg – Gottesdienste am 10. September“, ''Goodnews 4 Baden – Baden'', [online], URL: https://www.goodnews4.de/nachrichten/rathaus-service/murgtal/item/gaggenau-blickt-auf-seine-tragische-geschichte, [konsultiert den 17. November 2020] und Willi ECHLE, ''Gaggenau in Vergangenheit und Gegenwart'', Gaggenau: Stadtverwaltung Gaggenau, 1968, S. 185.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
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Nach diesen Fliegerangriffen und nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, musste Gaggenau wieder auf die Beine kommen. Da ein Großteil der Stadt stark beschädigt oder zerstört war, mussten sehr viele Gebäude wiederaufgebaut oder repariert werden. Der analysierte Film zeigt genau diese Wiederaufbau- und Reparationsarbeiten, die in Gaggenau von 1945 bis 1958 dauerten und, wie die Gemeindeinternetseite es vorgibt, durch die Kommune, die Industrie, den Einzelhandel und Privatpersonen geprägt wurden&amp;lt;ref&amp;gt;„Gaggenau damals und heute – Stadtgeschichte“, ''Stadt Gaggenau'', [online], URL:  https://www.gaggenau.de/stadtgeschichte.4357.htm#:~:text=Gaggenau%2C%20am%20Fu%C3%9Fe%20des%20Murgtals,zu%20einem%20pulsierenden%20Industriezentrum%20entwickelt, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Die dargestellten Sequenzen, die 1953 gedreht wurden, spielen sich in diesem Wiederaufbaukontext ab und zeigen sehr gut, wie diese Arbeiten ausgeführt wurden und, dass acht Jahre nach dem Krieg noch immer nicht alles repariert oder neuerrichtet war. Man merkt auch, dass die St. Josef Kirche ebenfalls beschädigt wurde und Ende 1953 noch immer in Reparatur war. Tatsächlich wurde der Wiederaufbau der Stadt erst mit der Einweihung des neuen Rathauses am 27. September 1958 offiziell als abgeschlossen bezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;„Gaggenau damals und heute – Stadtgeschichte“, ''Stadt Gaggenau'', [online], URL:  https://www.gaggenau.de/stadtgeschichte.4357.htm#:~:text=Gaggenau%2C%20am%20Fu%C3%9Fe%20des%20Murgtals,zu%20einem%20pulsierenden%20Industriezentrum%20entwickelt, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Anhand dieser Sequenzen kann man auch feststellen, wie die Bauarbeiten verliefen und welche Materialien damals verwendet wurden. Man arbeitete sehr viel mit Holz, wahrscheinlich weil andere Materialien fehlten oder weil man dank der naheliegenden Wälder schneller an Holz kam.&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Der Film unterstreicht noch eine weitere wichtige Gegebenheit. Obwohl die Stadt und ihre Einwohner durch den Krieg sehr gelitten haben und die Menschen nun in einer zerstörten Landschaft leben müssen, geht das Leben weiter. Zwar prägen der Wiederaufbau und die Reparationsarbeiten die Stadt Gaggenau, doch dies hält ihre Bürger nicht davon ab ihr Leben und ihren Alltag weiterzuführen. Man erkennt Leute, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad durch weihnachtlich dekorierte Straßen an den Baustellen spazieren, Kinder spielen auf Straßen neben gerüstumhüllten oder zerstörten Gebäuden, und vor der Kirche steht sogar ein Tannenbaum und ein Spruchband mit der Aufschrift „Fröhliches Weinachten“. Man kann also sagen, dass die Stadt Gaggenau langsam aber sicher wieder auf die Beine kam, was uns diese Sequenzen anschaulich darstellen.&lt;br /&gt;
|Bibliographie=ECHLE (Willi), ''Gaggenau in Vergangenheit und Gegenwart'', Gaggenau: Stadtverwaltung Gaggenau, 1968.&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cédric Carvalho</name></author>
		
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		<title>Bas:Neubau Hauptstraße (LFS03572)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Cédric Carvalho : &lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;{{FicheSequence&lt;br /&gt;
|titreCree=Non&lt;br /&gt;
|titre=Neubau Hauptstraße&lt;br /&gt;
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|dateDebut=1953&lt;br /&gt;
|video=LFS_03572_Neubau_Hauptstrasse_1953&lt;br /&gt;
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|apercu=Neubau_Hauptstrasse_3.png&lt;br /&gt;
|lieuTournage=48.80421, 8.31858&lt;br /&gt;
|thematique=Second World War : post-war period&lt;br /&gt;
|Resume_fr=Der Film ''Neubau Hauptstraße'' ist ein stummer Schwarzweißfilm, der vermutlich 1953 im Dezember im Stadtzentrum von Gaggenau, einer Stadt im Westen Baden-Württembergs nahe Baden-Baden und Rastatt, gedreht wurde&amp;lt;ref&amp;gt;„Stadtplan Gaggenau“, ''Städte-Verlag'', [online], URL: https://www.unser-stadtplan.de/stadtplan/gaggenau/kartenstartpunkt/stadtplan-gaggenau.map, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Es handelt sich hierbei um einen Amateurfilm, welcher 2 Minuten und 23 Sekunden dauert und in 15 verschiedene Szenen eingeteilt ist. In diesem Film geht es um die Wiederaufbau- und Reparationsarbeiten in Gaggenau nach dem Zweiten Weltkrieg. Neben mehreren Baustellen und Ruinen zeigt dieser Film auch noch das alltägliche Leben in den Straßen einer deutschen Stadt, die sich langsam von den Kriegszerstörungen erholt.&lt;br /&gt;
|Description_fr=In den ersten Sequenzen des Amateurfilms ''Neubau Hauptstraße'' kann man die St. Josef Kirche betrachten, wobei ein Leitergerüst um den oberen Teil des Turms auf mögliche Reparationsarbeiten an dem Gebäude hindeutet. Der Kameramann filmt dabei die Hauptstraße, welche zur Kirche führt. Man sieht sowohl Autos vorbeifahren, als auch Fußgänger auf dem Bürgersteig spazieren. Ein Kind schaut dabei in die Kamera und winkt ihr zu. Auf der anderen Seite der Straße erkennt man ein Gebäude mit der Aufschrift „Feuerwehr“. In der nächsten Sequenz filmt der Kameramann das gleiche Kirchengebäude von nahem. Hierbei erkennt man, dass vor der Kirche ein Spruchband mit der Aufschrift „Fröhliches Weinachten“ hinter einem Tannenbaum hängt. Zusätzlich werden die Ruinen und die Bauarbeiten neben der St. Josef Kirche gezeigt. Die Kirche, genauso wie die Baustelle und die Ruinen, wird in den darauffolgenden Sequenzen aus einem höheren Blickwinkel gefilmt, wobei die Kamera sich einen kurzen Augenblick lang auf den Kran der Baustelle fixiert. [[Fichier:Exemple.png|vignette|Bildschirmaufnahme der St. Josef Kirche des Films ''Neubau Hauptstraße'', [00:00:05], „Neubau Hauptstraße“, ''Cinémathèque du Rhin supérieur – Kinemathek Oberrhein'', [online], URL: https://rhinedits.u-strasbg.fr/w/index.php/Bas:Neubau_Hauptstra%C3%9Fe_(LFS03572),  [konsultiert den 29. April 2021].]]	[[Fichier:1690279_01|vignette|Ein rezentes Foto der St. Josef Kirche von Gaggenau, „Pilgerwanderung auf dem Jakobsweg nach Baden-Baden“, ''Schwarzwald Tourismus GmbH'', [online], URL: https://www.schwarzwald-tourismus.info/stg/event/detail/Gaggenau-Wanderungen-Fuehrungen-Pilgerwanderung-auf-dem-Jakobsweg-nach-Baden-Baden-1690279, [konsultiert den 29. April 2021].]]Währenddessen kann man einen Radfahrer sowie einen Mann, welcher sein Pferd führt, erkennen. Die nächste Aufnahme zeigt eine Glocke, die mit einem Tannenkranz bestückt ist, und in der Luft hängt. Diese befindet sich unmittelbar in der Nähe einer Baustelle, auf der mehrere Bauarbeiter bei der Arbeit zu sehen sind. Diese Baustelle befindet sich höchstwahrscheinlich nahe einer weihnachtlich-dekorierten Hauptstraße, auf der viel Betrieb ist. Man sieht unter Anderem mehrere Radfahrer, Passanten und geparkte Wagen, wobei ein Bus die Straße entlang auf die Kamera zufährt. Die folgende Sequenz scheint auf einer Baustelle selbst gedreht worden zu sein, wobei man eine Betonmischmaschine betrachten kann. Wahrscheinlich auf der Rückseite eines Baggers sieht man die Aufschrift „F. Grötz KG Bauunternehmen Gaggenau Weserhütte“. Die nächsten Aufnahmen zeigen drei Kinder, die auf einer Straße in Richtung Kamera gehen und dabei mit einem Fahrrad spielen. Diese Straße liegt nahe einer Baustelle und einem Gebäude, welches von einem Gerüst umgeben ist.  Danach werden Sequenzen von Arbeitern gezeigt, die auf der Baustelle neben der St. Josef Kirche arbeiten. Diese Baustelle liegt unmittelbar an einer Straße, die unter einem Gebäude hindurch verläuft. Man kann hierbei Bauarbeiter, sowie Passanten und einen Radfahrer sehen. Linkerhand befindet sich eine Vitrine, die eine Menge Porzellanware zeigt. Ein Kind rennt zu dieser Vitrine und schaut sich die Ware an. In der letzten kurzen Sequenz erkennt man nochmal das Gerüst und den Kran der Baustelle.&lt;br /&gt;
|Contexte_et_analyse_fr=Seit Jahrhunderten ist die Gemeinde Gaggenau für ihre Industrie und Produktion bekannt. Die Eröffnung eines Hammerwerkes im Jahre 1683 markiert den Beginn der Industriellen Zukunft der Ortschaft Gaggenau, welche 1772 auch noch eine Glashütte bekam. Mit der Zeit entwickelt sich die Industrie in der Gemeinde und zieht dabei mehr und mehr Arbeitssuchende an, die von dem starken Bedarf an Arbeitskräften in den verschiedenen Werken profitieren. 1886 wird in den Gaggenauer Eisenwerken erstmals ein Automobil hergestellt, was 1894-1895 zur Gründung der Firma ''Bergmanns Industriewerke'' führt. Diese Firma spezialisiert sich auf die Produktion von Motorfahrzeugen und schafft es den ersten marktfähigen Benzin-Kraftwagen herzustellen. Im Jahre 1905 wird aus dieser Kraftfahrzeugbauabteilung die ''Süddeutsche Automobilfabrik GmbH'', welche 1907 von ''Benz &amp;amp; Cie. Rheinische Gasmotorenfabrik'' übernommen wird. Im Jahre 1911 wird diese Automobilfirma offiziell in ''Benz-Werke Gaggenau GmbH'' umbenannt, welche ab 1926, durch die Fusion der Firmen ''Daimler-Motorengesellschaft'' und ''Benz &amp;amp; Cie. Rheinische Gasmotorenfabrik'', der neuen Firma ''Daimler-Benz'' unterliegt. 1922 wird Gaggenau offiziell eine Stadt, da die Einwohnerzahl durch die industrielle Nachfrage an Arbeitskräfte sehr viele Leute anlockte&amp;lt;ref&amp;gt;„Gaggenau damals und heute – Stadtgeschichte“, ''Stadt Gaggenau'', [online], URL:  https://www.gaggenau.de/stadtgeschichte.4357.htm#:~:text=Gaggenau%2C%20am%20Fu%C3%9Fe%20des%20Murgtals,zu%20einem%20pulsierenden%20Industriezentrum%20entwickelt, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg ausbrach wurde die deutsche Wirtschaft fast ausschließlich auf die Rüstungsindustrie eingestellt. Die Fahrzeugsindustrie durfte fast keine Privatkunden mehr beliefern. Als 1941 die Operation Barbarossa begann, wurde die gesamte Pkw- und Lkw Produktion der Firma Daimler-Benz an das Heer und an kriegswichtige Betriebe ausgeliefert. Auch im Bereich der Forschung und der Entwicklung diktierte der Krieg das Vorgehen der deutschen Firmen. Dies war auch der Fall für das Daimler-Benz Werk in Gaggenau, wo ebenfalls Waffen, Munition, Granaten und Flugzeugteile hergestellt wurden&amp;lt;ref&amp;gt;Christian SCHOLZ, „Unsere Geschichte. Unsere Verantwortung.“, ''Daimler AG'', [online], URL: https://www.daimler.com/magazin/kultur/75-jahre-2-weltkrieg.html, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Doch auch noch andere Werke der Gemeinde mussten für die deutsche Rüstungsindustrie produzieren, wie beispielsweise die ''Gottfried Lindner A.G.''. Genau jene Werke wurden von den Alliierten als prioritäre Ziele angesehen, welche durch ihre Zerstörung die deutsche Rüstungsgüterproduktion lähmen sollten. Am 10. September 1944 wurde die Stadt ein erstes Mal von 140 amerikanische B-17 Bomber angegriffen. Am 3. Oktober 1944 folgte ein zweiter Angriff, welcher von 139 B-24 Bomber ausgeführt wurde&amp;lt;ref&amp;gt;„WWII 8thAAF Combat Chronology – July 1944 through december 1944“, ''Eighth Air Force Historical Society'', [online], URL: https://web.archive.org/web/20101018222453/http://8thafhs.org/combat1944b.htm, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Dabei kamen 200 Menschen ums Leben. Beide Fliegerangriffe zerstörten oder beschädigten ebenso 2.123 Gebäude, was zu jener Zeit etwa 70 Prozent der Stadt Gaggenau entsprach&amp;lt;ref&amp;gt;„Gaggenau blickt auf seine tragische Geschichte – 200 Tote bei Fliegerangriffen im Zweiten Weltkrieg – Gottesdienste am 10. September“, ''Goodnews 4 Baden – Baden'', [online], URL: https://www.goodnews4.de/nachrichten/rathaus-service/murgtal/item/gaggenau-blickt-auf-seine-tragische-geschichte, [konsultiert den 17. November 2020] und Willi ECHLE, ''Gaggenau in Vergangenheit und Gegenwart'', Gaggenau: Stadtverwaltung Gaggenau, 1968, S. 185.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesen Fliegerangriffen und nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, musste Gaggenau wieder auf die Beine kommen. Da ein Großteil der Stadt stark beschädigt oder zerstört war, mussten sehr viele Gebäude wiederaufgebaut oder repariert werden. Der analysierte Film zeigt genau diese Wiederaufbau- und Reparationsarbeiten, die in Gaggenau von 1945 bis 1958 dauerten und, wie die Gemeindeinternetseite es vorgibt, durch die Kommune, die Industrie, den Einzelhandel und Privatpersonen geprägt wurden&amp;lt;ref&amp;gt;„Gaggenau damals und heute – Stadtgeschichte“, ''Stadt Gaggenau'', [online], URL:  https://www.gaggenau.de/stadtgeschichte.4357.htm#:~:text=Gaggenau%2C%20am%20Fu%C3%9Fe%20des%20Murgtals,zu%20einem%20pulsierenden%20Industriezentrum%20entwickelt, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Die dargestellten Sequenzen, die 1953 gedreht wurden, spielen sich in diesem Wiederaufbaukontext ab und zeigen sehr gut, wie diese Arbeiten ausgeführt wurden und, dass acht Jahre nach dem Krieg noch immer nicht alles repariert oder neuerrichtet war. Man merkt auch, dass die St. Josef Kirche ebenfalls beschädigt wurde und Ende 1953 noch immer in Reparatur war. Tatsächlich wurde der Wiederaufbau der Stadt erst mit der Einweihung des neuen Rathauses am 27. September 1958 offiziell als abgeschlossen bezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;„Gaggenau damals und heute – Stadtgeschichte“, ''Stadt Gaggenau'', [online], URL:  https://www.gaggenau.de/stadtgeschichte.4357.htm#:~:text=Gaggenau%2C%20am%20Fu%C3%9Fe%20des%20Murgtals,zu%20einem%20pulsierenden%20Industriezentrum%20entwickelt, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Anhand dieser Sequenzen kann man auch feststellen, wie die Bauarbeiten verliefen und welche Materialien damals verwendet wurden. Man arbeitete sehr viel mit Holz, wahrscheinlich weil andere Materialien fehlten oder weil man dank der naheliegenden Wälder schneller an Holz kam.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film unterstreicht noch eine weitere wichtige Gegebenheit. Obwohl die Stadt und ihre Einwohner durch den Krieg sehr gelitten haben und die Menschen nun in einer zerstörten Landschaft leben müssen, geht das Leben weiter. Zwar prägen der Wiederaufbau und die Reparationsarbeiten die Stadt Gaggenau, doch dies hält ihre Bürger nicht davon ab ihr Leben und ihren Alltag weiterzuführen. Man erkennt Leute, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad durch weihnachtlich dekorierte Straßen an den Baustellen spazieren, Kinder spielen auf Straßen neben gerüstumhüllten oder zerstörten Gebäuden, und vor der Kirche steht sogar ein Tannenbaum und ein Spruchband mit der Aufschrift „Fröhliches Weinachten“. Man kann also sagen, dass die Stadt Gaggenau langsam aber sicher wieder auf die Beine kam, was uns diese Sequenzen anschaulich darstellen.&lt;br /&gt;
|Bibliographie=ECHLE (Willi), ''Gaggenau in Vergangenheit und Gegenwart'', Gaggenau: Stadtverwaltung Gaggenau, 1968.&lt;br /&gt;
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		<author><name>Cédric Carvalho</name></author>
		
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		<title>Bas:Neubau Hauptstraße (LFS03572)</title>
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		<updated>2021-04-29T09:55:38Z</updated>

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|Resume_fr=Der Film ''Neubau Hauptstraße'' ist ein stummer Schwarzweißfilm, der vermutlich 1953 im Dezember im Stadtzentrum von Gaggenau, einer Stadt im Westen Baden-Württembergs nahe Baden-Baden und Rastatt, gedreht wurde&amp;lt;ref&amp;gt;„Stadtplan Gaggenau“, ''Städte-Verlag'', [online], URL: https://www.unser-stadtplan.de/stadtplan/gaggenau/kartenstartpunkt/stadtplan-gaggenau.map, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Es handelt sich hierbei um einen Amateurfilm, welcher 2 Minuten und 23 Sekunden dauert und in 15 verschiedene Szenen eingeteilt ist. In diesem Film geht es um die Wiederaufbau- und Reparationsarbeiten in Gaggenau nach dem Zweiten Weltkrieg. Neben mehreren Baustellen und Ruinen zeigt dieser Film auch noch das alltägliche Leben in den Straßen einer deutschen Stadt, die sich langsam von den Kriegszerstörungen erholt.&lt;br /&gt;
|Description_fr=In den ersten Sequenzen des Amateurfilms ''Neubau Hauptstraße'' kann man die St. Josef Kirche betrachten, wobei ein Leitergerüst um den oberen Teil des Turms auf mögliche Reparationsarbeiten an dem Gebäude hindeutet. Der Kameramann filmt dabei die Hauptstraße, welche zur Kirche führt. Man sieht sowohl Autos vorbeifahren, als auch Fußgänger auf dem Bürgersteig spazieren. Ein Kind schaut dabei in die Kamera und winkt ihr zu. Auf der anderen Seite der Straße erkennt man ein Gebäude mit der Aufschrift „Feuerwehr“. In der nächsten Sequenz filmt der Kameramann das gleiche Kirchengebäude von nahem. Hierbei erkennt man, dass vor der Kirche ein Spruchband mit der Aufschrift „Fröhliches Weinachten“ hinter einem Tannenbaum hängt. Zusätzlich werden die Ruinen und die Bauarbeiten neben der St. Josef Kirche gezeigt. Die Kirche, genauso wie die Baustelle und die Ruinen, wird in den darauffolgenden Sequenzen aus einem höheren Blickwinkel gefilmt, wobei die Kamera sich einen kurzen Augenblick lang auf den Kran der Baustelle fixiert. [[Fichier:Exemple.png|vignette|Bildschirmaufnahme der St. Josef Kirche des Films ''Neubau Hauptstraße'', [00:00:05], „Neubau Hauptstraße“, ''Cinémathèque du Rhin supérieur – Kinemathek Oberrhein'', [online], URL: https://rhinedits.u-strasbg.fr/w/index.php/Bas:Neubau_Hauptstra%C3%9Fe_(LFS03572),  [konsultiert den 29. April 2021].]]Währenddessen kann man einen Radfahrer sowie einen Mann, welcher sein Pferd führt, erkennen. Die nächste Aufnahme zeigt eine Glocke, die mit einem Tannenkranz bestückt ist, und in der Luft hängt. Diese befindet sich unmittelbar in der Nähe einer Baustelle, auf der mehrere Bauarbeiter bei der Arbeit zu sehen sind. Diese Baustelle befindet sich höchstwahrscheinlich nahe einer weihnachtlich-dekorierten Hauptstraße, auf der viel Betrieb ist. Man sieht unter Anderem mehrere Radfahrer, Passanten und geparkte Wagen, wobei ein Bus die Straße entlang auf die Kamera zufährt. Die folgende Sequenz scheint auf einer Baustelle selbst gedreht worden zu sein, wobei man eine Betonmischmaschine betrachten kann. Wahrscheinlich auf der Rückseite eines Baggers sieht man die Aufschrift „F. Grötz KG Bauunternehmen Gaggenau Weserhütte“. Die nächsten Aufnahmen zeigen drei Kinder, die auf einer Straße in Richtung Kamera gehen und dabei mit einem Fahrrad spielen. Diese Straße liegt nahe einer Baustelle und einem Gebäude, welches von einem Gerüst umgeben ist.  Danach werden Sequenzen von Arbeitern gezeigt, die auf der Baustelle neben der St. Josef Kirche arbeiten. Diese Baustelle liegt unmittelbar an einer Straße, die unter einem Gebäude hindurch verläuft. Man kann hierbei Bauarbeiter, sowie Passanten und einen Radfahrer sehen. Linkerhand befindet sich eine Vitrine, die eine Menge Porzellanware zeigt. Ein Kind rennt zu dieser Vitrine und schaut sich die Ware an. In der letzten kurzen Sequenz erkennt man nochmal das Gerüst und den Kran der Baustelle.&lt;br /&gt;
|Contexte_et_analyse_fr=Seit Jahrhunderten ist die Gemeinde Gaggenau für ihre Industrie und Produktion bekannt. Die Eröffnung eines Hammerwerkes im Jahre 1683 markiert den Beginn der Industriellen Zukunft der Ortschaft Gaggenau, welche 1772 auch noch eine Glashütte bekam. Mit der Zeit entwickelt sich die Industrie in der Gemeinde und zieht dabei mehr und mehr Arbeitssuchende an, die von dem starken Bedarf an Arbeitskräften in den verschiedenen Werken profitieren. 1886 wird in den Gaggenauer Eisenwerken erstmals ein Automobil hergestellt, was 1894-1895 zur Gründung der Firma ''Bergmanns Industriewerke'' führt. Diese Firma spezialisiert sich auf die Produktion von Motorfahrzeugen und schafft es den ersten marktfähigen Benzin-Kraftwagen herzustellen. Im Jahre 1905 wird aus dieser Kraftfahrzeugbauabteilung die ''Süddeutsche Automobilfabrik GmbH'', welche 1907 von ''Benz &amp;amp; Cie. Rheinische Gasmotorenfabrik'' übernommen wird. Im Jahre 1911 wird diese Automobilfirma offiziell in ''Benz-Werke Gaggenau GmbH'' umbenannt, welche ab 1926, durch die Fusion der Firmen ''Daimler-Motorengesellschaft'' und ''Benz &amp;amp; Cie. Rheinische Gasmotorenfabrik'', der neuen Firma ''Daimler-Benz'' unterliegt. 1922 wird Gaggenau offiziell eine Stadt, da die Einwohnerzahl durch die industrielle Nachfrage an Arbeitskräfte sehr viele Leute anlockte&amp;lt;ref&amp;gt;„Gaggenau damals und heute – Stadtgeschichte“, ''Stadt Gaggenau'', [online], URL:  https://www.gaggenau.de/stadtgeschichte.4357.htm#:~:text=Gaggenau%2C%20am%20Fu%C3%9Fe%20des%20Murgtals,zu%20einem%20pulsierenden%20Industriezentrum%20entwickelt, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Als am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg ausbrach wurde die deutsche Wirtschaft fast ausschließlich auf die Rüstungsindustrie eingestellt. Die Fahrzeugsindustrie durfte fast keine Privatkunden mehr beliefern. Als 1941 die Operation Barbarossa begann, wurde die gesamte Pkw- und Lkw Produktion der Firma Daimler-Benz an das Heer und an kriegswichtige Betriebe ausgeliefert. Auch im Bereich der Forschung und der Entwicklung diktierte der Krieg das Vorgehen der deutschen Firmen. Dies war auch der Fall für das Daimler-Benz Werk in Gaggenau, wo ebenfalls Waffen, Munition, Granaten und Flugzeugteile hergestellt wurden&amp;lt;ref&amp;gt;Christian SCHOLZ, „Unsere Geschichte. Unsere Verantwortung.“, ''Daimler AG'', [online], URL: https://www.daimler.com/magazin/kultur/75-jahre-2-weltkrieg.html, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Doch auch noch andere Werke der Gemeinde mussten für die deutsche Rüstungsindustrie produzieren, wie beispielsweise die ''Gottfried Lindner A.G.''. Genau jene Werke wurden von den Alliierten als prioritäre Ziele angesehen, welche durch ihre Zerstörung die deutsche Rüstungsgüterproduktion lähmen sollten. Am 10. September 1944 wurde die Stadt ein erstes Mal von 140 amerikanische B-17 Bomber angegriffen. Am 3. Oktober 1944 folgte ein zweiter Angriff, welcher von 139 B-24 Bomber ausgeführt wurde&amp;lt;ref&amp;gt;„WWII 8thAAF Combat Chronology – July 1944 through december 1944“, ''Eighth Air Force Historical Society'', [online], URL: https://web.archive.org/web/20101018222453/http://8thafhs.org/combat1944b.htm, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Dabei kamen 200 Menschen ums Leben. Beide Fliegerangriffe zerstörten oder beschädigten ebenso 2.123 Gebäude, was zu jener Zeit etwa 70 Prozent der Stadt Gaggenau entsprach&amp;lt;ref&amp;gt;„Gaggenau blickt auf seine tragische Geschichte – 200 Tote bei Fliegerangriffen im Zweiten Weltkrieg – Gottesdienste am 10. September“, ''Goodnews 4 Baden – Baden'', [online], URL: https://www.goodnews4.de/nachrichten/rathaus-service/murgtal/item/gaggenau-blickt-auf-seine-tragische-geschichte, [konsultiert den 17. November 2020] und Willi ECHLE, ''Gaggenau in Vergangenheit und Gegenwart'', Gaggenau: Stadtverwaltung Gaggenau, 1968, S. 185.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
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Nach diesen Fliegerangriffen und nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, musste Gaggenau wieder auf die Beine kommen. Da ein Großteil der Stadt stark beschädigt oder zerstört war, mussten sehr viele Gebäude wiederaufgebaut oder repariert werden. Der analysierte Film zeigt genau diese Wiederaufbau- und Reparationsarbeiten, die in Gaggenau von 1945 bis 1958 dauerten und, wie die Gemeindeinternetseite es vorgibt, durch die Kommune, die Industrie, den Einzelhandel und Privatpersonen geprägt wurden&amp;lt;ref&amp;gt;„Gaggenau damals und heute – Stadtgeschichte“, ''Stadt Gaggenau'', [online], URL:  https://www.gaggenau.de/stadtgeschichte.4357.htm#:~:text=Gaggenau%2C%20am%20Fu%C3%9Fe%20des%20Murgtals,zu%20einem%20pulsierenden%20Industriezentrum%20entwickelt, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Die dargestellten Sequenzen, die 1953 gedreht wurden, spielen sich in diesem Wiederaufbaukontext ab und zeigen sehr gut, wie diese Arbeiten ausgeführt wurden und, dass acht Jahre nach dem Krieg noch immer nicht alles repariert oder neuerrichtet war. Man merkt auch, dass die St. Josef Kirche ebenfalls beschädigt wurde und Ende 1953 noch immer in Reparatur war. Tatsächlich wurde der Wiederaufbau der Stadt erst mit der Einweihung des neuen Rathauses am 27. September 1958 offiziell als abgeschlossen bezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;„Gaggenau damals und heute – Stadtgeschichte“, ''Stadt Gaggenau'', [online], URL:  https://www.gaggenau.de/stadtgeschichte.4357.htm#:~:text=Gaggenau%2C%20am%20Fu%C3%9Fe%20des%20Murgtals,zu%20einem%20pulsierenden%20Industriezentrum%20entwickelt, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Anhand dieser Sequenzen kann man auch feststellen, wie die Bauarbeiten verliefen und welche Materialien damals verwendet wurden. Man arbeitete sehr viel mit Holz, wahrscheinlich weil andere Materialien fehlten oder weil man dank der naheliegenden Wälder schneller an Holz kam.&lt;br /&gt;
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Der Film unterstreicht noch eine weitere wichtige Gegebenheit. Obwohl die Stadt und ihre Einwohner durch den Krieg sehr gelitten haben und die Menschen nun in einer zerstörten Landschaft leben müssen, geht das Leben weiter. Zwar prägen der Wiederaufbau und die Reparationsarbeiten die Stadt Gaggenau, doch dies hält ihre Bürger nicht davon ab ihr Leben und ihren Alltag weiterzuführen. Man erkennt Leute, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad durch weihnachtlich dekorierte Straßen an den Baustellen spazieren, Kinder spielen auf Straßen neben gerüstumhüllten oder zerstörten Gebäuden, und vor der Kirche steht sogar ein Tannenbaum und ein Spruchband mit der Aufschrift „Fröhliches Weinachten“. Man kann also sagen, dass die Stadt Gaggenau langsam aber sicher wieder auf die Beine kam, was uns diese Sequenzen anschaulich darstellen.&lt;br /&gt;
|Bibliographie=ECHLE (Willi), ''Gaggenau in Vergangenheit und Gegenwart'', Gaggenau: Stadtverwaltung Gaggenau, 1968.&lt;br /&gt;
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		<author><name>Cédric Carvalho</name></author>
		
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|titre=Neubau Hauptstraße&lt;br /&gt;
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|dateDebut=1953&lt;br /&gt;
|video=LFS_03572_Neubau_Hauptstrasse_1953&lt;br /&gt;
|coloration=Noir_et_blanc&lt;br /&gt;
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|apercu=Neubau_Hauptstrasse_3.png&lt;br /&gt;
|lieuTournage=48.80421, 8.31858&lt;br /&gt;
|thematique=Second World War : post-war period&lt;br /&gt;
|Resume_fr=Der Film ''Neubau Hauptstraße'' ist ein stummer Schwarzweißfilm, der vermutlich 1953 im Dezember im Stadtzentrum von Gaggenau, einer Stadt im Westen Baden-Württembergs nahe Baden-Baden und Rastatt, gedreht wurde&amp;lt;ref&amp;gt;„Stadtplan Gaggenau“, ''Städte-Verlag'', [online], URL: https://www.unser-stadtplan.de/stadtplan/gaggenau/kartenstartpunkt/stadtplan-gaggenau.map, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Es handelt sich hierbei um einen Amateurfilm, welcher 2 Minuten und 23 Sekunden dauert und in 15 verschiedene Szenen eingeteilt ist. In diesem Film geht es um die Wiederaufbau- und Reparationsarbeiten in Gaggenau nach dem Zweiten Weltkrieg. Neben mehreren Baustellen und Ruinen zeigt dieser Film auch noch das alltägliche Leben in den Straßen einer deutschen Stadt, die sich langsam von den Kriegszerstörungen erholt.&lt;br /&gt;
|Description_fr=In den ersten Sequenzen des Amateurfilms ''Neubau Hauptstraße'' kann man die St. Josef Kirche betrachten, wobei ein Leitergerüst um den oberen Teil des Turms auf mögliche Reparationsarbeiten an dem Gebäude hindeutet. Der Kameramann filmt dabei die Hauptstraße, welche zur Kirche führt. Man sieht sowohl Autos vorbeifahren, als auch Fußgänger auf dem Bürgersteig spazieren. Ein Kind schaut dabei in die Kamera und winkt ihr zu. Auf der anderen Seite der Straße erkennt man ein Gebäude mit der Aufschrift „Feuerwehr“. In der nächsten Sequenz filmt der Kameramann das gleiche Kirchengebäude von nahem. Hierbei erkennt man, dass vor der Kirche ein Spruchband mit der Aufschrift „Fröhliches Weinachten“ hinter einem Tannenbaum hängt. Zusätzlich werden die Ruinen und die Bauarbeiten neben der St. Josef Kirche gezeigt. Die Kirche, genauso wie die Baustelle und die Ruinen, wird in den darauffolgenden Sequenzen aus einem höheren Blickwinkel gefilmt, wobei die Kamera sich einen kurzen Augenblick lang auf den Kran der Baustelle fixiert. Währenddessen kann man einen Radfahrer sowie einen Mann, welcher sein Pferd führt, erkennen. Die nächste Aufnahme zeigt eine Glocke, die mit einem Tannenkranz bestückt ist, und in der Luft hängt. Diese befindet sich unmittelbar in der Nähe einer Baustelle, auf der mehrere Bauarbeiter bei der Arbeit zu sehen sind. Diese Baustelle befindet sich höchstwahrscheinlich nahe einer weihnachtlich-dekorierten Hauptstraße, auf der viel Betrieb ist. Man sieht unter Anderem mehrere Radfahrer, Passanten und geparkte Wagen, wobei ein Bus die Straße entlang auf die Kamera zufährt. Die folgende Sequenz scheint auf einer Baustelle selbst gedreht worden zu sein, wobei man eine Betonmischmaschine betrachten kann. Wahrscheinlich auf der Rückseite eines Baggers sieht man die Aufschrift „F. Grötz KG Bauunternehmen Gaggenau Weserhütte“. Die nächsten Aufnahmen zeigen drei Kinder, die auf einer Straße in Richtung Kamera gehen und dabei mit einem Fahrrad spielen. Diese Straße liegt nahe einer Baustelle und einem Gebäude, welches von einem Gerüst umgeben ist.  Danach werden Sequenzen von Arbeitern gezeigt, die auf der Baustelle neben der St. Josef Kirche arbeiten. Diese Baustelle liegt unmittelbar an einer Straße, die unter einem Gebäude hindurch verläuft. Man kann hierbei Bauarbeiter, sowie Passanten und einen Radfahrer sehen. Linkerhand befindet sich eine Vitrine, die eine Menge Porzellanware zeigt. Ein Kind rennt zu dieser Vitrine und schaut sich die Ware an. In der letzten kurzen Sequenz erkennt man nochmal das Gerüst und den Kran der Baustelle.&lt;br /&gt;
|Contexte_et_analyse_fr=Seit Jahrhunderten ist die Gemeinde Gaggenau für ihre Industrie und Produktion bekannt. Die Eröffnung eines Hammerwerkes im Jahre 1683 markiert den Beginn der Industriellen Zukunft der Ortschaft Gaggenau, welche 1772 auch noch eine Glashütte bekam. Mit der Zeit entwickelt sich die Industrie in der Gemeinde und zieht dabei mehr und mehr Arbeitssuchende an, die von dem starken Bedarf an Arbeitskräften in den verschiedenen Werken profitieren. 1886 wird in den Gaggenauer Eisenwerken erstmals ein Automobil hergestellt, was 1894-1895 zur Gründung der Firma ''Bergmanns Industriewerke'' führt. Diese Firma spezialisiert sich auf die Produktion von Motorfahrzeugen und schafft es den ersten marktfähigen Benzin-Kraftwagen herzustellen. Im Jahre 1905 wird aus dieser Kraftfahrzeugbauabteilung die ''Süddeutsche Automobilfabrik GmbH'', welche 1907 von ''Benz &amp;amp; Cie. Rheinische Gasmotorenfabrik'' übernommen wird. Im Jahre 1911 wird diese Automobilfirma offiziell in ''Benz-Werke Gaggenau GmbH'' umbenannt, welche ab 1926, durch die Fusion der Firmen ''Daimler-Motorengesellschaft'' und ''Benz &amp;amp; Cie. Rheinische Gasmotorenfabrik'', der neuen Firma ''Daimler-Benz'' unterliegt. 1922 wird Gaggenau offiziell eine Stadt, da die Einwohnerzahl durch die industrielle Nachfrage an Arbeitskräfte sehr viele Leute anlockte&amp;lt;ref&amp;gt;„Gaggenau damals und heute – Stadtgeschichte“, ''Stadt Gaggenau'', [online], URL:  https://www.gaggenau.de/stadtgeschichte.4357.htm#:~:text=Gaggenau%2C%20am%20Fu%C3%9Fe%20des%20Murgtals,zu%20einem%20pulsierenden%20Industriezentrum%20entwickelt, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg ausbrach wurde die deutsche Wirtschaft fast ausschließlich auf die Rüstungsindustrie eingestellt. Die Fahrzeugsindustrie durfte fast keine Privatkunden mehr beliefern. Als 1941 die Operation Barbarossa begann, wurde die gesamte Pkw- und Lkw Produktion der Firma Daimler-Benz an das Heer und an kriegswichtige Betriebe ausgeliefert. Auch im Bereich der Forschung und der Entwicklung diktierte der Krieg das Vorgehen der deutschen Firmen. Dies war auch der Fall für das Daimler-Benz Werk in Gaggenau, wo ebenfalls Waffen, Munition, Granaten und Flugzeugteile hergestellt wurden&amp;lt;ref&amp;gt;Christian SCHOLZ, „Unsere Geschichte. Unsere Verantwortung.“, ''Daimler AG'', [online], URL: https://www.daimler.com/magazin/kultur/75-jahre-2-weltkrieg.html, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Doch auch noch andere Werke der Gemeinde mussten für die deutsche Rüstungsindustrie produzieren, wie beispielsweise die ''Gottfried Lindner A.G.''. Genau jene Werke wurden von den Alliierten als prioritäre Ziele angesehen, welche durch ihre Zerstörung die deutsche Rüstungsgüterproduktion lähmen sollten. Am 10. September 1944 wurde die Stadt ein erstes Mal von 140 amerikanische B-17 Bomber angegriffen. Am 3. Oktober 1944 folgte ein zweiter Angriff, welcher von 139 B-24 Bomber ausgeführt wurde&amp;lt;ref&amp;gt;„WWII 8thAAF Combat Chronology – July 1944 through december 1944“, ''Eighth Air Force Historical Society'', [online], URL: https://web.archive.org/web/20101018222453/http://8thafhs.org/combat1944b.htm, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Dabei kamen 200 Menschen ums Leben. Beide Fliegerangriffe zerstörten oder beschädigten ebenso 2.123 Gebäude, was zu jener Zeit etwa 70 Prozent der Stadt Gaggenau entsprach&amp;lt;ref&amp;gt;„Gaggenau blickt auf seine tragische Geschichte – 200 Tote bei Fliegerangriffen im Zweiten Weltkrieg – Gottesdienste am 10. September“, ''Goodnews 4 Baden – Baden'', [online], URL: https://www.goodnews4.de/nachrichten/rathaus-service/murgtal/item/gaggenau-blickt-auf-seine-tragische-geschichte, [konsultiert den 17. November 2020] und Willi ECHLE, ''Gaggenau in Vergangenheit und Gegenwart'', Gaggenau: Stadtverwaltung Gaggenau, 1968, S. 185.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesen Fliegerangriffen und nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, musste Gaggenau wieder auf die Beine kommen. Da ein Großteil der Stadt stark beschädigt oder zerstört war, mussten sehr viele Gebäude wiederaufgebaut oder repariert werden. Der analysierte Film zeigt genau diese Wiederaufbau- und Reparationsarbeiten, die in Gaggenau von 1945 bis 1958 dauerten und, wie die Gemeindeinternetseite es vorgibt, durch die Kommune, die Industrie, den Einzelhandel und Privatpersonen geprägt wurden&amp;lt;ref&amp;gt;„Gaggenau damals und heute – Stadtgeschichte“, ''Stadt Gaggenau'', [online], URL:  https://www.gaggenau.de/stadtgeschichte.4357.htm#:~:text=Gaggenau%2C%20am%20Fu%C3%9Fe%20des%20Murgtals,zu%20einem%20pulsierenden%20Industriezentrum%20entwickelt, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Die dargestellten Sequenzen, die 1953 gedreht wurden, spielen sich in diesem Wiederaufbaukontext ab und zeigen sehr gut, wie diese Arbeiten ausgeführt wurden und, dass acht Jahre nach dem Krieg noch immer nicht alles repariert oder neuerrichtet war. Man merkt auch, dass die St. Josef Kirche ebenfalls beschädigt wurde und Ende 1953 noch immer in Reparatur war. Tatsächlich wurde der Wiederaufbau der Stadt erst mit der Einweihung des neuen Rathauses am 27. September 1958 offiziell als abgeschlossen bezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;„Gaggenau damals und heute – Stadtgeschichte“, ''Stadt Gaggenau'', [online], URL:  https://www.gaggenau.de/stadtgeschichte.4357.htm#:~:text=Gaggenau%2C%20am%20Fu%C3%9Fe%20des%20Murgtals,zu%20einem%20pulsierenden%20Industriezentrum%20entwickelt, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Anhand dieser Sequenzen kann man auch feststellen, wie die Bauarbeiten verliefen und welche Materialien damals verwendet wurden. Man arbeitete sehr viel mit Holz, wahrscheinlich weil andere Materialien fehlten oder weil man dank der naheliegenden Wälder schneller an Holz kam.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film unterstreicht noch eine weitere wichtige Gegebenheit. Obwohl die Stadt und ihre Einwohner durch den Krieg sehr gelitten haben und die Menschen nun in einer zerstörten Landschaft leben müssen, geht das Leben weiter. Zwar prägen der Wiederaufbau und die Reparationsarbeiten die Stadt Gaggenau, doch dies hält ihre Bürger nicht davon ab ihr Leben und ihren Alltag weiterzuführen. Man erkennt Leute, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad durch weihnachtlich dekorierte Straßen an den Baustellen spazieren, Kinder spielen auf Straßen neben gerüstumhüllten oder zerstörten Gebäuden, und vor der Kirche steht sogar ein Tannenbaum und ein Spruchband mit der Aufschrift „Fröhliches Weinachten“. Man kann also sagen, dass die Stadt Gaggenau langsam aber sicher wieder auf die Beine kam, was uns diese Sequenzen anschaulich darstellen.&lt;br /&gt;
|Bibliographie=ECHLE (Willi), ''Gaggenau in Vergangenheit und Gegenwart'', Gaggenau: Stadtverwaltung Gaggenau, 1968.&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cédric Carvalho</name></author>
		
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	<entry>
		<id>https://rhinedits.u-strasbg.fr/w/index.php?title=Bas:Neubau_Hauptstra%C3%9Fe_(LFS03572)&amp;diff=18153</id>
		<title>Bas:Neubau Hauptstraße (LFS03572)</title>
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		<updated>2021-04-29T09:48:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cédric Carvalho : &lt;/p&gt;
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|Etat_publication=Non&lt;br /&gt;
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|lieuTournage=48.80421, 8.31858&lt;br /&gt;
|thematique=Second World War : post-war period&lt;br /&gt;
|Resume_fr=Der Film ''Neubau Hauptstraße'' ist ein stummer Schwarzweißfilm, der vermutlich 1953 im Dezember im Stadtzentrum von Gaggenau, einer Stadt im Westen Baden-Württembergs nahe Baden-Baden und Rastatt, gedreht wurde&amp;lt;ref&amp;gt;„Stadtplan Gaggenau“, ''Städte-Verlag'', [online], URL: https://www.unser-stadtplan.de/stadtplan/gaggenau/kartenstartpunkt/stadtplan-gaggenau.map, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Es handelt sich hierbei um einen Amateurfilm, welcher 2 Minuten und 23 Sekunden dauert und in 15 verschiedene Szenen eingeteilt ist. In diesem Film geht es um die Wiederaufbau- und Reparationsarbeiten in Gaggenau nach dem Zweiten Weltkrieg. Neben mehreren Baustellen und Ruinen zeigt dieser Film auch noch das alltägliche Leben in den Straßen einer deutschen Stadt, die sich langsam von den Kriegszerstörungen erholt.&lt;br /&gt;
|Description_fr=In den ersten Sequenzen des Amateurfilms ''Neubau Hauptstraße'' kann man die St. Josef Kirche betrachten, wobei ein Leitergerüst um den oberen Teil des Turms auf mögliche Reparationsarbeiten an dem Gebäude hindeutet. Der Kameramann filmt dabei die Hauptstraße, welche zur Kirche führt. Man sieht sowohl Autos vorbeifahren, als auch Fußgänger auf dem Bürgersteig spazieren. Ein Kind schaut dabei in die Kamera und winkt ihr zu. Auf der anderen Seite der Straße erkennt man ein Gebäude mit der Aufschrift „Feuerwehr“. In der nächsten Sequenz filmt der Kameramann das gleiche Kirchengebäude von nahem. Hierbei erkennt man, dass vor der Kirche ein Spruchband mit der Aufschrift „Fröhliches Weinachten“ hinter einem Tannenbaum hängt. Zusätzlich werden die Ruinen und die Bauarbeiten neben der St. Josef Kirche gezeigt. Die Kirche, genauso wie die Baustelle und die Ruinen, wird in den darauffolgenden Sequenzen aus einem höheren Blickwinkel gefilmt, wobei die Kamera sich einen kurzen Augenblick lang auf den Kran der Baustelle fixiert. [[Fichier:Exemple.png|vignette|Bildschirmaufnahme der St. Josef Kirche des Films ''Neubau Hauptstraße'', [00:00:05], „Neubau Hauptstraße“, ''Cinémathèque du Rhin supérieur – Kinemathek Oberrhein'', [online], URL: https://rhinedits.u-strasbg.fr/w/index.php/Bas:Neubau_Hauptstra%C3%9Fe_(LFS03572),  [konsultiert den 29. April 2021].]] [[Fichier:Exemple.png|vignette|Ein rezentes Foto der St. Josef Kirche von Gaggenau, „Pilgerwanderung auf dem Jakobsweg nach Baden-Baden“, ''Schwarzwald Tourismus GmbH'', [online], URL: https://www.schwarzwald-tourismus.info/stg/event/detail/Gaggenau-Wanderungen-Fuehrungen-Pilgerwanderung-auf-dem-Jakobsweg-nach-Baden-Baden-1690279, [konsultiert den 29. April 2021].]]Währenddessen kann man einen Radfahrer sowie einen Mann, welcher sein Pferd führt, erkennen. Die nächste Aufnahme zeigt eine Glocke, die mit einem Tannenkranz bestückt ist, und in der Luft hängt. Diese befindet sich unmittelbar in der Nähe einer Baustelle, auf der mehrere Bauarbeiter bei der Arbeit zu sehen sind. Diese Baustelle befindet sich höchstwahrscheinlich nahe einer weihnachtlich-dekorierten Hauptstraße, auf der viel Betrieb ist. Man sieht unter Anderem mehrere Radfahrer, Passanten und geparkte Wagen, wobei ein Bus die Straße entlang auf die Kamera zufährt. Die folgende Sequenz scheint auf einer Baustelle selbst gedreht worden zu sein, wobei man eine Betonmischmaschine betrachten kann. Wahrscheinlich auf der Rückseite eines Baggers sieht man die Aufschrift „F. Grötz KG Bauunternehmen Gaggenau Weserhütte“. Die nächsten Aufnahmen zeigen drei Kinder, die auf einer Straße in Richtung Kamera gehen und dabei mit einem Fahrrad spielen. Diese Straße liegt nahe einer Baustelle und einem Gebäude, welches von einem Gerüst umgeben ist.  Danach werden Sequenzen von Arbeitern gezeigt, die auf der Baustelle neben der St. Josef Kirche arbeiten. Diese Baustelle liegt unmittelbar an einer Straße, die unter einem Gebäude hindurch verläuft. Man kann hierbei Bauarbeiter, sowie Passanten und einen Radfahrer sehen. Linkerhand befindet sich eine Vitrine, die eine Menge Porzellanware zeigt. Ein Kind rennt zu dieser Vitrine und schaut sich die Ware an. In der letzten kurzen Sequenz erkennt man nochmal das Gerüst und den Kran der Baustelle.&lt;br /&gt;
|Contexte_et_analyse_fr=Seit Jahrhunderten ist die Gemeinde Gaggenau für ihre Industrie und Produktion bekannt. Die Eröffnung eines Hammerwerkes im Jahre 1683 markiert den Beginn der Industriellen Zukunft der Ortschaft Gaggenau, welche 1772 auch noch eine Glashütte bekam. Mit der Zeit entwickelt sich die Industrie in der Gemeinde und zieht dabei mehr und mehr Arbeitssuchende an, die von dem starken Bedarf an Arbeitskräften in den verschiedenen Werken profitieren. 1886 wird in den Gaggenauer Eisenwerken erstmals ein Automobil hergestellt, was 1894-1895 zur Gründung der Firma ''Bergmanns Industriewerke'' führt. Diese Firma spezialisiert sich auf die Produktion von Motorfahrzeugen und schafft es den ersten marktfähigen Benzin-Kraftwagen herzustellen. Im Jahre 1905 wird aus dieser Kraftfahrzeugbauabteilung die ''Süddeutsche Automobilfabrik GmbH'', welche 1907 von ''Benz &amp;amp; Cie. Rheinische Gasmotorenfabrik'' übernommen wird. Im Jahre 1911 wird diese Automobilfirma offiziell in ''Benz-Werke Gaggenau GmbH'' umbenannt, welche ab 1926, durch die Fusion der Firmen ''Daimler-Motorengesellschaft'' und ''Benz &amp;amp; Cie. Rheinische Gasmotorenfabrik'', der neuen Firma ''Daimler-Benz'' unterliegt. 1922 wird Gaggenau offiziell eine Stadt, da die Einwohnerzahl durch die industrielle Nachfrage an Arbeitskräfte sehr viele Leute anlockte&amp;lt;ref&amp;gt;„Gaggenau damals und heute – Stadtgeschichte“, ''Stadt Gaggenau'', [online], URL:  https://www.gaggenau.de/stadtgeschichte.4357.htm#:~:text=Gaggenau%2C%20am%20Fu%C3%9Fe%20des%20Murgtals,zu%20einem%20pulsierenden%20Industriezentrum%20entwickelt, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg ausbrach wurde die deutsche Wirtschaft fast ausschließlich auf die Rüstungsindustrie eingestellt. Die Fahrzeugsindustrie durfte fast keine Privatkunden mehr beliefern. Als 1941 die Operation Barbarossa begann, wurde die gesamte Pkw- und Lkw Produktion der Firma Daimler-Benz an das Heer und an kriegswichtige Betriebe ausgeliefert. Auch im Bereich der Forschung und der Entwicklung diktierte der Krieg das Vorgehen der deutschen Firmen. Dies war auch der Fall für das Daimler-Benz Werk in Gaggenau, wo ebenfalls Waffen, Munition, Granaten und Flugzeugteile hergestellt wurden&amp;lt;ref&amp;gt;Christian SCHOLZ, „Unsere Geschichte. Unsere Verantwortung.“, ''Daimler AG'', [online], URL: https://www.daimler.com/magazin/kultur/75-jahre-2-weltkrieg.html, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Doch auch noch andere Werke der Gemeinde mussten für die deutsche Rüstungsindustrie produzieren, wie beispielsweise die ''Gottfried Lindner A.G.''. Genau jene Werke wurden von den Alliierten als prioritäre Ziele angesehen, welche durch ihre Zerstörung die deutsche Rüstungsgüterproduktion lähmen sollten. Am 10. September 1944 wurde die Stadt ein erstes Mal von 140 amerikanische B-17 Bomber angegriffen. Am 3. Oktober 1944 folgte ein zweiter Angriff, welcher von 139 B-24 Bomber ausgeführt wurde&amp;lt;ref&amp;gt;„WWII 8thAAF Combat Chronology – July 1944 through december 1944“, ''Eighth Air Force Historical Society'', [online], URL: https://web.archive.org/web/20101018222453/http://8thafhs.org/combat1944b.htm, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Dabei kamen 200 Menschen ums Leben. Beide Fliegerangriffe zerstörten oder beschädigten ebenso 2.123 Gebäude, was zu jener Zeit etwa 70 Prozent der Stadt Gaggenau entsprach&amp;lt;ref&amp;gt;„Gaggenau blickt auf seine tragische Geschichte – 200 Tote bei Fliegerangriffen im Zweiten Weltkrieg – Gottesdienste am 10. September“, ''Goodnews 4 Baden – Baden'', [online], URL: https://www.goodnews4.de/nachrichten/rathaus-service/murgtal/item/gaggenau-blickt-auf-seine-tragische-geschichte, [konsultiert den 17. November 2020] und Willi ECHLE, ''Gaggenau in Vergangenheit und Gegenwart'', Gaggenau: Stadtverwaltung Gaggenau, 1968, S. 185.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Nach diesen Fliegerangriffen und nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, musste Gaggenau wieder auf die Beine kommen. Da ein Großteil der Stadt stark beschädigt oder zerstört war, mussten sehr viele Gebäude wiederaufgebaut oder repariert werden. Der analysierte Film zeigt genau diese Wiederaufbau- und Reparationsarbeiten, die in Gaggenau von 1945 bis 1958 dauerten und, wie die Gemeindeinternetseite es vorgibt, durch die Kommune, die Industrie, den Einzelhandel und Privatpersonen geprägt wurden&amp;lt;ref&amp;gt;„Gaggenau damals und heute – Stadtgeschichte“, ''Stadt Gaggenau'', [online], URL:  https://www.gaggenau.de/stadtgeschichte.4357.htm#:~:text=Gaggenau%2C%20am%20Fu%C3%9Fe%20des%20Murgtals,zu%20einem%20pulsierenden%20Industriezentrum%20entwickelt, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Die dargestellten Sequenzen, die 1953 gedreht wurden, spielen sich in diesem Wiederaufbaukontext ab und zeigen sehr gut, wie diese Arbeiten ausgeführt wurden und, dass acht Jahre nach dem Krieg noch immer nicht alles repariert oder neuerrichtet war. Man merkt auch, dass die St. Josef Kirche ebenfalls beschädigt wurde und Ende 1953 noch immer in Reparatur war. Tatsächlich wurde der Wiederaufbau der Stadt erst mit der Einweihung des neuen Rathauses am 27. September 1958 offiziell als abgeschlossen bezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;„Gaggenau damals und heute – Stadtgeschichte“, ''Stadt Gaggenau'', [online], URL:  https://www.gaggenau.de/stadtgeschichte.4357.htm#:~:text=Gaggenau%2C%20am%20Fu%C3%9Fe%20des%20Murgtals,zu%20einem%20pulsierenden%20Industriezentrum%20entwickelt, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Anhand dieser Sequenzen kann man auch feststellen, wie die Bauarbeiten verliefen und welche Materialien damals verwendet wurden. Man arbeitete sehr viel mit Holz, wahrscheinlich weil andere Materialien fehlten oder weil man dank der naheliegenden Wälder schneller an Holz kam.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Der Film unterstreicht noch eine weitere wichtige Gegebenheit. Obwohl die Stadt und ihre Einwohner durch den Krieg sehr gelitten haben und die Menschen nun in einer zerstörten Landschaft leben müssen, geht das Leben weiter. Zwar prägen der Wiederaufbau und die Reparationsarbeiten die Stadt Gaggenau, doch dies hält ihre Bürger nicht davon ab ihr Leben und ihren Alltag weiterzuführen. Man erkennt Leute, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad durch weihnachtlich dekorierte Straßen an den Baustellen spazieren, Kinder spielen auf Straßen neben gerüstumhüllten oder zerstörten Gebäuden, und vor der Kirche steht sogar ein Tannenbaum und ein Spruchband mit der Aufschrift „Fröhliches Weinachten“. Man kann also sagen, dass die Stadt Gaggenau langsam aber sicher wieder auf die Beine kam, was uns diese Sequenzen anschaulich darstellen.&lt;br /&gt;
|Bibliographie=ECHLE (Willi), ''Gaggenau in Vergangenheit und Gegenwart'', Gaggenau: Stadtverwaltung Gaggenau, 1968.&lt;br /&gt;
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		<author><name>Cédric Carvalho</name></author>
		
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		<title>Bas:Neubau Hauptstraße (LFS03572)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Cédric Carvalho : &lt;/p&gt;
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|thematique=Second World War : post-war period&lt;br /&gt;
|Resume_fr=Der Film ''Neubau Hauptstraße'' ist ein stummer Schwarzweißfilm, der vermutlich 1953 im Dezember im Stadtzentrum von Gaggenau, einer Stadt im Westen Baden-Württembergs nahe Baden-Baden und Rastatt, gedreht wurde&amp;lt;ref&amp;gt;„Stadtplan Gaggenau“, ''Städte-Verlag'', [online], URL: https://www.unser-stadtplan.de/stadtplan/gaggenau/kartenstartpunkt/stadtplan-gaggenau.map, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Es handelt sich hierbei um einen Amateurfilm, welcher 2 Minuten und 23 Sekunden dauert und in 15 verschiedene Szenen eingeteilt ist. In diesem Film geht es um die Wiederaufbau- und Reparationsarbeiten in Gaggenau nach dem Zweiten Weltkrieg. Neben mehreren Baustellen und Ruinen zeigt dieser Film auch noch das alltägliche Leben in den Straßen einer deutschen Stadt, die sich langsam von den Kriegszerstörungen erholt.&lt;br /&gt;
|Description_fr=In den ersten Sequenzen des Amateurfilms ''Neubau Hauptstraße'' kann man die St. Josef Kirche betrachten, wobei ein Leitergerüst um den oberen Teil des Turms auf mögliche Reparationsarbeiten an dem Gebäude hindeutet. Der Kameramann filmt dabei die Hauptstraße, welche zur Kirche führt. Man sieht sowohl Autos vorbeifahren, als auch Fußgänger auf dem Bürgersteig spazieren. Ein Kind schaut dabei in die Kamera und winkt ihr zu. Auf der anderen Seite der Straße erkennt man ein Gebäude mit der Aufschrift „Feuerwehr“. In der nächsten Sequenz filmt der Kameramann das gleiche Kirchengebäude von nahem. Hierbei erkennt man, dass vor der Kirche ein Spruchband mit der Aufschrift „Fröhliches Weinachten“ hinter einem Tannenbaum hängt. Zusätzlich werden die Ruinen und die Bauarbeiten neben der St. Josef Kirche gezeigt. Die Kirche, genauso wie die Baustelle und die Ruinen, wird in den darauffolgenden Sequenzen aus einem höheren Blickwinkel gefilmt, wobei die Kamera sich einen kurzen Augenblick lang auf den Kran der Baustelle fixiert. [[Fichier:Exemple.png|vignette|Bildschirmaufnahme der St. Josef Kirche des Films Neubau Hauptstraße, [00:00:05], „Neubau Hauptstraße“, Cinémathèque du Rhin supérieur – Kinemathek Oberrhein, [online], URL: https://rhinedits.u-strasbg.fr/w/index.php/Bas:Neubau_Hauptstra%C3%9Fe_(LFS03572),  [konsultiert den 29. April 2021].]]Währenddessen kann man einen Radfahrer sowie einen Mann, welcher sein Pferd führt, erkennen. Die nächste Aufnahme zeigt eine Glocke, die mit einem Tannenkranz bestückt ist, und in der Luft hängt. Diese befindet sich unmittelbar in der Nähe einer Baustelle, auf der mehrere Bauarbeiter bei der Arbeit zu sehen sind. Diese Baustelle befindet sich höchstwahrscheinlich nahe einer weihnachtlich-dekorierten Hauptstraße, auf der viel Betrieb ist. Man sieht unter Anderem mehrere Radfahrer, Passanten und geparkte Wagen, wobei ein Bus die Straße entlang auf die Kamera zufährt. Die folgende Sequenz scheint auf einer Baustelle selbst gedreht worden zu sein, wobei man eine Betonmischmaschine betrachten kann. Wahrscheinlich auf der Rückseite eines Baggers sieht man die Aufschrift „F. Grötz KG Bauunternehmen Gaggenau Weserhütte“. Die nächsten Aufnahmen zeigen drei Kinder, die auf einer Straße in Richtung Kamera gehen und dabei mit einem Fahrrad spielen. Diese Straße liegt nahe einer Baustelle und einem Gebäude, welches von einem Gerüst umgeben ist.  Danach werden Sequenzen von Arbeitern gezeigt, die auf der Baustelle neben der St. Josef Kirche arbeiten. Diese Baustelle liegt unmittelbar an einer Straße, die unter einem Gebäude hindurch verläuft. Man kann hierbei Bauarbeiter, sowie Passanten und einen Radfahrer sehen. Linkerhand befindet sich eine Vitrine, die eine Menge Porzellanware zeigt. Ein Kind rennt zu dieser Vitrine und schaut sich die Ware an. In der letzten kurzen Sequenz erkennt man nochmal das Gerüst und den Kran der Baustelle.&lt;br /&gt;
|Contexte_et_analyse_fr=Seit Jahrhunderten ist die Gemeinde Gaggenau für ihre Industrie und Produktion bekannt. Die Eröffnung eines Hammerwerkes im Jahre 1683 markiert den Beginn der Industriellen Zukunft der Ortschaft Gaggenau, welche 1772 auch noch eine Glashütte bekam. Mit der Zeit entwickelt sich die Industrie in der Gemeinde und zieht dabei mehr und mehr Arbeitssuchende an, die von dem starken Bedarf an Arbeitskräften in den verschiedenen Werken profitieren. 1886 wird in den Gaggenauer Eisenwerken erstmals ein Automobil hergestellt, was 1894-1895 zur Gründung der Firma ''Bergmanns Industriewerke'' führt. Diese Firma spezialisiert sich auf die Produktion von Motorfahrzeugen und schafft es den ersten marktfähigen Benzin-Kraftwagen herzustellen. Im Jahre 1905 wird aus dieser Kraftfahrzeugbauabteilung die ''Süddeutsche Automobilfabrik GmbH'', welche 1907 von ''Benz &amp;amp; Cie. Rheinische Gasmotorenfabrik'' übernommen wird. Im Jahre 1911 wird diese Automobilfirma offiziell in ''Benz-Werke Gaggenau GmbH'' umbenannt, welche ab 1926, durch die Fusion der Firmen ''Daimler-Motorengesellschaft'' und ''Benz &amp;amp; Cie. Rheinische Gasmotorenfabrik'', der neuen Firma ''Daimler-Benz'' unterliegt. 1922 wird Gaggenau offiziell eine Stadt, da die Einwohnerzahl durch die industrielle Nachfrage an Arbeitskräfte sehr viele Leute anlockte&amp;lt;ref&amp;gt;„Gaggenau damals und heute – Stadtgeschichte“, ''Stadt Gaggenau'', [online], URL:  https://www.gaggenau.de/stadtgeschichte.4357.htm#:~:text=Gaggenau%2C%20am%20Fu%C3%9Fe%20des%20Murgtals,zu%20einem%20pulsierenden%20Industriezentrum%20entwickelt, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg ausbrach wurde die deutsche Wirtschaft fast ausschließlich auf die Rüstungsindustrie eingestellt. Die Fahrzeugsindustrie durfte fast keine Privatkunden mehr beliefern. Als 1941 die Operation Barbarossa begann, wurde die gesamte Pkw- und Lkw Produktion der Firma Daimler-Benz an das Heer und an kriegswichtige Betriebe ausgeliefert. Auch im Bereich der Forschung und der Entwicklung diktierte der Krieg das Vorgehen der deutschen Firmen. Dies war auch der Fall für das Daimler-Benz Werk in Gaggenau, wo ebenfalls Waffen, Munition, Granaten und Flugzeugteile hergestellt wurden&amp;lt;ref&amp;gt;Christian SCHOLZ, „Unsere Geschichte. Unsere Verantwortung.“, ''Daimler AG'', [online], URL: https://www.daimler.com/magazin/kultur/75-jahre-2-weltkrieg.html, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Doch auch noch andere Werke der Gemeinde mussten für die deutsche Rüstungsindustrie produzieren, wie beispielsweise die ''Gottfried Lindner A.G.''. Genau jene Werke wurden von den Alliierten als prioritäre Ziele angesehen, welche durch ihre Zerstörung die deutsche Rüstungsgüterproduktion lähmen sollten. Am 10. September 1944 wurde die Stadt ein erstes Mal von 140 amerikanische B-17 Bomber angegriffen. Am 3. Oktober 1944 folgte ein zweiter Angriff, welcher von 139 B-24 Bomber ausgeführt wurde&amp;lt;ref&amp;gt;„WWII 8thAAF Combat Chronology – July 1944 through december 1944“, ''Eighth Air Force Historical Society'', [online], URL: https://web.archive.org/web/20101018222453/http://8thafhs.org/combat1944b.htm, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Dabei kamen 200 Menschen ums Leben. Beide Fliegerangriffe zerstörten oder beschädigten ebenso 2.123 Gebäude, was zu jener Zeit etwa 70 Prozent der Stadt Gaggenau entsprach&amp;lt;ref&amp;gt;„Gaggenau blickt auf seine tragische Geschichte – 200 Tote bei Fliegerangriffen im Zweiten Weltkrieg – Gottesdienste am 10. September“, ''Goodnews 4 Baden – Baden'', [online], URL: https://www.goodnews4.de/nachrichten/rathaus-service/murgtal/item/gaggenau-blickt-auf-seine-tragische-geschichte, [konsultiert den 17. November 2020] und Willi ECHLE, ''Gaggenau in Vergangenheit und Gegenwart'', Gaggenau: Stadtverwaltung Gaggenau, 1968, S. 185.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesen Fliegerangriffen und nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, musste Gaggenau wieder auf die Beine kommen. Da ein Großteil der Stadt stark beschädigt oder zerstört war, mussten sehr viele Gebäude wiederaufgebaut oder repariert werden. Der analysierte Film zeigt genau diese Wiederaufbau- und Reparationsarbeiten, die in Gaggenau von 1945 bis 1958 dauerten und, wie die Gemeindeinternetseite es vorgibt, durch die Kommune, die Industrie, den Einzelhandel und Privatpersonen geprägt wurden&amp;lt;ref&amp;gt;„Gaggenau damals und heute – Stadtgeschichte“, ''Stadt Gaggenau'', [online], URL:  https://www.gaggenau.de/stadtgeschichte.4357.htm#:~:text=Gaggenau%2C%20am%20Fu%C3%9Fe%20des%20Murgtals,zu%20einem%20pulsierenden%20Industriezentrum%20entwickelt, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Die dargestellten Sequenzen, die 1953 gedreht wurden, spielen sich in diesem Wiederaufbaukontext ab und zeigen sehr gut, wie diese Arbeiten ausgeführt wurden und, dass acht Jahre nach dem Krieg noch immer nicht alles repariert oder neuerrichtet war. Man merkt auch, dass die St. Josef Kirche ebenfalls beschädigt wurde und Ende 1953 noch immer in Reparatur war. Tatsächlich wurde der Wiederaufbau der Stadt erst mit der Einweihung des neuen Rathauses am 27. September 1958 offiziell als abgeschlossen bezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;„Gaggenau damals und heute – Stadtgeschichte“, ''Stadt Gaggenau'', [online], URL:  https://www.gaggenau.de/stadtgeschichte.4357.htm#:~:text=Gaggenau%2C%20am%20Fu%C3%9Fe%20des%20Murgtals,zu%20einem%20pulsierenden%20Industriezentrum%20entwickelt, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Anhand dieser Sequenzen kann man auch feststellen, wie die Bauarbeiten verliefen und welche Materialien damals verwendet wurden. Man arbeitete sehr viel mit Holz, wahrscheinlich weil andere Materialien fehlten oder weil man dank der naheliegenden Wälder schneller an Holz kam.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film unterstreicht noch eine weitere wichtige Gegebenheit. Obwohl die Stadt und ihre Einwohner durch den Krieg sehr gelitten haben und die Menschen nun in einer zerstörten Landschaft leben müssen, geht das Leben weiter. Zwar prägen der Wiederaufbau und die Reparationsarbeiten die Stadt Gaggenau, doch dies hält ihre Bürger nicht davon ab ihr Leben und ihren Alltag weiterzuführen. Man erkennt Leute, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad durch weihnachtlich dekorierte Straßen an den Baustellen spazieren, Kinder spielen auf Straßen neben gerüstumhüllten oder zerstörten Gebäuden, und vor der Kirche steht sogar ein Tannenbaum und ein Spruchband mit der Aufschrift „Fröhliches Weinachten“. Man kann also sagen, dass die Stadt Gaggenau langsam aber sicher wieder auf die Beine kam, was uns diese Sequenzen anschaulich darstellen.&lt;br /&gt;
|Bibliographie=ECHLE (Willi), ''Gaggenau in Vergangenheit und Gegenwart'', Gaggenau: Stadtverwaltung Gaggenau, 1968.&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cédric Carvalho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rhinedits.u-strasbg.fr/w/index.php?title=Bas:Neubau_Hauptstra%C3%9Fe_(LFS03572)&amp;diff=18093</id>
		<title>Bas:Neubau Hauptstraße (LFS03572)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rhinedits.u-strasbg.fr/w/index.php?title=Bas:Neubau_Hauptstra%C3%9Fe_(LFS03572)&amp;diff=18093"/>
		<updated>2021-04-22T12:43:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cédric Carvalho : &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{FicheSequence&lt;br /&gt;
|titreCree=Non&lt;br /&gt;
|titre=Neubau Hauptstraße&lt;br /&gt;
|idSupport=LFS03572&lt;br /&gt;
|dateDebut=1953&lt;br /&gt;
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|coloration=Noir_et_blanc&lt;br /&gt;
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|Resume_fr=Der Film ''Neubau Hauptstraße'' ist ein stummer Schwarzweißfilm, der vermutlich 1953 im Dezember im Stadtzentrum von Gaggenau, einer Stadt im Westen Baden-Württembergs nahe Baden-Baden und Rastatt, gedreht wurde&amp;lt;ref&amp;gt;„Stadtplan Gaggenau“, ''Städte-Verlag'', [online], URL: https://www.unser-stadtplan.de/stadtplan/gaggenau/kartenstartpunkt/stadtplan-gaggenau.map, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Es handelt sich hierbei um einen Amateurfilm, welcher 2 Minuten und 23 Sekunden dauert und in 15 verschiedene Szenen eingeteilt ist. In diesem Film geht es um die Wiederaufbau- und Reparationsarbeiten in Gaggenau nach dem Zweiten Weltkrieg. Neben mehreren Baustellen und Ruinen zeigt dieser Film auch noch das alltägliche Leben in den Straßen einer deutschen Stadt, die sich langsam von den Kriegszerstörungen erholt.&lt;br /&gt;
|Description_fr=In den ersten Sequenzen des Amateurfilms ''Neubau Hauptstraße'' kann man die St. Josef Kirche betrachten, wobei ein Leitergerüst um den oberen Teil des Turms auf mögliche Reparationsarbeiten an dem Gebäude hindeutet. Der Kameramann filmt dabei die Hauptstraße, welche zur Kirche führt. Man sieht sowohl Autos vorbeifahren, als auch Fußgänger auf dem Bürgersteig spazieren. Ein Kind schaut dabei in die Kamera und winkt ihr zu. Auf der anderen Seite der Straße erkennt man ein Gebäude mit der Aufschrift „Feuerwehr“. In der nächsten Sequenz filmt der Kameramann das gleiche Kirchengebäude von nahem. Hierbei erkennt man, dass vor der Kirche ein Spruchband mit der Aufschrift „Fröhliches Weinachten“ hinter einem Tannenbaum hängt. Zusätzlich werden die Ruinen und die Bauarbeiten neben der St. Josef Kirche gezeigt. Die Kirche, genauso wie die Baustelle und die Ruinen, wird in den darauffolgenden Sequenzen aus einem höheren Blickwinkel gefilmt, wobei die Kamera sich einen kurzen Augenblick lang auf den Kran der Baustelle fixiert. Währenddessen kann man einen Radfahrer sowie einen Mann, welcher sein Pferd führt, erkennen. Die nächste Aufnahme zeigt eine Glocke, die mit einem Tannenkranz bestückt ist, und in der Luft hängt. Diese befindet sich unmittelbar in der Nähe einer Baustelle, auf der mehrere Bauarbeiter bei der Arbeit zu sehen sind. Diese Baustelle befindet sich höchstwahrscheinlich nahe einer weihnachtlich-dekorierten Hauptstraße, auf der viel Betrieb ist. Man sieht unter Anderem mehrere Radfahrer, Passanten und geparkte Wagen, wobei ein Bus die Straße entlang auf die Kamera zufährt. Die folgende Sequenz scheint auf einer Baustelle selbst gedreht worden zu sein, wobei man eine Betonmischmaschine betrachten kann. Wahrscheinlich auf der Rückseite eines Baggers sieht man die Aufschrift „F. Grötz KG Bauunternehmen Gaggenau Weserhütte“. Die nächsten Aufnahmen zeigen drei Kinder, die auf einer Straße in Richtung Kamera gehen und dabei mit einem Fahrrad spielen. Diese Straße liegt nahe einer Baustelle und einem Gebäude, welches von einem Gerüst umgeben ist.  Danach werden Sequenzen von Arbeitern gezeigt, die auf der Baustelle neben der St. Josef Kirche arbeiten. Diese Baustelle liegt unmittelbar an einer Straße, die unter einem Gebäude hindurch verläuft. Man kann hierbei Bauarbeiter, sowie Passanten und einen Radfahrer sehen. Linkerhand befindet sich eine Vitrine, die eine Menge Porzellanware zeigt. Ein Kind rennt zu dieser Vitrine und schaut sich die Ware an. In der letzten kurzen Sequenz erkennt man nochmal das Gerüst und den Kran der Baustelle.&lt;br /&gt;
|Contexte_et_analyse_fr=Seit Jahrhunderten ist die Gemeinde Gaggenau für ihre Industrie und Produktion bekannt. Die Eröffnung eines Hammerwerkes im Jahre 1683 markiert den Beginn der Industriellen Zukunft der Ortschaft Gaggenau, welche 1772 auch noch eine Glashütte bekam. Mit der Zeit entwickelt sich die Industrie in der Gemeinde und zieht dabei mehr und mehr Arbeitssuchende an, die von dem starken Bedarf an Arbeitskräften in den verschiedenen Werken profitieren. 1886 wird in den Gaggenauer Eisenwerken erstmals ein Automobil hergestellt, was 1894-1895 zur Gründung der Firma ''Bergmanns Industriewerke'' führt. Diese Firma spezialisiert sich auf die Produktion von Motorfahrzeugen und schafft es den ersten marktfähigen Benzin-Kraftwagen herzustellen. Im Jahre 1905 wird aus dieser Kraftfahrzeugbauabteilung die ''Süddeutsche Automobilfabrik GmbH'', welche 1907 von ''Benz &amp;amp; Cie. Rheinische Gasmotorenfabrik'' übernommen wird. Im Jahre 1911 wird diese Automobilfirma offiziell in ''Benz-Werke Gaggenau GmbH'' umbenannt, welche ab 1926, durch die Fusion der Firmen ''Daimler-Motorengesellschaft'' und ''Benz &amp;amp; Cie. Rheinische Gasmotorenfabrik'', der neuen Firma ''Daimler-Benz'' unterliegt. 1922 wird Gaggenau offiziell eine Stadt, da die Einwohnerzahl durch die industrielle Nachfrage an Arbeitskräfte sehr viele Leute anlockte&amp;lt;ref&amp;gt;„Gaggenau damals und heute – Stadtgeschichte“, ''Stadt Gaggenau'', [online], URL:  https://www.gaggenau.de/stadtgeschichte.4357.htm#:~:text=Gaggenau%2C%20am%20Fu%C3%9Fe%20des%20Murgtals,zu%20einem%20pulsierenden%20Industriezentrum%20entwickelt, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg ausbrach wurde die deutsche Wirtschaft fast ausschließlich auf die Rüstungsindustrie eingestellt. Die Fahrzeugsindustrie durfte fast keine Privatkunden mehr beliefern. Als 1941 die Operation Barbarossa begann, wurde die gesamte Pkw- und Lkw Produktion der Firma Daimler-Benz an das Heer und an kriegswichtige Betriebe ausgeliefert. Auch im Bereich der Forschung und der Entwicklung diktierte der Krieg das Vorgehen der deutschen Firmen. Dies war auch der Fall für das Daimler-Benz Werk in Gaggenau, wo ebenfalls Waffen, Munition, Granaten und Flugzeugteile hergestellt wurden&amp;lt;ref&amp;gt;Christian SCHOLZ, „Unsere Geschichte. Unsere Verantwortung.“, ''Daimler AG'', [online], URL: https://www.daimler.com/magazin/kultur/75-jahre-2-weltkrieg.html, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Doch auch noch andere Werke der Gemeinde mussten für die deutsche Rüstungsindustrie produzieren, wie beispielsweise die ''Gottfried Lindner A.G.''. Genau jene Werke wurden von den Alliierten als prioritäre Ziele angesehen, welche durch ihre Zerstörung die deutsche Rüstungsgüterproduktion lähmen sollten. Am 10. September 1944 wurde die Stadt ein erstes Mal von 140 amerikanische B-17 Bomber angegriffen. Am 3. Oktober 1944 folgte ein zweiter Angriff, welcher von 139 B-24 Bomber ausgeführt wurde&amp;lt;ref&amp;gt;„WWII 8thAAF Combat Chronology – July 1944 through december 1944“, ''Eighth Air Force Historical Society'', [online], URL: https://web.archive.org/web/20101018222453/http://8thafhs.org/combat1944b.htm, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Dabei kamen 200 Menschen ums Leben. Beide Fliegerangriffe zerstörten oder beschädigten ebenso 2.123 Gebäude, was zu jener Zeit etwa 70 Prozent der Stadt Gaggenau entsprach&amp;lt;ref&amp;gt;„Gaggenau blickt auf seine tragische Geschichte – 200 Tote bei Fliegerangriffen im Zweiten Weltkrieg – Gottesdienste am 10. September“, ''Goodnews 4 Baden – Baden'', [online], URL: https://www.goodnews4.de/nachrichten/rathaus-service/murgtal/item/gaggenau-blickt-auf-seine-tragische-geschichte, [konsultiert den 17. November 2020] und Willi ECHLE, ''Gaggenau in Vergangenheit und Gegenwart'', Gaggenau: Stadtverwaltung Gaggenau, 1968, S. 185.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
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Nach diesen Fliegerangriffen und nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, musste Gaggenau wieder auf die Beine kommen. Da ein Großteil der Stadt stark beschädigt oder zerstört war, mussten sehr viele Gebäude wiederaufgebaut oder repariert werden. Der analysierte Film zeigt genau diese Wiederaufbau- und Reparationsarbeiten, die in Gaggenau von 1945 bis 1958 dauerten und, wie die Gemeindeinternetseite es vorgibt, durch die Kommune, die Industrie, den Einzelhandel und Privatpersonen geprägt wurden&amp;lt;ref&amp;gt;„Gaggenau damals und heute – Stadtgeschichte“, ''Stadt Gaggenau'', [online], URL:  https://www.gaggenau.de/stadtgeschichte.4357.htm#:~:text=Gaggenau%2C%20am%20Fu%C3%9Fe%20des%20Murgtals,zu%20einem%20pulsierenden%20Industriezentrum%20entwickelt, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Die dargestellten Sequenzen, die 1953 gedreht wurden, spielen sich in diesem Wiederaufbaukontext ab und zeigen sehr gut, wie diese Arbeiten ausgeführt wurden und, dass acht Jahre nach dem Krieg noch immer nicht alles repariert oder neuerrichtet war. Man merkt auch, dass die St. Josef Kirche ebenfalls beschädigt wurde und Ende 1953 noch immer in Reparatur war. Tatsächlich wurde der Wiederaufbau der Stadt erst mit der Einweihung des neuen Rathauses am 27. September 1958 offiziell als abgeschlossen bezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;„Gaggenau damals und heute – Stadtgeschichte“, ''Stadt Gaggenau'', [online], URL:  https://www.gaggenau.de/stadtgeschichte.4357.htm#:~:text=Gaggenau%2C%20am%20Fu%C3%9Fe%20des%20Murgtals,zu%20einem%20pulsierenden%20Industriezentrum%20entwickelt, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Anhand dieser Sequenzen kann man auch feststellen, wie die Bauarbeiten verliefen und welche Materialien damals verwendet wurden. Man arbeitete sehr viel mit Holz, wahrscheinlich weil andere Materialien fehlten oder weil man dank der naheliegenden Wälder schneller an Holz kam.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Der Film unterstreicht noch eine weitere wichtige Gegebenheit. Obwohl die Stadt und ihre Einwohner durch den Krieg sehr gelitten haben und die Menschen nun in einer zerstörten Landschaft leben müssen, geht das Leben weiter. Zwar prägen der Wiederaufbau und die Reparationsarbeiten die Stadt Gaggenau, doch dies hält ihre Bürger nicht davon ab ihr Leben und ihren Alltag weiterzuführen. Man erkennt Leute, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad durch weihnachtlich dekorierte Straßen an den Baustellen spazieren, Kinder spielen auf Straßen neben gerüstumhüllten oder zerstörten Gebäuden, und vor der Kirche steht sogar ein Tannenbaum und ein Spruchband mit der Aufschrift „Fröhliches Weinachten“. Man kann also sagen, dass die Stadt Gaggenau langsam aber sicher wieder auf die Beine kam, was uns diese Sequenzen anschaulich darstellen.&lt;br /&gt;
|Bibliographie=ECHLE (Willi), ''Gaggenau in Vergangenheit und Gegenwart'', Gaggenau: Stadtverwaltung Gaggenau, 1968.&lt;br /&gt;
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		<author><name>Cédric Carvalho</name></author>
		
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		<id>https://rhinedits.u-strasbg.fr/w/index.php?title=Bas:Neubau_Hauptstra%C3%9Fe_(LFS03572)&amp;diff=18092</id>
		<title>Bas:Neubau Hauptstraße (LFS03572)</title>
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		<updated>2021-04-22T12:40:43Z</updated>

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|Resume_fr=Der Film ''Neubau Hauptstraße'' ist ein stummer Schwarzweißfilm, der vermutlich 1953 im Dezember im Stadtzentrum von Gaggenau, einer Stadt im Westen Baden-Württembergs nahe Baden-Baden und Rastatt, gedreht wurde&amp;lt;ref&amp;gt;„Stadtplan Gaggenau“, ''Städte-Verlag'', [online], URL: https://www.unser-stadtplan.de/stadtplan/gaggenau/kartenstartpunkt/stadtplan-gaggenau.map, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Es handelt sich hierbei um einen Amateurfilm, welcher 2 Minuten und 23 Sekunden dauert und in 15 verschiedene Szenen eingeteilt ist. In diesem Film geht es um die Wiederaufbau- und Reparationsarbeiten in Gaggenau nach dem Zweiten Weltkrieg. Neben mehreren Baustellen und Ruinen zeigt dieser Film auch noch das alltägliche Leben in den Straßen einer deutschen Stadt, die sich langsam von den Kriegszerstörungen erholt.&lt;br /&gt;
|Description_fr=In den ersten Sequenzen des Amateurfilms ''Neubau Hauptstraße'' kann man die St. Josef Kirche betrachten, wobei ein Leitergerüst um den oberen Teil des Turms auf mögliche Reparationsarbeiten an dem Gebäude hindeutet. Der Kameramann filmt dabei die Hauptstraße, welche zur Kirche führt. Man sieht sowohl Autos vorbeifahren, als auch Fußgänger auf dem Bürgersteig spazieren. Ein Kind schaut dabei in die Kamera und winkt ihr zu. Auf der anderen Seite der Straße erkennt man ein Gebäude mit der Aufschrift „Feuerwehr“. In der nächsten Sequenz filmt der Kameramann das gleiche Kirchengebäude von nahem. Hierbei erkennt man, dass vor der Kirche ein Spruchband mit der Aufschrift „Fröhliches Weinachten“ hinter einem Tannenbaum hängt. Zusätzlich werden die Ruinen und die Bauarbeiten neben der St. Josef Kirche gezeigt. Die Kirche, genauso wie die Baustelle und die Ruinen, wird in den darauffolgenden Sequenzen aus einem höheren Blickwinkel gefilmt, wobei die Kamera sich einen kurzen Augenblick lang auf den Kran der Baustelle fixiert. Währenddessen kann man einen Radfahrer sowie einen Mann, welcher sein Pferd führt, erkennen. Die nächste Aufnahme zeigt eine Glocke, die mit einem Tannenkranz bestückt ist, und in der Luft hängt. Diese befindet sich unmittelbar in der Nähe einer Baustelle, auf der mehrere Bauarbeiter bei der Arbeit zu sehen sind. Diese Baustelle befindet sich höchstwahrscheinlich nahe einer weihnachtlich-dekorierten Hauptstraße, auf der viel Betrieb ist. Man sieht unter Anderem mehrere Radfahrer, Passanten und geparkte Wagen, wobei ein Bus die Straße entlang auf die Kamera zufährt. Die folgende Sequenz scheint auf einer Baustelle selbst gedreht worden zu sein, wobei man eine Betonmischmaschine betrachten kann. Wahrscheinlich auf der Rückseite eines Baggers sieht man die Aufschrift „F. Grötz KG Bauunternehmen Gaggenau Weserhütte“. Die nächsten Aufnahmen zeigen drei Kinder, die auf einer Straße in Richtung Kamera gehen und dabei mit einem Fahrrad spielen. Diese Straße liegt nahe einer Baustelle und einem Gebäude, welches von einem Gerüst umgeben ist.  Danach werden Sequenzen von Arbeitern gezeigt, die auf der Baustelle neben der St. Josef Kirche arbeiten. Diese Baustelle liegt unmittelbar an einer Straße, die unter einem Gebäude hindurch verläuft. Man kann hierbei Bauarbeiter, sowie Passanten und einen Radfahrer sehen. Linkerhand befindet sich eine Vitrine, die eine Menge Porzellanware zeigt. Ein Kind rennt zu dieser Vitrine und schaut sich die Ware an. In der letzten kurzen Sequenz erkennt man nochmal das Gerüst und den Kran der Baustelle.&lt;br /&gt;
|Contexte_et_analyse_fr=Seit Jahrhunderten ist die Gemeinde Gaggenau für ihre Industrie und Produktion bekannt. Die Eröffnung eines Hammerwerkes im Jahre 1683 markiert den Beginn der Industriellen Zukunft der Ortschaft Gaggenau, welche 1772 auch noch eine Glashütte bekam. Mit der Zeit entwickelt sich die Industrie in der Gemeinde und zieht dabei mehr und mehr Arbeitssuchende an, die von dem starken Bedarf an Arbeitskräften in den verschiedenen Werken profitieren. 1886 wird in den Gaggenauer Eisenwerken erstmals ein Automobil hergestellt, was 1894-1895 zur Gründung der Firma ''Bergmanns Industriewerke'' führt. Diese Firma spezialisiert sich auf die Produktion von Motorfahrzeugen und schafft es den ersten marktfähigen Benzin-Kraftwagen herzustellen. Im Jahre 1905 wird aus dieser Kraftfahrzeugbauabteilung die ''Süddeutsche Automobilfabrik GmbH'', welche 1907 von ''Benz &amp;amp; Cie. Rheinische Gasmotorenfabrik'' übernommen wird. Im Jahre 1911 wird diese Automobilfirma offiziell in ''Benz-Werke Gaggenau GmbH'' umbenannt, welche ab 1926, durch die Fusion der Firmen ''Daimler-Motorengesellschaft'' und ''Benz &amp;amp; Cie. Rheinische Gasmotorenfabrik'', der neuen Firma ''Daimler-Benz'' unterliegt. 1922 wird Gaggenau offiziell eine Stadt, da die Einwohnerzahl durch die industrielle Nachfrage an Arbeitskräfte sehr viele Leute anlockte&amp;lt;ref&amp;gt;„Gaggenau damals und heute – Stadtgeschichte“, ''Stadt Gaggenau'', [online], URL:  https://www.gaggenau.de/stadtgeschichte.4357.htm#:~:text=Gaggenau%2C%20am%20Fu%C3%9Fe%20des%20Murgtals,zu%20einem%20pulsierenden%20Industriezentrum%20entwickelt, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg ausbrach wurde die deutsche Wirtschaft fast ausschließlich auf die Rüstungsindustrie eingestellt. Die Fahrzeugsindustrie durfte fast keine Privatkunden mehr beliefern. Als 1941 die Operation Barbarossa begann, wurde die gesamte Pkw- und Lkw Produktion der Firma Daimler-Benz an das Heer und an kriegswichtige Betriebe ausgeliefert. Auch im Bereich der Forschung und der Entwicklung diktierte der Krieg das Vorgehen der deutschen Firmen. Dies war auch der Fall für das Daimler-Benz Werk in Gaggenau, wo ebenfalls Waffen, Munition, Granaten und Flugzeugteile hergestellt wurden&amp;lt;ref&amp;gt;Christian SCHOLZ, „Unsere Geschichte. Unsere Verantwortung.“, ''Daimler AG'', [online], URL: https://www.daimler.com/magazin/kultur/75-jahre-2-weltkrieg.html, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Doch auch noch andere Werke der Gemeinde mussten für die deutsche Rüstungsindustrie produzieren, wie beispielsweise die ''Gottfried Lindner A.G.''. Genau jene Werke wurden von den Alliierten als prioritäre Ziele angesehen, welche durch ihre Zerstörung die deutsche Rüstungsgüterproduktion lähmen sollten. Am 10. September 1944 wurde die Stadt ein erstes Mal von 140 amerikanische B-17 Bomber angegriffen. Am 3. Oktober 1944 folgte ein zweiter Angriff, welcher von 139 B-24 Bomber ausgeführt wurde&amp;lt;ref&amp;gt;„WWII 8thAAF Combat Chronology – July 1944 through december 1944“, ''Eighth Air Force Historical Society'', [online], URL: https://web.archive.org/web/20101018222453/http://8thafhs.org/combat1944b.htm, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Dabei kamen 200 Menschen ums Leben. Beide Fliegerangriffe zerstörten oder beschädigten ebenso 2.123 Gebäude, was zu jener Zeit etwa 70 Prozent der Stadt Gaggenau entsprach&amp;lt;ref&amp;gt;„Gaggenau blickt auf seine tragische Geschichte – 200 Tote bei Fliegerangriffen im Zweiten Weltkrieg – Gottesdienste am 10. September“, ''Goodnews 4 Baden – Baden'', [online], URL: https://www.goodnews4.de/nachrichten/rathaus-service/murgtal/item/gaggenau-blickt-auf-seine-tragische-geschichte, [konsultiert den 17. November 2020] und Willi ECHLE, ''Gaggenau in Vergangenheit und Gegenwart'', Gaggenau: Stadtverwaltung Gaggenau, 1968, S. 185.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesen Fliegerangriffen und nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, musste Gaggenau wieder auf die Beine kommen. Da ein Großteil der Stadt stark beschädigt oder zerstört war, mussten sehr viele Gebäude wiederaufgebaut oder repariert werden. Der analysierte Film zeigt genau diese Wiederaufbau- und Reparationsarbeiten, die in Gaggenau von 1945 bis 1958 dauerten und, wie die Gemeindeinternetseite es vorgibt, durch die Kommune, die Industrie, den Einzelhandel und Privatpersonen geprägt wurden&amp;lt;ref&amp;gt;„Gaggenau damals und heute – Stadtgeschichte“, ''Stadt Gaggenau'', [online], URL:  https://www.gaggenau.de/stadtgeschichte.4357.htm#:~:text=Gaggenau%2C%20am%20Fu%C3%9Fe%20des%20Murgtals,zu%20einem%20pulsierenden%20Industriezentrum%20entwickelt, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Die dargestellten Sequenzen, die 1953 gedreht wurden, spielen sich in diesem Wiederaufbaukontext ab und zeigen sehr gut, wie diese Arbeiten ausgeführt wurden und, dass acht Jahre nach dem Krieg noch immer nicht alles repariert oder neuerrichtet war. Man merkt auch, dass die St. Josef Kirche ebenfalls beschädigt wurde und Ende 1953 noch immer in Reparatur war. Tatsächlich wurde der Wiederaufbau der Stadt erst mit der Einweihung des neuen Rathauses am 27. September 1958 offiziell als abgeschlossen bezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;„Gaggenau damals und heute – Stadtgeschichte“, ''Stadt Gaggenau'', [online], URL:  https://www.gaggenau.de/stadtgeschichte.4357.htm#:~:text=Gaggenau%2C%20am%20Fu%C3%9Fe%20des%20Murgtals,zu%20einem%20pulsierenden%20Industriezentrum%20entwickelt, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Anhand dieser Sequenzen kann man auch feststellen, wie die Bauarbeiten verliefen und welche Materialien damals verwendet wurden. Man arbeitete sehr viel mit Holz, wahrscheinlich weil andere Materialien fehlten oder weil man dank der naheliegenden Wälder schneller an Holz kam.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Der Film unterstreicht noch eine weitere wichtige Gegebenheit. Obwohl die Stadt und ihre Einwohner durch den Krieg sehr gelitten haben und die Menschen nun in einer zerstörten Landschaft leben müssen, geht das Leben weiter. Zwar prägen der Wiederaufbau und die Reparationsarbeiten die Stadt Gaggenau, doch dies hält ihre Bürger nicht davon ab ihr Leben und ihren Alltag weiterzuführen. Man erkennt Leute, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad durch weihnachtlich dekorierte Straßen an den Baustellen spazieren, Kinder spielen auf Straßen neben gerüstumhüllten oder zerstörten Gebäuden, und vor der Kirche steht sogar ein Tannenbaum und ein Spruchband mit der Aufschrift „Fröhliches Weinachten“. Man kann also sagen, dass die Stadt Gaggenau langsam aber sicher wieder auf die Beine kam, was uns diese Sequenzen anschaulich darstellen.&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cédric Carvalho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rhinedits.u-strasbg.fr/w/index.php?title=Bas:Neubau_Hauptstra%C3%9Fe_(LFS03572)&amp;diff=18091</id>
		<title>Bas:Neubau Hauptstraße (LFS03572)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rhinedits.u-strasbg.fr/w/index.php?title=Bas:Neubau_Hauptstra%C3%9Fe_(LFS03572)&amp;diff=18091"/>
		<updated>2021-04-22T12:23:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cédric Carvalho : &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{FicheSequence&lt;br /&gt;
|titreCree=Non&lt;br /&gt;
|titre=Neubau Hauptstraße&lt;br /&gt;
|idSupport=LFS03572&lt;br /&gt;
|dateDebut=1953&lt;br /&gt;
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|son=Muet&lt;br /&gt;
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|genre=Film_amateur&lt;br /&gt;
|format_original=16 mm&lt;br /&gt;
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|apercu=Neubau_Hauptstrasse_3.png&lt;br /&gt;
|lieuTournage=48.80421, 8.31858&lt;br /&gt;
|thematique=Second World War : post-war period&lt;br /&gt;
|Resume_fr=Der Film ''Neubau Hauptstraße'' ist ein stummer Schwarzweißfilm, der vermutlich 1953 im Dezember im Stadtzentrum von Gaggenau, einer Stadt im Westen Baden-Württembergs nahe Baden-Baden und Rastatt, gedreht wurde&amp;lt;ref&amp;gt;„Stadtplan Gaggenau“, ''Städte-Verlag'', [online], URL: https://www.unser-stadtplan.de/stadtplan/gaggenau/kartenstartpunkt/stadtplan-gaggenau.map, [konsultiert den 17. November 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Es handelt sich hierbei um einen Amateurfilm, welcher 2 Minuten und 23 Sekunden dauert und in 15 verschiedene Szenen eingeteilt ist. In diesem Film geht es um die Wiederaufbau- und Reparationsarbeiten in Gaggenau nach dem Zweiten Weltkrieg. Neben mehreren Baustellen und Ruinen zeigt dieser Film auch noch das alltägliche Leben in den Straßen einer deutschen Stadt, die sich langsam von den Kriegszerstörungen erholt.&lt;br /&gt;
|Description_fr=In den ersten Sequenzen des Amateurfilms ''Neubau Hauptstraße'' kann man die St. Josef Kirche betrachten, wobei ein Leitergerüst um den oberen Teil des Turms auf mögliche Reparationsarbeiten an dem Gebäude hindeutet. Der Kameramann filmt dabei die Hauptstraße, welche zur Kirche führt. Man sieht sowohl Autos vorbeifahren, als auch Fußgänger auf dem Bürgersteig spazieren. Ein Kind schaut dabei in die Kamera und winkt ihr zu. Auf der anderen Seite der Straße erkennt man ein Gebäude mit der Aufschrift „Feuerwehr“. In der nächsten Sequenz filmt der Kameramann das gleiche Kirchengebäude von nahem. Hierbei erkennt man, dass vor der Kirche ein Spruchband mit der Aufschrift „Fröhliches Weinachten“ hinter einem Tannenbaum hängt. Zusätzlich werden die Ruinen und die Bauarbeiten neben der St. Josef Kirche gezeigt. Die Kirche, genauso wie die Baustelle und die Ruinen, wird in den darauffolgenden Sequenzen aus einem höheren Blickwinkel gefilmt, wobei die Kamera sich einen kurzen Augenblick lang auf den Kran der Baustelle fixiert. Währenddessen kann man einen Radfahrer sowie einen Mann, welcher sein Pferd führt, erkennen. Die nächste Aufnahme zeigt eine Glocke, die mit einem Tannenkranz bestückt ist, und in der Luft hängt. Diese befindet sich unmittelbar in der Nähe einer Baustelle, auf der mehrere Bauarbeiter bei der Arbeit zu sehen sind. Diese Baustelle befindet sich höchstwahrscheinlich nahe einer weihnachtlich-dekorierten Hauptstraße, auf der viel Betrieb ist. Man sieht unter Anderem mehrere Radfahrer, Passanten und geparkte Wagen, wobei ein Bus die Straße entlang auf die Kamera zufährt. Die folgende Sequenz scheint auf einer Baustelle selbst gedreht worden zu sein, wobei man eine Betonmischmaschine betrachten kann. Wahrscheinlich auf der Rückseite eines Baggers sieht man die Aufschrift „F. Grötz KG Bauunternehmen Gaggenau Weserhütte“. Die nächsten Aufnahmen zeigen drei Kinder, die auf einer Straße in Richtung Kamera gehen und dabei mit einem Fahrrad spielen. Diese Straße liegt nahe einer Baustelle und einem Gebäude, welches von einem Gerüst umgeben ist.  Danach werden Sequenzen von Arbeitern gezeigt, die auf der Baustelle neben der St. Josef Kirche arbeiten. Diese Baustelle liegt unmittelbar an einer Straße, die unter einem Gebäude hindurch verläuft. Man kann hierbei Bauarbeiter, sowie Passanten und einen Radfahrer sehen. Linkerhand befindet sich eine Vitrine, die eine Menge Porzellanware zeigt. Ein Kind rennt zu dieser Vitrine und schaut sich die Ware an. In der letzten kurzen Sequenz erkennt man nochmal das Gerüst und den Kran der Baustelle.&lt;br /&gt;
|Contexte_et_analyse_fr=Seit Jahrhunderten ist die Gemeinde Gaggenau für ihre Industrie und Produktion bekannt. Die Eröffnung eines Hammerwerkes im Jahre 1683 markiert den Beginn der Industriellen Zukunft der Ortschaft Gaggenau, welche 1772 auch noch eine Glashütte bekam. Mit der Zeit entwickelt sich die Industrie in der Gemeinde und zieht dabei mehr und mehr Arbeitssuchende an, die von dem starken Bedarf an Arbeitskräften in den verschiedenen Werken profitieren. 1886 wird in den Gaggenauer Eisenwerken erstmals ein Automobil hergestellt, was 1894-1895 zur Gründung der Firma ''Bergmanns Industriewerke'' führt. Diese Firma spezialisiert sich auf die Produktion von Motorfahrzeugen und schafft es den ersten marktfähigen Benzin-Kraftwagen herzustellen. Im Jahre 1905 wird aus dieser Kraftfahrzeugbauabteilung die ''Süddeutsche Automobilfabrik GmbH'', welche 1907 von ''Benz &amp;amp; Cie. Rheinische Gasmotorenfabrik'' übernommen wird. Im Jahre 1911 wird diese Automobilfirma offiziell in ''Benz-Werke Gaggenau GmbH'' umbenannt, welche ab 1926, durch die Fusion der Firmen ''Daimler-Motorengesellschaft'' und ''Benz &amp;amp; Cie. Rheinische Gasmotorenfabrik'', der neuen Firma ''Daimler-Benz'' unterliegt. 1922 wird Gaggenau offiziell eine Stadt, da die Einwohnerzahl durch die industrielle Nachfrage an Arbeitskräfte sehr viele Leute anlockte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg ausbrach wurde die deutsche Wirtschaft fast ausschließlich auf die Rüstungsindustrie eingestellt. Die Fahrzeugsindustrie durfte fast keine Privatkunden mehr beliefern. Als 1941 die Operation Barbarossa begann, wurde die gesamte Pkw- und Lkw Produktion der Firma Daimler-Benz an das Heer und an kriegswichtige Betriebe ausgeliefert. Auch im Bereich der Forschung und der Entwicklung diktierte der Krieg das Vorgehen der deutschen Firmen. Dies war auch der Fall für das Daimler-Benz Werk in Gaggenau, wo ebenfalls Waffen, Munition, Granaten und Flugzeugteile hergestellt wurden.  Doch auch noch andere Werke der Gemeinde mussten für die deutsche Rüstungsindustrie produzieren, wie beispielsweise die ''Gottfried Lindner A.G.''. Genau jene Werke wurden von den Alliierten als prioritäre Ziele angesehen, welche durch ihre Zerstörung die deutsche Rüstungsgüterproduktion lähmen sollten. Am 10. September 1944 wurde die Stadt ein erstes Mal von 140 amerikanische B-17 Bomber angegriffen. Am 3. Oktober 1944 folgte ein zweiter Angriff, welcher von 139 B-24 Bomber ausgeführt wurde.  Dabei kamen 200 Menschen ums Leben. Beide Fliegerangriffe zerstörten oder beschädigten ebenso 2.123 Gebäude, was zu jener Zeit etwa 70 Prozent der Stadt Gaggenau entsprach.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesen Fliegerangriffen und nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, musste Gaggenau wieder auf die Beine kommen. Da ein Großteil der Stadt stark beschädigt oder zerstört war, mussten sehr viele Gebäude wiederaufgebaut oder repariert werden. Der analysierte Film zeigt genau diese Wiederaufbau- und Reparationsarbeiten, die in Gaggenau von 1945 bis 1958 dauerten und, wie die Gemeindeinternetseite es vorgibt, durch die Kommune, die Industrie, den Einzelhandel und Privatpersonen geprägt wurden.  Die dargestellten Sequenzen, die 1953 gedreht wurden, spielen sich in diesem Wiederaufbaukontext ab und zeigen sehr gut, wie diese Arbeiten ausgeführt wurden und, dass acht Jahre nach dem Krieg noch immer nicht alles repariert oder neuerrichtet war. Man merkt auch, dass die St. Josef Kirche ebenfalls beschädigt wurde und Ende 1953 noch immer in Reparatur war. Tatsächlich wurde der Wiederaufbau der Stadt erst mit der Einweihung des neuen Rathauses am 27. September 1958 offiziell als abgeschlossen bezeichnet.  Anhand dieser Sequenzen kann man auch feststellen, wie die Bauarbeiten verliefen und welche Materialien damals verwendet wurden. Man arbeitete sehr viel mit Holz, wahrscheinlich weil andere Materialien fehlten oder weil man dank der naheliegenden Wälder schneller an Holz kam.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Der Film unterstreicht noch eine weitere wichtige Gegebenheit. Obwohl die Stadt und ihre Einwohner durch den Krieg sehr gelitten haben und die Menschen nun in einer zerstörten Landschaft leben müssen, geht das Leben weiter. Zwar prägen der Wiederaufbau und die Reparationsarbeiten die Stadt Gaggenau, doch dies hält ihre Bürger nicht davon ab ihr Leben und ihren Alltag weiterzuführen. Man erkennt Leute, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad durch weihnachtlich dekorierte Straßen an den Baustellen spazieren, Kinder spielen auf Straßen neben gerüstumhüllten oder zerstörten Gebäuden, und vor der Kirche steht sogar ein Tannenbaum und ein Spruchband mit der Aufschrift „Fröhliches Weinachten“. Man kann also sagen, dass die Stadt Gaggenau langsam aber sicher wieder auf die Beine kam, was uns diese Sequenzen anschaulich darstellen.&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cédric Carvalho</name></author>
		
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		<id>https://rhinedits.u-strasbg.fr/w/index.php?title=Bas:Neubau_Hauptstra%C3%9Fe_(LFS03572)&amp;diff=18090</id>
		<title>Bas:Neubau Hauptstraße (LFS03572)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rhinedits.u-strasbg.fr/w/index.php?title=Bas:Neubau_Hauptstra%C3%9Fe_(LFS03572)&amp;diff=18090"/>
		<updated>2021-04-22T12:20:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cédric Carvalho : &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{FicheSequence&lt;br /&gt;
|titreCree=Non&lt;br /&gt;
|titre=Neubau Hauptstraße&lt;br /&gt;
|idSupport=LFS03572&lt;br /&gt;
|dateDebut=1953&lt;br /&gt;
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|format_original=16 mm&lt;br /&gt;
|Etat_redaction=Non&lt;br /&gt;
|Etat_publication=Non&lt;br /&gt;
|apercu=Neubau_Hauptstrasse_3.png&lt;br /&gt;
|lieuTournage=48.80421, 8.31858&lt;br /&gt;
|thematique=Second World War : post-war period&lt;br /&gt;
|Resume_fr=Der Film ''Neubau Hauptstraße'' ist ein stummer Schwarzweißfilm, der vermutlich 1953 im Dezember im Stadtzentrum von Gaggenau, einer Stadt im Westen Baden-Württembergs nahe Baden-Baden und Rastatt, gedreht wurde[„Stadtplan Gaggenau“, ''Städte-Verlag'', [online], URL: https://www.unser-stadtplan.de/stadtplan/gaggenau/kartenstartpunkt/stadtplan-gaggenau.map, [konsultiert den 17. November 2020].].  Es handelt sich hierbei um einen Amateurfilm, welcher 2 Minuten und 23 Sekunden dauert und in 15 verschiedene Szenen eingeteilt ist. In diesem Film geht es um die Wiederaufbau- und Reparationsarbeiten in Gaggenau nach dem Zweiten Weltkrieg. Neben mehreren Baustellen und Ruinen zeigt dieser Film auch noch das alltägliche Leben in den Straßen einer deutschen Stadt, die sich langsam von den Kriegszerstörungen erholt.&lt;br /&gt;
|Description_fr=In den ersten Sequenzen des Amateurfilms ''Neubau Hauptstraße'' kann man die St. Josef Kirche betrachten, wobei ein Leitergerüst um den oberen Teil des Turms auf mögliche Reparationsarbeiten an dem Gebäude hindeutet. Der Kameramann filmt dabei die Hauptstraße, welche zur Kirche führt. Man sieht sowohl Autos vorbeifahren, als auch Fußgänger auf dem Bürgersteig spazieren. Ein Kind schaut dabei in die Kamera und winkt ihr zu. Auf der anderen Seite der Straße erkennt man ein Gebäude mit der Aufschrift „Feuerwehr“. In der nächsten Sequenz filmt der Kameramann das gleiche Kirchengebäude von nahem. Hierbei erkennt man, dass vor der Kirche ein Spruchband mit der Aufschrift „Fröhliches Weinachten“ hinter einem Tannenbaum hängt. Zusätzlich werden die Ruinen und die Bauarbeiten neben der St. Josef Kirche gezeigt. Die Kirche, genauso wie die Baustelle und die Ruinen, wird in den darauffolgenden Sequenzen aus einem höheren Blickwinkel gefilmt, wobei die Kamera sich einen kurzen Augenblick lang auf den Kran der Baustelle fixiert. Währenddessen kann man einen Radfahrer sowie einen Mann, welcher sein Pferd führt, erkennen. Die nächste Aufnahme zeigt eine Glocke, die mit einem Tannenkranz bestückt ist, und in der Luft hängt. Diese befindet sich unmittelbar in der Nähe einer Baustelle, auf der mehrere Bauarbeiter bei der Arbeit zu sehen sind. Diese Baustelle befindet sich höchstwahrscheinlich nahe einer weihnachtlich-dekorierten Hauptstraße, auf der viel Betrieb ist. Man sieht unter Anderem mehrere Radfahrer, Passanten und geparkte Wagen, wobei ein Bus die Straße entlang auf die Kamera zufährt. Die folgende Sequenz scheint auf einer Baustelle selbst gedreht worden zu sein, wobei man eine Betonmischmaschine betrachten kann. Wahrscheinlich auf der Rückseite eines Baggers sieht man die Aufschrift „F. Grötz KG Bauunternehmen Gaggenau Weserhütte“. Die nächsten Aufnahmen zeigen drei Kinder, die auf einer Straße in Richtung Kamera gehen und dabei mit einem Fahrrad spielen. Diese Straße liegt nahe einer Baustelle und einem Gebäude, welches von einem Gerüst umgeben ist.  Danach werden Sequenzen von Arbeitern gezeigt, die auf der Baustelle neben der St. Josef Kirche arbeiten. Diese Baustelle liegt unmittelbar an einer Straße, die unter einem Gebäude hindurch verläuft. Man kann hierbei Bauarbeiter, sowie Passanten und einen Radfahrer sehen. Linkerhand befindet sich eine Vitrine, die eine Menge Porzellanware zeigt. Ein Kind rennt zu dieser Vitrine und schaut sich die Ware an. In der letzten kurzen Sequenz erkennt man nochmal das Gerüst und den Kran der Baustelle.&lt;br /&gt;
|Contexte_et_analyse_fr=Seit Jahrhunderten ist die Gemeinde Gaggenau für ihre Industrie und Produktion bekannt. Die Eröffnung eines Hammerwerkes im Jahre 1683 markiert den Beginn der Industriellen Zukunft der Ortschaft Gaggenau, welche 1772 auch noch eine Glashütte bekam. Mit der Zeit entwickelt sich die Industrie in der Gemeinde und zieht dabei mehr und mehr Arbeitssuchende an, die von dem starken Bedarf an Arbeitskräften in den verschiedenen Werken profitieren. 1886 wird in den Gaggenauer Eisenwerken erstmals ein Automobil hergestellt, was 1894-1895 zur Gründung der Firma ''Bergmanns Industriewerke'' führt. Diese Firma spezialisiert sich auf die Produktion von Motorfahrzeugen und schafft es den ersten marktfähigen Benzin-Kraftwagen herzustellen. Im Jahre 1905 wird aus dieser Kraftfahrzeugbauabteilung die ''Süddeutsche Automobilfabrik GmbH'', welche 1907 von ''Benz &amp;amp; Cie. Rheinische Gasmotorenfabrik'' übernommen wird. Im Jahre 1911 wird diese Automobilfirma offiziell in ''Benz-Werke Gaggenau GmbH'' umbenannt, welche ab 1926, durch die Fusion der Firmen ''Daimler-Motorengesellschaft'' und ''Benz &amp;amp; Cie. Rheinische Gasmotorenfabrik'', der neuen Firma ''Daimler-Benz'' unterliegt. 1922 wird Gaggenau offiziell eine Stadt, da die Einwohnerzahl durch die industrielle Nachfrage an Arbeitskräfte sehr viele Leute anlockte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Als am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg ausbrach wurde die deutsche Wirtschaft fast ausschließlich auf die Rüstungsindustrie eingestellt. Die Fahrzeugsindustrie durfte fast keine Privatkunden mehr beliefern. Als 1941 die Operation Barbarossa begann, wurde die gesamte Pkw- und Lkw Produktion der Firma Daimler-Benz an das Heer und an kriegswichtige Betriebe ausgeliefert. Auch im Bereich der Forschung und der Entwicklung diktierte der Krieg das Vorgehen der deutschen Firmen. Dies war auch der Fall für das Daimler-Benz Werk in Gaggenau, wo ebenfalls Waffen, Munition, Granaten und Flugzeugteile hergestellt wurden.  Doch auch noch andere Werke der Gemeinde mussten für die deutsche Rüstungsindustrie produzieren, wie beispielsweise die ''Gottfried Lindner A.G.''. Genau jene Werke wurden von den Alliierten als prioritäre Ziele angesehen, welche durch ihre Zerstörung die deutsche Rüstungsgüterproduktion lähmen sollten. Am 10. September 1944 wurde die Stadt ein erstes Mal von 140 amerikanische B-17 Bomber angegriffen. Am 3. Oktober 1944 folgte ein zweiter Angriff, welcher von 139 B-24 Bomber ausgeführt wurde.  Dabei kamen 200 Menschen ums Leben. Beide Fliegerangriffe zerstörten oder beschädigten ebenso 2.123 Gebäude, was zu jener Zeit etwa 70 Prozent der Stadt Gaggenau entsprach.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Nach diesen Fliegerangriffen und nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, musste Gaggenau wieder auf die Beine kommen. Da ein Großteil der Stadt stark beschädigt oder zerstört war, mussten sehr viele Gebäude wiederaufgebaut oder repariert werden. Der analysierte Film zeigt genau diese Wiederaufbau- und Reparationsarbeiten, die in Gaggenau von 1945 bis 1958 dauerten und, wie die Gemeindeinternetseite es vorgibt, durch die Kommune, die Industrie, den Einzelhandel und Privatpersonen geprägt wurden.  Die dargestellten Sequenzen, die 1953 gedreht wurden, spielen sich in diesem Wiederaufbaukontext ab und zeigen sehr gut, wie diese Arbeiten ausgeführt wurden und, dass acht Jahre nach dem Krieg noch immer nicht alles repariert oder neuerrichtet war. Man merkt auch, dass die St. Josef Kirche ebenfalls beschädigt wurde und Ende 1953 noch immer in Reparatur war. Tatsächlich wurde der Wiederaufbau der Stadt erst mit der Einweihung des neuen Rathauses am 27. September 1958 offiziell als abgeschlossen bezeichnet.  Anhand dieser Sequenzen kann man auch feststellen, wie die Bauarbeiten verliefen und welche Materialien damals verwendet wurden. Man arbeitete sehr viel mit Holz, wahrscheinlich weil andere Materialien fehlten oder weil man dank der naheliegenden Wälder schneller an Holz kam.&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film unterstreicht noch eine weitere wichtige Gegebenheit. Obwohl die Stadt und ihre Einwohner durch den Krieg sehr gelitten haben und die Menschen nun in einer zerstörten Landschaft leben müssen, geht das Leben weiter. Zwar prägen der Wiederaufbau und die Reparationsarbeiten die Stadt Gaggenau, doch dies hält ihre Bürger nicht davon ab ihr Leben und ihren Alltag weiterzuführen. Man erkennt Leute, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad durch weihnachtlich dekorierte Straßen an den Baustellen spazieren, Kinder spielen auf Straßen neben gerüstumhüllten oder zerstörten Gebäuden, und vor der Kirche steht sogar ein Tannenbaum und ein Spruchband mit der Aufschrift „Fröhliches Weinachten“. Man kann also sagen, dass die Stadt Gaggenau langsam aber sicher wieder auf die Beine kam, was uns diese Sequenzen anschaulich darstellen.&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cédric Carvalho</name></author>
		
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		<title>Bas:Neubau Hauptstraße (LFS03572)</title>
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		<updated>2021-04-22T12:08:05Z</updated>

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|thematique=Second World War : post-war period&lt;br /&gt;
|Resume_fr=Der Film ''Neubau Hauptstraße'' ist ein stummer Schwarzweißfilm, der vermutlich 1953 im Dezember im Stadtzentrum von Gaggenau, einer Stadt im Westen Baden-Württembergs nahe Baden-Baden und Rastatt, gedreht wurde.  Es handelt sich hierbei um einen Amateurfilm, welcher 2 Minuten und 23 Sekunden dauert und in 15 verschiedene Szenen eingeteilt ist. In diesem Film geht es um die Wiederaufbau- und Reparationsarbeiten in Gaggenau nach dem Zweiten Weltkrieg. Neben mehreren Baustellen und Ruinen zeigt dieser Film auch noch das alltägliche Leben in den Straßen einer deutschen Stadt, die sich langsam von den Kriegszerstörungen erholt.&lt;br /&gt;
|Description_fr=In den ersten Sequenzen des Amateurfilms ''Neubau Hauptstraße'' kann man die St. Josef Kirche betrachten, wobei ein Leitergerüst um den oberen Teil des Turms auf mögliche Reparationsarbeiten an dem Gebäude hindeutet. Der Kameramann filmt dabei die Hauptstraße, welche zur Kirche führt. Man sieht sowohl Autos vorbeifahren, als auch Fußgänger auf dem Bürgersteig spazieren. Ein Kind schaut dabei in die Kamera und winkt ihr zu. Auf der anderen Seite der Straße erkennt man ein Gebäude mit der Aufschrift „Feuerwehr“. In der nächsten Sequenz filmt der Kameramann das gleiche Kirchengebäude von nahem. Hierbei erkennt man, dass vor der Kirche ein Spruchband mit der Aufschrift „Fröhliches Weinachten“ hinter einem Tannenbaum hängt. Zusätzlich werden die Ruinen und die Bauarbeiten neben der St. Josef Kirche gezeigt. Die Kirche, genauso wie die Baustelle und die Ruinen, wird in den darauffolgenden Sequenzen aus einem höheren Blickwinkel gefilmt, wobei die Kamera sich einen kurzen Augenblick lang auf den Kran der Baustelle fixiert. Währenddessen kann man einen Radfahrer sowie einen Mann, welcher sein Pferd führt, erkennen. Die nächste Aufnahme zeigt eine Glocke, die mit einem Tannenkranz bestückt ist, und in der Luft hängt. Diese befindet sich unmittelbar in der Nähe einer Baustelle, auf der mehrere Bauarbeiter bei der Arbeit zu sehen sind. Diese Baustelle befindet sich höchstwahrscheinlich nahe einer weihnachtlich-dekorierten Hauptstraße, auf der viel Betrieb ist. Man sieht unter Anderem mehrere Radfahrer, Passanten und geparkte Wagen, wobei ein Bus die Straße entlang auf die Kamera zufährt. Die folgende Sequenz scheint auf einer Baustelle selbst gedreht worden zu sein, wobei man eine Betonmischmaschine betrachten kann. Wahrscheinlich auf der Rückseite eines Baggers sieht man die Aufschrift „F. Grötz KG Bauunternehmen Gaggenau Weserhütte“. Die nächsten Aufnahmen zeigen drei Kinder, die auf einer Straße in Richtung Kamera gehen und dabei mit einem Fahrrad spielen. Diese Straße liegt nahe einer Baustelle und einem Gebäude, welches von einem Gerüst umgeben ist.  Danach werden Sequenzen von Arbeitern gezeigt, die auf der Baustelle neben der St. Josef Kirche arbeiten. Diese Baustelle liegt unmittelbar an einer Straße, die unter einem Gebäude hindurch verläuft. Man kann hierbei Bauarbeiter, sowie Passanten und einen Radfahrer sehen. Linkerhand befindet sich eine Vitrine, die eine Menge Porzellanware zeigt. Ein Kind rennt zu dieser Vitrine und schaut sich die Ware an. In der letzten kurzen Sequenz erkennt man nochmal das Gerüst und den Kran der Baustelle.&lt;br /&gt;
|Contexte_et_analyse_fr=Seit Jahrhunderten ist die Gemeinde Gaggenau für ihre Industrie und Produktion bekannt. Die Eröffnung eines Hammerwerkes im Jahre 1683 markiert den Beginn der Industriellen Zukunft der Ortschaft Gaggenau, welche 1772 auch noch eine Glashütte bekam. Mit der Zeit entwickelt sich die Industrie in der Gemeinde und zieht dabei mehr und mehr Arbeitssuchende an, die von dem starken Bedarf an Arbeitskräften in den verschiedenen Werken profitieren. 1886 wird in den Gaggenauer Eisenwerken erstmals ein Automobil hergestellt, was 1894-1895 zur Gründung der Firma ''Bergmanns Industriewerke'' führt. Diese Firma spezialisiert sich auf die Produktion von Motorfahrzeugen und schafft es den ersten marktfähigen Benzin-Kraftwagen herzustellen. Im Jahre 1905 wird aus dieser Kraftfahrzeugbauabteilung die ''Süddeutsche Automobilfabrik GmbH'', welche 1907 von ''Benz &amp;amp; Cie. Rheinische Gasmotorenfabrik'' übernommen wird. Im Jahre 1911 wird diese Automobilfirma offiziell in ''Benz-Werke Gaggenau GmbH'' umbenannt, welche ab 1926, durch die Fusion der Firmen ''Daimler-Motorengesellschaft'' und ''Benz &amp;amp; Cie. Rheinische Gasmotorenfabrik'', der neuen Firma ''Daimler-Benz'' unterliegt. 1922 wird Gaggenau offiziell eine Stadt, da die Einwohnerzahl durch die industrielle Nachfrage an Arbeitskräfte sehr viele Leute anlockte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg ausbrach wurde die deutsche Wirtschaft fast ausschließlich auf die Rüstungsindustrie eingestellt. Die Fahrzeugsindustrie durfte fast keine Privatkunden mehr beliefern. Als 1941 die Operation Barbarossa begann, wurde die gesamte Pkw- und Lkw Produktion der Firma Daimler-Benz an das Heer und an kriegswichtige Betriebe ausgeliefert. Auch im Bereich der Forschung und der Entwicklung diktierte der Krieg das Vorgehen der deutschen Firmen. Dies war auch der Fall für das Daimler-Benz Werk in Gaggenau, wo ebenfalls Waffen, Munition, Granaten und Flugzeugteile hergestellt wurden.  Doch auch noch andere Werke der Gemeinde mussten für die deutsche Rüstungsindustrie produzieren, wie beispielsweise die ''Gottfried Lindner A.G.''. Genau jene Werke wurden von den Alliierten als prioritäre Ziele angesehen, welche durch ihre Zerstörung die deutsche Rüstungsgüterproduktion lähmen sollten. Am 10. September 1944 wurde die Stadt ein erstes Mal von 140 amerikanische B-17 Bomber angegriffen. Am 3. Oktober 1944 folgte ein zweiter Angriff, welcher von 139 B-24 Bomber ausgeführt wurde.  Dabei kamen 200 Menschen ums Leben. Beide Fliegerangriffe zerstörten oder beschädigten ebenso 2.123 Gebäude, was zu jener Zeit etwa 70 Prozent der Stadt Gaggenau entsprach.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesen Fliegerangriffen und nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, musste Gaggenau wieder auf die Beine kommen. Da ein Großteil der Stadt stark beschädigt oder zerstört war, mussten sehr viele Gebäude wiederaufgebaut oder repariert werden. Der analysierte Film zeigt genau diese Wiederaufbau- und Reparationsarbeiten, die in Gaggenau von 1945 bis 1958 dauerten und, wie die Gemeindeinternetseite es vorgibt, durch die Kommune, die Industrie, den Einzelhandel und Privatpersonen geprägt wurden.  Die dargestellten Sequenzen, die 1953 gedreht wurden, spielen sich in diesem Wiederaufbaukontext ab und zeigen sehr gut, wie diese Arbeiten ausgeführt wurden und, dass acht Jahre nach dem Krieg noch immer nicht alles repariert oder neuerrichtet war. Man merkt auch, dass die St. Josef Kirche ebenfalls beschädigt wurde und Ende 1953 noch immer in Reparatur war. Tatsächlich wurde der Wiederaufbau der Stadt erst mit der Einweihung des neuen Rathauses am 27. September 1958 offiziell als abgeschlossen bezeichnet.  Anhand dieser Sequenzen kann man auch feststellen, wie die Bauarbeiten verliefen und welche Materialien damals verwendet wurden. Man arbeitete sehr viel mit Holz, wahrscheinlich weil andere Materialien fehlten oder weil man dank der naheliegenden Wälder schneller an Holz kam.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film unterstreicht noch eine weitere wichtige Gegebenheit. Obwohl die Stadt und ihre Einwohner durch den Krieg sehr gelitten haben und die Menschen nun in einer zerstörten Landschaft leben müssen, geht das Leben weiter. Zwar prägen der Wiederaufbau und die Reparationsarbeiten die Stadt Gaggenau, doch dies hält ihre Bürger nicht davon ab ihr Leben und ihren Alltag weiterzuführen. Man erkennt Leute, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad durch weihnachtlich dekorierte Straßen an den Baustellen spazieren, Kinder spielen auf Straßen neben gerüstumhüllten oder zerstörten Gebäuden, und vor der Kirche steht sogar ein Tannenbaum und ein Spruchband mit der Aufschrift „Fröhliches Weinachten“. Man kann also sagen, dass die Stadt Gaggenau langsam aber sicher wieder auf die Beine kam, was uns diese Sequenzen anschaulich darstellen.&lt;br /&gt;
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		<author><name>Cédric Carvalho</name></author>
		
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		<title>Bas:Neubau Hauptstraße (LFS03572)</title>
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|Resume_fr=Der Film ''Neubau Hauptstraße'' ist ein stummer Schwarzweißfilm, der vermutlich 1953 im Dezember im Stadtzentrum von Gaggenau, einer Stadt im Westen Baden-Württembergs nahe Baden-Baden und Rastatt, gedreht wurde.  Es handelt sich hierbei um einen Amateurfilm, welcher 2 Minuten und 23 Sekunden dauert und in 15 verschiedene Szenen eingeteilt ist. In diesem Film geht es um die Wiederaufbau- und Reparationsarbeiten in Gaggenau nach dem Zweiten Weltkrieg. Neben mehreren Baustellen und Ruinen zeigt dieser Film auch noch das alltägliche Leben in den Straßen einer deutschen Stadt, die sich langsam von den Kriegszerstörungen erholt.&lt;br /&gt;
|Description_fr=In den ersten Sequenzen des Amateurfilms ''Neubau Hauptstraße'' kann man die St. Josef Kirche betrachten, wobei ein Leitergerüst um den oberen Teil des Turms auf mögliche Reparationsarbeiten an dem Gebäude hindeutet. Der Kameramann filmt dabei die Hauptstraße, welche zur Kirche führt. Man sieht sowohl Autos vorbeifahren, als auch Fußgänger auf dem Bürgersteig spazieren. Ein Kind schaut dabei in die Kamera und winkt ihr zu. Auf der anderen Seite der Straße erkennt man ein Gebäude mit der Aufschrift „Feuerwehr“. In der nächsten Sequenz filmt der Kameramann das gleiche Kirchengebäude von nahem. Hierbei erkennt man, dass vor der Kirche ein Spruchband mit der Aufschrift „Fröhliches Weinachten“ hinter einem Tannenbaum hängt. Zusätzlich werden die Ruinen und die Bauarbeiten neben der St. Josef Kirche gezeigt. Die Kirche, genauso wie die Baustelle und die Ruinen, wird in den darauffolgenden Sequenzen aus einem höheren Blickwinkel gefilmt, wobei die Kamera sich einen kurzen Augenblick lang auf den Kran der Baustelle fixiert. Währenddessen kann man einen Radfahrer sowie einen Mann, welcher sein Pferd führt, erkennen. Die nächste Aufnahme zeigt eine Glocke, die mit einem Tannenkranz bestückt ist, und in der Luft hängt. Diese befindet sich unmittelbar in der Nähe einer Baustelle, auf der mehrere Bauarbeiter bei der Arbeit zu sehen sind. Diese Baustelle befindet sich höchstwahrscheinlich nahe einer weihnachtlich-dekorierten Hauptstraße, auf der viel Betrieb ist. Man sieht unter Anderem mehrere Radfahrer, Passanten und geparkte Wagen, wobei ein Bus die Straße entlang auf die Kamera zufährt. Die folgende Sequenz scheint auf einer Baustelle selbst gedreht worden zu sein, wobei man eine Betonmischmaschine betrachten kann. Wahrscheinlich auf der Rückseite eines Baggers sieht man die Aufschrift „F. Grötz KG Bauunternehmen Gaggenau Weserhütte“. Die nächsten Aufnahmen zeigen drei Kinder, die auf einer Straße in Richtung Kamera gehen und dabei mit einem Fahrrad spielen. Diese Straße liegt nahe einer Baustelle und einem Gebäude, welches von einem Gerüst umgeben ist.  Danach werden Sequenzen von Arbeitern gezeigt, die auf der Baustelle neben der St. Josef Kirche arbeiten. Diese Baustelle liegt unmittelbar an einer Straße, die unter einem Gebäude hindurch verläuft. Man kann hierbei Bauarbeiter, sowie Passanten und einen Radfahrer sehen. Linkerhand befindet sich eine Vitrine, die eine Menge Porzellanware zeigt. Ein Kind rennt zu dieser Vitrine und schaut sich die Ware an. In der letzten kurzen Sequenz erkennt man nochmal das Gerüst und den Kran der Baustelle.&lt;br /&gt;
|Contexte_et_analyse_fr=Seit Jahrhunderten ist die Gemeinde Gaggenau für ihre Industrie und Produktion bekannt. Die Eröffnung eines Hammerwerkes im Jahre 1683 markiert den Beginn der Industriellen Zukunft der Ortschaft Gaggenau, welche 1772 auch noch eine Glashütte bekam. Mit der Zeit entwickelt sich die Industrie in der Gemeinde und zieht dabei mehr und mehr Arbeitssuchende an, die von dem starken Bedarf an Arbeitskräften in den verschiedenen Werken profitieren. 1886 wird in den Gaggenauer Eisenwerken erstmals ein Automobil hergestellt, was 1894-1895 zur Gründung der Firma ''Bergmanns Industriewerke'' führt. Diese Firma spezialisiert sich auf die Produktion von Motorfahrzeugen und schafft es den ersten marktfähigen Benzin-Kraftwagen herzustellen. Im Jahre 1905 wird aus dieser Kraftfahrzeugbauabteilung die ''Süddeutsche Automobilfabrik GmbH'', welche 1907 von ''Benz &amp;amp; Cie. Rheinische Gasmotorenfabrik'' übernommen wird. Im Jahre 1911 wird diese Automobilfirma offiziell in ''Benz-Werke Gaggenau GmbH'' umbenannt, welche ab 1926, durch die Fusion der Firmen ''Daimler-Motorengesellschaft'' und ''Benz &amp;amp; Cie. Rheinische Gasmotorenfabrik'', der neuen Firma ''Daimler-Benz'' unterliegt. 1922 wird Gaggenau offiziell eine Stadt, da die Einwohnerzahl durch die industrielle Nachfrage an Arbeitskräfte sehr viele Leute anlockte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg ausbrach wurde die deutsche Wirtschaft fast ausschließlich auf die Rüstungsindustrie eingestellt. Die Fahrzeugsindustrie durfte fast keine Privatkunden mehr beliefern. Als 1941 die Operation Barbarossa begann, wurde die gesamte Pkw- und Lkw Produktion der Firma Daimler-Benz an das Heer und an kriegswichtige Betriebe ausgeliefert. Auch im Bereich der Forschung und der Entwicklung diktierte der Krieg das Vorgehen der deutschen Firmen. Dies war auch der Fall für das Daimler-Benz Werk in Gaggenau, wo ebenfalls Waffen, Munition, Granaten und Flugzeugteile hergestellt wurden.  Doch auch noch andere Werke der Gemeinde mussten für die deutsche Rüstungsindustrie produzieren, wie beispielsweise die ''Gottfried Lindner A.G.''. Genau jene Werke wurden von den Alliierten als prioritäre Ziele angesehen, welche durch ihre Zerstörung die deutsche Rüstungsgüterproduktion lähmen sollten. Am 10. September 1944 wurde die Stadt ein erstes Mal von 140 amerikanische B-17 Bomber angegriffen. Am 3. Oktober 1944 folgte ein zweiter Angriff, welcher von 139 B-24 Bomber ausgeführt wurde.  Dabei kamen 200 Menschen ums Leben. Beide Fliegerangriffe zerstörten oder beschädigten ebenso 2.123 Gebäude, was zu jener Zeit etwa 70 Prozent der Stadt Gaggenau entsprach.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach diesen Fliegerangriffen und nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, musste Gaggenau wieder auf die Beine kommen. Da ein Großteil der Stadt stark beschädigt oder zerstört war, mussten sehr viele Gebäude wiederaufgebaut oder repariert werden. Der analysierte Film zeigt genau diese Wiederaufbau- und Reparationsarbeiten, die in Gaggenau von 1945 bis 1958 dauerten und, wie die Gemeindeinternetseite es vorgibt, durch die Kommune, die Industrie, den Einzelhandel und Privatpersonen geprägt wurden.  Die dargestellten Sequenzen, die 1953 gedreht wurden, spielen sich in diesem Wiederaufbaukontext ab und zeigen sehr gut, wie diese Arbeiten ausgeführt wurden und, dass acht Jahre nach dem Krieg noch immer nicht alles repariert oder neuerrichtet war. Man merkt auch, dass die St. Josef Kirche ebenfalls beschädigt wurde und Ende 1953 noch immer in Reparatur war. Tatsächlich wurde der Wiederaufbau der Stadt erst mit der Einweihung des neuen Rathauses am 27. September 1958 offiziell als abgeschlossen bezeichnet.  Anhand dieser Sequenzen kann man auch feststellen, wie die Bauarbeiten verliefen und welche Materialien damals verwendet wurden. Man arbeitete sehr viel mit Holz, wahrscheinlich weil andere Materialien fehlten oder weil man dank der naheliegenden Wälder schneller an Holz kam.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Film unterstreicht noch eine weitere wichtige Gegebenheit. Obwohl die Stadt und ihre Einwohner durch den Krieg sehr gelitten haben und die Menschen nun in einer zerstörten Landschaft leben müssen, geht das Leben weiter. Zwar prägen der Wiederaufbau und die Reparationsarbeiten die Stadt Gaggenau, doch dies hält ihre Bürger nicht davon ab ihr Leben und ihren Alltag weiterzuführen. Man erkennt Leute, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad durch weihnachtlich dekorierte Straßen an den Baustellen spazieren, Kinder spielen auf Straßen neben gerüstumhüllten oder zerstörten Gebäuden, und vor der Kirche steht sogar ein Tannenbaum und ein Spruchband mit der Aufschrift „Fröhliches Weinachten“. Man kann also sagen, dass die Stadt Gaggenau langsam aber sicher wieder auf die Beine kam, was uns diese Sequenzen anschaulich darstellen.&lt;br /&gt;
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		<author><name>Cédric Carvalho</name></author>
		
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		<updated>2021-04-22T12:01:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cédric Carvalho : &lt;/p&gt;
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|Resume_fr=Der Film ''Neubau Hauptstraße'' ist ein stummer Schwarzweißfilm, der vermutlich 1953 im Dezember im Stadtzentrum von Gaggenau, einer Stadt im Westen Baden-Württembergs nahe Baden-Baden und Rastatt, gedreht wurde.  Es handelt sich hierbei um einen Amateurfilm, welcher 2 Minuten und 23 Sekunden dauert und in 15 verschiedene Szenen eingeteilt ist. In diesem Film geht es um die Wiederaufbau- und Reparationsarbeiten in Gaggenau nach dem Zweiten Weltkrieg. Neben mehreren Baustellen und Ruinen zeigt dieser Film auch noch das alltägliche Leben in den Straßen einer deutschen Stadt, die sich langsam von den Kriegszerstörungen erholt.&lt;br /&gt;
|Description_fr=In den ersten Sequenzen des Amateurfilms ''Neubau Hauptstraße'' kann man die St. Josef Kirche betrachten, wobei ein Leitergerüst um den oberen Teil des Turms auf mögliche Reparationsarbeiten an dem Gebäude hindeutet. Der Kameramann filmt dabei die Hauptstraße, welche zur Kirche führt. Man sieht sowohl Autos vorbeifahren, als auch Fußgänger auf dem Bürgersteig spazieren. Ein Kind schaut dabei in die Kamera und winkt ihr zu. Auf der anderen Seite der Straße erkennt man ein Gebäude mit der Aufschrift „Feuerwehr“. In der nächsten Sequenz filmt der Kameramann das gleiche Kirchengebäude von nahem. Hierbei erkennt man, dass vor der Kirche ein Spruchband mit der Aufschrift „Fröhliches Weinachten“ hinter einem Tannenbaum hängt. Zusätzlich werden die Ruinen und die Bauarbeiten neben der St. Josef Kirche gezeigt. Die Kirche, genauso wie die Baustelle und die Ruinen, wird in den darauffolgenden Sequenzen aus einem höheren Blickwinkel gefilmt, wobei die Kamera sich einen kurzen Augenblick lang auf den Kran der Baustelle fixiert. Währenddessen kann man einen Radfahrer sowie einen Mann, welcher sein Pferd führt, erkennen. Die nächste Aufnahme zeigt eine Glocke, die mit einem Tannenkranz bestückt ist, und in der Luft hängt. Diese befindet sich unmittelbar in der Nähe einer Baustelle, auf der mehrere Bauarbeiter bei der Arbeit zu sehen sind. Diese Baustelle befindet sich höchstwahrscheinlich nahe einer weihnachtlich-dekorierten Hauptstraße, auf der viel Betrieb ist. Man sieht unter Anderem mehrere Radfahrer, Passanten und geparkte Wagen, wobei ein Bus die Straße entlang auf die Kamera zufährt. Die folgende Sequenz scheint auf einer Baustelle selbst gedreht worden zu sein, wobei man eine Betonmischmaschine betrachten kann. Wahrscheinlich auf der Rückseite eines Baggers sieht man die Aufschrift „F. Grötz KG Bauunternehmen Gaggenau Weserhütte“. Die nächsten Aufnahmen zeigen drei Kinder, die auf einer Straße in Richtung Kamera gehen und dabei mit einem Fahrrad spielen. Diese Straße liegt nahe einer Baustelle und einem Gebäude, welches von einem Gerüst umgeben ist.  Danach werden Sequenzen von Arbeitern gezeigt, die auf der Baustelle neben der St. Josef Kirche arbeiten. Diese Baustelle liegt unmittelbar an einer Straße, die unter einem Gebäude hindurch verläuft. Man kann hierbei Bauarbeiter, sowie Passanten und einen Radfahrer sehen. Linkerhand befindet sich eine Vitrine, die eine Menge Porzellanware zeigt. Ein Kind rennt zu dieser Vitrine und schaut sich die Ware an. In der letzten kurzen Sequenz erkennt man nochmal das Gerüst und den Kran der Baustelle.&lt;br /&gt;
|Contexte_et_analyse_fr=Seit Jahrhunderten ist die Gemeinde Gaggenau für ihre Industrie und Produktion bekannt. Die Eröffnung eines Hammerwerkes im Jahre 1683 markiert den Beginn der Industriellen Zukunft der Ortschaft Gaggenau, welche 1772 auch noch eine Glashütte bekam. Mit der Zeit entwickelt sich die Industrie in der Gemeinde und zieht dabei mehr und mehr Arbeitssuchende an, die von dem starken Bedarf an Arbeitskräften in den verschiedenen Werken profitieren. 1886 wird in den Gaggenauer Eisenwerken erstmals ein Automobil hergestellt, was 1894-1895 zur Gründung der Firma ''Bergmanns Industriewerke'' führt. Diese Firma spezialisiert sich auf die Produktion von Motorfahrzeugen und schafft es den ersten marktfähigen Benzin-Kraftwagen herzustellen. Im Jahre 1905 wird aus dieser Kraftfahrzeugbauabteilung die ''Süddeutsche Automobilfabrik GmbH'', welche 1907 von ''Benz &amp;amp; Cie. Rheinische Gasmotorenfabrik'' übernommen wird. Im Jahre 1911 wird diese Automobilfirma offiziell in ''Benz-Werke Gaggenau GmbH'' umbenannt, welche ab 1926, durch die Fusion der Firmen ''Daimler-Motorengesellschaft'' und ''Benz &amp;amp; Cie. Rheinische Gasmotorenfabrik'', der neuen Firma ''Daimler-Benz'' unterliegt. 1922 wird Gaggenau offiziell eine Stadt, da die Einwohnerzahl durch die industrielle Nachfrage an Arbeitskräfte sehr viele Leute anlockte.&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cédric Carvalho</name></author>
		
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		<updated>2021-04-22T11:57:30Z</updated>

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|apercu=Neubau_Hauptstrasse_3.png&lt;br /&gt;
|lieuTournage=48.80421, 8.31858&lt;br /&gt;
|thematique=Second World War : post-war period&lt;br /&gt;
|Resume_fr=Der Film ''Neubau Hauptstraße'' ist ein stummer Schwarzweißfilm, der vermutlich 1953 im Dezember im Stadtzentrum von Gaggenau, einer Stadt im Westen Baden-Württembergs nahe Baden-Baden und Rastatt, gedreht wurde.  Es handelt sich hierbei um einen Amateurfilm, welcher 2 Minuten und 23 Sekunden dauert und in 15 verschiedene Szenen eingeteilt ist. In diesem Film geht es um die Wiederaufbau- und Reparationsarbeiten in Gaggenau nach dem Zweiten Weltkrieg. Neben mehreren Baustellen und Ruinen zeigt dieser Film auch noch das alltägliche Leben in den Straßen einer deutschen Stadt, die sich langsam von den Kriegszerstörungen erholt.&lt;br /&gt;
|Description_fr=In den ersten Sequenzen des Amateurfilms ''Neubau Hauptstraße'' kann man die St. Josef Kirche betrachten, wobei ein Leitergerüst um den oberen Teil des Turms auf mögliche Reparationsarbeiten an dem Gebäude hindeutet. Der Kameramann filmt dabei die Hauptstraße, welche zur Kirche führt. Man sieht sowohl Autos vorbeifahren, als auch Fußgänger auf dem Bürgersteig spazieren. Ein Kind schaut dabei in die Kamera und winkt ihr zu. Auf der anderen Seite der Straße erkennt man ein Gebäude mit der Aufschrift „Feuerwehr“. In der nächsten Sequenz filmt der Kameramann das gleiche Kirchengebäude von nahem. Hierbei erkennt man, dass vor der Kirche ein Spruchband mit der Aufschrift „Fröhliches Weinachten“ hinter einem Tannenbaum hängt. Zusätzlich werden die Ruinen und die Bauarbeiten neben der St. Josef Kirche gezeigt. Die Kirche, genauso wie die Baustelle und die Ruinen, wird in den darauffolgenden Sequenzen aus einem höheren Blickwinkel gefilmt, wobei die Kamera sich einen kurzen Augenblick lang auf den Kran der Baustelle fixiert. Währenddessen kann man einen Radfahrer sowie einen Mann, welcher sein Pferd führt, erkennen. Die nächste Aufnahme zeigt eine Glocke, die mit einem Tannenkranz bestückt ist, und in der Luft hängt. Diese befindet sich unmittelbar in der Nähe einer Baustelle, auf der mehrere Bauarbeiter bei der Arbeit zu sehen sind. Diese Baustelle befindet sich höchstwahrscheinlich nahe einer weihnachtlich-dekorierten Hauptstraße, auf der viel Betrieb ist. Man sieht unter Anderem mehrere Radfahrer, Passanten und geparkte Wagen, wobei ein Bus die Straße entlang auf die Kamera zufährt. Die folgende Sequenz scheint auf einer Baustelle selbst gedreht worden zu sein, wobei man eine Betonmischmaschine betrachten kann. Wahrscheinlich auf der Rückseite eines Baggers sieht man die Aufschrift „F. Grötz KG Bauunternehmen Gaggenau Weserhütte“. Die nächsten Aufnahmen zeigen drei Kinder, die auf einer Straße in Richtung Kamera gehen und dabei mit einem Fahrrad spielen. Diese Straße liegt nahe einer Baustelle und einem Gebäude, welches von einem Gerüst umgeben ist.  Danach werden Sequenzen von Arbeitern gezeigt, die auf der Baustelle neben der St. Josef Kirche arbeiten. Diese Baustelle liegt unmittelbar an einer Straße, die unter einem Gebäude hindurch verläuft. Man kann hierbei Bauarbeiter, sowie Passanten und einen Radfahrer sehen. Linkerhand befindet sich eine Vitrine, die eine Menge Porzellanware zeigt. Ein Kind rennt zu dieser Vitrine und schaut sich die Ware an. In der letzten kurzen Sequenz erkennt man nochmal das Gerüst und den Kran der Baustelle.&lt;br /&gt;
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		<author><name>Cédric Carvalho</name></author>
		
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		<title>Bas:Neubau Hauptstraße (LFS03572)</title>
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		<updated>2021-04-22T11:50:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cédric Carvalho : &lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;{{FicheSequence&lt;br /&gt;
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|thematique=Second World War : post-war period&lt;br /&gt;
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		<author><name>Cédric Carvalho</name></author>
		
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		<title>A l'usine (0059FS0001)</title>
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		<updated>2020-12-30T08:47:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cédric Carvalho : Modifié automatiquement depuis la page Bas:A l'usine (0059FS0001).&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{FicheSequence&lt;br /&gt;
|titreCree=Non&lt;br /&gt;
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|fonds=Nemett&lt;br /&gt;
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|droits=MIRA&lt;br /&gt;
|Etat_redaction=Non&lt;br /&gt;
|Etat_publication=Non&lt;br /&gt;
|apercu=A_l'usine.jpg&lt;br /&gt;
|personnages_identifies=Jacques Granier&lt;br /&gt;
|lieux_ou_monuments=Rothau; Usine textile Steinheil de Rothau&lt;br /&gt;
|username=Cédric Carvalho&lt;br /&gt;
|userrealname=Cédric Carvalho&lt;br /&gt;
|datesignature=2020-12-30&lt;br /&gt;
|lieuTournage=48.45417, 7.20664&lt;br /&gt;
|thematique=Industry&lt;br /&gt;
|Resume_fr=Extrait du film documentaire « Rothau années 50 : La vie autour de l'usine de 1948 à 1956 », montrant une visite guidée de l’usine textile Steinheil de Rothau&amp;lt;ref&amp;gt;ARNOLD (Jean-Stéphane), « La dernière séance industrielle », ''Dernières Nouvelles d’Alsace'', [en ligne], URL :&lt;br /&gt;
https://www.dna.fr/edition-de-molsheim-schirmeck/2012/11/14/la-derniere-seance-industrielle, [consulté le 29 décembre 2020].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; faite autour de Monsieur Brisach et du journaliste des DNA (Dernières Nouvelles d’Alsace), Monsieur Granier. De même, cette séquence met en avant les machines de la chaîne de production textile de l’après guerre et le cadre de travail à l’intérieur et autour de l’usine.&lt;br /&gt;
|Description_fr=[00:00:00] Carton : « A l’usine, autour de M. Brisach fondé de pouvoir et de M. Granier, journaliste aux DNA »&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:05] Un homme lance une bouteille de champagne attachée par une corde contre l’une des machines en guise d’inauguration.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:07] Celui-ci et d’autres hommes marchent ensemble en s’éloignant de la caméra.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:08] Gros plan sur un panneau de contrôle, qui est inspecté et manipulé par des hommes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:18] Des hommes en costume discutent devant une machine sortant une nappe de tissu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:22] Panoramique horizontal de gauche à droite montrant une quinzaine d’hommes en costume et d’ouvriers en train de discuter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:27] Une nappe de tissu sortant d’une machine s’empile sur le sol.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
[00:00:31] Les hommes en costume et des ouvriers observent un ouvrier qui inspecte une machine. Celui-ci se dirige ensuite vers eux.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:35] Deux ouvriers dirigent une nappe de tissu entrant dans une machine.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:39] Trois hommes en costume inspectent une machine.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:42] Gros plan sur le tableau électrique et les fusibles d’une machine que les messieurs observent.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:45] Monsieur Granier regarde quelque chose, tandis qu’un homme en costume lui parle.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:48] Un homme en costume cravate se détourne d’une machine vers la caméra et se gratte le nez. Trois hommes en costume observent la machine. Un ouvrier (?) est tourné vers la caméra.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:52] Focus sur deux grandes valses. Un ouvrier se tient à côté. Il regarde la caméra et sourit.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
[00:00:56] Un homme montre quelque chose à Monsieur Granier. D’autres messieurs discutent et se déplacent derrière eux.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:01:00] Une nappe de tissu coulisse en continu sur un rouleau d’une machine.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:01:03] Bon nombre de machines, dont l’une est inspectée par un homme en costume, qui est rejoint par un ouvrier.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:06] Les hommes en cravate/costume sont accroupis et observent le fonctionnement d’une machine.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:11] Focus sur Monsieur Granier en train d’observer le fonctionnement de la machine en étant accroupis, tandis que l’opérateur opte pour une prise de vue qui donne l’impression de filmer depuis l’intérieur de la machine. Même prise de vue, montrant Monsieur Granier assis, discutant avec d’autres messieurs debout à ses côtés. Un ouvrier se déplace devant la caméra.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:18] Coupe franche vers un fond noir. Ouverture ou fondu au noir faisant apparaître l’image progressivement.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:20] Plan de l’intérieur de l’usine. On voit une machine au centre de l’image, de laquelle sort une nappe de tissu. Celle-ci est entourée d’hommes en costume qui discutent.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:24] Coupe franche vers un plan montrant une barrière en bois fermée en plein air.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:27] Cut vers un plan où la barrière est ouverte, révélant des bâtiments.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:30] Panoramique horizontale de gauche à droite, montrant la façade d’un bâtiment, dont la porte d’entrée est ouverte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:41] Panoramique verticale de bas en haut, montrant un puits fleuri.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
[00:01:48] Suite de plusieurs plans montrant des machines à l’œuvre à l’intérieur de l’usine. Il s’agit vraisemblablement de banc-broches ou banc à broches et de bancs d’étirage, ainsi que de l’engrenage d’une machine.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:02:15] L’opérateur filme deux secrétaires, qui rient et fuient le cadre.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:02:20] Coupe franche vers une vitrine exposant des vêtements.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:02:23] Plans montrant des moteurs.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:02:32] Une secrétaire se tient près de la fenêtre, tout en rigolant et en parlant.&lt;br /&gt;
|Contexte_et_analyse_fr='''La relance de l’industrie textile alsacienne d’après-guerre'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dans la deuxième moitié des années 1940, l’Alsace se retrouve libérée du joug nazi et se voit à nouveau rattaché à la France après avoir été annexé au Troisième Reich allemand pendant plus de quatre ans. Cependant, après la libération de la région par les troupes américaines et françaises, l’Alsace se présente comme une des régions françaises les plus ravagées par le conflit militaire. Autre les pertes humaines, les diverses phases de la libération et les nombreux bombardements impliquèrent d’énorme dommages de guerre à travers toute la région. De même, l’économie et l’industrie alsacienne ne furent ni épargnées par l’occupation allemande, ni par les diverses opérations militaires. Ainsi, la période d’après-guerre en Alsace se caractérisait par les travaux de reconstruction et la relance de l’activité industrielle régionale.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
L’économie et l’industrie alsacienne étaient fondées sur des activités productives et des racines historiques profondes, ce qui se traduisait par l’existence de permanences au sein de cette économie régionale. L’industrie textile y était bien établie, notamment grâce à un patronat compétent et dominant. Même après une période extrêmement difficile comme la Seconde Guerre mondiale, cette industrie se présentait toujours encore comme un secteur d’activité bien établi à l’échelle régionale. Comme l’expliquent Nicolas Stoskopf et Pierre Vonau, « les anciennes dynasties familiales continuaient à tenir les entreprises importantes et à exercer leur influence dans les organes dirigeants », en citant notamment en guise d’exemple les sociétés ''Dollfus-Mieg &amp;amp; Cie'' ou encore ''Schaeffer &amp;amp; Cie'', contrôlées par les familles du même nom. Ils expliquent ainsi que l’existence et la permanence de tels dynasties familiales industrielles, qui avaient encore beaucoup de pouvoir et d’influence dans les années 1950, limitèrent la pénétration de capitaux extérieurs au sein de l’industrie textile alsacienne, qui vers 1954, occupait quasiment le tiers des salariés de toute l’industrie alsacienne, ce qui correspondait à environ 65000 travailleurs&amp;lt;ref&amp;gt;STOSKOPF (Nicolas), VONAU (Pierre), « L’Alsace du second XXe siècle : la grande mutation industrielle », dans ''Revue d’Alsace'', 2004, N° 130, [en ligne], URL : https://hal.archives-ouvertes.fr/hal-01164228/, p. 1-6, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;. C’est bien dans ce contexte d’après-guerre et de relance économique et industrielle que s’inscrit la séquence présentée ci-dessus. Elle est issue du film documentaire « Rothau années 50 : La vie autour de l'usine de 1948 à 1956 », dont le réalisateur reste jusqu’à présent inconnu. Cet extrait de film illustre bien cette relance industrielle de l’après-guerre en Alsace, en montrant tout au début probablement l’inauguration d’une nouvelle machine pour la production textile ou la filature. Il pourrait même s’agir de la carde, dont l’installation par des ouvriers au sein de l’usine Steinheil de Rothau est montrée dans la séquence intitulée [[Bas:Rothau_:_machine_pour_le_cardage_(0059FS0001)|Rothau : machine pour le cardage]], issue du même film documentaire. L’installation et l’inauguration d’une nouvelle machine au sein d’une usine textile témoignent de l’augmentation du volume de production, et donc de la demande, prouvant ainsi peut-être un certain degré de croissance économique et industrielle de l’industrie textile à l’échelle locale et régionale. De même, le fait de filmer l’événement et d’inviter un journaliste, à savoir Monsieur Jacques Granier des Dernières Nouvelles d’Alsace, manifeste sans aucun doute la volonté de la direction de l’établissement, représentée par Monsieur Brisach, de montrer le succès de l’entreprise, tout en attendant peut-être un article de la part du journaliste&amp;lt;ref&amp;gt;BIRET (Mireille), «La seconde guerre mondiale : la Libération (1944-1945) et l'après-guerre (depuis 1945) », ''Réseau-Canopé Académie de Strasbourg – Base Numérique du Patrimoine d’Alsace'', [en ligne], URL :  http://www.crdp-strasbourg.fr/data/histoire/alsace-39-45c/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
BOLLE (Gauthier), « Reconstruire les paysages urbains et ruraux d’Alsace après 1945 », dans ''Revue d’Alsace'', 2016, N° 142, [en ligne], URL : http://journals.openedition.org/alsace/2412, p. 117, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
GRANIER (Jacques), « Rothau depuis bientôt quatre siècles reste fidèle à sa vocation industrielle », Les Dernières Nouvelles d’Alsace – Entre Vosges et Rhin : Edition quotidienne pour les arrondissements d’Erstein, de Sélestat et de Molsheim et le canton de Sainte-Marie-aux-Mines, 28.10.1959 - 29.10.1959 - 30.10.1959.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
STOSKOPF (Nicolas), VONAU (Pierre), « L’Alsace du second XXe siècle : la grande mutation industrielle », dans ''Revue d’Alsace'', 2004, N° 130, [en ligne], URL : https://hal.archives-ouvertes.fr/hal-01164228/, p. 1-6, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
RIGOULOT (Pierre), ''L'Alsace-Lorraine pendant la guerre 1939-1945'', Paris : Presses Universitaires de France, 1997.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''La classe ouvrière d’après-guerre en France'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entre les recensements effectués dans les années 1930 et le milieu des années 1950, on remarque que l’équilibre des différents groupes sociaux a très peu varié. Tandis qu’en 1954 le taux de population rurale et artisanale demeure quasiment semblable à celui des années 1930, les effectifs industriels ne progressent que très peu entre 1931 et 1954. Cette stabilité de la population industrielle s’explique notamment par ce qu’on appelle l’hérédité professionnelle, donc le fait que les enfants suivent la même voie professionnelle que leurs parents, ayant pour conséquence l’enracinement dans la classe ouvrière. A la fin des années 1940 et début des années 1950, les ouvriers espèrent néanmoins une certaine ascension sociale pour leurs enfants, qui peuvent accéder plus facilement que leurs parents à des apprentissages, et devenir ainsi des ouvriers qualifiés. Cependant, c’est aussi en 1954 que la proportion des ouvriers au sein de la population industrielle atteint son point culminant de 87,2 % face à 7,7 % d’employés et 5,1 % de patrons, et que la France parvient au taux d’industrialisation le plus élevé depuis son existence. Les ouvriers occupaient donc une place non-négligeable dans la vie économique de la France après la fin second conflit mondial. De même, l’homogénéité du groupe ouvrier français progresse entre les années 1930 et le milieu des années 1950. Tandis que le taux de masculinité des actifs industriels évolue de 64 % à 69 % entre 1931 et 1954, le nombre de travailleurs étrangers décroît de 1,3 million de personnes pour la même période, atteignant ainsi un taux approximatif de 1,7 million. La composition de la classe ouvrière a donc connu certaines mutations entre l’entre-deux-guerres et l’après-guerre. En ce qui concerne le travail même et le cadre de travail des ouvriers au sein des usines, on peut constater que la recherche de rationalisation du travail, ayant mené à des modèles d’organisation industrielle comme le fordisme, sont toujours encore d’actualité après la Seconde Guerre mondiale. La rationalisation a ainsi mené à la mécanisation des usines et des chaînes de production, permettant ainsi la production de masse et le gain de productivité. L’homme ou l’ouvrier doit donc en quelque sorte laisser place à la machine, et suit le rythme de travail imposé par celle-ci. L’ouvrier semble ainsi limité à veiller au bon fonctionnement des machines et à exercer le peu de tâches que les machines ne maîtrisent pas encore. Tous ces aspects semblent aussi transparaître dans la séquence présentée ci-dessus, où l’accent est mis sur les machines au détriment des ouvriers, qui ne font en fait que l’accompagner et veiller à leur bon fonctionnement. Cependant, la production de masse, rendue entre autres possible grâce à la mécanisation, eu aussi pour conséquence la baisse des prix, rendant les biens de consommation plus accessibles à la classe ouvrière, qui profita aussi du compromis salarial accordé par bon nombre d’entreprises. L’excédant issu des gains de productivité était donc partagé entre l’entreprise et ses salariés, entraînant ainsi une hausse généralisée du pouvoir d’achat, permettant aux ouvriers d’acheter des biens de consommation durables qu’ils produisaient parfois eux-mêmes. D’ailleurs, la politique sociale entreprise par l’Etat, qui se caractérisait notamment par la création de la Sécurité sociale dès la libération, l’introduction du salaire minimum interprofessionnel garanti (SMIG), ou encore l’établissement des conventions collectives réglementées par les lois de 1946 et 1950, a également joué un rôle dans la hausse du pouvoir d’achat et l’amélioration du niveau de vie de la classe ouvrière. Ainsi, l’historien Gérard Noiriel affirme que les années 1950 représentent en quelque sorte l’apogée d’une culture ouvrière de la grande industrie, dont l’épanouissement des normes de classe se caractérise particulièrement par la consolidation des valeurs familiales et l’appropriation de l’espace dans des quartiers, cités ou banlieues à proximité des usines&amp;lt;ref&amp;gt;NOIRIEL (Gérard), ''Les ouvriers dans la société française''. XIXe-XXe siècle, Paris : Editions du Seuil, 2002, p. 204.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ce rassemblement géographique favorisa le développement d’un style de vie et de pratiques de sociabilité propres aux ouvriers. Cela se caractérisait par exemple par l’entraide, basée sur le principe du don et contre-don, ou encore par la rencontre au bistro ou au café après le travail. Le sport faisait aussi parti des loisirs pratiqués par les ouvriers, comme nous le prouve une autre séquence intitulée [[Rothau_(0059FS0001)|Rothau]] et illustrant un match de basket-ball entre les employés de l'usine Steinheil de Rothau au début des années 50. L’affiliation à un syndicat, comme la CGT, ou à un parti ouvrier influençait aussi les relations et pratiques sociales entre ces travailleurs et leur donnait l’impression aux ouvriers de former un groupe social homogène. Même si les machines sont de plus en plus présentes dans l’industrie, l’ouvrier a toujours encore sa place au sein de l’usine, ce que la séquence présentée ci-dessus illustre incontestablement&amp;lt;ref&amp;gt;DEWERPE (Alain), ''Le monde du travail en France : 1800-1950'', Paris : Armand Colin, 2020, p. 131-160.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
MOUTET (Aimée), « La rationalisation dans l'industrie française : une réponse aux problèmes de la seconde industrialisation ou l'invention de la consommation de masse ? », dans ''Histoire, économie et société'', 1998, 17ᵉ année, N°1, [en ligne], URL : https://www.persee.fr/doc/hes_0752-5702_1998_num_17_1_1976, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
NOIRIEL (Gérard), ''Les ouvriers dans la société française. XIXe-XXe siècle'', Paris : Editions du Seuil, 2002, p. 196-210.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Le processus de production dans l’industrie textile'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cette séquence, tournée très probablement dans l’ancienne usine textile Steinheil de Rothau, illustre diverses étapes du processus de production de l’industrie textile de l’époque, qui, comme on peut l’apercevoir, était déjà quasiment complètement mécanisée. On peut produire du fil à partir de diverses matières, comme de la laine, du coton, du polyester ou encore de la fibranne, qui arrivent à la filature en forme de balles. Tout d’abord, on ouvre celles-ci et on les introduit en forme de plaques dans une machine appelée brise-balle, qui en fait une bourre volumineuse et aérée, tout en enlevant les déchets. Ensuite, on met cette bourre dans une ouvreuse, à savoir une machine qui permet de rendre aux fibres leur forme d’origine et de gonfler la bourre, qui par l’étape du battage est par la suite transformée en une nappe de fibres enroulée. Cette nappe passe ensuite par la carde, donc une machine qui sert à aligner, paralléliser, nettoyer et condenser les fibres à l’aide de deux cylindres recouverts d’aiguilles. Il en ressort un voile, qui est rassemblé en ruban et entassé dans un pot en rotation, donnant ainsi un début de torsion à ce ruban. La séquence intitulée [[Bas:Rothau_:_machine_pour_le_cardage_(0059FS0001)|Rothau : machine pour le cardage]] documente l’installation d’une telle carde très probablement au sein de la même usine textile illustrée dans l’extrait ci-dessus. Cela permet ensuite de passer à la prochaine étape de la filature, à savoir l’étirage. Cette étape se fait sur ce qu’on appelle un banc d’étirage, donc une machine qui à l’aide de son dispositif de laminage, composé de cylindres d’acier cannelés et de cylindres en caoutchouc, permet de paralléliser les fibres et d’en régulariser le nombre à la section tout au long du ruban. Des quelques rubans de cardes alignées rentrant en même temps dans la machine en ressort un seul ruban davantage affiné et purifié, qui est à nouveau entassé dans un pot en rotation, apportant une seconde torsion au ruban. Celui-ci passe ensuite sur le banc broche ou banc à broches, qui transforme le ruban en mèche torsadée et l’enroule sur des bobines. Cette mèche est finalement transformée en fil lors de l’étape du filage, qui peut se faire selon plusieurs procédés. La technique de filage par anneau et curseur ou filage conventionnel fait passer la mèche dans une machine dite « continu à filer », qui l’étire une dernière fois, pour en faire ainsi un fil continu et résistant. Suis alors la préparation au tissage, qui est entamée par l’ourdissage. Il s’agit d’une opération qui consiste à arranger les fils de chaîne, montés sur une ensouple, dans l’ordre souhaité plus tard dans l’étoffe. Cependant, ces fils rassemblés subissent encore un bain d’apprêt, qui a pour but de rigidifier les fils. Ces fils de chaîne sont ensuite séchés, avant de subir une dernière opération avant le tissage, à savoir le rentrage, représentant une manipulation très délicate. Ce n’est qu’après tous ces procédés que peut commencer le tissage en soi, qui se fait à l’aide de métiers à tisser. La teinture et l’impression sur tissu sont aussi des manipulations couramment effectuées au sein d’usines textiles. Notons qu’il existe trois techniques de teinture, à savoir la teinture de la bourre, la teinture du fil ou encore la teinture du tissu&amp;lt;ref&amp;gt;FAYALA (Faten), « Support de cours de filature pour première année Génie Textile – ENIM », [en ligne], URL : http://support-cours-filature.e-monsite.com/pages/sommaire.html, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
« Formation du fil », Centre du Commerce International – Guide de l’explorateur de coton, [en ligne], URL : http://www.guidedecoton.org/guide-du-coton/formation-du-fil/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
WEILER (Joëlle), ''L’industrie textile dans la vallée de la Bruche'', Schirmeck : l’Essor, 2013, p. 168-174.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|Bibliographie=BOLLE (Gauthier), « Reconstruire les paysages urbains et ruraux d’Alsace après 1945 », dans ''Revue d’Alsace'', 2016, N° 142, [en ligne], URL : http://journals.openedition.org/alsace/2412, p. 117, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DEWERPE (Alain), ''Le monde du travail en France : 1800-1950'', Paris : Armand Colin, 2020.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GRANIER (Jacques), « Rothau depuis bientôt quatre siècles reste fidèle à sa vocation industrielle », Les Dernières Nouvelles d’Alsace – Entre Vosges et Rhin : Edition quotidienne pour les arrondissements d’Erstein, de Sélestat et de Molsheim et le canton de Sainte-Marie-aux-Mines, 28.10.1959 - 29.10.1959 - 30.10.1959.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MOUTET (Aimée), « La rationalisation dans l'industrie française : une réponse aux problèmes de la seconde industrialisation ou l'invention de la consommation de masse ? », dans ''Histoire, économie et société'', 1998, 17ᵉ année, N°1, [en ligne], URL : https://www.persee.fr/doc/hes_0752-5702_1998_num_17_1_1976, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
NOIRIEL (Gérard), ''Les ouvriers dans la société française. XIXe-XXe siècle'', Paris : Editions du Seuil, 2002.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
RIGOULOT (Pierre), ''L'Alsace-Lorraine pendant la guerre 1939-1945'', Paris : Presses Universitaires de France, 1997.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
STOSKOPF (Nicolas), VONAU (Pierre), « L’Alsace du second XXe siècle : la grande mutation industrielle », dans ''Revue d’Alsace'', 2004, N° 130, [en ligne], URL : https://hal.archives-ouvertes.fr/hal-01164228/, p. 1-6, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
WEILER (Joëlle), ''L’industrie textile dans la vallée de la Bruche'', Schirmeck : l’Essor, 2013.&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cédric Carvalho</name></author>
		
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		<title>A l'usine (0059FS0001)</title>
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		<updated>2020-12-30T08:46:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cédric Carvalho : &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{FicheSequence&lt;br /&gt;
|titreCree=Non&lt;br /&gt;
|titre=A l'usine&lt;br /&gt;
|fonds=Nemett&lt;br /&gt;
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|personnages_identifies=Jacques Granier&lt;br /&gt;
|lieux_ou_monuments=Rothau; Usine textile Steinheil de Rothau&lt;br /&gt;
|lieuTournage=48.45417, 7.20664&lt;br /&gt;
|thematique=Industry&lt;br /&gt;
|Resume_fr=Extrait du film documentaire « Rothau années 50 : La vie autour de l'usine de 1948 à 1956 », montrant une visite guidée de l’usine textile Steinheil de Rothau&amp;lt;ref&amp;gt;ARNOLD (Jean-Stéphane), « La dernière séance industrielle », ''Dernières Nouvelles d’Alsace'', [en ligne], URL :&lt;br /&gt;
https://www.dna.fr/edition-de-molsheim-schirmeck/2012/11/14/la-derniere-seance-industrielle, [consulté le 29 décembre 2020].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; faite autour de Monsieur Brisach et du journaliste des DNA (Dernières Nouvelles d’Alsace), Monsieur Granier. De même, cette séquence met en avant les machines de la chaîne de production textile de l’après guerre et le cadre de travail à l’intérieur et autour de l’usine.&lt;br /&gt;
|Description_fr=[00:00:00] Carton : « A l’usine, autour de M. Brisach fondé de pouvoir et de M. Granier, journaliste aux DNA »&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:05] Un homme lance une bouteille de champagne attachée par une corde contre l’une des machines en guise d’inauguration.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:07] Celui-ci et d’autres hommes marchent ensemble en s’éloignant de la caméra.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:08] Gros plan sur un panneau de contrôle, qui est inspecté et manipulé par des hommes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:18] Des hommes en costume discutent devant une machine sortant une nappe de tissu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:22] Panoramique horizontal de gauche à droite montrant une quinzaine d’hommes en costume et d’ouvriers en train de discuter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:27] Une nappe de tissu sortant d’une machine s’empile sur le sol.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
[00:00:31] Les hommes en costume et des ouvriers observent un ouvrier qui inspecte une machine. Celui-ci se dirige ensuite vers eux.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:35] Deux ouvriers dirigent une nappe de tissu entrant dans une machine.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:39] Trois hommes en costume inspectent une machine.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:42] Gros plan sur le tableau électrique et les fusibles d’une machine que les messieurs observent.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:45] Monsieur Granier regarde quelque chose, tandis qu’un homme en costume lui parle.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:48] Un homme en costume cravate se détourne d’une machine vers la caméra et se gratte le nez. Trois hommes en costume observent la machine. Un ouvrier (?) est tourné vers la caméra.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:52] Focus sur deux grandes valses. Un ouvrier se tient à côté. Il regarde la caméra et sourit.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
[00:00:56] Un homme montre quelque chose à Monsieur Granier. D’autres messieurs discutent et se déplacent derrière eux.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:01:00] Une nappe de tissu coulisse en continu sur un rouleau d’une machine.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:01:03] Bon nombre de machines, dont l’une est inspectée par un homme en costume, qui est rejoint par un ouvrier.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:06] Les hommes en cravate/costume sont accroupis et observent le fonctionnement d’une machine.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:11] Focus sur Monsieur Granier en train d’observer le fonctionnement de la machine en étant accroupis, tandis que l’opérateur opte pour une prise de vue qui donne l’impression de filmer depuis l’intérieur de la machine. Même prise de vue, montrant Monsieur Granier assis, discutant avec d’autres messieurs debout à ses côtés. Un ouvrier se déplace devant la caméra.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:18] Coupe franche vers un fond noir. Ouverture ou fondu au noir faisant apparaître l’image progressivement.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:20] Plan de l’intérieur de l’usine. On voit une machine au centre de l’image, de laquelle sort une nappe de tissu. Celle-ci est entourée d’hommes en costume qui discutent.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:24] Coupe franche vers un plan montrant une barrière en bois fermée en plein air.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:27] Cut vers un plan où la barrière est ouverte, révélant des bâtiments.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:30] Panoramique horizontale de gauche à droite, montrant la façade d’un bâtiment, dont la porte d’entrée est ouverte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:41] Panoramique verticale de bas en haut, montrant un puits fleuri.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
[00:01:48] Suite de plusieurs plans montrant des machines à l’œuvre à l’intérieur de l’usine. Il s’agit vraisemblablement de banc-broches ou banc à broches et de bancs d’étirage, ainsi que de l’engrenage d’une machine.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:02:15] L’opérateur filme deux secrétaires, qui rient et fuient le cadre.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:02:20] Coupe franche vers une vitrine exposant des vêtements.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:02:23] Plans montrant des moteurs.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:02:32] Une secrétaire se tient près de la fenêtre, tout en rigolant et en parlant.&lt;br /&gt;
|Contexte_et_analyse_fr='''La relance de l’industrie textile alsacienne d’après-guerre'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dans la deuxième moitié des années 1940, l’Alsace se retrouve libérée du joug nazi et se voit à nouveau rattaché à la France après avoir été annexé au Troisième Reich allemand pendant plus de quatre ans. Cependant, après la libération de la région par les troupes américaines et françaises, l’Alsace se présente comme une des régions françaises les plus ravagées par le conflit militaire. Autre les pertes humaines, les diverses phases de la libération et les nombreux bombardements impliquèrent d’énorme dommages de guerre à travers toute la région. De même, l’économie et l’industrie alsacienne ne furent ni épargnées par l’occupation allemande, ni par les diverses opérations militaires. Ainsi, la période d’après-guerre en Alsace se caractérisait par les travaux de reconstruction et la relance de l’activité industrielle régionale.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
L’économie et l’industrie alsacienne étaient fondées sur des activités productives et des racines historiques profondes, ce qui se traduisait par l’existence de permanences au sein de cette économie régionale. L’industrie textile y était bien établie, notamment grâce à un patronat compétent et dominant. Même après une période extrêmement difficile comme la Seconde Guerre mondiale, cette industrie se présentait toujours encore comme un secteur d’activité bien établi à l’échelle régionale. Comme l’expliquent Nicolas Stoskopf et Pierre Vonau, « les anciennes dynasties familiales continuaient à tenir les entreprises importantes et à exercer leur influence dans les organes dirigeants », en citant notamment en guise d’exemple les sociétés ''Dollfus-Mieg &amp;amp; Cie'' ou encore ''Schaeffer &amp;amp; Cie'', contrôlées par les familles du même nom. Ils expliquent ainsi que l’existence et la permanence de tels dynasties familiales industrielles, qui avaient encore beaucoup de pouvoir et d’influence dans les années 1950, limitèrent la pénétration de capitaux extérieurs au sein de l’industrie textile alsacienne, qui vers 1954, occupait quasiment le tiers des salariés de toute l’industrie alsacienne, ce qui correspondait à environ 65000 travailleurs&amp;lt;ref&amp;gt;STOSKOPF (Nicolas), VONAU (Pierre), « L’Alsace du second XXe siècle : la grande mutation industrielle », dans ''Revue d’Alsace'', 2004, N° 130, [en ligne], URL : https://hal.archives-ouvertes.fr/hal-01164228/, p. 1-6, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;. C’est bien dans ce contexte d’après-guerre et de relance économique et industrielle que s’inscrit la séquence présentée ci-dessus. Elle est issue du film documentaire « Rothau années 50 : La vie autour de l'usine de 1948 à 1956 », dont le réalisateur reste jusqu’à présent inconnu. Cet extrait de film illustre bien cette relance industrielle de l’après-guerre en Alsace, en montrant tout au début probablement l’inauguration d’une nouvelle machine pour la production textile ou la filature. Il pourrait même s’agir de la carde, dont l’installation par des ouvriers au sein de l’usine Steinheil de Rothau est montrée dans la séquence intitulée [[Bas:Rothau_:_machine_pour_le_cardage_(0059FS0001)|Rothau : machine pour le cardage]], issue du même film documentaire. L’installation et l’inauguration d’une nouvelle machine au sein d’une usine textile témoignent de l’augmentation du volume de production, et donc de la demande, prouvant ainsi peut-être un certain degré de croissance économique et industrielle de l’industrie textile à l’échelle locale et régionale. De même, le fait de filmer l’événement et d’inviter un journaliste, à savoir Monsieur Jacques Granier des Dernières Nouvelles d’Alsace, manifeste sans aucun doute la volonté de la direction de l’établissement, représentée par Monsieur Brisach, de montrer le succès de l’entreprise, tout en attendant peut-être un article de la part du journaliste&amp;lt;ref&amp;gt;BIRET (Mireille), «La seconde guerre mondiale : la Libération (1944-1945) et l'après-guerre (depuis 1945) », ''Réseau-Canopé Académie de Strasbourg – Base Numérique du Patrimoine d’Alsace'', [en ligne], URL :  http://www.crdp-strasbourg.fr/data/histoire/alsace-39-45c/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
BOLLE (Gauthier), « Reconstruire les paysages urbains et ruraux d’Alsace après 1945 », dans ''Revue d’Alsace'', 2016, N° 142, [en ligne], URL : http://journals.openedition.org/alsace/2412, p. 117, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
GRANIER (Jacques), « Rothau depuis bientôt quatre siècles reste fidèle à sa vocation industrielle », Les Dernières Nouvelles d’Alsace – Entre Vosges et Rhin : Edition quotidienne pour les arrondissements d’Erstein, de Sélestat et de Molsheim et le canton de Sainte-Marie-aux-Mines, 28.10.1959 - 29.10.1959 - 30.10.1959.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
STOSKOPF (Nicolas), VONAU (Pierre), « L’Alsace du second XXe siècle : la grande mutation industrielle », dans ''Revue d’Alsace'', 2004, N° 130, [en ligne], URL : https://hal.archives-ouvertes.fr/hal-01164228/, p. 1-6, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
RIGOULOT (Pierre), ''L'Alsace-Lorraine pendant la guerre 1939-1945'', Paris : Presses Universitaires de France, 1997.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''La classe ouvrière d’après-guerre en France'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entre les recensements effectués dans les années 1930 et le milieu des années 1950, on remarque que l’équilibre des différents groupes sociaux a très peu varié. Tandis qu’en 1954 le taux de population rurale et artisanale demeure quasiment semblable à celui des années 1930, les effectifs industriels ne progressent que très peu entre 1931 et 1954. Cette stabilité de la population industrielle s’explique notamment par ce qu’on appelle l’hérédité professionnelle, donc le fait que les enfants suivent la même voie professionnelle que leurs parents, ayant pour conséquence l’enracinement dans la classe ouvrière. A la fin des années 1940 et début des années 1950, les ouvriers espèrent néanmoins une certaine ascension sociale pour leurs enfants, qui peuvent accéder plus facilement que leurs parents à des apprentissages, et devenir ainsi des ouvriers qualifiés. Cependant, c’est aussi en 1954 que la proportion des ouvriers au sein de la population industrielle atteint son point culminant de 87,2 % face à 7,7 % d’employés et 5,1 % de patrons, et que la France parvient au taux d’industrialisation le plus élevé depuis son existence. Les ouvriers occupaient donc une place non-négligeable dans la vie économique de la France après la fin second conflit mondial. De même, l’homogénéité du groupe ouvrier français progresse entre les années 1930 et le milieu des années 1950. Tandis que le taux de masculinité des actifs industriels évolue de 64 % à 69 % entre 1931 et 1954, le nombre de travailleurs étrangers décroît de 1,3 million de personnes pour la même période, atteignant ainsi un taux approximatif de 1,7 million. La composition de la classe ouvrière a donc connu certaines mutations entre l’entre-deux-guerres et l’après-guerre. En ce qui concerne le travail même et le cadre de travail des ouvriers au sein des usines, on peut constater que la recherche de rationalisation du travail, ayant mené à des modèles d’organisation industrielle comme le fordisme, sont toujours encore d’actualité après la Seconde Guerre mondiale. La rationalisation a ainsi mené à la mécanisation des usines et des chaînes de production, permettant ainsi la production de masse et le gain de productivité. L’homme ou l’ouvrier doit donc en quelque sorte laisser place à la machine, et suit le rythme de travail imposé par celle-ci. L’ouvrier semble ainsi limité à veiller au bon fonctionnement des machines et à exercer le peu de tâches que les machines ne maîtrisent pas encore. Tous ces aspects semblent aussi transparaître dans la séquence présentée ci-dessus, où l’accent est mis sur les machines au détriment des ouvriers, qui ne font en fait que l’accompagner et veiller à leur bon fonctionnement. Cependant, la production de masse, rendue entre autres possible grâce à la mécanisation, eu aussi pour conséquence la baisse des prix, rendant les biens de consommation plus accessibles à la classe ouvrière, qui profita aussi du compromis salarial accordé par bon nombre d’entreprises. L’excédant issu des gains de productivité était donc partagé entre l’entreprise et ses salariés, entraînant ainsi une hausse généralisée du pouvoir d’achat, permettant aux ouvriers d’acheter des biens de consommation durables qu’ils produisaient parfois eux-mêmes. D’ailleurs, la politique sociale entreprise par l’Etat, qui se caractérisait notamment par la création de la Sécurité sociale dès la libération, l’introduction du salaire minimum interprofessionnel garanti (SMIG), ou encore l’établissement des conventions collectives réglementées par les lois de 1946 et 1950, a également joué un rôle dans la hausse du pouvoir d’achat et l’amélioration du niveau de vie de la classe ouvrière. Ainsi, l’historien Gérard Noiriel affirme que les années 1950 représentent en quelque sorte l’apogée d’une culture ouvrière de la grande industrie, dont l’épanouissement des normes de classe se caractérise particulièrement par la consolidation des valeurs familiales et l’appropriation de l’espace dans des quartiers, cités ou banlieues à proximité des usines&amp;lt;ref&amp;gt;NOIRIEL (Gérard), ''Les ouvriers dans la société française''. XIXe-XXe siècle, Paris : Editions du Seuil, 2002, p. 204.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ce rassemblement géographique favorisa le développement d’un style de vie et de pratiques de sociabilité propres aux ouvriers. Cela se caractérisait par exemple par l’entraide, basée sur le principe du don et contre-don, ou encore par la rencontre au bistro ou au café après le travail. Le sport faisait aussi parti des loisirs pratiqués par les ouvriers, comme nous le prouve une autre séquence intitulée [[Rothau_(0059FS0001)|Rothau]] et illustrant un match de basket-ball entre les employés de l'usine Steinheil de Rothau au début des années 50. L’affiliation à un syndicat, comme la CGT, ou à un parti ouvrier influençait aussi les relations et pratiques sociales entre ces travailleurs et leur donnait l’impression aux ouvriers de former un groupe social homogène. Même si les machines sont de plus en plus présentes dans l’industrie, l’ouvrier a toujours encore sa place au sein de l’usine, ce que la séquence présentée ci-dessus illustre incontestablement&amp;lt;ref&amp;gt;DEWERPE (Alain), ''Le monde du travail en France : 1800-1950'', Paris : Armand Colin, 2020, p. 131-160.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
MOUTET (Aimée), « La rationalisation dans l'industrie française : une réponse aux problèmes de la seconde industrialisation ou l'invention de la consommation de masse ? », dans ''Histoire, économie et société'', 1998, 17ᵉ année, N°1, [en ligne], URL : https://www.persee.fr/doc/hes_0752-5702_1998_num_17_1_1976, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
NOIRIEL (Gérard), ''Les ouvriers dans la société française. XIXe-XXe siècle'', Paris : Editions du Seuil, 2002, p. 196-210.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Le processus de production dans l’industrie textile'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cette séquence, tournée très probablement dans l’ancienne usine textile Steinheil de Rothau, illustre diverses étapes du processus de production de l’industrie textile de l’époque, qui, comme on peut l’apercevoir, était déjà quasiment complètement mécanisée. On peut produire du fil à partir de diverses matières, comme de la laine, du coton, du polyester ou encore de la fibranne, qui arrivent à la filature en forme de balles. Tout d’abord, on ouvre celles-ci et on les introduit en forme de plaques dans une machine appelée brise-balle, qui en fait une bourre volumineuse et aérée, tout en enlevant les déchets. Ensuite, on met cette bourre dans une ouvreuse, à savoir une machine qui permet de rendre aux fibres leur forme d’origine et de gonfler la bourre, qui par l’étape du battage est par la suite transformée en une nappe de fibres enroulée. Cette nappe passe ensuite par la carde, donc une machine qui sert à aligner, paralléliser, nettoyer et condenser les fibres à l’aide de deux cylindres recouverts d’aiguilles. Il en ressort un voile, qui est rassemblé en ruban et entassé dans un pot en rotation, donnant ainsi un début de torsion à ce ruban. La séquence intitulée [[Bas:Rothau_:_machine_pour_le_cardage_(0059FS0001)|Rothau : machine pour le cardage]] documente l’installation d’une telle carde très probablement au sein de la même usine textile illustrée dans l’extrait ci-dessus. Cela permet ensuite de passer à la prochaine étape de la filature, à savoir l’étirage. Cette étape se fait sur ce qu’on appelle un banc d’étirage, donc une machine qui à l’aide de son dispositif de laminage, composé de cylindres d’acier cannelés et de cylindres en caoutchouc, permet de paralléliser les fibres et d’en régulariser le nombre à la section tout au long du ruban. Des quelques rubans de cardes alignées rentrant en même temps dans la machine en ressort un seul ruban davantage affiné et purifié, qui est à nouveau entassé dans un pot en rotation, apportant une seconde torsion au ruban. Celui-ci passe ensuite sur le banc broche ou banc à broches, qui transforme le ruban en mèche torsadée et l’enroule sur des bobines. Cette mèche est finalement transformée en fil lors de l’étape du filage, qui peut se faire selon plusieurs procédés. La technique de filage par anneau et curseur ou filage conventionnel fait passer la mèche dans une machine dite « continu à filer », qui l’étire une dernière fois, pour en faire ainsi un fil continu et résistant. Suis alors la préparation au tissage, qui est entamée par l’ourdissage. Il s’agit d’une opération qui consiste à arranger les fils de chaîne, montés sur une ensouple, dans l’ordre souhaité plus tard dans l’étoffe. Cependant, ces fils rassemblés subissent encore un bain d’apprêt, qui a pour but de rigidifier les fils. Ces fils de chaîne sont ensuite séchés, avant de subir une dernière opération avant le tissage, à savoir le rentrage, représentant une manipulation très délicate. Ce n’est qu’après tous ces procédés que peut commencer le tissage en soi, qui se fait à l’aide de métiers à tisser. La teinture et l’impression sur tissu sont aussi des manipulations couramment effectuées au sein d’usines textiles. Notons qu’il existe trois techniques de teinture, à savoir la teinture de la bourre, la teinture du fil ou encore la teinture du tissu&amp;lt;ref&amp;gt;FAYALA (Faten), « Support de cours de filature pour première année Génie Textile – ENIM », [en ligne], URL : http://support-cours-filature.e-monsite.com/pages/sommaire.html, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
« Formation du fil », Centre du Commerce International – Guide de l’explorateur de coton, [en ligne], URL : http://www.guidedecoton.org/guide-du-coton/formation-du-fil/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
WEILER (Joëlle), ''L’industrie textile dans la vallée de la Bruche'', Schirmeck : l’Essor, 2013, p. 168-174.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|Bibliographie=BOLLE (Gauthier), « Reconstruire les paysages urbains et ruraux d’Alsace après 1945 », dans ''Revue d’Alsace'', 2016, N° 142, [en ligne], URL : http://journals.openedition.org/alsace/2412, p. 117, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DEWERPE (Alain), ''Le monde du travail en France : 1800-1950'', Paris : Armand Colin, 2020.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GRANIER (Jacques), « Rothau depuis bientôt quatre siècles reste fidèle à sa vocation industrielle », Les Dernières Nouvelles d’Alsace – Entre Vosges et Rhin : Edition quotidienne pour les arrondissements d’Erstein, de Sélestat et de Molsheim et le canton de Sainte-Marie-aux-Mines, 28.10.1959 - 29.10.1959 - 30.10.1959.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MOUTET (Aimée), « La rationalisation dans l'industrie française : une réponse aux problèmes de la seconde industrialisation ou l'invention de la consommation de masse ? », dans ''Histoire, économie et société'', 1998, 17ᵉ année, N°1, [en ligne], URL : https://www.persee.fr/doc/hes_0752-5702_1998_num_17_1_1976, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
NOIRIEL (Gérard), ''Les ouvriers dans la société française. XIXe-XXe siècle'', Paris : Editions du Seuil, 2002.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
RIGOULOT (Pierre), ''L'Alsace-Lorraine pendant la guerre 1939-1945'', Paris : Presses Universitaires de France, 1997.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
STOSKOPF (Nicolas), VONAU (Pierre), « L’Alsace du second XXe siècle : la grande mutation industrielle », dans ''Revue d’Alsace'', 2004, N° 130, [en ligne], URL : https://hal.archives-ouvertes.fr/hal-01164228/, p. 1-6, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
WEILER (Joëlle), ''L’industrie textile dans la vallée de la Bruche'', Schirmeck : l’Essor, 2013.&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cédric Carvalho</name></author>
		
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		<title>A l'usine (0059FS0001)</title>
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		<updated>2020-12-30T08:45:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cédric Carvalho : &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{FicheSequence&lt;br /&gt;
|titreCree=Non&lt;br /&gt;
|titre=A l'usine&lt;br /&gt;
|fonds=Nemett&lt;br /&gt;
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|personnages_identifies=Jacques Granier&lt;br /&gt;
|lieux_ou_monuments=Rothau; Usine textile Steinheil de Rothau&lt;br /&gt;
|lieuTournage=48.45417, 7.20664&lt;br /&gt;
|thematique=Industry&lt;br /&gt;
|Resume_fr=Extrait du film documentaire « Rothau années 50 : La vie autour de l'usine de 1948 à 1956 », montrant une visite guidée de l’usine textile Steinheil de Rothau&amp;lt;ref&amp;gt;ARNOLD (Jean-Stéphane), « La dernière séance industrielle », ''Dernières Nouvelles d’Alsace'', [en ligne], URL :&lt;br /&gt;
https://www.dna.fr/edition-de-molsheim-schirmeck/2012/11/14/la-derniere-seance-industrielle, [consulté le 29 décembre 2020].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; faite autour de Monsieur Brisach et du journaliste des DNA (Dernières Nouvelles d’Alsace), Monsieur Granier. De même, cette séquence met en avant les machines de la chaîne de production textile de l’après guerre et le cadre de travail à l’intérieur et autour de l’usine.&lt;br /&gt;
|Description_fr=[00:00:00] Carton : « A l’usine, autour de M. Brisach fondé de pouvoir et de M. Granier, journaliste aux DNA »&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:05] Un homme lance une bouteille de champagne attachée par une corde contre l’une des machines en guise d’inauguration.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:07] Celui-ci et d’autres hommes marchent ensemble en s’éloignant de la caméra.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:08] Gros plan sur un panneau de contrôle, qui est inspecté et manipulé par des hommes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:18] Des hommes en costume discutent devant une machine sortant une nappe de tissu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:22] Panoramique horizontal de gauche à droite montrant une quinzaine d’hommes en costume et d’ouvriers en train de discuter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:27] Une nappe de tissu sortant d’une machine s’empile sur le sol.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
[00:00:31] Les hommes en costume et des ouvriers observent un ouvrier qui inspecte une machine. Celui-ci se dirige ensuite vers eux.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:35] Deux ouvriers dirigent une nappe de tissu entrant dans une machine.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:39] Trois hommes en costume inspectent une machine.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:42] Gros plan sur le tableau électrique et les fusibles d’une machine que les messieurs observent.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:45] Monsieur Granier regarde quelque chose, tandis qu’un homme en costume lui parle.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:48] Un homme en costume cravate se détourne d’une machine vers la caméra et se gratte le nez. Trois hommes en costume observent la machine. Un ouvrier (?) est tourné vers la caméra.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:52] Focus sur deux grandes valses. Un ouvrier se tient à côté. Il regarde la caméra et sourit.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
[00:00:56] Un homme montre quelque chose à Monsieur Granier. D’autres messieurs discutent et se déplacent derrière eux.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:01:00] Une nappe de tissu coulisse en continu sur un rouleau d’une machine.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:01:03] Bon nombre de machines, dont l’une est inspectée par un homme en costume, qui est rejoint par un ouvrier.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:06] Les hommes en cravate/costume sont accroupis et observent le fonctionnement d’une machine.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:11] Focus sur Monsieur Granier en train d’observer le fonctionnement de la machine en étant accroupis, tandis que l’opérateur opte pour une prise de vue qui donne l’impression de filmer depuis l’intérieur de la machine. Même prise de vue, montrant Monsieur Granier assis, discutant avec d’autres messieurs debout à ses côtés. Un ouvrier se déplace devant la caméra.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:18] Coupe franche vers un fond noir. Ouverture ou fondu au noir faisant apparaître l’image progressivement.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:20] Plan de l’intérieur de l’usine. On voit une machine au centre de l’image, de laquelle sort une nappe de tissu. Celle-ci est entourée d’hommes en costume qui discutent.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:24] Coupe franche vers un plan montrant une barrière en bois fermée en plein air.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:27] Cut vers un plan où la barrière est ouverte, révélant des bâtiments.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:30] Panoramique horizontale de gauche à droite, montrant la façade d’un bâtiment, dont la porte d’entrée est ouverte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:41] Panoramique verticale de bas en haut, montrant un puits fleuri.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
[00:01:48] Suite de plusieurs plans montrant des machines à l’œuvre à l’intérieur de l’usine. Il s’agit vraisemblablement de banc-broches ou banc à broches et de bancs d’étirage, ainsi que de l’engrenage d’une machine.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:02:15] L’opérateur filme deux secrétaires, qui rient et fuient le cadre.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:02:20] Coupe franche vers une vitrine exposant des vêtements.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:02:23] Plans montrant des moteurs.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:02:32] Une secrétaire se tient près de la fenêtre, tout en rigolant et en parlant.&lt;br /&gt;
|Contexte_et_analyse_fr='''La relance de l’industrie textile alsacienne d’après-guerre'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dans la deuxième moitié des années 1940, l’Alsace se retrouve libérée du joug nazi et se voit à nouveau rattaché à la France après avoir été annexé au Troisième Reich allemand pendant plus de quatre ans. Cependant, après la libération de la région par les troupes américaines et françaises, l’Alsace se présente comme une des régions françaises les plus ravagées par le conflit militaire. Autre les pertes humaines, les diverses phases de la libération et les nombreux bombardements impliquèrent d’énorme dommages de guerre à travers toute la région. De même, l’économie et l’industrie alsacienne ne furent ni épargnées par l’occupation allemande, ni par les diverses opérations militaires. Ainsi, la période d’après-guerre en Alsace se caractérisait par les travaux de reconstruction et la relance de l’activité industrielle régionale.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
L’économie et l’industrie alsacienne étaient fondées sur des activités productives et des racines historiques profondes, ce qui se traduisait par l’existence de permanences au sein de cette économie régionale. L’industrie textile y était bien établie, notamment grâce à un patronat compétent et dominant. Même après une période extrêmement difficile comme la Seconde Guerre mondiale, cette industrie se présentait toujours encore comme un secteur d’activité bien établi à l’échelle régionale. Comme l’expliquent Nicolas Stoskopf et Pierre Vonau, « les anciennes dynasties familiales continuaient à tenir les entreprises importantes et à exercer leur influence dans les organes dirigeants », en citant notamment en guise d’exemple les sociétés ''Dollfus-Mieg &amp;amp; Cie'' ou encore ''Schaeffer &amp;amp; Cie'', contrôlées par les familles du même nom. Ils expliquent ainsi que l’existence et la permanence de tels dynasties familiales industrielles, qui avaient encore beaucoup de pouvoir et d’influence dans les années 1950, limitèrent la pénétration de capitaux extérieurs au sein de l’industrie textile alsacienne, qui vers 1954, occupait quasiment le tiers des salariés de toute l’industrie alsacienne, ce qui correspondait à environ 65000 travailleurs&amp;lt;ref&amp;gt;STOSKOPF (Nicolas), VONAU (Pierre), « L’Alsace du second XXe siècle : la grande mutation industrielle », dans ''Revue d’Alsace'', 2004, N° 130, [en ligne], URL : https://hal.archives-ouvertes.fr/hal-01164228/, p. 1-6, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;. C’est bien dans ce contexte d’après-guerre et de relance économique et industrielle que s’inscrit la séquence présentée ci-dessus. Elle est issue du film documentaire « Rothau années 50 : La vie autour de l'usine de 1948 à 1956 », dont le réalisateur reste jusqu’à présent inconnu. Cet extrait de film illustre bien cette relance industrielle de l’après-guerre en Alsace, en montrant tout au début probablement l’inauguration d’une nouvelle machine pour la production textile ou la filature. Il pourrait même s’agir de la carde, dont l’installation par des ouvriers au sein de l’usine Steinheil de Rothau est montrée dans la séquence intitulée [[Bas:Rothau_:_machine_pour_le_cardage_(0059FS0001)|Rothau : machine pour le cardage]], issue du même film documentaire. L’installation et l’inauguration d’une nouvelle machine au sein d’une usine textile témoignent de l’augmentation du volume de production, et donc de la demande, prouvant ainsi peut-être un certain degré de croissance économique et industrielle de l’industrie textile à l’échelle locale et régionale. De même, le fait de filmer l’événement et d’inviter un journaliste, à savoir Monsieur Jacques Granier des Dernières Nouvelles d’Alsace, manifeste sans aucun doute la volonté de la direction de l’établissement, représentée par Monsieur Brisach, de montrer le succès de l’entreprise, tout en attendant peut-être un article de la part du journaliste&amp;lt;ref&amp;gt;BIRET (Mireille), «La seconde guerre mondiale : la Libération (1944-1945) et l'après-guerre (depuis 1945) », ''Réseau-Canopé Académie de Strasbourg – Base Numérique du Patrimoine d’Alsace'', [en ligne], URL :  http://www.crdp-strasbourg.fr/data/histoire/alsace-39-45c/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
BOLLE (Gauthier), « Reconstruire les paysages urbains et ruraux d’Alsace après 1945 », dans ''Revue d’Alsace'', 2016, N° 142, [en ligne], URL : http://journals.openedition.org/alsace/2412, p. 117, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
GRANIER (Jacques), « Rothau depuis bientôt quatre siècles reste fidèle à sa vocation industrielle », Les Dernières Nouvelles d’Alsace – Entre Vosges et Rhin : Edition quotidienne pour les arrondissements d’Erstein, de Sélestat et de Molsheim et le canton de Sainte-Marie-aux-Mines, 28.10.1959 - 29.10.1959 - 30.10.1959.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
STOSKOPF (Nicolas), VONAU (Pierre), « L’Alsace du second XXe siècle : la grande mutation industrielle », dans ''Revue d’Alsace'', 2004, N° 130, [en ligne], URL : https://hal.archives-ouvertes.fr/hal-01164228/, p. 1-6, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
RIGOULOT (Pierre), ''L'Alsace-Lorraine pendant la guerre 1939-1945'', Paris : Presses Universitaires de France, 1997.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''La classe ouvrière d’après-guerre en France'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entre les recensements effectués dans les années 1930 et le milieu des années 1950, on remarque que l’équilibre des différents groupes sociaux a très peu varié. Tandis qu’en 1954 le taux de population rurale et artisanale demeure quasiment semblable à celui des années 1930, les effectifs industriels ne progressent que très peu entre 1931 et 1954. Cette stabilité de la population industrielle s’explique notamment par ce qu’on appelle l’hérédité professionnelle, donc le fait que les enfants suivent la même voie professionnelle que leurs parents, ayant pour conséquence l’enracinement dans la classe ouvrière. A la fin des années 1940 et début des années 1950, les ouvriers espèrent néanmoins une certaine ascension sociale pour leurs enfants, qui peuvent accéder plus facilement que leurs parents à des apprentissages, et devenir ainsi des ouvriers qualifiés. Cependant, c’est aussi en 1954 que la proportion des ouvriers au sein de la population industrielle atteint son point culminant de 87,2 % face à 7,7 % d’employés et 5,1 % de patrons, et que la France parvient au taux d’industrialisation le plus élevé depuis son existence. Les ouvriers occupaient donc une place non-négligeable dans la vie économique de la France après la fin second conflit mondial. De même, l’homogénéité du groupe ouvrier français progresse entre les années 1930 et le milieu des années 1950. Tandis que le taux de masculinité des actifs industriels évolue de 64 % à 69 % entre 1931 et 1954, le nombre de travailleurs étrangers décroît de 1,3 million de personnes pour la même période, atteignant ainsi un taux approximatif de 1,7 million. La composition de la classe ouvrière a donc connu certaines mutations entre l’entre-deux-guerres et l’après-guerre. En ce qui concerne le travail même et le cadre de travail des ouvriers au sein des usines, on peut constater que la recherche de rationalisation du travail, ayant mené à des modèles d’organisation industrielle comme le fordisme, sont toujours encore d’actualité après la Seconde Guerre mondiale. La rationalisation a ainsi mené à la mécanisation des usines et des chaînes de production, permettant ainsi la production de masse et le gain de productivité. L’homme ou l’ouvrier doit donc en quelque sorte laisser place à la machine, et suit le rythme de travail imposé par celle-ci. L’ouvrier semble ainsi limité à veiller au bon fonctionnement des machines et à exercer le peu de tâches que les machines ne maîtrisent pas encore. Tous ces aspects semblent aussi transparaître dans la séquence présentée ci-dessus, où l’accent est mis sur les machines au détriment des ouvriers, qui ne font en fait que l’accompagner et veiller à leur bon fonctionnement. Cependant, la production de masse, rendue entre autres possible grâce à la mécanisation, eu aussi pour conséquence la baisse des prix, rendant les biens de consommation plus accessibles à la classe ouvrière, qui profita aussi du compromis salarial accordé par bon nombre d’entreprises. L’excédant issu des gains de productivité était donc partagé entre l’entreprise et ses salariés, entraînant ainsi une hausse généralisée du pouvoir d’achat, permettant aux ouvriers d’acheter des biens de consommation durables qu’ils produisaient parfois eux-mêmes. D’ailleurs, la politique sociale entreprise par l’Etat, qui se caractérisait notamment par la création de la Sécurité sociale dès la libération, l’introduction du salaire minimum interprofessionnel garanti (SMIG), ou encore l’établissement des conventions collectives réglementées par les lois de 1946 et 1950, a également joué un rôle dans la hausse du pouvoir d’achat et l’amélioration du niveau de vie de la classe ouvrière. Ainsi, l’historien Gérard Noiriel affirme que les années 1950 représentent en quelque sorte l’apogée d’une culture ouvrière de la grande industrie, dont l’épanouissement des normes de classe se caractérise particulièrement par la consolidation des valeurs familiales et l’appropriation de l’espace dans des quartiers, cités ou banlieues à proximité des usines&amp;lt;ref&amp;gt;NOIRIEL (Gérard), ''Les ouvriers dans la société française''. XIXe-XXe siècle, Paris : Editions du Seuil, 2002, p. 204.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ce rassemblement géographique favorisa le développement d’un style de vie et de pratiques de sociabilité propres aux ouvriers. Cela se caractérisait par exemple par l’entraide, basée sur le principe du don et contre-don, ou encore par la rencontre au bistro ou au café après le travail. Le sport faisait aussi parti des loisirs pratiqués par les ouvriers, comme nous le prouve une autre séquence intitulée [[Rothau_(0059FS0001)|Rothau]] et illustrant un match de basket-ball entre les employés de l'usine Steinheil de Rothau au début des années 50. L’affiliation à un syndicat, comme la CGT, ou à un parti ouvrier influençait aussi les relations et pratiques sociales entre ces travailleurs et leur donnait l’impression aux ouvriers de former un groupe social homogène. Même si les machines sont de plus en plus présentes dans l’industrie, l’ouvrier a toujours encore sa place au sein de l’usine, ce que la séquence présentée ci-dessus illustre incontestablement&amp;lt;ref&amp;gt;DEWERPE (Alain), ''Le monde du travail en France : 1800-1950'', Paris : Armand Colin, 2020, p. 131-160.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
MOUTET (Aimée), « La rationalisation dans l'industrie française : une réponse aux problèmes de la seconde industrialisation ou l'invention de la consommation de masse ? », dans ''Histoire, économie et société'', 1998, 17ᵉ année, N°1, [en ligne], URL : https://www.persee.fr/doc/hes_0752-5702_1998_num_17_1_1976, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
NOIRIEL (Gérard), ''Les ouvriers dans la société française. XIXe-XXe siècle'', Paris : Editions du Seuil, 2002, p. 196-210.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Le processus de production dans l’industrie textile'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cette séquence, tournée très probablement dans l’ancienne usine textile Steinheil de Rothau, illustre diverses étapes du processus de production de l’industrie textile de l’époque, qui, comme on peut l’apercevoir, était déjà quasiment complètement mécanisée. On peut produire du fil à partir de diverses matières, comme de la laine, du coton, du polyester ou encore de la fibranne, qui arrivent à la filature en forme de balles. Tout d’abord, on ouvre celles-ci et on les introduit en forme de plaques dans une machine appelée brise-balle, qui en fait une bourre volumineuse et aérée, tout en enlevant les déchets. Ensuite, on met cette bourre dans une ouvreuse, à savoir une machine qui permet de rendre aux fibres leur forme d’origine et de gonfler la bourre, qui par l’étape du battage est par la suite transformée en une nappe de fibres enroulée. Cette nappe passe ensuite par la carde, donc une machine qui sert à aligner, paralléliser, nettoyer et condenser les fibres à l’aide de deux cylindres recouverts d’aiguilles. Il en ressort un voile, qui est rassemblé en ruban et entassé dans un pot en rotation, donnant ainsi un début de torsion à ce ruban. La séquence intitulée [[Bas:Rothau_:_machine_pour_le_cardage_(0059FS0001)|Rothau : machine pour le cardage]] documente l’installation d’une telle carde très probablement au sein de la même usine textile illustrée dans l’extrait ci-dessus. Cela permet ensuite de passer à la prochaine étape de la filature, à savoir l’étirage. Cette étape se fait sur ce qu’on appelle un banc d’étirage, donc une machine qui à l’aide de son dispositif de laminage, composé de cylindres d’acier cannelés et de cylindres en caoutchouc, permet de paralléliser les fibres et d’en régulariser le nombre à la section tout au long du ruban. Des quelques rubans de cardes alignées rentrant en même temps dans la machine en ressort un seul ruban davantage affiné et purifié, qui est à nouveau entassé dans un pot en rotation, apportant une seconde torsion au ruban. Celui-ci passe ensuite sur le banc broche ou banc à broches, qui transforme le ruban en mèche torsadée et l’enroule sur des bobines. Cette mèche est finalement transformée en fil lors de l’étape du filage, qui peut se faire selon plusieurs procédés. La technique de filage par anneau et curseur ou filage conventionnel fait passer la mèche dans une machine dite « continu à filer », qui l’étire une dernière fois, pour en faire ainsi un fil continu et résistant. Suis alors la préparation au tissage, qui est entamée par l’ourdissage. Il s’agit d’une opération qui consiste à arranger les fils de chaîne, montés sur une ensouple, dans l’ordre souhaité plus tard dans l’étoffe. Cependant, ces fils rassemblés subissent encore un bain d’apprêt, qui a pour but de rigidifier les fils. Ces fils de chaîne sont ensuite séchés, avant de subir une dernière opération avant le tissage, à savoir le rentrage, représentant une manipulation très délicate. Ce n’est qu’après tous ces procédés que peut commencer le tissage en soi, qui se fait à l’aide de métiers à tisser. La teinture et l’impression sur tissu sont aussi des manipulations couramment effectuées au sein d’usines textiles. Notons qu’il existe trois techniques de teinture, à savoir la teinture de la bourre, la teinture du fil ou encore la teinture du tissu&amp;lt;ref&amp;gt;FAYALA (Faten), « Support de cours de filature pour première année Génie Textile – ENIM », [en ligne], URL : http://support-cours-filature.e-monsite.com/pages/sommaire.html, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
« Formation du fil », Centre du Commerce International – Guide de l’explorateur de coton, [en ligne], URL : http://www.guidedecoton.org/guide-du-coton/formation-du-fil/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
WEILER (Joëlle), ''L’industrie textile dans la vallée de la Bruche'', Schirmeck : l’Essor, 2013, p. 168-174.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|Bibliographie=BOLLE (Gauthier), « Reconstruire les paysages urbains et ruraux d’Alsace après 1945 », dans ''Revue d’Alsace'', 2016, N° 142, [en ligne], URL : http://journals.openedition.org/alsace/2412, p. 117, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DEWERPE (Alain), ''Le monde du travail en France : 1800-1950'', Paris : Armand Colin, 2020.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GRANIER (Jacques), « Rothau depuis bientôt quatre siècles reste fidèle à sa vocation industrielle », Les Dernières Nouvelles d’Alsace – Entre Vosges et Rhin : Edition quotidienne pour les arrondissements d’Erstein, de Sélestat et de Molsheim et le canton de Sainte-Marie-aux-Mines, 28.10.1959 - 29.10.1959 - 30.10.1959.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MOUTET (Aimée), « La rationalisation dans l'industrie française : une réponse aux problèmes de la seconde industrialisation ou l'invention de la consommation de masse ? », dans ''Histoire, économie et société'', 1998, 17ᵉ année, N°1, [en ligne], URL : https://www.persee.fr/doc/hes_0752-5702_1998_num_17_1_1976, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
NOIRIEL (Gérard), ''Les ouvriers dans la société française. XIXe-XXe siècle'', Paris : Editions du Seuil, 2002.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
RIGOULOT (Pierre), ''L'Alsace-Lorraine pendant la guerre 1939-1945'', Paris : Presses Universitaires de France, 1997.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
STOSKOPF (Nicolas), VONAU (Pierre), « L’Alsace du second XXe siècle : la grande mutation industrielle », dans ''Revue d’Alsace'', 2004, N° 130, [en ligne], URL : https://hal.archives-ouvertes.fr/hal-01164228/, p. 1-6, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
WEILER (Joëlle), ''L’industrie textile dans la vallée de la Bruche'', Schirmeck : l’Essor, 2013.&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cédric Carvalho</name></author>
		
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		<title>A l'usine (0059FS0001)</title>
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		<updated>2020-12-30T08:44:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cédric Carvalho : &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{FicheSequence&lt;br /&gt;
|titreCree=Non&lt;br /&gt;
|titre=A l'usine&lt;br /&gt;
|fonds=Nemett&lt;br /&gt;
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|personnages_identifies=Jacques Granier&lt;br /&gt;
|lieux_ou_monuments=Rothau; Usine textile Steinheil de Rothau&lt;br /&gt;
|lieuTournage=48.45417, 7.20664&lt;br /&gt;
|thematique=Industry&lt;br /&gt;
|Resume_fr=Extrait du film documentaire « Rothau années 50 : La vie autour de l'usine de 1948 à 1956 », montrant une visite guidée de l’usine textile Steinheil de Rothau&amp;lt;ref&amp;gt;ARNOLD (Jean-Stéphane), « La dernière séance industrielle », ''Dernières Nouvelles d’Alsace'', [en ligne], URL :&lt;br /&gt;
https://www.dna.fr/edition-de-molsheim-schirmeck/2012/11/14/la-derniere-seance-industrielle, [consulté le 29 décembre 2020].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; faite autour de Monsieur Brisach et du journaliste des DNA (Dernières Nouvelles d’Alsace), Monsieur Granier. De même, cette séquence met en avant les machines de la chaîne de production textile de l’après guerre et le cadre de travail à l’intérieur et autour de l’usine.&lt;br /&gt;
|Description_fr=[00:00:00] Carton : « A l’usine, autour de M. Brisach fondé de pouvoir et de M. Granier, journaliste aux DNA »&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:05] Un homme lance une bouteille de champagne attachée par une corde contre l’une des machines en guise d’inauguration.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:07] Celui-ci et d’autres hommes marchent ensemble en s’éloignant de la caméra.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:08] Gros plan sur un panneau de contrôle, qui est inspecté et manipulé par des hommes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:18] Des hommes en costume discutent devant une machine sortant une nappe de tissu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:22] Panoramique horizontal de gauche à droite montrant une quinzaine d’hommes en costume et d’ouvriers en train de discuter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:27] Une nappe de tissu sortant d’une machine s’empile sur le sol.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
[00:00:31] Les hommes en costume et des ouvriers observent un ouvrier qui inspecte une machine. Celui-ci se dirige ensuite vers eux.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:35] Deux ouvriers dirigent une nappe de tissu entrant dans une machine.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:39] Trois hommes en costume inspectent une machine.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:42] Gros plan sur le tableau électrique et les fusibles d’une machine que les messieurs observent.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:45] Monsieur Granier regarde quelque chose, tandis qu’un homme en costume lui parle.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:48] Un homme en costume cravate se détourne d’une machine vers la caméra et se gratte le nez. Trois hommes en costume observent la machine. Un ouvrier (?) est tourné vers la caméra.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:52] Focus sur deux grandes valses. Un ouvrier se tient à côté. Il regarde la caméra et sourit.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
[00:00:56] Un homme montre quelque chose à Monsieur Granier. D’autres messieurs discutent et se déplacent derrière eux.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:01:00] Une nappe de tissu coulisse en continu sur un rouleau d’une machine.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:01:03] Bon nombre de machines, dont l’une est inspectée par un homme en costume, qui est rejoint par un ouvrier.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:06] Les hommes en cravate/costume sont accroupis et observent le fonctionnement d’une machine.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:11] Focus sur Monsieur Granier en train d’observer le fonctionnement de la machine en étant accroupis, tandis que l’opérateur opte pour une prise de vue qui donne l’impression de filmer depuis l’intérieur de la machine. Même prise de vue, montrant Monsieur Granier assis, discutant avec d’autres messieurs debout à ses côtés. Un ouvrier se déplace devant la caméra.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:18] Coupe franche vers un fond noir. Ouverture ou fondu au noir faisant apparaître l’image progressivement.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:20] Plan de l’intérieur de l’usine. On voit une machine au centre de l’image, de laquelle sort une nappe de tissu. Celle-ci est entourée d’hommes en costume qui discutent.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:24] Coupe franche vers un plan montrant une barrière en bois fermée en plein air.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:27] Cut vers un plan où la barrière est ouverte, révélant des bâtiments.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:30] Panoramique horizontale de gauche à droite, montrant la façade d’un bâtiment, dont la porte d’entrée est ouverte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:41] Panoramique verticale de bas en haut, montrant un puits fleuri.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
[00:01:48] Suite de plusieurs plans montrant des machines à l’œuvre à l’intérieur de l’usine. Il s’agit vraisemblablement de banc-broches ou banc à broches et de bancs d’étirage, ainsi que de l’engrenage d’une machine.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:02:15] L’opérateur filme deux secrétaires, qui rient et fuient le cadre.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:02:20] Coupe franche vers une vitrine exposant des vêtements.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:02:23] Plans montrant des moteurs.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:02:32] Une secrétaire se tient près de la fenêtre, tout en rigolant et en parlant.&lt;br /&gt;
|Contexte_et_analyse_fr='''La relance de l’industrie textile alsacienne d’après-guerre'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dans la deuxième moitié des années 1940, l’Alsace se retrouve libérée du joug nazi et se voit à nouveau rattaché à la France après avoir été annexé au Troisième Reich allemand pendant plus de quatre ans. Cependant, après la libération de la région par les troupes américaines et françaises, l’Alsace se présente comme une des régions françaises les plus ravagées par le conflit militaire. Autre les pertes humaines, les diverses phases de la libération et les nombreux bombardements impliquèrent d’énorme dommages de guerre à travers toute la région. De même, l’économie et l’industrie alsacienne ne furent ni épargnées par l’occupation allemande, ni par les diverses opérations militaires. Ainsi, la période d’après-guerre en Alsace se caractérisait par les travaux de reconstruction et la relance de l’activité industrielle régionale.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
L’économie et l’industrie alsacienne étaient fondées sur des activités productives et des racines historiques profondes, ce qui se traduisait par l’existence de permanences au sein de cette économie régionale. L’industrie textile y était bien établie, notamment grâce à un patronat compétent et dominant. Même après une période extrêmement difficile comme la Seconde Guerre mondiale, cette industrie se présentait toujours encore comme un secteur d’activité bien établi à l’échelle régionale. Comme l’expliquent Nicolas Stoskopf et Pierre Vonau, « les anciennes dynasties familiales continuaient à tenir les entreprises importantes et à exercer leur influence dans les organes dirigeants », en citant notamment en guise d’exemple les sociétés ''Dollfus-Mieg &amp;amp; Cie'' ou encore ''Schaeffer &amp;amp; Cie'', contrôlées par les familles du même nom. Ils expliquent ainsi que l’existence et la permanence de tels dynasties familiales industrielles, qui avaient encore beaucoup de pouvoir et d’influence dans les années 1950, limitèrent la pénétration de capitaux extérieurs au sein de l’industrie textile alsacienne, qui vers 1954, occupait quasiment le tiers des salariés de toute l’industrie alsacienne, ce qui correspondait à environ 65000 travailleurs&amp;lt;ref&amp;gt;STOSKOPF (Nicolas), VONAU (Pierre), « L’Alsace du second XXe siècle : la grande mutation industrielle », dans ''Revue d’Alsace'', 2004, N° 130, [en ligne], URL : https://hal.archives-ouvertes.fr/hal-01164228/, p. 1-6, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;. C’est bien dans ce contexte d’après-guerre et de relance économique et industrielle que s’inscrit la séquence présentée ci-dessus. Elle est issue du film documentaire « Rothau années 50 : La vie autour de l'usine de 1948 à 1956 », dont le réalisateur reste jusqu’à présent inconnu. Cet extrait de film illustre bien cette relance industrielle de l’après-guerre en Alsace, en montrant tout au début probablement l’inauguration d’une nouvelle machine pour la production textile ou la filature. Il pourrait même s’agir de la carde, dont l’installation par des ouvriers au sein de l’usine Steinheil de Rothau est montrée dans la séquence intitulée [[Bas:Rothau_:_machine_pour_le_cardage_(0059FS0001)|Rothau : machine pour le cardage]], issue du même film documentaire. L’installation et l’inauguration d’une nouvelle machine au sein d’une usine textile témoignent de l’augmentation du volume de production, et donc de la demande, prouvant ainsi peut-être un certain degré de croissance économique et industrielle de l’industrie textile à l’échelle locale et régionale. De même, le fait de filmer l’événement et d’inviter un journaliste, à savoir Monsieur Jacques Granier des Dernières Nouvelles d’Alsace, manifeste sans aucun doute la volonté de la direction de l’établissement, représentée par Monsieur Brisach, de montrer le succès de l’entreprise, tout en attendant peut-être un article de la part du journaliste&amp;lt;ref&amp;gt;BIRET (Mireille), «La seconde guerre mondiale : la Libération (1944-1945) et l'après-guerre (depuis 1945) », ''Réseau-Canopé Académie de Strasbourg – Base Numérique du Patrimoine d’Alsace'', [en ligne], URL :  http://www.crdp-strasbourg.fr/data/histoire/alsace-39-45c/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
BOLLE (Gauthier), « Reconstruire les paysages urbains et ruraux d’Alsace après 1945 », dans ''Revue d’Alsace'', 2016, N° 142, [en ligne], URL : http://journals.openedition.org/alsace/2412, p. 117, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
GRANIER (Jacques), « Rothau depuis bientôt quatre siècles reste fidèle à sa vocation industrielle », Les Dernières Nouvelles d’Alsace – Entre Vosges et Rhin : Edition quotidienne pour les arrondissements d’Erstein, de Sélestat et de Molsheim et le canton de Sainte-Marie-aux-Mines, 28.10.1959 - 29.10.1959 - 30.10.1959.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
STOSKOPF (Nicolas), VONAU (Pierre), « L’Alsace du second XXe siècle : la grande mutation industrielle », dans ''Revue d’Alsace'', 2004, N° 130, [en ligne], URL : https://hal.archives-ouvertes.fr/hal-01164228/, p. 1-6, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
RIGOULOT (Pierre), ''L'Alsace-Lorraine pendant la guerre 1939-1945'', Paris : Presses Universitaires de France, 1997.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''La classe ouvrière d’après-guerre en France'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entre les recensements effectués dans les années 1930 et le milieu des années 1950, on remarque que l’équilibre des différents groupes sociaux a très peu varié. Tandis qu’en 1954 le taux de population rurale et artisanale demeure quasiment semblable à celui des années 1930, les effectifs industriels ne progressent que très peu entre 1931 et 1954. Cette stabilité de la population industrielle s’explique notamment par ce qu’on appelle l’hérédité professionnelle, donc le fait que les enfants suivent la même voie professionnelle que leurs parents, ayant pour conséquence l’enracinement dans la classe ouvrière. A la fin des années 1940 et début des années 1950, les ouvriers espèrent néanmoins une certaine ascension sociale pour leurs enfants, qui peuvent accéder plus facilement que leurs parents à des apprentissages, et devenir ainsi des ouvriers qualifiés. Cependant, c’est aussi en 1954 que la proportion des ouvriers au sein de la population industrielle atteint son point culminant de 87,2 % face à 7,7 % d’employés et 5,1 % de patrons, et que la France parvient au taux d’industrialisation le plus élevé depuis son existence. Les ouvriers occupaient donc une place non-négligeable dans la vie économique de la France après la fin second conflit mondial. De même, l’homogénéité du groupe ouvrier français progresse entre les années 1930 et le milieu des années 1950. Tandis que le taux de masculinité des actifs industriels évolue de 64 % à 69 % entre 1931 et 1954, le nombre de travailleurs étrangers décroît de 1,3 million de personnes pour la même période, atteignant ainsi un taux approximatif de 1,7 million. La composition de la classe ouvrière a donc connu certaines mutations entre l’entre-deux-guerres et l’après-guerre. En ce qui concerne le travail même et le cadre de travail des ouvriers au sein des usines, on peut constater que la recherche de rationalisation du travail, ayant mené à des modèles d’organisation industrielle comme le fordisme, sont toujours encore d’actualité après la Seconde Guerre mondiale. La rationalisation a ainsi mené à la mécanisation des usines et des chaînes de production, permettant ainsi la production de masse et le gain de productivité. L’homme ou l’ouvrier doit donc en quelque sorte laisser place à la machine, et suit le rythme de travail imposé par celle-ci. L’ouvrier semble ainsi limité à veiller au bon fonctionnement des machines et à exercer le peu de tâches que les machines ne maîtrisent pas encore. Tous ces aspects semblent aussi transparaître dans la séquence présentée ci-dessus, où l’accent est mis sur les machines au détriment des ouvriers, qui ne font en fait que l’accompagner et veiller à leur bon fonctionnement. Cependant, la production de masse, rendue entre autres possible grâce à la mécanisation, eu aussi pour conséquence la baisse des prix, rendant les biens de consommation plus accessibles à la classe ouvrière, qui profita aussi du compromis salarial accordé par bon nombre d’entreprises. L’excédant issu des gains de productivité était donc partagé entre l’entreprise et ses salariés, entraînant ainsi une hausse généralisée du pouvoir d’achat, permettant aux ouvriers d’acheter des biens de consommation durables qu’ils produisaient parfois eux-mêmes. D’ailleurs, la politique sociale entreprise par l’Etat, qui se caractérisait notamment par la création de la Sécurité sociale dès la libération, l’introduction du salaire minimum interprofessionnel garanti (SMIG), ou encore l’établissement des conventions collectives réglementées par les lois de 1946 et 1950, a également joué un rôle dans la hausse du pouvoir d’achat et l’amélioration du niveau de vie de la classe ouvrière. Ainsi, l’historien Gérard Noiriel affirme que les années 1950 représentent en quelque sorte l’apogée d’une culture ouvrière de la grande industrie, dont l’épanouissement des normes de classe se caractérise particulièrement par la consolidation des valeurs familiales et l’appropriation de l’espace dans des quartiers, cités ou banlieues à proximité des usines&amp;lt;ref&amp;gt;NOIRIEL (Gérard), ''Les ouvriers dans la société française''. XIXe-XXe siècle, Paris : Editions du Seuil, 2002, p. 204.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ce rassemblement géographique favorisa le développement d’un style de vie et de pratiques de sociabilité propres aux ouvriers. Cela se caractérisait par exemple par l’entraide, basée sur le principe du don et contre-don, ou encore par la rencontre au bistro ou au café après le travail. Le sport faisait aussi parti des loisirs pratiqués par les ouvriers, comme nous le prouve une autre séquence intitulée [[Rothau_(0059FS0001)|Rothau]] et illustrant un match de basket-ball entre les employés de l'usine Steinheil de Rothau au début des années 50. L’affiliation à un syndicat, comme la CGT, ou à un parti ouvrier influençait aussi les relations et pratiques sociales entre ces travailleurs et leur donnait l’impression aux ouvriers de former un groupe social homogène. Même si les machines sont de plus en plus présentes dans l’industrie, l’ouvrier a toujours encore sa place au sein de l’usine, ce que la séquence présentée ci-dessus illustre incontestablement&amp;lt;ref&amp;gt;DEWERPE (Alain), ''Le monde du travail en France : 1800-1950'', Paris : Armand Colin, 2020, p. 131-160.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
MOUTET (Aimée), « La rationalisation dans l'industrie française : une réponse aux problèmes de la seconde industrialisation ou l'invention de la consommation de masse ? », dans ''Histoire, économie et société'', 1998, 17ᵉ année, N°1, [en ligne], URL : https://www.persee.fr/doc/hes_0752-5702_1998_num_17_1_1976, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
NOIRIEL (Gérard), ''Les ouvriers dans la société française. XIXe-XXe siècle'', Paris : Editions du Seuil, 2002, p. 196-210.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Le processus de production dans l’industrie textile'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cette séquence, tournée très probablement dans l’ancienne usine textile Steinheil de Rothau, illustre diverses étapes du processus de production de l’industrie textile de l’époque, qui, comme on peut l’apercevoir, était déjà quasiment complètement mécanisée. On peut produire du fil à partir de diverses matières, comme de la laine, du coton, du polyester ou encore de la fibranne, qui arrivent à la filature en forme de balles. Tout d’abord, on ouvre celles-ci et on les introduit en forme de plaques dans une machine appelée brise-balle, qui en fait une bourre volumineuse et aérée, tout en enlevant les déchets. Ensuite, on met cette bourre dans une ouvreuse, à savoir une machine qui permet de rendre aux fibres leur forme d’origine et de gonfler la bourre, qui par l’étape du battage est par la suite transformée en une nappe de fibres enroulée. Cette nappe passe ensuite par la carde, donc une machine qui sert à aligner, paralléliser, nettoyer et condenser les fibres à l’aide de deux cylindres recouverts d’aiguilles. Il en ressort un voile, qui est rassemblé en ruban et entassé dans un pot en rotation, donnant ainsi un début de torsion à ce ruban. La séquence intitulée [[Bas:Rothau_:_machine_pour_le_cardage_(0059FS0001)|Rothau : machine pour le cardage]] documente l’installation d’une telle carde très probablement au sein de la même usine textile illustrée dans l’extrait ci-dessus. Cela permet ensuite de passer à la prochaine étape de la filature, à savoir l’étirage. Cette étape se fait sur ce qu’on appelle un banc d’étirage, donc une machine qui à l’aide de son dispositif de laminage, composé de cylindres d’acier cannelés et de cylindres en caoutchouc, permet de paralléliser les fibres et d’en régulariser le nombre à la section tout au long du ruban. Des quelques rubans de cardes alignées rentrant en même temps dans la machine en ressort un seul ruban davantage affiné et purifié, qui est à nouveau entassé dans un pot en rotation, apportant une seconde torsion au ruban. Celui-ci passe ensuite sur le banc broche ou banc à broches, qui transforme le ruban en mèche torsadée et l’enroule sur des bobines. Cette mèche est finalement transformée en fil lors de l’étape du filage, qui peut se faire selon plusieurs procédés. La technique de filage par anneau et curseur ou filage conventionnel fait passer la mèche dans une machine dite « continu à filer », qui l’étire une dernière fois, pour en faire ainsi un fil continu et résistant. Suis alors la préparation au tissage, qui est entamée par l’ourdissage. Il s’agit d’une opération qui consiste à arranger les fils de chaîne, montés sur une ensouple, dans l’ordre souhaité plus tard dans l’étoffe. Cependant, ces fils rassemblés subissent encore un bain d’apprêt, qui a pour but de rigidifier les fils. Ces fils de chaîne sont ensuite séchés, avant de subir une dernière opération avant le tissage, à savoir le rentrage, représentant une manipulation très délicate. Ce n’est qu’après tous ces procédés que peut commencer le tissage en soi, qui se fait à l’aide de métiers à tisser. La teinture et l’impression sur tissu sont aussi des manipulations couramment effectuées au sein d’usines textiles. Notons qu’il existe trois techniques de teinture, à savoir la teinture de la bourre, la teinture du fil ou encore la teinture du tissu&amp;lt;ref&amp;gt;FAYALA (Faten), « Support de cours de filature pour première année Génie Textile – ENIM », [en ligne], URL : http://support-cours-filature.e-monsite.com/pages/sommaire.html, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
« Formation du fil », Centre du Commerce International – Guide de l’explorateur de coton, [en ligne], URL : http://www.guidedecoton.org/guide-du-coton/formation-du-fil/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
WEILER (Joëlle), ''L’industrie textile dans la vallée de la Bruche'', Schirmeck : l’Essor, 2013, p. 168-174.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|Bibliographie=BOLLE (Gauthier), « Reconstruire les paysages urbains et ruraux d’Alsace après 1945 », dans ''Revue d’Alsace'', 2016, N° 142, [en ligne], URL : http://journals.openedition.org/alsace/2412, p. 117, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DEWERPE (Alain), ''Le monde du travail en France : 1800-1950'', Paris : Armand Colin, 2020.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
GRANIER (Jacques), « Rothau depuis bientôt quatre siècles reste fidèle à sa vocation industrielle », Les Dernières Nouvelles d’Alsace – Entre Vosges et Rhin : Edition quotidienne pour les arrondissements d’Erstein, de Sélestat et de Molsheim et le canton de Sainte-Marie-aux-Mines, 28.10.1959 - 29.10.1959 - 30.10.1959.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MOUTET (Aimée), « La rationalisation dans l'industrie française : une réponse aux problèmes de la seconde industrialisation ou l'invention de la consommation de masse ? », dans ''Histoire, économie et société'', 1998, 17ᵉ année, N°1, [en ligne], URL : https://www.persee.fr/doc/hes_0752-5702_1998_num_17_1_1976, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
NOIRIEL (Gérard), ''Les ouvriers dans la société française. XIXe-XXe siècle'', Paris : Editions du Seuil, 2002.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
STOSKOPF (Nicolas), VONAU (Pierre), « L’Alsace du second XXe siècle : la grande mutation industrielle », dans ''Revue d’Alsace'', 2004, N° 130, [en ligne], URL : https://hal.archives-ouvertes.fr/hal-01164228/, p. 1-6, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
WEILER (Joëlle), ''L’industrie textile dans la vallée de la Bruche'', Schirmeck : l’Essor, 2013.&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cédric Carvalho</name></author>
		
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		<id>https://rhinedits.u-strasbg.fr/w/index.php?title=Rothau_:_machine_pour_le_cardage_(0059FS0001)&amp;diff=16071</id>
		<title>Rothau : machine pour le cardage (0059FS0001)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rhinedits.u-strasbg.fr/w/index.php?title=Rothau_:_machine_pour_le_cardage_(0059FS0001)&amp;diff=16071"/>
		<updated>2020-12-30T08:39:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cédric Carvalho : Modifié automatiquement depuis la page Bas:Rothau : machine pour le cardage (0059FS0001).&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{FicheSequence&lt;br /&gt;
|titreCree=Non&lt;br /&gt;
|titre=Rothau : machine pour le cardage&lt;br /&gt;
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|lieux_ou_monuments=Rothau; Usine textile Steinheil de Rothau&lt;br /&gt;
|username=Cédric Carvalho&lt;br /&gt;
|userrealname=Cédric Carvalho&lt;br /&gt;
|datesignature=2020-12-30&lt;br /&gt;
|lieuTournage=48.45376, 7.2065&lt;br /&gt;
|thematique=Industry&lt;br /&gt;
|Resume_fr=Extrait du film documentaire « Rothau années 50 : La vie autour de l'usine de 1948 à 1956 », montrant des ouvriers en train de décharger une machine pour le cardage d’un camion et de l’installer à l’intérieur de l’usine textile Steinheil&amp;lt;ref&amp;gt;ARNOLD (Jean-Stéphane), « La dernière séance industrielle », ''Dernières Nouvelles d’Alsace'', [en ligne], URL : https://www.dna.fr/edition-de-molsheim-schirmeck/2012/11/14/la-derniere-seance-industrielle, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|Description_fr=[00:00:00] Carton : « A l’usine, installation d’une machine pour le cardage »&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:05] Une dizaine d’hommes poussent une pièce très lourde. Ils la font rentrer dans l’usine. Les ouvriers déchargent la pièce d’un camion et la font rentrer dans l’usine. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:21] Les ouvriers se tiennent autour de la pièce/d’une machine. Un homme martèle quelque chose.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:27] On aperçoit des machines et des pièces mécaniques posées au sol à l’intérieur de l’usine. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:36] Prise de vue panoramique de l’intérieur de l’usine, montrant beaucoup de machines pour le cardage.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:46] Bobines de fil en rotation. Gros plan sur la courroie d’une des machines. Gros plan sur les bobines qui sont enveloppées par le fil sortant d’une machine appelée banc-broche ou banc à broches.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:59] Plusieurs ouvriers poussent quelque chose de lourd.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Contexte_et_analyse_fr='''Rothau et l’usine textile Steinheil'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
La petite commune bas-rhinoise de Rothau, située au confluent de la Rothaine et de la Bruche, fut autrefois le chef-lieu de la famille des Rathsamhausen et du comté du Ban-de-la-Roche, avant de passer aux comtes de Veldentz en 1584. Ceux-ci entamèrent le développement de l’industrie métallurgique avec la construction de trois hauts fourneaux en 1594, avant d’y ajouter par la suite une forge est d’autres bâtiments servant à l’exploitation et au traitement du minerai. C’est donc en premier temps le fer de Rothau, renommée pour son excellente qualité, qui fit la prospérité du village. En 1799, les mines et les forges de Rothau furent acquises par le propriétaire des Forges de Framont Louis Champy, qui délaissa néanmoins l’industrie de Rothau pour se concentrer sur ses établissements de Framont, marquant ainsi le déclin de l’industrie métallurgique de Rothau. Entre-temps, un certain Jonathan Wiedemann décida en 1802 d’investir dans des métiers à bras, lesquels il fit installer au « Château des Puces » de Rothau, avant d’acquérir quelques métiers à filer qui furent installés dans l’ancien moulin de la même localité. Cela marqua le point de départ de l’industrie textile de Rothau, qui se développa par la construction d’une filature mécanique financée par Jonathan Wiedemann et Mathieu Pramberger. Ce dernier fit construire en 1835 un tissage mécanique, tandis que la famille Champy se lança aussi dans le textile en érigeant une filature de coton. De même, Mathieu Pramberger s’intéressa aux méthodes du blanchiment et de la teinture, en développant les infrastructures nécessaires à l’exercice de ces activités. Après son décès, sa femme repris toutes ses affaires, avant de décéder elle-même en 1847, les laissant ainsi au fils de son neveu, un certain Gustav Steinheil. Ayant hérité d’une filature, d’un tissage et d’un établissement de blanchiment, d’apprêts et de teinture, Gustave Steinheil s’associa à son beau-frère Christophe Dieterlen pour créer la société ''G. Steinheil-Dieterlen &amp;amp; Cie''. Tout en développant et en agrandissant l’entreprise, Gustave Steinheil s’engage dans la politique et devient même député, avant de démissionner en 1872 après l’incorporation de l’Alsace au Kaiser Reich allemand. Avec son neveu Alfred Dieterlen, Gustave Steinheil s’installe définitivement à Rothau, avant de décéder en 1906. Jusqu’en 1938, l’entreprise est dirigée par diverses personnalités, avant d’être reprise par Ernest Marchal, qui installe son neveu Pierre Marchal à la tête de l’usine Steinheil. Partant en exile lors de la Seconde Guerre mondiale, Pierre Marchal reprend les rênes de l’usine Steinheil, en faisant construire une nouvelle teinture de 1949 à 1951 et en créant des ateliers d’impression en 1951, avant de décéder la même année. Les affaires sont ensuite reprises par Jean-Jacques Mattern, qui est rapidement remplacé par le neveu de Pierre Marchal, à savoir Jean Kleinknecht. L’extrait présenté date probablement de cette période et montre une partie de l’usine Steinheil, ainsi que plusieurs ouvriers travaillants au sein de celle-ci. L’usine textile Steinheil a donc fortement marqué l’histoire industrielle et l’espace de la localité de Rothau, en offrant notamment des possibilités d’emploi aux habitants et en attirant des capitaux favorables au développement de la commune dès le milieu du XIXe siècle, et même encore après la Deuxième Guerre mondiale, comme nous le prouve cette séquence&amp;lt;ref&amp;gt;GRANIER (Jacques), « Rothau depuis bientôt quatre siècles reste fidèle à sa vocation industrielle », Les Dernières Nouvelles d’Alsace – Entre Vosges et Rhin : Edition quotidienne pour les arrondissements d’Erstein, de Sélestat et de Molsheim et le canton de Sainte-Marie-aux-Mines, 28.10.1959 - 29.10.1959 - 30.10.1959.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
« Il était une fois Rothau », ''Maire de Rothau – Rothau village d’Alsace'', [en ligne], URL : https://www.rothau.fr/decouverte/rothau/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
WEILER (Joëlle), ''L’industrie textile dans la vallée de la Bruche'', Schirmeck : l’Essor, 2013, p. 127-128.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Le cardage et la carde (ou la machine pour le cardage)'''&amp;lt;br&amp;gt;[[Fichier:2.8.1.fr 2.jpg|vignette|Diagramme d'une carde - « Formation du fil », ''Centre du Commerce International – Guide de l’explorateur de coton'', [en ligne], URL : http://www.guidedecoton.org/guide-du-coton/formation-du-fil/, [consulté le 29 décembre 2020].  ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pour pouvoir tisser, donc produire un tissu, on nécessite tout d’abord du fil, qui peut être produit à partir de diverses matières, comme du coton, du polyester, de la fibranne ou encore de la laine. Ces matières peuvent être transformées en fil à l’aide d’un ensemble de procédés connus sous le nom de filature. Notons aussi que l’usine, au sein de laquelle sont pratiquées ces diverses opérations, est aussi désignée par le mot filature. Le cardage est une des opérations de la filature qui intervient après l’ouvraison, le mélange et le nettoyage. La carde, donc la machine utilisée pour le cardage et installée par les ouvriers dans la séquence ci-dessus, sert à aligner, paralléliser, nettoyer et condenser les fibres en ruban. De même, cela permet de diminuer le nombre de neps&amp;lt;ref&amp;gt;« Masse de fibres irrémédiablement emmêlée » d’après « Nature des neps et des fibres courtes », ''Centre du Commerce International – Guide de l’explorateur de coton'', [en ligne], URL : http://www.guidedecoton.org/guide-du-coton/nature-des-neps-et-des-fibres-courtes/#:~:text=La%20d%C3%A9finition%20g%C3%A9n%C3%A9rale%20des%20neps,repr%C3%A9sent%C3%A9%20%C3%A0%20la%20figure%202.16.&amp;amp;text=Si%20des%20neps%20se%20trouvent,se%20retrouvent%20dans%20le%20tissu, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt; et de fibres courtes, tout en nivelant les fibres et en éliminant la poussière retenue par celles-ci. Comme le montre le schéma, cette machine est composée d’un dispositif d’alimentation, qui dirige la matière traitée vers le tambour briseur, ainsi que vers le cylindre principal et le détacheur. Ces deux cylindres sont recouverts d’aiguilles, permettant de paralléliser les fibres et d’en faire un voile, qui est ensuite rassemblé en ruban. Celui-ci est finalement entassé dans un pot en rotation, lui donnant ainsi un début de torsion, ce qui permet ensuite de passer à la prochaine étape de la filature, à savoir l’étirage&amp;lt;ref&amp;gt;« Cardage et filage de la laine », ''SICA Longo Maï'', [en ligne], URL : https://filature-longomai.org/visite-virtuelle-filature/cardage-filage-laine/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
« Filature », ''CNRTL - Centre National de Ressources Textuelles et Lexicales'', [en ligne], URL : https://www.cnrtl.fr/definition/filature, [consulté le 29 décembre 2020]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
« Formation du fil », ''Centre du Commerce International – Guide de l’explorateur de coton'', [en ligne], URL : http://www.guidedecoton.org/guide-du-coton/formation-du-fil/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
« Nature des neps et des fibres courtes », ''Centre du Commerce International – Guide de l’explorateur de coton'', [en ligne], URL : http://www.guidedecoton.org/guide-du-coton/nature-des-neps-et-des-fibres-courtes/#:~:text=La%20d%C3%A9finition%20g%C3%A9n%C3%A9rale%20des%20neps,repr%C3%A9sent%C3%A9%20%C3%A0%20la%20figure%202.16.&amp;amp;text=Si%20des%20neps%20se%20trouvent,se%20retrouvent%20dans%20le%20tissu, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
WEILER (Joëlle), ''L’industrie textile dans la vallée de la Bruche'', Schirmeck : l’Essor, 2013, p. 168-169.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|Bibliographie=GRANIER (Jacques), « Rothau depuis bientôt quatre siècles reste fidèle à sa vocation industrielle », Les Dernières Nouvelles d’Alsace – Entre Vosges et Rhin : Edition quotidienne pour les arrondissements d’Erstein, de Sélestat et de Molsheim et le canton de Sainte-Marie-aux-Mines, 28.10.1959 - 29.10.1959 - 30.10.1959.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WEILER (Joëlle), ''L’industrie textile dans la vallée de la Bruche'', Schirmeck : l’Essor, 2013.&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cédric Carvalho</name></author>
		
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		<title>Rothau : machine pour le cardage (0059FS0001)</title>
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		<updated>2020-12-30T08:38:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cédric Carvalho : &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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|Resume_fr=Extrait du film documentaire « Rothau années 50 : La vie autour de l'usine de 1948 à 1956 », montrant des ouvriers en train de décharger une machine pour le cardage d’un camion et de l’installer à l’intérieur de l’usine textile Steinheil&amp;lt;ref&amp;gt;ARNOLD (Jean-Stéphane), « La dernière séance industrielle », ''Dernières Nouvelles d’Alsace'', [en ligne], URL : https://www.dna.fr/edition-de-molsheim-schirmeck/2012/11/14/la-derniere-seance-industrielle, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
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[00:00:21] Les ouvriers se tiennent autour de la pièce/d’une machine. Un homme martèle quelque chose.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[00:00:46] Bobines de fil en rotation. Gros plan sur la courroie d’une des machines. Gros plan sur les bobines qui sont enveloppées par le fil sortant d’une machine appelée banc-broche ou banc à broches.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|Contexte_et_analyse_fr='''Rothau et l’usine textile Steinheil'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
La petite commune bas-rhinoise de Rothau, située au confluent de la Rothaine et de la Bruche, fut autrefois le chef-lieu de la famille des Rathsamhausen et du comté du Ban-de-la-Roche, avant de passer aux comtes de Veldentz en 1584. Ceux-ci entamèrent le développement de l’industrie métallurgique avec la construction de trois hauts fourneaux en 1594, avant d’y ajouter par la suite une forge est d’autres bâtiments servant à l’exploitation et au traitement du minerai. C’est donc en premier temps le fer de Rothau, renommée pour son excellente qualité, qui fit la prospérité du village. En 1799, les mines et les forges de Rothau furent acquises par le propriétaire des Forges de Framont Louis Champy, qui délaissa néanmoins l’industrie de Rothau pour se concentrer sur ses établissements de Framont, marquant ainsi le déclin de l’industrie métallurgique de Rothau. Entre-temps, un certain Jonathan Wiedemann décida en 1802 d’investir dans des métiers à bras, lesquels il fit installer au « Château des Puces » de Rothau, avant d’acquérir quelques métiers à filer qui furent installés dans l’ancien moulin de la même localité. Cela marqua le point de départ de l’industrie textile de Rothau, qui se développa par la construction d’une filature mécanique financée par Jonathan Wiedemann et Mathieu Pramberger. Ce dernier fit construire en 1835 un tissage mécanique, tandis que la famille Champy se lança aussi dans le textile en érigeant une filature de coton. De même, Mathieu Pramberger s’intéressa aux méthodes du blanchiment et de la teinture, en développant les infrastructures nécessaires à l’exercice de ces activités. Après son décès, sa femme repris toutes ses affaires, avant de décéder elle-même en 1847, les laissant ainsi au fils de son neveu, un certain Gustav Steinheil. Ayant hérité d’une filature, d’un tissage et d’un établissement de blanchiment, d’apprêts et de teinture, Gustave Steinheil s’associa à son beau-frère Christophe Dieterlen pour créer la société ''G. Steinheil-Dieterlen &amp;amp; Cie''. Tout en développant et en agrandissant l’entreprise, Gustave Steinheil s’engage dans la politique et devient même député, avant de démissionner en 1872 après l’incorporation de l’Alsace au Kaiser Reich allemand. Avec son neveu Alfred Dieterlen, Gustave Steinheil s’installe définitivement à Rothau, avant de décéder en 1906. Jusqu’en 1938, l’entreprise est dirigée par diverses personnalités, avant d’être reprise par Ernest Marchal, qui installe son neveu Pierre Marchal à la tête de l’usine Steinheil. Partant en exile lors de la Seconde Guerre mondiale, Pierre Marchal reprend les rênes de l’usine Steinheil, en faisant construire une nouvelle teinture de 1949 à 1951 et en créant des ateliers d’impression en 1951, avant de décéder la même année. Les affaires sont ensuite reprises par Jean-Jacques Mattern, qui est rapidement remplacé par le neveu de Pierre Marchal, à savoir Jean Kleinknecht. L’extrait présenté date probablement de cette période et montre une partie de l’usine Steinheil, ainsi que plusieurs ouvriers travaillants au sein de celle-ci. L’usine textile Steinheil a donc fortement marqué l’histoire industrielle et l’espace de la localité de Rothau, en offrant notamment des possibilités d’emploi aux habitants et en attirant des capitaux favorables au développement de la commune dès le milieu du XIXe siècle, et même encore après la Deuxième Guerre mondiale, comme nous le prouve cette séquence&amp;lt;ref&amp;gt;GRANIER (Jacques), « Rothau depuis bientôt quatre siècles reste fidèle à sa vocation industrielle », Les Dernières Nouvelles d’Alsace – Entre Vosges et Rhin : Edition quotidienne pour les arrondissements d’Erstein, de Sélestat et de Molsheim et le canton de Sainte-Marie-aux-Mines, 28.10.1959 - 29.10.1959 - 30.10.1959.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
« Il était une fois Rothau », ''Maire de Rothau – Rothau village d’Alsace'', [en ligne], URL : https://www.rothau.fr/decouverte/rothau/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
WEILER (Joëlle), ''L’industrie textile dans la vallée de la Bruche'', Schirmeck : l’Essor, 2013, p. 127-128.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Le cardage et la carde (ou la machine pour le cardage)'''&amp;lt;br&amp;gt;[[Fichier:2.8.1.fr 2.jpg|vignette|Diagramme d'une carde - « Formation du fil », ''Centre du Commerce International – Guide de l’explorateur de coton'', [en ligne], URL : http://www.guidedecoton.org/guide-du-coton/formation-du-fil/, [consulté le 29 décembre 2020].  ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pour pouvoir tisser, donc produire un tissu, on nécessite tout d’abord du fil, qui peut être produit à partir de diverses matières, comme du coton, du polyester, de la fibranne ou encore de la laine. Ces matières peuvent être transformées en fil à l’aide d’un ensemble de procédés connus sous le nom de filature. Notons aussi que l’usine, au sein de laquelle sont pratiquées ces diverses opérations, est aussi désignée par le mot filature. Le cardage est une des opérations de la filature qui intervient après l’ouvraison, le mélange et le nettoyage. La carde, donc la machine utilisée pour le cardage et installée par les ouvriers dans la séquence ci-dessus, sert à aligner, paralléliser, nettoyer et condenser les fibres en ruban. De même, cela permet de diminuer le nombre de neps&amp;lt;ref&amp;gt;« Masse de fibres irrémédiablement emmêlée » d’après « Nature des neps et des fibres courtes », ''Centre du Commerce International – Guide de l’explorateur de coton'', [en ligne], URL : http://www.guidedecoton.org/guide-du-coton/nature-des-neps-et-des-fibres-courtes/#:~:text=La%20d%C3%A9finition%20g%C3%A9n%C3%A9rale%20des%20neps,repr%C3%A9sent%C3%A9%20%C3%A0%20la%20figure%202.16.&amp;amp;text=Si%20des%20neps%20se%20trouvent,se%20retrouvent%20dans%20le%20tissu, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt; et de fibres courtes, tout en nivelant les fibres et en éliminant la poussière retenue par celles-ci. Comme le montre le schéma, cette machine est composée d’un dispositif d’alimentation, qui dirige la matière traitée vers le tambour briseur, ainsi que vers le cylindre principal et le détacheur. Ces deux cylindres sont recouverts d’aiguilles, permettant de paralléliser les fibres et d’en faire un voile, qui est ensuite rassemblé en ruban. Celui-ci est finalement entassé dans un pot en rotation, lui donnant ainsi un début de torsion, ce qui permet ensuite de passer à la prochaine étape de la filature, à savoir l’étirage&amp;lt;ref&amp;gt;« Cardage et filage de la laine », ''SICA Longo Maï'', [en ligne], URL : https://filature-longomai.org/visite-virtuelle-filature/cardage-filage-laine/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
« Filature », ''CNRTL - Centre National de Ressources Textuelles et Lexicales'', [en ligne], URL : https://www.cnrtl.fr/definition/filature, [consulté le 29 décembre 2020]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
« Formation du fil », ''Centre du Commerce International – Guide de l’explorateur de coton'', [en ligne], URL : http://www.guidedecoton.org/guide-du-coton/formation-du-fil/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
« Nature des neps et des fibres courtes », ''Centre du Commerce International – Guide de l’explorateur de coton'', [en ligne], URL : http://www.guidedecoton.org/guide-du-coton/nature-des-neps-et-des-fibres-courtes/#:~:text=La%20d%C3%A9finition%20g%C3%A9n%C3%A9rale%20des%20neps,repr%C3%A9sent%C3%A9%20%C3%A0%20la%20figure%202.16.&amp;amp;text=Si%20des%20neps%20se%20trouvent,se%20retrouvent%20dans%20le%20tissu, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
WEILER (Joëlle), ''L’industrie textile dans la vallée de la Bruche'', Schirmeck : l’Essor, 2013, p. 168-169.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|Bibliographie=GRANIER (Jacques), « Rothau depuis bientôt quatre siècles reste fidèle à sa vocation industrielle », Les Dernières Nouvelles d’Alsace – Entre Vosges et Rhin : Edition quotidienne pour les arrondissements d’Erstein, de Sélestat et de Molsheim et le canton de Sainte-Marie-aux-Mines, 28.10.1959 - 29.10.1959 - 30.10.1959.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WEILER (Joëlle), ''L’industrie textile dans la vallée de la Bruche'', Schirmeck : l’Essor, 2013.&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cédric Carvalho</name></author>
		
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	<entry>
		<id>https://rhinedits.u-strasbg.fr/w/index.php?title=Rothau_:_machine_pour_le_cardage_(0059FS0001)&amp;diff=16069</id>
		<title>Rothau : machine pour le cardage (0059FS0001)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rhinedits.u-strasbg.fr/w/index.php?title=Rothau_:_machine_pour_le_cardage_(0059FS0001)&amp;diff=16069"/>
		<updated>2020-12-30T08:37:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cédric Carvalho : &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{FicheSequence&lt;br /&gt;
|titreCree=Non&lt;br /&gt;
|titre=Rothau : machine pour le cardage&lt;br /&gt;
|fonds=Nemett&lt;br /&gt;
|idSupport=0059FS0001&lt;br /&gt;
|dateDebut=1948&lt;br /&gt;
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|institution_dorigine=MIRA&lt;br /&gt;
|coloration=Noir_et_blanc&lt;br /&gt;
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|genre=Documentaire&lt;br /&gt;
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|droits=MIRA&lt;br /&gt;
|Etat_redaction=Non&lt;br /&gt;
|Etat_publication=Non&lt;br /&gt;
|apercu=Cardage.jpg&lt;br /&gt;
|lieux_ou_monuments=Rothau; Usine textile Steinheil de Rothau&lt;br /&gt;
|lieuTournage=48.45376, 7.2065&lt;br /&gt;
|thematique=Industry&lt;br /&gt;
|Resume_fr=Extrait du film documentaire « Rothau années 50 : La vie autour de l'usine de 1948 à 1956 », montrant des ouvriers en train de décharger une machine pour le cardage d’un camion et de l’installer à l’intérieur de l’usine textile Steinheil&amp;lt;ref&amp;gt;ARNOLD (Jean-Stéphane), « La dernière séance industrielle », ''Dernières Nouvelles d’Alsace'', [en ligne], URL : https://www.dna.fr/edition-de-molsheim-schirmeck/2012/11/14/la-derniere-seance-industrielle, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|Description_fr=[00:00:00] Carton : « A l’usine, installation d’une machine pour le cardage »&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:05] Une dizaine d’hommes poussent une pièce très lourde. Ils la font rentrer dans l’usine. Les ouvriers déchargent la pièce d’un camion et la font rentrer dans l’usine. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:21] Les ouvriers se tiennent autour de la pièce/d’une machine. Un homme martèle quelque chose.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:27] On aperçoit des machines et des pièces mécaniques posées au sol à l’intérieur de l’usine. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:36] Prise de vue panoramique de l’intérieur de l’usine, montrant beaucoup de machines pour le cardage.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:46] Bobines de fil en rotation. Gros plan sur la courroie d’une des machines. Gros plan sur les bobines qui sont enveloppées par le fil sortant d’une machine appelée banc-broche ou banc à broches.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:59] Plusieurs ouvriers poussent quelque chose de lourd.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Contexte_et_analyse_fr='''Rothau et l’usine textile Steinheil'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
La petite commune bas-rhinoise de Rothau, située au confluent de la Rothaine et de la Bruche, fut autrefois le chef-lieu de la famille des Rathsamhausen et du comté du Ban-de-la-Roche, avant de passer aux comtes de Veldentz en 1584. Ceux-ci entamèrent le développement de l’industrie métallurgique avec la construction de trois hauts fourneaux en 1594, avant d’y ajouter par la suite une forge est d’autres bâtiments servant à l’exploitation et au traitement du minerai. C’est donc en premier temps le fer de Rothau, renommée pour son excellente qualité, qui fit la prospérité du village. En 1799, les mines et les forges de Rothau furent acquises par le propriétaire des Forges de Framont Louis Champy, qui délaissa néanmoins l’industrie de Rothau pour se concentrer sur ses établissements de Framont, marquant ainsi le déclin de l’industrie métallurgique de Rothau. Entre-temps, un certain Jonathan Wiedemann décida en 1802 d’investir dans des métiers à bras, lesquels il fit installer au « Château des Puces » de Rothau, avant d’acquérir quelques métiers à filer qui furent installés dans l’ancien moulin de la même localité. Cela marqua le point de départ de l’industrie textile de Rothau, qui se développa par la construction d’une filature mécanique financée par Jonathan Wiedemann et Mathieu Pramberger. Ce dernier fit construire en 1835 un tissage mécanique, tandis que la famille Champy se lança aussi dans le textile en érigeant une filature de coton. De même, Mathieu Pramberger s’intéressa aux méthodes du blanchiment et de la teinture, en développant les infrastructures nécessaires à l’exercice de ces activités. Après son décès, sa femme repris toutes ses affaires, avant de décéder elle-même en 1847, les laissant ainsi au fils de son neveu, un certain Gustav Steinheil. Ayant hérité d’une filature, d’un tissage et d’un établissement de blanchiment, d’apprêts et de teinture, Gustave Steinheil s’associa à son beau-frère Christophe Dieterlen pour créer la société ''G. Steinheil-Dieterlen &amp;amp; Cie''. Tout en développant et en agrandissant l’entreprise, Gustave Steinheil s’engage dans la politique et devient même député, avant de démissionner en 1872 après l’incorporation de l’Alsace au Kaiser Reich allemand. Avec son neveu Alfred Dieterlen, Gustave Steinheil s’installe définitivement à Rothau, avant de décéder en 1906. Jusqu’en 1938, l’entreprise est dirigée par diverses personnalités, avant d’être reprise par Ernest Marchal, qui installe son neveu Pierre Marchal à la tête de l’usine Steinheil. Partant en exile lors de la Seconde Guerre mondiale, Pierre Marchal reprend les rênes de l’usine Steinheil, en faisant construire une nouvelle teinture de 1949 à 1951 et en créant des ateliers d’impression en 1951, avant de décéder la même année. Les affaires sont ensuite reprises par Jean-Jacques Mattern, qui est rapidement remplacé par le neveu de Pierre Marchal, à savoir Jean Kleinknecht. L’extrait présenté date probablement de cette période et montre une partie de l’usine Steinheil, ainsi que plusieurs ouvriers travaillants au sein de celle-ci. L’usine textile Steinheil a donc fortement marqué l’histoire industrielle et l’espace de la localité de Rothau, en offrant notamment des possibilités d’emploi aux habitants et en attirant des capitaux favorables au développement de la commune dès le milieu du XIXe siècle, et même encore après la Deuxième Guerre mondiale, comme nous le prouve cette séquence&amp;lt;ref&amp;gt;GRANIER (Jacques), « Rothau depuis bientôt quatre siècles reste fidèle à sa vocation industrielle », Les Dernières Nouvelles d’Alsace – Entre Vosges et Rhin : Edition quotidienne pour les arrondissements d’Erstein, de Sélestat et de Molsheim et le canton de Sainte-Marie-aux-Mines, 28.10.1959 - 29.10.1959 - 30.10.1959.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
« Il était une fois Rothau », ''Maire de Rothau – Rothau village d’Alsace'', [en ligne], URL : https://www.rothau.fr/decouverte/rothau/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
WEILER (Joëlle), ''L’industrie textile dans la vallée de la Bruche'', Schirmeck : l’Essor, 2013, p. 127-128.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Le cardage et la carde (ou la machine pour le cardage)'''&amp;lt;br&amp;gt;[[Fichier:2.8.1.fr 2.jpg|vignette|Diagramme d'une carde - « Formation du fil », ''Centre du Commerce International – Guide de l’explorateur de coton'', [en ligne], URL : http://www.guidedecoton.org/guide-du-coton/formation-du-fil/, [consulté le 29 décembre 2020].  ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pour pouvoir tisser, donc produire un tissu, on nécessite tout d’abord du fil, qui peut être produit à partir de diverses matières, comme du coton, du polyester, de la fibranne ou encore de la laine. Ces matières peuvent être transformées en fil à l’aide d’un ensemble de procédés connus sous le nom de filature. Notons aussi que l’usine, au sein de laquelle sont pratiquées ces diverses opérations, est aussi désignée par le mot filature. Le cardage est une des opérations de la filature qui intervient après l’ouvraison, le mélange et le nettoyage. La carde, donc la machine utilisée pour le cardage et installée par les ouvriers dans la séquence ci-dessus, sert à aligner, paralléliser, nettoyer et condenser les fibres en ruban. De même, cela permet de diminuer le nombre de neps&amp;lt;ref&amp;gt;« Masse de fibres irrémédiablement emmêlée » d’après « Nature des neps et des fibres courtes », ''Centre du Commerce International – Guide de l’explorateur de coton'', [en ligne], URL : http://www.guidedecoton.org/guide-du-coton/nature-des-neps-et-des-fibres-courtes/#:~:text=La%20d%C3%A9finition%20g%C3%A9n%C3%A9rale%20des%20neps,repr%C3%A9sent%C3%A9%20%C3%A0%20la%20figure%202.16.&amp;amp;text=Si%20des%20neps%20se%20trouvent,se%20retrouvent%20dans%20le%20tissu, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt; et de fibres courtes, tout en nivelant les fibres et en éliminant la poussière retenue par celles-ci. Comme le montre le schéma, cette machine est composée d’un dispositif d’alimentation, qui dirige la matière traitée vers le tambour briseur, ainsi que vers le cylindre principal et le détacheur. Ces deux cylindres sont recouverts d’aiguilles, permettant de paralléliser les fibres et d’en faire un voile, qui est ensuite rassemblé en ruban. Celui-ci est finalement entassé dans un pot en rotation, lui donnant ainsi un début de torsion, ce qui permet ensuite de passer à la prochaine étape de la filature, à savoir l’étirage&amp;lt;ref&amp;gt;« Cardage et filage de la laine », ''SICA Longo Maï'', [en ligne], URL : https://filature-longomai.org/visite-virtuelle-filature/cardage-filage-laine/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
« Filature », ''CNRTL - Centre National de Ressources Textuelles et Lexicales'', [en ligne], URL : https://www.cnrtl.fr/definition/filature, [consulté le 29 décembre 2020]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
« Formation du fil », ''Centre du Commerce International – Guide de l’explorateur de coton'', [en ligne], URL : http://www.guidedecoton.org/guide-du-coton/formation-du-fil/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
« Nature des neps et des fibres courtes », ''Centre du Commerce International – Guide de l’explorateur de coton'', [en ligne], URL : http://www.guidedecoton.org/guide-du-coton/nature-des-neps-et-des-fibres-courtes/#:~:text=La%20d%C3%A9finition%20g%C3%A9n%C3%A9rale%20des%20neps,repr%C3%A9sent%C3%A9%20%C3%A0%20la%20figure%202.16.&amp;amp;text=Si%20des%20neps%20se%20trouvent,se%20retrouvent%20dans%20le%20tissu, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
WEILER (Joëlle), ''L’industrie textile dans la vallée de la Bruche'', Schirmeck : l’Essor, 2013, p. 168-169.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|Bibliographie=GRANIER (Jacques), « Rothau depuis bientôt quatre siècles reste fidèle à sa vocation industrielle », Les Dernières Nouvelles d’Alsace – Entre Vosges et Rhin : Edition quotidienne pour les arrondissements d’Erstein, de Sélestat et de Molsheim et le canton de Sainte-Marie-aux-Mines, 28.10.1959 - 29.10.1959 - 30.10.1959.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
WEILER (Joëlle), ''L’industrie textile dans la vallée de la Bruche'', Schirmeck : l’Essor, 2013.&lt;br /&gt;
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		<author><name>Cédric Carvalho</name></author>
		
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		<title>Rothau : machine pour le cardage (0059FS0001)</title>
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		<updated>2020-12-30T08:35:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cédric Carvalho : &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{FicheSequence&lt;br /&gt;
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|Resume_fr=Extrait du film documentaire « Rothau années 50 : La vie autour de l'usine de 1948 à 1956 », montrant des ouvriers en train de décharger une machine pour le cardage d’un camion et de l’installer à l’intérieur de l’usine textile Steinheil&amp;lt;ref&amp;gt;ARNOLD (Jean-Stéphane), « La dernière séance industrielle », ''Dernières Nouvelles d’Alsace'', [en ligne], URL : https://www.dna.fr/edition-de-molsheim-schirmeck/2012/11/14/la-derniere-seance-industrielle, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|Description_fr=[00:00:00] Carton : « A l’usine, installation d’une machine pour le cardage »&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[00:00:05] Une dizaine d’hommes poussent une pièce très lourde. Ils la font rentrer dans l’usine. Les ouvriers déchargent la pièce d’un camion et la font rentrer dans l’usine. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:21] Les ouvriers se tiennent autour de la pièce/d’une machine. Un homme martèle quelque chose.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[00:00:27] On aperçoit des machines et des pièces mécaniques posées au sol à l’intérieur de l’usine. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:36] Prise de vue panoramique de l’intérieur de l’usine, montrant beaucoup de machines pour le cardage.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:46] Bobines de fil en rotation. Gros plan sur la courroie d’une des machines. Gros plan sur les bobines qui sont enveloppées par le fil sortant d’une machine appelée banc-broche ou banc à broches.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:59] Plusieurs ouvriers poussent quelque chose de lourd.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Contexte_et_analyse_fr='''Rothau et l’usine textile Steinheil'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
La petite commune bas-rhinoise de Rothau, située au confluent de la Rothaine et de la Bruche, fut autrefois le chef-lieu de la famille des Rathsamhausen et du comté du Ban-de-la-Roche, avant de passer aux comtes de Veldentz en 1584. Ceux-ci entamèrent le développement de l’industrie métallurgique avec la construction de trois hauts fourneaux en 1594, avant d’y ajouter par la suite une forge est d’autres bâtiments servant à l’exploitation et au traitement du minerai. C’est donc en premier temps le fer de Rothau, renommée pour son excellente qualité, qui fit la prospérité du village. En 1799, les mines et les forges de Rothau furent acquises par le propriétaire des Forges de Framont Louis Champy, qui délaissa néanmoins l’industrie de Rothau pour se concentrer sur ses établissements de Framont, marquant ainsi le déclin de l’industrie métallurgique de Rothau. Entre-temps, un certain Jonathan Wiedemann décida en 1802 d’investir dans des métiers à bras, lesquels il fit installer au « Château des Puces » de Rothau, avant d’acquérir quelques métiers à filer qui furent installés dans l’ancien moulin de la même localité. Cela marqua le point de départ de l’industrie textile de Rothau, qui se développa par la construction d’une filature mécanique financée par Jonathan Wiedemann et Mathieu Pramberger. Ce dernier fit construire en 1835 un tissage mécanique, tandis que la famille Champy se lança aussi dans le textile en érigeant une filature de coton. De même, Mathieu Pramberger s’intéressa aux méthodes du blanchiment et de la teinture, en développant les infrastructures nécessaires à l’exercice de ces activités. Après son décès, sa femme repris toutes ses affaires, avant de décéder elle-même en 1847, les laissant ainsi au fils de son neveu, un certain Gustav Steinheil. Ayant hérité d’une filature, d’un tissage et d’un établissement de blanchiment, d’apprêts et de teinture, Gustave Steinheil s’associa à son beau-frère Christophe Dieterlen pour créer la société ''G. Steinheil-Dieterlen &amp;amp; Cie''. Tout en développant et en agrandissant l’entreprise, Gustave Steinheil s’engage dans la politique et devient même député, avant de démissionner en 1872 après l’incorporation de l’Alsace au Kaiser Reich allemand. Avec son neveu Alfred Dieterlen, Gustave Steinheil s’installe définitivement à Rothau, avant de décéder en 1906. Jusqu’en 1938, l’entreprise est dirigée par diverses personnalités, avant d’être reprise par Ernest Marchal, qui installe son neveu Pierre Marchal à la tête de l’usine Steinheil. Partant en exile lors de la Seconde Guerre mondiale, Pierre Marchal reprend les rênes de l’usine Steinheil, en faisant construire une nouvelle teinture de 1949 à 1951 et en créant des ateliers d’impression en 1951, avant de décéder la même année. Les affaires sont ensuite reprises par Jean-Jacques Mattern, qui est rapidement remplacé par le neveu de Pierre Marchal, à savoir Jean Kleinknecht. L’extrait présenté date probablement de cette période et montre une partie de l’usine Steinheil, ainsi que plusieurs ouvriers travaillants au sein de celle-ci. L’usine textile Steinheil a donc fortement marqué l’histoire industrielle et l’espace de la localité de Rothau, en offrant notamment des possibilités d’emploi aux habitants et en attirant des capitaux favorables au développement de la commune dès le milieu du XIXe siècle, et même encore après la Deuxième Guerre mondiale, comme nous le prouve cette séquence&amp;lt;ref&amp;gt;GRANIER (Jacques), « Rothau depuis bientôt quatre siècles reste fidèle à sa vocation industrielle », Les Dernières Nouvelles d’Alsace – Entre Vosges et Rhin : Edition quotidienne pour les arrondissements d’Erstein, de Sélestat et de Molsheim et le canton de Sainte-Marie-aux-Mines, 28.10.1959 - 29.10.1959 - 30.10.1959.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
« Il était une fois Rothau », ''Maire de Rothau – Rothau village d’Alsace'', [en ligne], URL : https://www.rothau.fr/decouverte/rothau/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
WEILER (Joëlle), ''L’industrie textile dans la vallée de la Bruche'', Schirmeck : l’Essor, 2013, p. 127-128.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Le cardage et la carde (ou la machine pour le cardage)'''&amp;lt;br&amp;gt;[[Fichier:2.8.1.fr 2.jpg|vignette|Diagramme d'une carde - « Formation du fil », ''Centre du Commerce International – Guide de l’explorateur de coton'', [en ligne], URL : http://www.guidedecoton.org/guide-du-coton/formation-du-fil/, [consulté le 29 décembre 2020].  ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pour pouvoir tisser, donc produire un tissu, on nécessite tout d’abord du fil, qui peut être produit à partir de diverses matières, comme du coton, du polyester, de la fibranne ou encore de la laine. Ces matières peuvent être transformées en fil à l’aide d’un ensemble de procédés connus sous le nom de filature. Notons aussi que l’usine, au sein de laquelle sont pratiquées ces diverses opérations, est aussi désignée par le mot filature. Le cardage est une des opérations de la filature qui intervient après l’ouvraison, le mélange et le nettoyage. La carde, donc la machine utilisée pour le cardage et installée par les ouvriers dans la séquence ci-dessus, sert à aligner, paralléliser, nettoyer et condenser les fibres en ruban. De même, cela permet de diminuer le nombre de neps&amp;lt;ref&amp;gt;« Masse de fibres irrémédiablement emmêlée » d’après « Nature des neps et des fibres courtes », ''Centre du Commerce International – Guide de l’explorateur de coton'', [en ligne], URL : http://www.guidedecoton.org/guide-du-coton/nature-des-neps-et-des-fibres-courtes/#:~:text=La%20d%C3%A9finition%20g%C3%A9n%C3%A9rale%20des%20neps,repr%C3%A9sent%C3%A9%20%C3%A0%20la%20figure%202.16.&amp;amp;text=Si%20des%20neps%20se%20trouvent,se%20retrouvent%20dans%20le%20tissu, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt; et de fibres courtes, tout en nivelant les fibres et en éliminant la poussière retenue par celles-ci. Comme le montre le schéma, cette machine est composée d’un dispositif d’alimentation, qui dirige la matière traitée vers le tambour briseur, ainsi que vers le cylindre principal et le détacheur. Ces deux cylindres sont recouverts d’aiguilles, permettant de paralléliser les fibres et d’en faire un voile, qui est ensuite rassemblé en ruban. Celui-ci est finalement entassé dans un pot en rotation, lui donnant ainsi un début de torsion, ce qui permet ensuite de passer à la prochaine étape de la filature, à savoir l’étirage&amp;lt;ref&amp;gt;« Cardage et filage de la laine », ''SICA Longo Maï'', [en ligne], URL : https://filature-longomai.org/visite-virtuelle-filature/cardage-filage-laine/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
« Filature », ''CNRTL - Centre National de Ressources Textuelles et Lexicales'', [en ligne], URL : https://www.cnrtl.fr/definition/filature, [consulté le 29 décembre 2020]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
« Formation du fil », ''Centre du Commerce International – Guide de l’explorateur de coton'', [en ligne], URL : http://www.guidedecoton.org/guide-du-coton/formation-du-fil/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
« Nature des neps et des fibres courtes », ''Centre du Commerce International – Guide de l’explorateur de coton'', [en ligne], URL : http://www.guidedecoton.org/guide-du-coton/nature-des-neps-et-des-fibres-courtes/#:~:text=La%20d%C3%A9finition%20g%C3%A9n%C3%A9rale%20des%20neps,repr%C3%A9sent%C3%A9%20%C3%A0%20la%20figure%202.16.&amp;amp;text=Si%20des%20neps%20se%20trouvent,se%20retrouvent%20dans%20le%20tissu, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
WEILER (Joëlle), ''L’industrie textile dans la vallée de la Bruche'', Schirmeck : l’Essor, 2013, p. 168-169.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|Bibliographie=WEILER (Joëlle), ''L’industrie textile dans la vallée de la Bruche'', Schirmeck : l’Essor, 2013.&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cédric Carvalho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rhinedits.u-strasbg.fr/w/index.php?title=Rothau_:_machine_pour_le_cardage_(0059FS0001)&amp;diff=16067</id>
		<title>Rothau : machine pour le cardage (0059FS0001)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rhinedits.u-strasbg.fr/w/index.php?title=Rothau_:_machine_pour_le_cardage_(0059FS0001)&amp;diff=16067"/>
		<updated>2020-12-30T08:33:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cédric Carvalho : &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{FicheSequence&lt;br /&gt;
|titreCree=Non&lt;br /&gt;
|titre=Rothau : machine pour le cardage&lt;br /&gt;
|fonds=Nemett&lt;br /&gt;
|idSupport=0059FS0001&lt;br /&gt;
|dateDebut=1948&lt;br /&gt;
|dateFin=1956&lt;br /&gt;
|video=0059FS0001_7&lt;br /&gt;
|institution_dorigine=MIRA&lt;br /&gt;
|coloration=Noir_et_blanc&lt;br /&gt;
|son=Muet&lt;br /&gt;
|timecode=00:00:00&lt;br /&gt;
|duree=00:01:02&lt;br /&gt;
|genre=Documentaire&lt;br /&gt;
|format_original=16 mm&lt;br /&gt;
|droits=MIRA&lt;br /&gt;
|Etat_redaction=Non&lt;br /&gt;
|Etat_publication=Non&lt;br /&gt;
|apercu=Cardage.jpg&lt;br /&gt;
|lieux_ou_monuments=Rothau; Usine textile Steinheil de Rothau&lt;br /&gt;
|lieuTournage=48.45376, 7.2065&lt;br /&gt;
|thematique=Industry&lt;br /&gt;
|Resume_fr=Extrait du film documentaire « Rothau années 50 : La vie autour de l'usine de 1948 à 1956 », montrant des ouvriers en train de décharger une machine pour le cardage d’un camion et de l’installer à l’intérieur de l’usine textile Steinheil&amp;lt;ref&amp;gt;ARNOLD (Jean-Stéphane), « La dernière séance industrielle », ''Dernières Nouvelles d’Alsace'', [en ligne], URL : https://www.dna.fr/edition-de-molsheim-schirmeck/2012/11/14/la-derniere-seance-industrielle, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|Description_fr=[00:00:00] Carton : « A l’usine, installation d’une machine pour le cardage »&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:05] Une dizaine d’hommes poussent une pièce très lourde. Ils la font rentrer dans l’usine. Les ouvriers déchargent la pièce d’un camion et la font rentrer dans l’usine. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:21] Les ouvriers se tiennent autour de la pièce/d’une machine. Un homme martèle quelque chose.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:27] On aperçoit des machines et des pièces mécaniques posées au sol à l’intérieur de l’usine. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:36] Prise de vue panoramique de l’intérieur de l’usine, montrant beaucoup de machines pour le cardage.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:46] Bobines de fil en rotation. Gros plan sur la courroie d’une des machines. Gros plan sur les bobines qui sont enveloppées par le fil sortant d’une machine appelée banc-broche ou banc à broches.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:59] Plusieurs ouvriers poussent quelque chose de lourd.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Contexte_et_analyse_fr='''Rothau et l’usine textile Steinheil'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
La petite commune bas-rhinoise de Rothau, située au confluent de la Rothaine et de la Bruche, fut autrefois le chef-lieu de la famille des Rathsamhausen et du comté du Ban-de-la-Roche, avant de passer aux comtes de Veldentz en 1584. Ceux-ci entamèrent le développement de l’industrie métallurgique avec la construction de trois hauts fourneaux en 1594, avant d’y ajouter par la suite une forge est d’autres bâtiments servant à l’exploitation et au traitement du minerai. C’est donc en premier temps le fer de Rothau, renommée pour son excellente qualité, qui fit la prospérité du village. En 1799, les mines et les forges de Rothau furent acquises par le propriétaire des Forges de Framont Louis Champy, qui délaissa néanmoins l’industrie de Rothau pour se concentrer sur ses établissements de Framont, marquant ainsi le déclin de l’industrie métallurgique de Rothau. Entre-temps, un certain Jonathan Wiedemann décida en 1802 d’investir dans des métiers à bras, lesquels il fit installer au « Château des Puces » de Rothau, avant d’acquérir quelques métiers à filer qui furent installés dans l’ancien moulin de la même localité. Cela marqua le point de départ de l’industrie textile de Rothau, qui se développa par la construction d’une filature mécanique financée par Jonathan Wiedemann et Mathieu Pramberger. Ce dernier fit construire en 1835 un tissage mécanique, tandis que la famille Champy se lança aussi dans le textile en érigeant une filature de coton. De même, Mathieu Pramberger s’intéressa aux méthodes du blanchiment et de la teinture, en développant les infrastructures nécessaires à l’exercice de ces activités. Après son décès, sa femme repris toutes ses affaires, avant de décéder elle-même en 1847, les laissant ainsi au fils de son neveu, un certain Gustav Steinheil. Ayant hérité d’une filature, d’un tissage et d’un établissement de blanchiment, d’apprêts et de teinture, Gustave Steinheil s’associa à son beau-frère Christophe Dieterlen pour créer la société ''G. Steinheil-Dieterlen &amp;amp; Cie''. Tout en développant et en agrandissant l’entreprise, Gustave Steinheil s’engage dans la politique et devient même député, avant de démissionner en 1872 après l’incorporation de l’Alsace au Kaiser Reich allemand. Avec son neveu Alfred Dieterlen, Gustave Steinheil s’installe définitivement à Rothau, avant de décéder en 1906. Jusqu’en 1938, l’entreprise est dirigée par diverses personnalités, avant d’être reprise par Ernest Marchal, qui installe son neveu Pierre Marchal à la tête de l’usine Steinheil. Partant en exile lors de la Seconde Guerre mondiale, Pierre Marchal reprend les rênes de l’usine Steinheil, en faisant construire une nouvelle teinture de 1949 à 1951 et en créant des ateliers d’impression en 1951, avant de décéder la même année. Les affaires sont ensuite reprises par Jean-Jacques Mattern, qui est rapidement remplacé par le neveu de Pierre Marchal, à savoir Jean Kleinknecht. L’extrait présenté date probablement de cette période et montre une partie de l’usine Steinheil, ainsi que plusieurs ouvriers travaillants au sein de celle-ci. L’usine textile Steinheil a donc fortement marqué l’histoire industrielle et l’espace de la localité de Rothau, en offrant notamment des possibilités d’emploi aux habitants et en attirant des capitaux favorables au développement de la commune dès le milieu du XIXe siècle, et même encore après la Deuxième Guerre mondiale, comme nous le prouve cette séquence&amp;lt;ref&amp;gt;GRANIER (Jacques), « Rothau depuis bientôt quatre siècles reste fidèle à sa vocation industrielle », Les Dernières Nouvelles d’Alsace – Entre Vosges et Rhin : Edition quotidienne pour les arrondissements d’Erstein, de Sélestat et de Molsheim et le canton de Sainte-Marie-aux-Mines, 28.10.1959/29.10.1959/30.10.1959.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
« Il était une fois Rothau », ''Maire de Rothau – Rothau village d’Alsace'', [en ligne], URL : https://www.rothau.fr/decouverte/rothau/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
WEILER (Joëlle), ''L’industrie textile dans la vallée de la Bruche'', Schirmeck : l’Essor, 2013, p. 127-128.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Le cardage et la carde (ou la machine pour le cardage)'''&amp;lt;br&amp;gt;[[Fichier:2.8.1.fr 2.jpg|vignette|Diagramme d'une carde - « Formation du fil », ''Centre du Commerce International – Guide de l’explorateur de coton'', [en ligne], URL : http://www.guidedecoton.org/guide-du-coton/formation-du-fil/, [consulté le 29 décembre 2020].  ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pour pouvoir tisser, donc produire un tissu, on nécessite tout d’abord du fil, qui peut être produit à partir de diverses matières, comme du coton, du polyester, de la fibranne ou encore de la laine. Ces matières peuvent être transformées en fil à l’aide d’un ensemble de procédés connus sous le nom de filature. Notons aussi que l’usine, au sein de laquelle sont pratiquées ces diverses opérations, est aussi désignée par le mot filature. Le cardage est une des opérations de la filature qui intervient après l’ouvraison, le mélange et le nettoyage. La carde, donc la machine utilisée pour le cardage et installée par les ouvriers dans la séquence ci-dessus, sert à aligner, paralléliser, nettoyer et condenser les fibres en ruban. De même, cela permet de diminuer le nombre de neps&amp;lt;ref&amp;gt;« Masse de fibres irrémédiablement emmêlée » d’après « Nature des neps et des fibres courtes », ''Centre du Commerce International – Guide de l’explorateur de coton'', [en ligne], URL : http://www.guidedecoton.org/guide-du-coton/nature-des-neps-et-des-fibres-courtes/#:~:text=La%20d%C3%A9finition%20g%C3%A9n%C3%A9rale%20des%20neps,repr%C3%A9sent%C3%A9%20%C3%A0%20la%20figure%202.16.&amp;amp;text=Si%20des%20neps%20se%20trouvent,se%20retrouvent%20dans%20le%20tissu, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt; et de fibres courtes, tout en nivelant les fibres et en éliminant la poussière retenue par celles-ci. Comme le montre le schéma, cette machine est composée d’un dispositif d’alimentation, qui dirige la matière traitée vers le tambour briseur, ainsi que vers le cylindre principal et le détacheur. Ces deux cylindres sont recouverts d’aiguilles, permettant de paralléliser les fibres et d’en faire un voile, qui est ensuite rassemblé en ruban. Celui-ci est finalement entassé dans un pot en rotation, lui donnant ainsi un début de torsion, ce qui permet ensuite de passer à la prochaine étape de la filature, à savoir l’étirage&amp;lt;ref&amp;gt;« Cardage et filage de la laine », ''SICA Longo Maï'', [en ligne], URL : https://filature-longomai.org/visite-virtuelle-filature/cardage-filage-laine/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
« Filature », ''CNRTL - Centre National de Ressources Textuelles et Lexicales'', [en ligne], URL : https://www.cnrtl.fr/definition/filature, [consulté le 29 décembre 2020]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
« Formation du fil », ''Centre du Commerce International – Guide de l’explorateur de coton'', [en ligne], URL : http://www.guidedecoton.org/guide-du-coton/formation-du-fil/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
« Nature des neps et des fibres courtes », ''Centre du Commerce International – Guide de l’explorateur de coton'', [en ligne], URL : http://www.guidedecoton.org/guide-du-coton/nature-des-neps-et-des-fibres-courtes/#:~:text=La%20d%C3%A9finition%20g%C3%A9n%C3%A9rale%20des%20neps,repr%C3%A9sent%C3%A9%20%C3%A0%20la%20figure%202.16.&amp;amp;text=Si%20des%20neps%20se%20trouvent,se%20retrouvent%20dans%20le%20tissu, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
WEILER (Joëlle), ''L’industrie textile dans la vallée de la Bruche'', Schirmeck : l’Essor, 2013, p. 168-169.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|Bibliographie=WEILER (Joëlle), ''L’industrie textile dans la vallée de la Bruche'', Schirmeck : l’Essor, 2013.&lt;br /&gt;
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		<author><name>Cédric Carvalho</name></author>
		
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	<entry>
		<id>https://rhinedits.u-strasbg.fr/w/index.php?title=A_l%27usine_(0059FS0001)&amp;diff=16066</id>
		<title>A l'usine (0059FS0001)</title>
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		<updated>2020-12-29T17:19:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cédric Carvalho : &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{FicheSequence&lt;br /&gt;
|titreCree=Non&lt;br /&gt;
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|Resume_fr=Extrait du film documentaire « Rothau années 50 : La vie autour de l'usine de 1948 à 1956 », montrant une visite guidée de l’usine textile Steinheil de Rothau&amp;lt;ref&amp;gt;ARNOLD (Jean-Stéphane), « La dernière séance industrielle », ''Dernières Nouvelles d’Alsace'', [en ligne], URL :&lt;br /&gt;
https://www.dna.fr/edition-de-molsheim-schirmeck/2012/11/14/la-derniere-seance-industrielle, [consulté le 29 décembre 2020].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; faite autour de Monsieur Brisach et du journaliste des DNA (Dernières Nouvelles d’Alsace), Monsieur Granier. De même, cette séquence met en avant les machines de la chaîne de production textile de l’après guerre et le cadre de travail à l’intérieur et autour de l’usine.&lt;br /&gt;
|Description_fr=[00:00:00] Carton : « A l’usine, autour de M. Brisach fondé de pouvoir et de M. Granier, journaliste aux DNA »&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:05] Un homme lance une bouteille de champagne attachée par une corde contre l’une des machines en guise d’inauguration.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:07] Celui-ci et d’autres hommes marchent ensemble en s’éloignant de la caméra.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:08] Gros plan sur un panneau de contrôle, qui est inspecté et manipulé par des hommes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:18] Des hommes en costume discutent devant une machine sortant une nappe de tissu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:22] Panoramique horizontal de gauche à droite montrant une quinzaine d’hommes en costume et d’ouvriers en train de discuter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:27] Une nappe de tissu sortant d’une machine s’empile sur le sol.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
[00:00:31] Les hommes en costume et des ouvriers observent un ouvrier qui inspecte une machine. Celui-ci se dirige ensuite vers eux.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:35] Deux ouvriers dirigent une nappe de tissu entrant dans une machine.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:39] Trois hommes en costume inspectent une machine.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:42] Gros plan sur le tableau électrique et les fusibles d’une machine que les messieurs observent.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:45] Monsieur Granier regarde quelque chose, tandis qu’un homme en costume lui parle.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:48] Un homme en costume cravate se détourne d’une machine vers la caméra et se gratte le nez. Trois hommes en costume observent la machine. Un ouvrier (?) est tourné vers la caméra.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:52] Focus sur deux grandes valses. Un ouvrier se tient à côté. Il regarde la caméra et sourit.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
[00:00:56] Un homme montre quelque chose à Monsieur Granier. D’autres messieurs discutent et se déplacent derrière eux.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:01:00] Une nappe de tissu coulisse en continu sur un rouleau d’une machine.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:01:03] Bon nombre de machines, dont l’une est inspectée par un homme en costume, qui est rejoint par un ouvrier.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:06] Les hommes en cravate/costume sont accroupis et observent le fonctionnement d’une machine.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:11] Focus sur Monsieur Granier en train d’observer le fonctionnement de la machine en étant accroupis, tandis que l’opérateur opte pour une prise de vue qui donne l’impression de filmer depuis l’intérieur de la machine. Même prise de vue, montrant Monsieur Granier assis, discutant avec d’autres messieurs debout à ses côtés. Un ouvrier se déplace devant la caméra.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:18] Coupe franche vers un fond noir. Ouverture ou fondu au noir faisant apparaître l’image progressivement.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:20] Plan de l’intérieur de l’usine. On voit une machine au centre de l’image, de laquelle sort une nappe de tissu. Celle-ci est entourée d’hommes en costume qui discutent.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:24] Coupe franche vers un plan montrant une barrière en bois fermée en plein air.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:27] Cut vers un plan où la barrière est ouverte, révélant des bâtiments.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:30] Panoramique horizontale de gauche à droite, montrant la façade d’un bâtiment, dont la porte d’entrée est ouverte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:41] Panoramique verticale de bas en haut, montrant un puits fleuri.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
[00:01:48] Suite de plusieurs plans montrant des machines à l’œuvre à l’intérieur de l’usine. Il s’agit vraisemblablement de banc-broches ou banc à broches et de bancs d’étirage, ainsi que de l’engrenage d’une machine.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:02:15] L’opérateur filme deux secrétaires, qui rient et fuient le cadre.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:02:20] Coupe franche vers une vitrine exposant des vêtements.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:02:23] Plans montrant des moteurs.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:02:32] Une secrétaire se tient près de la fenêtre, tout en rigolant et en parlant.&lt;br /&gt;
|Contexte_et_analyse_fr='''La relance de l’industrie textile alsacienne d’après-guerre'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dans la deuxième moitié des années 1940, l’Alsace se retrouve libérée du joug nazi et se voit à nouveau rattaché à la France après avoir été annexé au Troisième Reich allemand pendant plus de quatre ans. Cependant, après la libération de la région par les troupes américaines et françaises, l’Alsace se présente comme une des régions françaises les plus ravagées par le conflit militaire. Autre les pertes humaines, les diverses phases de la libération et les nombreux bombardements impliquèrent d’énorme dommages de guerre à travers toute la région. De même, l’économie et l’industrie alsacienne ne furent ni épargnées par l’occupation allemande, ni par les diverses opérations militaires. Ainsi, la période d’après-guerre en Alsace se caractérisait par les travaux de reconstruction et la relance de l’activité industrielle régionale.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
L’économie et l’industrie alsacienne étaient fondées sur des activités productives et des racines historiques profondes, ce qui se traduisait par l’existence de permanences au sein de cette économie régionale. L’industrie textile y était bien établie, notamment grâce à un patronat compétent et dominant. Même après une période extrêmement difficile comme la Seconde Guerre mondiale, cette industrie se présentait toujours encore comme un secteur d’activité bien établi à l’échelle régionale. Comme l’expliquent Nicolas Stoskopf et Pierre Vonau, « les anciennes dynasties familiales continuaient à tenir les entreprises importantes et à exercer leur influence dans les organes dirigeants », en citant notamment en guise d’exemple les sociétés ''Dollfus-Mieg &amp;amp; Cie'' ou encore ''Schaeffer &amp;amp; Cie'', contrôlées par les familles du même nom. Ils expliquent ainsi que l’existence et la permanence de tels dynasties familiales industrielles, qui avaient encore beaucoup de pouvoir et d’influence dans les années 1950, limitèrent la pénétration de capitaux extérieurs au sein de l’industrie textile alsacienne, qui vers 1954, occupait quasiment le tiers des salariés de toute l’industrie alsacienne, ce qui correspondait à environ 65000 travailleurs&amp;lt;ref&amp;gt;STOSKOPF (Nicolas), VONAU (Pierre), « L’Alsace du second XXe siècle : la grande mutation industrielle », dans ''Revue d’Alsace'', 2004, N° 130, [en ligne], URL : https://hal.archives-ouvertes.fr/hal-01164228/, p. 1-6, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;. C’est bien dans ce contexte d’après-guerre et de relance économique et industrielle que s’inscrit la séquence présentée ci-dessus. Elle est issue du film documentaire « Rothau années 50 : La vie autour de l'usine de 1948 à 1956 », dont le réalisateur reste jusqu’à présent inconnu. Cet extrait de film illustre bien cette relance industrielle de l’après-guerre en Alsace, en montrant tout au début probablement l’inauguration d’une nouvelle machine pour la production textile ou la filature. Il pourrait même s’agir de la carde, dont l’installation par des ouvriers au sein de l’usine Steinheil de Rothau est montrée dans la séquence intitulée [[Bas:Rothau_:_machine_pour_le_cardage_(0059FS0001)|Rothau : machine pour le cardage]], issue du même film documentaire. L’installation et l’inauguration d’une nouvelle machine au sein d’une usine textile témoignent de l’augmentation du volume de production, et donc de la demande, prouvant ainsi peut-être un certain degré de croissance économique et industrielle de l’industrie textile à l’échelle locale et régionale. De même, le fait de filmer l’événement et d’inviter un journaliste, à savoir Monsieur Jacques Granier des Dernières Nouvelles d’Alsace, manifeste sans aucun doute la volonté de la direction de l’établissement, représentée par Monsieur Brisach, de montrer le succès de l’entreprise, tout en attendant peut-être un article de la part du journaliste&amp;lt;ref&amp;gt;BIRET (Mireille), «La seconde guerre mondiale : la Libération (1944-1945) et l'après-guerre (depuis 1945) », ''Réseau-Canopé Académie de Strasbourg – Base Numérique du Patrimoine d’Alsace'', [en ligne], URL :  http://www.crdp-strasbourg.fr/data/histoire/alsace-39-45c/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
BOLLE (Gauthier), « Reconstruire les paysages urbains et ruraux d’Alsace après 1945 », dans ''Revue d’Alsace'', 2016, N° 142, [en ligne], URL : http://journals.openedition.org/alsace/2412, p. 117, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
STOSKOPF (Nicolas), VONAU (Pierre), « L’Alsace du second XXe siècle : la grande mutation industrielle », dans ''Revue d’Alsace'', 2004, N° 130, [en ligne], URL : https://hal.archives-ouvertes.fr/hal-01164228/, p. 1-6, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
RIGOULOT (Pierre), ''L'Alsace-Lorraine pendant la guerre 1939-1945'', Paris : Presses Universitaires de France, 1997.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''La classe ouvrière d’après-guerre en France'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entre les recensements effectués dans les années 1930 et le milieu des années 1950, on remarque que l’équilibre des différents groupes sociaux a très peu varié. Tandis qu’en 1954 le taux de population rurale et artisanale demeure quasiment semblable à celui des années 1930, les effectifs industriels ne progressent que très peu entre 1931 et 1954. Cette stabilité de la population industrielle s’explique notamment par ce qu’on appelle l’hérédité professionnelle, donc le fait que les enfants suivent la même voie professionnelle que leurs parents, ayant pour conséquence l’enracinement dans la classe ouvrière. A la fin des années 1940 et début des années 1950, les ouvriers espèrent néanmoins une certaine ascension sociale pour leurs enfants, qui peuvent accéder plus facilement que leurs parents à des apprentissages, et devenir ainsi des ouvriers qualifiés. Cependant, c’est aussi en 1954 que la proportion des ouvriers au sein de la population industrielle atteint son point culminant de 87,2 % face à 7,7 % d’employés et 5,1 % de patrons, et que la France parvient au taux d’industrialisation le plus élevé depuis son existence. Les ouvriers occupaient donc une place non-négligeable dans la vie économique de la France après la fin second conflit mondial. De même, l’homogénéité du groupe ouvrier français progresse entre les années 1930 et le milieu des années 1950. Tandis que le taux de masculinité des actifs industriels évolue de 64 % à 69 % entre 1931 et 1954, le nombre de travailleurs étrangers décroît de 1,3 million de personnes pour la même période, atteignant ainsi un taux approximatif de 1,7 million. La composition de la classe ouvrière a donc connu certaines mutations entre l’entre-deux-guerres et l’après-guerre. En ce qui concerne le travail même et le cadre de travail des ouvriers au sein des usines, on peut constater que la recherche de rationalisation du travail, ayant mené à des modèles d’organisation industrielle comme le fordisme, sont toujours encore d’actualité après la Seconde Guerre mondiale. La rationalisation a ainsi mené à la mécanisation des usines et des chaînes de production, permettant ainsi la production de masse et le gain de productivité. L’homme ou l’ouvrier doit donc en quelque sorte laisser place à la machine, et suit le rythme de travail imposé par celle-ci. L’ouvrier semble ainsi limité à veiller au bon fonctionnement des machines et à exercer le peu de tâches que les machines ne maîtrisent pas encore. Tous ces aspects semblent aussi transparaître dans la séquence présentée ci-dessus, où l’accent est mis sur les machines au détriment des ouvriers, qui ne font en fait que l’accompagner et veiller à leur bon fonctionnement. Cependant, la production de masse, rendue entre autres possible grâce à la mécanisation, eu aussi pour conséquence la baisse des prix, rendant les biens de consommation plus accessibles à la classe ouvrière, qui profita aussi du compromis salarial accordé par bon nombre d’entreprises. L’excédant issu des gains de productivité était donc partagé entre l’entreprise et ses salariés, entraînant ainsi une hausse généralisée du pouvoir d’achat, permettant aux ouvriers d’acheter des biens de consommation durables qu’ils produisaient parfois eux-mêmes. D’ailleurs, la politique sociale entreprise par l’Etat, qui se caractérisait notamment par la création de la Sécurité sociale dès la libération, l’introduction du salaire minimum interprofessionnel garanti (SMIG), ou encore l’établissement des conventions collectives réglementées par les lois de 1946 et 1950, a également joué un rôle dans la hausse du pouvoir d’achat et l’amélioration du niveau de vie de la classe ouvrière. Ainsi, l’historien Gérard Noiriel affirme que les années 1950 représentent en quelque sorte l’apogée d’une culture ouvrière de la grande industrie, dont l’épanouissement des normes de classe se caractérise particulièrement par la consolidation des valeurs familiales et l’appropriation de l’espace dans des quartiers, cités ou banlieues à proximité des usines&amp;lt;ref&amp;gt;NOIRIEL (Gérard), ''Les ouvriers dans la société française''. XIXe-XXe siècle, Paris : Editions du Seuil, 2002, p. 204.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ce rassemblement géographique favorisa le développement d’un style de vie et de pratiques de sociabilité propres aux ouvriers. Cela se caractérisait par exemple par l’entraide, basée sur le principe du don et contre-don, ou encore par la rencontre au bistro ou au café après le travail. Le sport faisait aussi parti des loisirs pratiqués par les ouvriers, comme nous le prouve une autre séquence intitulée [[Rothau_(0059FS0001)|Rothau]] et illustrant un match de basket-ball entre les employés de l'usine Steinheil de Rothau au début des années 50. L’affiliation à un syndicat, comme la CGT, ou à un parti ouvrier influençait aussi les relations et pratiques sociales entre ces travailleurs et leur donnait l’impression aux ouvriers de former un groupe social homogène. Même si les machines sont de plus en plus présentes dans l’industrie, l’ouvrier a toujours encore sa place au sein de l’usine, ce que la séquence présentée ci-dessus illustre incontestablement&amp;lt;ref&amp;gt;DEWERPE (Alain), ''Le monde du travail en France : 1800-1950'', Paris : Armand Colin, 2020, p. 131-160.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
MOUTET (Aimée), « La rationalisation dans l'industrie française : une réponse aux problèmes de la seconde industrialisation ou l'invention de la consommation de masse ? », dans ''Histoire, économie et société'', 1998, 17ᵉ année, N°1, [en ligne], URL : https://www.persee.fr/doc/hes_0752-5702_1998_num_17_1_1976, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
NOIRIEL (Gérard), ''Les ouvriers dans la société française. XIXe-XXe siècle'', Paris : Editions du Seuil, 2002, p. 196-210.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Le processus de production dans l’industrie textile'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cette séquence, tournée très probablement dans l’ancienne usine textile Steinheil de Rothau, illustre diverses étapes du processus de production de l’industrie textile de l’époque, qui, comme on peut l’apercevoir, était déjà quasiment complètement mécanisée. On peut produire du fil à partir de diverses matières, comme de la laine, du coton, du polyester ou encore de la fibranne, qui arrivent à la filature en forme de balles. Tout d’abord, on ouvre celles-ci et on les introduit en forme de plaques dans une machine appelée brise-balle, qui en fait une bourre volumineuse et aérée, tout en enlevant les déchets. Ensuite, on met cette bourre dans une ouvreuse, à savoir une machine qui permet de rendre aux fibres leur forme d’origine et de gonfler la bourre, qui par l’étape du battage est par la suite transformée en une nappe de fibres enroulée. Cette nappe passe ensuite par la carde, donc une machine qui sert à aligner, paralléliser, nettoyer et condenser les fibres à l’aide de deux cylindres recouverts d’aiguilles. Il en ressort un voile, qui est rassemblé en ruban et entassé dans un pot en rotation, donnant ainsi un début de torsion à ce ruban. La séquence intitulée [[Bas:Rothau_:_machine_pour_le_cardage_(0059FS0001)|Rothau : machine pour le cardage]] documente l’installation d’une telle carde très probablement au sein de la même usine textile illustrée dans l’extrait ci-dessus. Cela permet ensuite de passer à la prochaine étape de la filature, à savoir l’étirage. Cette étape se fait sur ce qu’on appelle un banc d’étirage, donc une machine qui à l’aide de son dispositif de laminage, composé de cylindres d’acier cannelés et de cylindres en caoutchouc, permet de paralléliser les fibres et d’en régulariser le nombre à la section tout au long du ruban. Des quelques rubans de cardes alignées rentrant en même temps dans la machine en ressort un seul ruban davantage affiné et purifié, qui est à nouveau entassé dans un pot en rotation, apportant une seconde torsion au ruban. Celui-ci passe ensuite sur le banc broche ou banc à broches, qui transforme le ruban en mèche torsadée et l’enroule sur des bobines. Cette mèche est finalement transformée en fil lors de l’étape du filage, qui peut se faire selon plusieurs procédés. La technique de filage par anneau et curseur ou filage conventionnel fait passer la mèche dans une machine dite « continu à filer », qui l’étire une dernière fois, pour en faire ainsi un fil continu et résistant. Suis alors la préparation au tissage, qui est entamée par l’ourdissage. Il s’agit d’une opération qui consiste à arranger les fils de chaîne, montés sur une ensouple, dans l’ordre souhaité plus tard dans l’étoffe. Cependant, ces fils rassemblés subissent encore un bain d’apprêt, qui a pour but de rigidifier les fils. Ces fils de chaîne sont ensuite séchés, avant de subir une dernière opération avant le tissage, à savoir le rentrage, représentant une manipulation très délicate. Ce n’est qu’après tous ces procédés que peut commencer le tissage en soi, qui se fait à l’aide de métiers à tisser. La teinture et l’impression sur tissu sont aussi des manipulations couramment effectuées au sein d’usines textiles. Notons qu’il existe trois techniques de teinture, à savoir la teinture de la bourre, la teinture du fil ou encore la teinture du tissu&amp;lt;ref&amp;gt;FAYALA (Faten), « Support de cours de filature pour première année Génie Textile – ENIM », [en ligne], URL : http://support-cours-filature.e-monsite.com/pages/sommaire.html, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
« Formation du fil », Centre du Commerce International – Guide de l’explorateur de coton, [en ligne], URL : http://www.guidedecoton.org/guide-du-coton/formation-du-fil/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
WEILER (Joëlle), ''L’industrie textile dans la vallée de la Bruche'', Schirmeck : l’Essor, 2013, p. 168-174.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|Bibliographie=BOLLE (Gauthier), « Reconstruire les paysages urbains et ruraux d’Alsace après 1945 », dans ''Revue d’Alsace'', 2016, N° 142, [en ligne], URL : http://journals.openedition.org/alsace/2412, p. 117, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DEWERPE (Alain), ''Le monde du travail en France : 1800-1950'', Paris : Armand Colin, 2020.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
MOUTET (Aimée), « La rationalisation dans l'industrie française : une réponse aux problèmes de la seconde industrialisation ou l'invention de la consommation de masse ? », dans ''Histoire, économie et société'', 1998, 17ᵉ année, N°1, [en ligne], URL : https://www.persee.fr/doc/hes_0752-5702_1998_num_17_1_1976, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
NOIRIEL (Gérard), ''Les ouvriers dans la société française. XIXe-XXe siècle'', Paris : Editions du Seuil, 2002.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
RIGOULOT (Pierre), ''L'Alsace-Lorraine pendant la guerre 1939-1945'', Paris : Presses Universitaires de France, 1997.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
STOSKOPF (Nicolas), VONAU (Pierre), « L’Alsace du second XXe siècle : la grande mutation industrielle », dans ''Revue d’Alsace'', 2004, N° 130, [en ligne], URL : https://hal.archives-ouvertes.fr/hal-01164228/, p. 1-6, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
WEILER (Joëlle), ''L’industrie textile dans la vallée de la Bruche'', Schirmeck : l’Essor, 2013.&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cédric Carvalho</name></author>
		
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		<title>A l'usine (0059FS0001)</title>
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		<updated>2020-12-29T17:17:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cédric Carvalho : &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{FicheSequence&lt;br /&gt;
|titreCree=Non&lt;br /&gt;
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|thematique=Industry&lt;br /&gt;
|Resume_fr=Extrait du film documentaire « Rothau années 50 : La vie autour de l'usine de 1948 à 1956 », montrant une visite guidée de l’usine textile Steinheil de Rothau&amp;lt;ref&amp;gt;ARNOLD (Jean-Stéphane), « La dernière séance industrielle », ''Dernières Nouvelles d’Alsace'', [en ligne], URL :&lt;br /&gt;
https://www.dna.fr/edition-de-molsheim-schirmeck/2012/11/14/la-derniere-seance-industrielle, [consulté le 29 décembre 2020].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; faite autour de Monsieur Brisach et du journaliste des DNA (Dernières Nouvelles d’Alsace), Monsieur Granier. De même, cette séquence met en avant les machines de la chaîne de production textile de l’après guerre et le cadre de travail à l’intérieur et autour de l’usine.&lt;br /&gt;
|Description_fr=[00:00:00] Carton : « A l’usine, autour de M. Brisach fondé de pouvoir et de M. Granier, journaliste aux DNA »&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:05] Un homme lance une bouteille de champagne attachée par une corde contre l’une des machines en guise d’inauguration.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:07] Celui-ci et d’autres hommes marchent ensemble en s’éloignant de la caméra.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:08] Gros plan sur un panneau de contrôle, qui est inspecté et manipulé par des hommes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:18] Des hommes en costume discutent devant une machine sortant une nappe de tissu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:22] Panoramique horizontal de gauche à droite montrant une quinzaine d’hommes en costume et d’ouvriers en train de discuter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:27] Une nappe de tissu sortant d’une machine s’empile sur le sol.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
[00:00:31] Les hommes en costume et des ouvriers observent un ouvrier qui inspecte une machine. Celui-ci se dirige ensuite vers eux.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:35] Deux ouvriers dirigent une nappe de tissu entrant dans une machine.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:39] Trois hommes en costume inspectent une machine.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:42] Gros plan sur le tableau électrique et les fusibles d’une machine que les messieurs observent.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:45] Monsieur Granier regarde quelque chose, tandis qu’un homme en costume lui parle.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:48] Un homme en costume cravate se détourne d’une machine vers la caméra et se gratte le nez. Trois hommes en costume observent la machine. Un ouvrier (?) est tourné vers la caméra.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:52] Focus sur deux grandes valses. Un ouvrier se tient à côté. Il regarde la caméra et sourit.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
[00:00:56] Un homme montre quelque chose à Monsieur Granier. D’autres messieurs discutent et se déplacent derrière eux.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:01:00] Une nappe de tissu coulisse en continu sur un rouleau d’une machine.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:01:03] Bon nombre de machines, dont l’une est inspectée par un homme en costume, qui est rejoint par un ouvrier.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:06] Les hommes en cravate/costume sont accroupis et observent le fonctionnement d’une machine.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:11] Focus sur Monsieur Granier en train d’observer le fonctionnement de la machine en étant accroupis, tandis que l’opérateur opte pour une prise de vue qui donne l’impression de filmer depuis l’intérieur de la machine. Même prise de vue, montrant Monsieur Granier assis, discutant avec d’autres messieurs debout à ses côtés. Un ouvrier se déplace devant la caméra.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:18] Coupe franche vers un fond noir. Ouverture ou fondu au noir faisant apparaître l’image progressivement.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:20] Plan de l’intérieur de l’usine. On voit une machine au centre de l’image, de laquelle sort une nappe de tissu. Celle-ci est entourée d’hommes en costume qui discutent.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:24] Coupe franche vers un plan montrant une barrière en bois fermée en plein air.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:27] Cut vers un plan où la barrière est ouverte, révélant des bâtiments.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:30] Panoramique horizontale de gauche à droite, montrant la façade d’un bâtiment, dont la porte d’entrée est ouverte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:41] Panoramique verticale de bas en haut, montrant un puits fleuri.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
[00:01:48] Suite de plusieurs plans montrant des machines à l’œuvre à l’intérieur de l’usine. Il s’agit vraisemblablement de banc-broches ou banc à broches et de bancs d’étirage, ainsi que de l’engrenage d’une machine.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:02:15] L’opérateur filme deux secrétaires, qui rient et fuient le cadre.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:02:20] Coupe franche vers une vitrine exposant des vêtements.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:02:23] Plans montrant des moteurs.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:02:32] Une secrétaire se tient près de la fenêtre, tout en rigolant et en parlant.&lt;br /&gt;
|Contexte_et_analyse_fr='''La relance de l’industrie textile alsacienne d’après-guerre'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dans la deuxième moitié des années 1940, l’Alsace se retrouve libérée du joug nazi et se voit à nouveau rattaché à la France après avoir été annexé au Troisième Reich allemand pendant plus de quatre ans. Cependant, après la libération de la région par les troupes américaines et françaises, l’Alsace se présente comme une des régions françaises les plus ravagées par le conflit militaire. Autre les pertes humaines, les diverses phases de la libération et les nombreux bombardements impliquèrent d’énorme dommages de guerre à travers toute la région. De même, l’économie et l’industrie alsacienne ne furent ni épargnées par l’occupation allemande, ni par les diverses opérations militaires. Ainsi, la période d’après-guerre en Alsace se caractérisait par les travaux de reconstruction et la relance de l’activité industrielle régionale.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
L’économie et l’industrie alsacienne étaient fondées sur des activités productives et des racines historiques profondes, ce qui se traduisait par l’existence de permanences au sein de cette économie régionale. L’industrie textile y était bien établie, notamment grâce à un patronat compétent et dominant. Même après une période extrêmement difficile comme la Seconde Guerre mondiale, cette industrie se présentait toujours encore comme un secteur d’activité bien établi à l’échelle régionale. Comme l’expliquent Nicolas Stoskopf et Pierre Vonau, « les anciennes dynasties familiales continuaient à tenir les entreprises importantes et à exercer leur influence dans les organes dirigeants », en citant notamment en guise d’exemple les sociétés ''Dollfus-Mieg &amp;amp; Cie'' ou encore ''Schaeffer &amp;amp; Cie'', contrôlées par les familles du même nom. Ils expliquent ainsi que l’existence et la permanence de tels dynasties familiales industrielles, qui avaient encore beaucoup de pouvoir et d’influence dans les années 1950, limitèrent la pénétration de capitaux extérieurs au sein de l’industrie textile alsacienne, qui vers 1954, occupait quasiment le tiers des salariés de toute l’industrie alsacienne, ce qui correspondait à environ 65000 travailleurs&amp;lt;ref&amp;gt;STOSKOPF (Nicolas), VONAU (Pierre), « L’Alsace du second XXe siècle : la grande mutation industrielle », dans ''Revue d’Alsace'', 2004, N° 130, [en ligne], URL : https://hal.archives-ouvertes.fr/hal-01164228/, p. 1-6, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;. C’est bien dans ce contexte d’après-guerre et de relance économique et industrielle que s’inscrit la séquence présentée ci-dessus. Elle est issue du film documentaire « Rothau années 50 : La vie autour de l'usine de 1948 à 1956 », dont le réalisateur reste jusqu’à présent inconnu. Cet extrait de film illustre bien cette relance industrielle de l’après-guerre en Alsace, en montrant tout au début probablement l’inauguration d’une nouvelle machine pour la production textile ou la filature. Il pourrait même s’agir de la carde, dont l’installation par des ouvriers au sein de l’usine Steinheil de Rothau est montrée dans la séquence intitulée [[Bas:Rothau_:_machine_pour_le_cardage_(0059FS0001)|Rothau : machine pour le cardage]], issue du même film documentaire. L’installation et l’inauguration d’une nouvelle machine au sein d’une usine textile témoignent de l’augmentation du volume de production, et donc de la demande, prouvant ainsi peut-être un certain degré de croissance économique et industrielle de l’industrie textile à l’échelle locale et régionale. De même, le fait de filmer l’événement et d’inviter un journaliste, à savoir Monsieur Jacques Granier des Dernières Nouvelles d’Alsace, manifeste sans aucun doute la volonté de la direction de l’établissement, représentée par Monsieur Brisach, de montrer le succès de l’entreprise, tout en attendant peut-être un article de la part du journaliste&amp;lt;ref&amp;gt;BIRET (Mireille), «La seconde guerre mondiale : la Libération (1944-1945) et l'après-guerre (depuis 1945) », ''Réseau-Canopé Académie de Strasbourg – Base Numérique du Patrimoine d’Alsace'', [en ligne], URL :  http://www.crdp-strasbourg.fr/data/histoire/alsace-39-45c/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
BOLLE (Gauthier), « Reconstruire les paysages urbains et ruraux d’Alsace après 1945 », dans ''Revue d’Alsace'', 2016, N° 142, [en ligne], URL : http://journals.openedition.org/alsace/2412, p. 117, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
STOSKOPF (Nicolas), VONAU (Pierre), « L’Alsace du second XXe siècle : la grande mutation industrielle », dans ''Revue d’Alsace'', 2004, N° 130, [en ligne], URL : https://hal.archives-ouvertes.fr/hal-01164228/, p. 1-6, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
RIGOULOT (Pierre), ''L'Alsace-Lorraine pendant la guerre 1939-1945'', Paris : Presses Universitaires de France, 1997.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''La classe ouvrière d’après-guerre en France'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entre les recensements effectués dans les années 1930 et le milieu des années 1950, on remarque que l’équilibre des différents groupes sociaux a très peu varié. Tandis qu’en 1954 le taux de population rurale et artisanale demeure quasiment semblable à celui des années 1930, les effectifs industriels ne progressent que très peu entre 1931 et 1954. Cette stabilité de la population industrielle s’explique notamment par ce qu’on appelle l’hérédité professionnelle, donc le fait que les enfants suivent la même voie professionnelle que leurs parents, ayant pour conséquence l’enracinement dans la classe ouvrière. A la fin des années 1940 et début des années 1950, les ouvriers espèrent néanmoins une certaine ascension sociale pour leurs enfants, qui peuvent accéder plus facilement que leurs parents à des apprentissages, et devenir ainsi des ouvriers qualifiés. Cependant, c’est aussi en 1954 que la proportion des ouvriers au sein de la population industrielle atteint son point culminant de 87,2 % face à 7,7 % d’employés et 5,1 % de patrons, et que la France parvient au taux d’industrialisation le plus élevé depuis son existence. Les ouvriers occupaient donc une place non-négligeable dans la vie économique de la France après la fin second conflit mondial. De même, l’homogénéité du groupe ouvrier français progresse entre les années 1930 et le milieu des années 1950. Tandis que le taux de masculinité des actifs industriels évolue de 64 % à 69 % entre 1931 et 1954, le nombre de travailleurs étrangers décroît de 1,3 million de personnes pour la même période, atteignant ainsi un taux approximatif de 1,7 million. La composition de la classe ouvrière a donc connu certaines mutations entre l’entre-deux-guerres et l’après-guerre. En ce qui concerne le travail même et le cadre de travail des ouvriers au sein des usines, on peut constater que la recherche de rationalisation du travail, ayant mené à des modèles d’organisation industrielle comme le fordisme, sont toujours encore d’actualité après la Seconde Guerre mondiale. La rationalisation a ainsi mené à la mécanisation des usines et des chaînes de production, permettant ainsi la production de masse et le gain de productivité. L’homme ou l’ouvrier doit donc en quelque sorte laisser place à la machine, et suit le rythme de travail imposé par celle-ci. L’ouvrier semble ainsi limité à veiller au bon fonctionnement des machines et à exercer le peu de tâches que les machines ne maîtrisent pas encore. Tous ces aspects semblent aussi transparaître dans la séquence présentée ci-dessus, où l’accent est mis sur les machines au détriment des ouvriers, qui ne font en fait que l’accompagner et veiller à leur bon fonctionnement. Cependant, la production de masse, rendue entre autres possible grâce à la mécanisation, eu aussi pour conséquence la baisse des prix, rendant les biens de consommation plus accessibles à la classe ouvrière, qui profita aussi du compromis salarial accordé par bon nombre d’entreprises. L’excédant issu des gains de productivité était donc partagé entre l’entreprise et ses salariés, entraînant ainsi une hausse généralisée du pouvoir d’achat, permettant aux ouvriers d’acheter des biens de consommation durables qu’ils produisaient parfois eux-mêmes. D’ailleurs, la politique sociale entreprise par l’Etat, qui se caractérisait notamment par la création de la Sécurité sociale dès la libération, l’introduction du salaire minimum interprofessionnel garanti (SMIG), ou encore l’établissement des conventions collectives réglementées par les lois de 1946 et 1950, a également joué un rôle dans la hausse du pouvoir d’achat et l’amélioration du niveau de vie de la classe ouvrière. Ainsi, l’historien Gérard Noiriel affirme que les années 1950 représentent en quelque sorte l’apogée d’une culture ouvrière de la grande industrie, dont l’épanouissement des normes de classe se caractérise particulièrement par la consolidation des valeurs familiales et l’appropriation de l’espace dans des quartiers, cités ou banlieues à proximité des usines&amp;lt;ref&amp;gt;NOIRIEL (Gérard), ''Les ouvriers dans la société française''. XIXe-XXe siècle, Paris : Editions du Seuil, 2002, p. 204.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ce rassemblement géographique favorisa le développement d’un style de vie et de pratiques de sociabilité propres aux ouvriers. Cela se caractérisait par exemple par l’entraide, basée sur le principe du don et contre-don, ou encore par la rencontre au bistro ou au café après le travail. Le sport faisait aussi parti des loisirs pratiqués par les ouvriers, comme nous le prouve une autre séquence intitulée [[Rothau]] et illustrant un match de basket-ball entre les employés de l'usine Steinheil de Rothau au début des années 50. L’affiliation à un syndicat, comme la CGT, ou à un parti ouvrier influençait aussi les relations et pratiques sociales entre ces travailleurs et leur donnait l’impression aux ouvriers de former un groupe social homogène. Même si les machines sont de plus en plus présentes dans l’industrie, l’ouvrier a toujours encore sa place au sein de l’usine, ce que la séquence présentée ci-dessus illustre incontestablement&amp;lt;ref&amp;gt;DEWERPE (Alain), ''Le monde du travail en France : 1800-1950'', Paris : Armand Colin, 2020, p. 131-160.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
MOUTET (Aimée), « La rationalisation dans l'industrie française : une réponse aux problèmes de la seconde industrialisation ou l'invention de la consommation de masse ? », dans ''Histoire, économie et société'', 1998, 17ᵉ année, N°1, [en ligne], URL : https://www.persee.fr/doc/hes_0752-5702_1998_num_17_1_1976, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
NOIRIEL (Gérard), ''Les ouvriers dans la société française. XIXe-XXe siècle'', Paris : Editions du Seuil, 2002, p. 196-210.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Le processus de production dans l’industrie textile'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cette séquence, tournée très probablement dans l’ancienne usine textile Steinheil de Rothau, illustre diverses étapes du processus de production de l’industrie textile de l’époque, qui, comme on peut l’apercevoir, était déjà quasiment complètement mécanisée. On peut produire du fil à partir de diverses matières, comme de la laine, du coton, du polyester ou encore de la fibranne, qui arrivent à la filature en forme de balles. Tout d’abord, on ouvre celles-ci et on les introduit en forme de plaques dans une machine appelée brise-balle, qui en fait une bourre volumineuse et aérée, tout en enlevant les déchets. Ensuite, on met cette bourre dans une ouvreuse, à savoir une machine qui permet de rendre aux fibres leur forme d’origine et de gonfler la bourre, qui par l’étape du battage est par la suite transformée en une nappe de fibres enroulée. Cette nappe passe ensuite par la carde, donc une machine qui sert à aligner, paralléliser, nettoyer et condenser les fibres à l’aide de deux cylindres recouverts d’aiguilles. Il en ressort un voile, qui est rassemblé en ruban et entassé dans un pot en rotation, donnant ainsi un début de torsion à ce ruban. La séquence intitulée [[Rothau : machine pour le cardage]] documente l’installation d’une telle carde très probablement au sein de la même usine textile illustrée dans l’extrait ci-dessus. Cela permet ensuite de passer à la prochaine étape de la filature, à savoir l’étirage. Cette étape se fait sur ce qu’on appelle un banc d’étirage, donc une machine qui à l’aide de son dispositif de laminage, composé de cylindres d’acier cannelés et de cylindres en caoutchouc, permet de paralléliser les fibres et d’en régulariser le nombre à la section tout au long du ruban. Des quelques rubans de cardes alignées rentrant en même temps dans la machine en ressort un seul ruban davantage affiné et purifié, qui est à nouveau entassé dans un pot en rotation, apportant une seconde torsion au ruban. Celui-ci passe ensuite sur le banc broche ou banc à broches, qui transforme le ruban en mèche torsadée et l’enroule sur des bobines. Cette mèche est finalement transformée en fil lors de l’étape du filage, qui peut se faire selon plusieurs procédés. La technique de filage par anneau et curseur ou filage conventionnel fait passer la mèche dans une machine dite « continu à filer », qui l’étire une dernière fois, pour en faire ainsi un fil continu et résistant. Suis alors la préparation au tissage, qui est entamée par l’ourdissage. Il s’agit d’une opération qui consiste à arranger les fils de chaîne, montés sur une ensouple, dans l’ordre souhaité plus tard dans l’étoffe. Cependant, ces fils rassemblés subissent encore un bain d’apprêt, qui a pour but de rigidifier les fils. Ces fils de chaîne sont ensuite séchés, avant de subir une dernière opération avant le tissage, à savoir le rentrage, représentant une manipulation très délicate. Ce n’est qu’après tous ces procédés que peut commencer le tissage en soi, qui se fait à l’aide de métiers à tisser. La teinture et l’impression sur tissu sont aussi des manipulations couramment effectuées au sein d’usines textiles. Notons qu’il existe trois techniques de teinture, à savoir la teinture de la bourre, la teinture du fil ou encore la teinture du tissu&amp;lt;ref&amp;gt;FAYALA (Faten), « Support de cours de filature pour première année Génie Textile – ENIM », [en ligne], URL : http://support-cours-filature.e-monsite.com/pages/sommaire.html, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
« Formation du fil », Centre du Commerce International – Guide de l’explorateur de coton, [en ligne], URL : http://www.guidedecoton.org/guide-du-coton/formation-du-fil/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
WEILER (Joëlle), ''L’industrie textile dans la vallée de la Bruche'', Schirmeck : l’Essor, 2013, p. 168-174.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|Bibliographie=BOLLE (Gauthier), « Reconstruire les paysages urbains et ruraux d’Alsace après 1945 », dans ''Revue d’Alsace'', 2016, N° 142, [en ligne], URL : http://journals.openedition.org/alsace/2412, p. 117, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DEWERPE (Alain), ''Le monde du travail en France : 1800-1950'', Paris : Armand Colin, 2020.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
MOUTET (Aimée), « La rationalisation dans l'industrie française : une réponse aux problèmes de la seconde industrialisation ou l'invention de la consommation de masse ? », dans ''Histoire, économie et société'', 1998, 17ᵉ année, N°1, [en ligne], URL : https://www.persee.fr/doc/hes_0752-5702_1998_num_17_1_1976, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
NOIRIEL (Gérard), ''Les ouvriers dans la société française. XIXe-XXe siècle'', Paris : Editions du Seuil, 2002.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
RIGOULOT (Pierre), ''L'Alsace-Lorraine pendant la guerre 1939-1945'', Paris : Presses Universitaires de France, 1997.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
STOSKOPF (Nicolas), VONAU (Pierre), « L’Alsace du second XXe siècle : la grande mutation industrielle », dans ''Revue d’Alsace'', 2004, N° 130, [en ligne], URL : https://hal.archives-ouvertes.fr/hal-01164228/, p. 1-6, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
WEILER (Joëlle), ''L’industrie textile dans la vallée de la Bruche'', Schirmeck : l’Essor, 2013.&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cédric Carvalho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
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		<title>Rothau : machine pour le cardage (0059FS0001)</title>
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		<updated>2020-12-29T17:12:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cédric Carvalho : &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{FicheSequence&lt;br /&gt;
|titreCree=Non&lt;br /&gt;
|titre=Rothau : machine pour le cardage&lt;br /&gt;
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|idSupport=0059FS0001&lt;br /&gt;
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|Etat_redaction=Non&lt;br /&gt;
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|apercu=Cardage.jpg&lt;br /&gt;
|lieux_ou_monuments=Rothau; Usine textile Steinheil de Rothau&lt;br /&gt;
|lieuTournage=48.45376, 7.2065&lt;br /&gt;
|thematique=Industry&lt;br /&gt;
|Resume_fr=Extrait du film documentaire « Rothau années 50 : La vie autour de l'usine de 1948 à 1956 », montrant des ouvriers en train de décharger une machine pour le cardage d’un camion et de l’installer à l’intérieur de l’usine textile Steinheil&amp;lt;ref&amp;gt;ARNOLD (Jean-Stéphane), « La dernière séance industrielle », ''Dernières Nouvelles d’Alsace'', [en ligne], URL : https://www.dna.fr/edition-de-molsheim-schirmeck/2012/11/14/la-derniere-seance-industrielle, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|Description_fr=[00:00:00] Carton : « A l’usine, installation d’une machine pour le cardage »&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:05] Une dizaine d’hommes poussent une pièce très lourde. Ils la font rentrer dans l’usine. Les ouvriers déchargent la pièce d’un camion et la font rentrer dans l’usine. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:21] Les ouvriers se tiennent autour de la pièce/d’une machine. Un homme martèle quelque chose.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:27] On aperçoit des machines et des pièces mécaniques posées au sol à l’intérieur de l’usine. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:36] Prise de vue panoramique de l’intérieur de l’usine, montrant beaucoup de machines pour le cardage.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:46] Bobines de fil en rotation. Gros plan sur la courroie d’une des machines. Gros plan sur les bobines qui sont enveloppées par le fil sortant d’une machine appelée banc-broche ou banc à broches.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:59] Plusieurs ouvriers poussent quelque chose de lourd.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Contexte_et_analyse_fr='''Rothau et l’usine textile Steinheil'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
La petite commune bas-rhinoise de Rothau, située au confluent de la Rothaine et de la Bruche, fut autrefois le chef-lieu de la famille des Rathsamhausen et du comté du Ban-de-la-Roche, avant de passer aux comtes de Veldentz en 1584. Ceux-ci entamèrent le développement de l’industrie métallurgique avec la construction de trois hauts fourneaux en 1594, avant d’y ajouter par la suite une forge est d’autres bâtiments servant à l’exploitation et au traitement du minerai. C’est donc en premier temps le fer de Rothau, renommée pour son excellente qualité, qui fit la prospérité du village. En 1799, les mines et les forges de Rothau furent acquises par le propriétaire des Forges de Framont Louis Champy, qui délaissa néanmoins l’industrie de Rothau pour se concentrer sur ses établissements de Framont, marquant ainsi le déclin de l’industrie métallurgique de Rothau. Entre-temps, un certain Jonathan Wiedemann décida en 1802 d’investir dans des métiers à bras, lesquels il fit installer au « Château des Puces » de Rothau, avant d’acquérir quelques métiers à filer qui furent installés dans l’ancien moulin de la même localité. Cela marqua le point de départ de l’industrie textile de Rothau, qui se développa par la construction d’une filature mécanique financée par Jonathan Wiedemann et Mathieu Pramberger. Ce dernier fit construire en 1835 un tissage mécanique, tandis que la famille Champy se lança aussi dans le textile en érigeant une filature de coton. De même, Mathieu Pramberger s’intéressa aux méthodes du blanchiment et de la teinture, en développant les infrastructures nécessaires à l’exercice de ces activités. Après son décès, sa femme repris toutes ses affaires, avant de décéder elle-même en 1847, les laissant ainsi au fils de son neveu, un certain Gustav Steinheil. Ayant hérité d’une filature, d’un tissage et d’un établissement de blanchiment, d’apprêts et de teinture, Gustave Steinheil s’associa à son beau-frère Christophe Dieterlen pour créer la société ''G. Steinheil-Dieterlen &amp;amp; Cie''. Tout en développant et en agrandissant l’entreprise, Gustave Steinheil s’engage dans la politique et devient même député, avant de démissionner en 1872 après l’incorporation de l’Alsace au Kaiser Reich allemand. Avec son neveu Alfred Dieterlen, Gustave Steinheil s’installe définitivement à Rothau, avant de décéder en 1906. Jusqu’en 1938, l’entreprise est dirigée par diverses personnalités, avant d’être reprise par Ernest Marchal, qui installe son neveu Pierre Marchal à la tête de l’usine Steinheil. Partant en exile lors de la Seconde Guerre mondiale, Pierre Marchal reprend les rênes de l’usine Steinheil, en faisant construire une nouvelle teinture de 1949 à 1951 et en créant des ateliers d’impression en 1951, avant de décéder la même année. Les affaires sont ensuite reprises par Jean-Jacques Mattern, qui est rapidement remplacé par le neveu de Pierre Marchal, à savoir Jean Kleinknecht. L’extrait présenté date probablement de cette période et montre une partie de l’usine Steinheil, ainsi que plusieurs ouvriers travaillants au sein de celle-ci. L’usine textile Steinheil a donc fortement marqué l’histoire industrielle et l’espace de la localité de Rothau, en offrant notamment des possibilités d’emploi aux habitants et en attirant des capitaux favorables au développement de la commune dès le milieu du XIXe siècle, et même encore après la Deuxième Guerre mondiale, comme nous le prouve cette séquence&amp;lt;ref&amp;gt;« Il était une fois Rothau », ''Maire de Rothau – Rothau village d’Alsace'', [en ligne], URL : https://www.rothau.fr/decouverte/rothau/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
WEILER (Joëlle), ''L’industrie textile dans la vallée de la Bruche'', Schirmeck : l’Essor, 2013, p. 127-128.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Le cardage et la carde (ou la machine pour le cardage)'''&amp;lt;br&amp;gt;[[Fichier:2.8.1.fr 2.jpg|vignette|Diagramme d'une carde - « Formation du fil », ''Centre du Commerce International – Guide de l’explorateur de coton'', [en ligne], URL : http://www.guidedecoton.org/guide-du-coton/formation-du-fil/, [consulté le 29 décembre 2020].  ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pour pouvoir tisser, donc produire un tissu, on nécessite tout d’abord du fil, qui peut être produit à partir de diverses matières, comme du coton, du polyester, de la fibranne ou encore de la laine. Ces matières peuvent être transformées en fil à l’aide d’un ensemble de procédés connus sous le nom de filature. Notons aussi que l’usine, au sein de laquelle sont pratiquées ces diverses opérations, est aussi désignée par le mot filature. Le cardage est une des opérations de la filature qui intervient après l’ouvraison, le mélange et le nettoyage. La carde, donc la machine utilisée pour le cardage et installée par les ouvriers dans la séquence ci-dessus, sert à aligner, paralléliser, nettoyer et condenser les fibres en ruban. De même, cela permet de diminuer le nombre de neps&amp;lt;ref&amp;gt;« Masse de fibres irrémédiablement emmêlée » d’après « Nature des neps et des fibres courtes », ''Centre du Commerce International – Guide de l’explorateur de coton'', [en ligne], URL : http://www.guidedecoton.org/guide-du-coton/nature-des-neps-et-des-fibres-courtes/#:~:text=La%20d%C3%A9finition%20g%C3%A9n%C3%A9rale%20des%20neps,repr%C3%A9sent%C3%A9%20%C3%A0%20la%20figure%202.16.&amp;amp;text=Si%20des%20neps%20se%20trouvent,se%20retrouvent%20dans%20le%20tissu, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt; et de fibres courtes, tout en nivelant les fibres et en éliminant la poussière retenue par celles-ci. Comme le montre le schéma, cette machine est composée d’un dispositif d’alimentation, qui dirige la matière traitée vers le tambour briseur, ainsi que vers le cylindre principal et le détacheur. Ces deux cylindres sont recouverts d’aiguilles, permettant de paralléliser les fibres et d’en faire un voile, qui est ensuite rassemblé en ruban. Celui-ci est finalement entassé dans un pot en rotation, lui donnant ainsi un début de torsion, ce qui permet ensuite de passer à la prochaine étape de la filature, à savoir l’étirage&amp;lt;ref&amp;gt;« Cardage et filage de la laine », ''SICA Longo Maï'', [en ligne], URL : https://filature-longomai.org/visite-virtuelle-filature/cardage-filage-laine/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
« Filature », ''CNRTL - Centre National de Ressources Textuelles et Lexicales'', [en ligne], URL : https://www.cnrtl.fr/definition/filature, [consulté le 29 décembre 2020]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
« Formation du fil », ''Centre du Commerce International – Guide de l’explorateur de coton'', [en ligne], URL : http://www.guidedecoton.org/guide-du-coton/formation-du-fil/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
« Nature des neps et des fibres courtes », ''Centre du Commerce International – Guide de l’explorateur de coton'', [en ligne], URL : http://www.guidedecoton.org/guide-du-coton/nature-des-neps-et-des-fibres-courtes/#:~:text=La%20d%C3%A9finition%20g%C3%A9n%C3%A9rale%20des%20neps,repr%C3%A9sent%C3%A9%20%C3%A0%20la%20figure%202.16.&amp;amp;text=Si%20des%20neps%20se%20trouvent,se%20retrouvent%20dans%20le%20tissu, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
WEILER (Joëlle), ''L’industrie textile dans la vallée de la Bruche'', Schirmeck : l’Essor, 2013, p. 168-169.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|Bibliographie=WEILER (Joëlle), ''L’industrie textile dans la vallée de la Bruche'', Schirmeck : l’Essor, 2013.&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cédric Carvalho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rhinedits.u-strasbg.fr/w/index.php?title=A_l%27usine_(0059FS0001)&amp;diff=16051</id>
		<title>A l'usine (0059FS0001)</title>
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		<updated>2020-12-29T14:42:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cédric Carvalho : &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{FicheSequence&lt;br /&gt;
|titreCree=Non&lt;br /&gt;
|titre=A l'usine&lt;br /&gt;
|fonds=Nemett&lt;br /&gt;
|idSupport=0059FS0001&lt;br /&gt;
|dateDebut=1948&lt;br /&gt;
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|institution_dorigine=MIRA&lt;br /&gt;
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|genre=Documentaire&lt;br /&gt;
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|droits=MIRA&lt;br /&gt;
|Etat_redaction=Non&lt;br /&gt;
|Etat_publication=Non&lt;br /&gt;
|apercu=A_l'usine.jpg&lt;br /&gt;
|personnages_identifies=Jacques Granier&lt;br /&gt;
|lieux_ou_monuments=Rothau; Usine textile Steinheil de Rothau&lt;br /&gt;
|lieuTournage=48.45417, 7.20664&lt;br /&gt;
|thematique=Industry&lt;br /&gt;
|Resume_fr=Extrait du film documentaire « Rothau années 50 : La vie autour de l'usine de 1948 à 1956 », montrant une visite guidée de l’usine textile Steinheil de Rothau&amp;lt;ref&amp;gt;ARNOLD (Jean-Stéphane), « La dernière séance industrielle », ''Dernières Nouvelles d’Alsace'', [en ligne], URL :&lt;br /&gt;
https://www.dna.fr/edition-de-molsheim-schirmeck/2012/11/14/la-derniere-seance-industrielle, [consulté le 29 décembre 2020].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; faite autour de Monsieur Brisach et du journaliste des DNA (Dernières Nouvelles d’Alsace), Monsieur Granier. De même, cette séquence met en avant les machines de la chaîne de production textile de l’après guerre et le cadre de travail à l’intérieur et autour de l’usine.&lt;br /&gt;
|Description_fr=[00:00:00] Carton : « A l’usine, autour de M. Brisach fondé de pouvoir et de M. Granier, journaliste aux DNA »&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:05] Un homme lance une bouteille de champagne attachée par une corde contre l’une des machines en guise d’inauguration.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:07] Celui-ci et d’autres hommes marchent ensemble en s’éloignant de la caméra.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:08] Gros plan sur un panneau de contrôle, qui est inspecté et manipulé par des hommes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:18] Des hommes en costume discutent devant une machine sortant une nappe de tissu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:22] Panoramique horizontal de gauche à droite montrant une quinzaine d’hommes en costume et d’ouvriers en train de discuter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:27] Une nappe de tissu sortant d’une machine s’empile sur le sol.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
[00:00:31] Les hommes en costume et des ouvriers observent un ouvrier qui inspecte une machine. Celui-ci se dirige ensuite vers eux.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:35] Deux ouvriers dirigent une nappe de tissu entrant dans une machine.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:39] Trois hommes en costume inspectent une machine.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:42] Gros plan sur le tableau électrique et les fusibles d’une machine que les messieurs observent.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:45] Monsieur Granier regarde quelque chose, tandis qu’un homme en costume lui parle.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:48] Un homme en costume cravate se détourne d’une machine vers la caméra et se gratte le nez. Trois hommes en costume observent la machine. Un ouvrier (?) est tourné vers la caméra.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:52] Focus sur deux grandes valses. Un ouvrier se tient à côté. Il regarde la caméra et sourit.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
[00:00:56] Un homme montre quelque chose à Monsieur Granier. D’autres messieurs discutent et se déplacent derrière eux.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:01:00] Une nappe de tissu coulisse en continu sur un rouleau d’une machine.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:01:03] Bon nombre de machines, dont l’une est inspectée par un homme en costume, qui est rejoint par un ouvrier.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:06] Les hommes en cravate/costume sont accroupis et observent le fonctionnement d’une machine.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:11] Focus sur Monsieur Granier en train d’observer le fonctionnement de la machine en étant accroupis, tandis que l’opérateur opte pour une prise de vue qui donne l’impression de filmer depuis l’intérieur de la machine. Même prise de vue, montrant Monsieur Granier assis, discutant avec d’autres messieurs debout à ses côtés. Un ouvrier se déplace devant la caméra.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:18] Coupe franche vers un fond noir. Ouverture ou fondu au noir faisant apparaître l’image progressivement.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:20] Plan de l’intérieur de l’usine. On voit une machine au centre de l’image, de laquelle sort une nappe de tissu. Celle-ci est entourée d’hommes en costume qui discutent.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:24] Coupe franche vers un plan montrant une barrière en bois fermée en plein air.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:27] Cut vers un plan où la barrière est ouverte, révélant des bâtiments.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:30] Panoramique horizontale de gauche à droite, montrant la façade d’un bâtiment, dont la porte d’entrée est ouverte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:41] Panoramique verticale de bas en haut, montrant un puits fleuri.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
[00:01:48] Suite de plusieurs plans montrant des machines à l’œuvre à l’intérieur de l’usine. Il s’agit vraisemblablement de banc-broches ou banc à broches et de bancs d’étirage, ainsi que de l’engrenage d’une machine.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:02:15] L’opérateur filme deux secrétaires, qui rient et fuient le cadre.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:02:20] Coupe franche vers une vitrine exposant des vêtements.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:02:23] Plans montrant des moteurs.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:02:32] Une secrétaire se tient près de la fenêtre, tout en rigolant et en parlant.&lt;br /&gt;
|Contexte_et_analyse_fr='''La relance de l’industrie textile alsacienne d’après-guerre'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dans la deuxième moitié des années 1940, l’Alsace se retrouve libérée du joug nazi et se voit à nouveau rattaché à la France après avoir été annexé au Troisième Reich allemand pendant plus de quatre ans. Cependant, après la libération de la région par les troupes américaines et françaises, l’Alsace se présente comme une des régions françaises les plus ravagées par le conflit militaire. Autre les pertes humaines, les diverses phases de la libération et les nombreux bombardements impliquèrent d’énorme dommages de guerre à travers toute la région. De même, l’économie et l’industrie alsacienne ne furent ni épargnées par l’occupation allemande, ni par les diverses opérations militaires. Ainsi, la période d’après-guerre en Alsace se caractérisait par les travaux de reconstruction et la relance de l’activité industrielle régionale.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
L’économie et l’industrie alsacienne étaient fondées sur des activités productives et des racines historiques profondes, ce qui se traduisait par l’existence de permanences au sein de cette économie régionale. L’industrie textile y était bien établie, notamment grâce à un patronat compétent et dominant. Même après une période extrêmement difficile comme la Seconde Guerre mondiale, cette industrie se présentait toujours encore comme un secteur d’activité bien établi à l’échelle régionale. Comme l’expliquent Nicolas Stoskopf et Pierre Vonau, « les anciennes dynasties familiales continuaient à tenir les entreprises importantes et à exercer leur influence dans les organes dirigeants », en citant notamment en guise d’exemple les sociétés ''Dollfus-Mieg &amp;amp; Cie'' ou encore ''Schaeffer &amp;amp; Cie'', contrôlées par les familles du même nom. Ils expliquent ainsi que l’existence et la permanence de tels dynasties familiales industrielles, qui avaient encore beaucoup de pouvoir et d’influence dans les années 1950, limitèrent la pénétration de capitaux extérieurs au sein de l’industrie textile alsacienne, qui vers 1954, occupait quasiment le tiers des salariés de toute l’industrie alsacienne, ce qui correspondait à environ 65000 travailleurs&amp;lt;ref&amp;gt;STOSKOPF (Nicolas), VONAU (Pierre), « L’Alsace du second XXe siècle : la grande mutation industrielle », dans ''Revue d’Alsace'', 2004, N° 130, [en ligne], URL : https://hal.archives-ouvertes.fr/hal-01164228/, p. 1-6, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;. C’est bien dans ce contexte d’après-guerre et de relance économique et industrielle que s’inscrit la séquence présentée ci-dessus. Elle est issue du film documentaire « Rothau années 50 : La vie autour de l'usine de 1948 à 1956 », dont le réalisateur reste jusqu’à présent inconnu. Cet extrait de film illustre bien cette relance industrielle de l’après-guerre en Alsace, en montrant tout au début probablement l’inauguration d’une nouvelle machine pour la production textile ou la filature. Il pourrait même s’agir de la carde, dont l’installation par des ouvriers au sein de l’usine Steinheil de Rothau est montrée dans la séquence intitulée [[Rothau : machine pour le cardage]], issue du même film documentaire. L’installation et l’inauguration d’une nouvelle machine au sein d’une usine textile témoignent de l’augmentation du volume de production, et donc de la demande, prouvant ainsi peut-être un certain degré de croissance économique et industrielle de l’industrie textile à l’échelle locale et régionale. De même, le fait de filmer l’événement et d’inviter un journaliste, à savoir Monsieur Jacques Granier des Dernières Nouvelles d’Alsace, manifeste sans aucun doute la volonté de la direction de l’établissement, représentée par Monsieur Brisach, de montrer le succès de l’entreprise, tout en attendant peut-être un article de la part du journaliste&amp;lt;ref&amp;gt;BIRET (Mireille), «La seconde guerre mondiale : la Libération (1944-1945) et l'après-guerre (depuis 1945) », ''Réseau-Canopé Académie de Strasbourg – Base Numérique du Patrimoine d’Alsace'', [en ligne], URL :  http://www.crdp-strasbourg.fr/data/histoire/alsace-39-45c/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
BOLLE (Gauthier), « Reconstruire les paysages urbains et ruraux d’Alsace après 1945 », dans ''Revue d’Alsace'', 2016, N° 142, [en ligne], URL : http://journals.openedition.org/alsace/2412, p. 117, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
STOSKOPF (Nicolas), VONAU (Pierre), « L’Alsace du second XXe siècle : la grande mutation industrielle », dans ''Revue d’Alsace'', 2004, N° 130, [en ligne], URL : https://hal.archives-ouvertes.fr/hal-01164228/, p. 1-6, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
RIGOULOT (Pierre), ''L'Alsace-Lorraine pendant la guerre 1939-1945'', Paris : Presses Universitaires de France, 1997.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''La classe ouvrière d’après-guerre en France'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entre les recensements effectués dans les années 1930 et le milieu des années 1950, on remarque que l’équilibre des différents groupes sociaux a très peu varié. Tandis qu’en 1954 le taux de population rurale et artisanale demeure quasiment semblable à celui des années 1930, les effectifs industriels ne progressent que très peu entre 1931 et 1954. Cette stabilité de la population industrielle s’explique notamment par ce qu’on appelle l’hérédité professionnelle, donc le fait que les enfants suivent la même voie professionnelle que leurs parents, ayant pour conséquence l’enracinement dans la classe ouvrière. A la fin des années 1940 et début des années 1950, les ouvriers espèrent néanmoins une certaine ascension sociale pour leurs enfants, qui peuvent accéder plus facilement que leurs parents à des apprentissages, et devenir ainsi des ouvriers qualifiés. Cependant, c’est aussi en 1954 que la proportion des ouvriers au sein de la population industrielle atteint son point culminant de 87,2 % face à 7,7 % d’employés et 5,1 % de patrons, et que la France parvient au taux d’industrialisation le plus élevé depuis son existence. Les ouvriers occupaient donc une place non-négligeable dans la vie économique de la France après la fin second conflit mondial. De même, l’homogénéité du groupe ouvrier français progresse entre les années 1930 et le milieu des années 1950. Tandis que le taux de masculinité des actifs industriels évolue de 64 % à 69 % entre 1931 et 1954, le nombre de travailleurs étrangers décroît de 1,3 million de personnes pour la même période, atteignant ainsi un taux approximatif de 1,7 million. La composition de la classe ouvrière a donc connu certaines mutations entre l’entre-deux-guerres et l’après-guerre. En ce qui concerne le travail même et le cadre de travail des ouvriers au sein des usines, on peut constater que la recherche de rationalisation du travail, ayant mené à des modèles d’organisation industrielle comme le fordisme, sont toujours encore d’actualité après la Seconde Guerre mondiale. La rationalisation a ainsi mené à la mécanisation des usines et des chaînes de production, permettant ainsi la production de masse et le gain de productivité. L’homme ou l’ouvrier doit donc en quelque sorte laisser place à la machine, et suit le rythme de travail imposé par celle-ci. L’ouvrier semble ainsi limité à veiller au bon fonctionnement des machines et à exercer le peu de tâches que les machines ne maîtrisent pas encore. Tous ces aspects semblent aussi transparaître dans la séquence présentée ci-dessus, où l’accent est mis sur les machines au détriment des ouvriers, qui ne font en fait que l’accompagner et veiller à leur bon fonctionnement. Cependant, la production de masse, rendue entre autres possible grâce à la mécanisation, eu aussi pour conséquence la baisse des prix, rendant les biens de consommation plus accessibles à la classe ouvrière, qui profita aussi du compromis salarial accordé par bon nombre d’entreprises. L’excédant issu des gains de productivité était donc partagé entre l’entreprise et ses salariés, entraînant ainsi une hausse généralisée du pouvoir d’achat, permettant aux ouvriers d’acheter des biens de consommation durables qu’ils produisaient parfois eux-mêmes. D’ailleurs, la politique sociale entreprise par l’Etat, qui se caractérisait notamment par la création de la Sécurité sociale dès la libération, l’introduction du salaire minimum interprofessionnel garanti (SMIG), ou encore l’établissement des conventions collectives réglementées par les lois de 1946 et 1950, a également joué un rôle dans la hausse du pouvoir d’achat et l’amélioration du niveau de vie de la classe ouvrière. Ainsi, l’historien Gérard Noiriel affirme que les années 1950 représentent en quelque sorte l’apogée d’une culture ouvrière de la grande industrie, dont l’épanouissement des normes de classe se caractérise particulièrement par la consolidation des valeurs familiales et l’appropriation de l’espace dans des quartiers, cités ou banlieues à proximité des usines&amp;lt;ref&amp;gt;NOIRIEL (Gérard), ''Les ouvriers dans la société française''. XIXe-XXe siècle, Paris : Editions du Seuil, 2002, p. 204.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ce rassemblement géographique favorisa le développement d’un style de vie et de pratiques de sociabilité propres aux ouvriers. Cela se caractérisait par exemple par l’entraide, basée sur le principe du don et contre-don, ou encore par la rencontre au bistro ou au café après le travail. Le sport faisait aussi parti des loisirs pratiqués par les ouvriers, comme nous le prouve une autre séquence intitulée [[Rothau]] et illustrant un match de basket-ball entre les employés de l'usine Steinheil de Rothau au début des années 50. L’affiliation à un syndicat, comme la CGT, ou à un parti ouvrier influençait aussi les relations et pratiques sociales entre ces travailleurs et leur donnait l’impression aux ouvriers de former un groupe social homogène. Même si les machines sont de plus en plus présentes dans l’industrie, l’ouvrier a toujours encore sa place au sein de l’usine, ce que la séquence présentée ci-dessus illustre incontestablement&amp;lt;ref&amp;gt;DEWERPE (Alain), ''Le monde du travail en France : 1800-1950'', Paris : Armand Colin, 2020, p. 131-160.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
MOUTET (Aimée), « La rationalisation dans l'industrie française : une réponse aux problèmes de la seconde industrialisation ou l'invention de la consommation de masse ? », dans ''Histoire, économie et société'', 1998, 17ᵉ année, N°1, [en ligne], URL : https://www.persee.fr/doc/hes_0752-5702_1998_num_17_1_1976, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
NOIRIEL (Gérard), ''Les ouvriers dans la société française. XIXe-XXe siècle'', Paris : Editions du Seuil, 2002, p. 196-210.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Le processus de production dans l’industrie textile'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cette séquence, tournée très probablement dans l’ancienne usine textile Steinheil de Rothau, illustre diverses étapes du processus de production de l’industrie textile de l’époque, qui, comme on peut l’apercevoir, était déjà quasiment complètement mécanisée. On peut produire du fil à partir de diverses matières, comme de la laine, du coton, du polyester ou encore de la fibranne, qui arrivent à la filature en forme de balles. Tout d’abord, on ouvre celles-ci et on les introduit en forme de plaques dans une machine appelée brise-balle, qui en fait une bourre volumineuse et aérée, tout en enlevant les déchets. Ensuite, on met cette bourre dans une ouvreuse, à savoir une machine qui permet de rendre aux fibres leur forme d’origine et de gonfler la bourre, qui par l’étape du battage est par la suite transformée en une nappe de fibres enroulée. Cette nappe passe ensuite par la carde, donc une machine qui sert à aligner, paralléliser, nettoyer et condenser les fibres à l’aide de deux cylindres recouverts d’aiguilles. Il en ressort un voile, qui est rassemblé en ruban et entassé dans un pot en rotation, donnant ainsi un début de torsion à ce ruban. La séquence intitulée [[Rothau : machine pour le cardage]] documente l’installation d’une telle carde très probablement au sein de la même usine textile illustrée dans l’extrait ci-dessus. Cela permet ensuite de passer à la prochaine étape de la filature, à savoir l’étirage. Cette étape se fait sur ce qu’on appelle un banc d’étirage, donc une machine qui à l’aide de son dispositif de laminage, composé de cylindres d’acier cannelés et de cylindres en caoutchouc, permet de paralléliser les fibres et d’en régulariser le nombre à la section tout au long du ruban. Des quelques rubans de cardes alignées rentrant en même temps dans la machine en ressort un seul ruban davantage affiné et purifié, qui est à nouveau entassé dans un pot en rotation, apportant une seconde torsion au ruban. Celui-ci passe ensuite sur le banc broche ou banc à broches, qui transforme le ruban en mèche torsadée et l’enroule sur des bobines. Cette mèche est finalement transformée en fil lors de l’étape du filage, qui peut se faire selon plusieurs procédés. La technique de filage par anneau et curseur ou filage conventionnel fait passer la mèche dans une machine dite « continu à filer », qui l’étire une dernière fois, pour en faire ainsi un fil continu et résistant. Suis alors la préparation au tissage, qui est entamée par l’ourdissage. Il s’agit d’une opération qui consiste à arranger les fils de chaîne, montés sur une ensouple, dans l’ordre souhaité plus tard dans l’étoffe. Cependant, ces fils rassemblés subissent encore un bain d’apprêt, qui a pour but de rigidifier les fils. Ces fils de chaîne sont ensuite séchés, avant de subir une dernière opération avant le tissage, à savoir le rentrage, représentant une manipulation très délicate. Ce n’est qu’après tous ces procédés que peut commencer le tissage en soi, qui se fait à l’aide de métiers à tisser. La teinture et l’impression sur tissu sont aussi des manipulations couramment effectuées au sein d’usines textiles. Notons qu’il existe trois techniques de teinture, à savoir la teinture de la bourre, la teinture du fil ou encore la teinture du tissu&amp;lt;ref&amp;gt;FAYALA (Faten), « Support de cours de filature pour première année Génie Textile – ENIM », [en ligne], URL : http://support-cours-filature.e-monsite.com/pages/sommaire.html, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
« Formation du fil », Centre du Commerce International – Guide de l’explorateur de coton, [en ligne], URL : http://www.guidedecoton.org/guide-du-coton/formation-du-fil/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
WEILER (Joëlle), ''L’industrie textile dans la vallée de la Bruche'', Schirmeck : l’Essor, 2013, p. 168-174.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|Bibliographie=BOLLE (Gauthier), « Reconstruire les paysages urbains et ruraux d’Alsace après 1945 », dans ''Revue d’Alsace'', 2016, N° 142, [en ligne], URL : http://journals.openedition.org/alsace/2412, p. 117, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DEWERPE (Alain), ''Le monde du travail en France : 1800-1950'', Paris : Armand Colin, 2020.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
MOUTET (Aimée), « La rationalisation dans l'industrie française : une réponse aux problèmes de la seconde industrialisation ou l'invention de la consommation de masse ? », dans ''Histoire, économie et société'', 1998, 17ᵉ année, N°1, [en ligne], URL : https://www.persee.fr/doc/hes_0752-5702_1998_num_17_1_1976, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
NOIRIEL (Gérard), ''Les ouvriers dans la société française. XIXe-XXe siècle'', Paris : Editions du Seuil, 2002.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
RIGOULOT (Pierre), ''L'Alsace-Lorraine pendant la guerre 1939-1945'', Paris : Presses Universitaires de France, 1997.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
STOSKOPF (Nicolas), VONAU (Pierre), « L’Alsace du second XXe siècle : la grande mutation industrielle », dans ''Revue d’Alsace'', 2004, N° 130, [en ligne], URL : https://hal.archives-ouvertes.fr/hal-01164228/, p. 1-6, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
WEILER (Joëlle), ''L’industrie textile dans la vallée de la Bruche'', Schirmeck : l’Essor, 2013.&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cédric Carvalho</name></author>
		
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		<title>A l'usine (0059FS0001)</title>
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		<updated>2020-12-29T14:26:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cédric Carvalho : &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{FicheSequence&lt;br /&gt;
|titreCree=Non&lt;br /&gt;
|titre=A l'usine&lt;br /&gt;
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|apercu=A_l'usine.jpg&lt;br /&gt;
|personnages_identifies=Jacques Granier&lt;br /&gt;
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|lieuTournage=48.45417, 7.20664&lt;br /&gt;
|thematique=Industry&lt;br /&gt;
|Resume_fr=Extrait du film documentaire « Rothau années 50 : La vie autour de l'usine de 1948 à 1956 », montrant une visite guidée de l’usine textile Steinheil de Rothau&amp;lt;ref&amp;gt;ARNOLD (Jean-Stéphane), « La dernière séance industrielle », ''Dernières Nouvelles d’Alsace'', [en ligne], URL :&lt;br /&gt;
https://www.dna.fr/edition-de-molsheim-schirmeck/2012/11/14/la-derniere-seance-industrielle, [consulté le 29 décembre 2020].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; faite autour de Monsieur Brisach et du journaliste des DNA (Dernières Nouvelles d’Alsace), Monsieur Granier. De même, cette séquence met en avant les machines de la chaîne de production textile de l’après guerre et le cadre de travail à l’intérieur et autour de l’usine.&lt;br /&gt;
|Description_fr=[00:00:00] Carton : « A l’usine, autour de M. Brisach fondé de pouvoir et de M. Granier, journaliste aux DNA »&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:05] Un homme lance une bouteille de champagne attachée par une corde contre l’une des machines en guise d’inauguration.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:07] Celui-ci et d’autres hommes marchent ensemble en s’éloignant de la caméra.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:08] Gros plan sur un panneau de contrôle, qui est inspecté et manipulé par des hommes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:18] Des hommes en costume discutent devant une machine sortant une nappe de tissu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:22] Panoramique horizontal de gauche à droite montrant une quinzaine d’hommes en costume et d’ouvriers en train de discuter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:27] Une nappe de tissu sortant d’une machine s’empile sur le sol.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
[00:00:31] Les hommes en costume et des ouvriers observent un ouvrier qui inspecte une machine. Celui-ci se dirige ensuite vers eux.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:35] Deux ouvriers dirigent une nappe de tissu entrant dans une machine.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:39] Trois hommes en costume inspectent une machine.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:42] Gros plan sur le tableau électrique et les fusibles d’une machine que les messieurs observent.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:45] Monsieur Granier regarde quelque chose, tandis qu’un homme en costume lui parle.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:48] Un homme en costume cravate se détourne d’une machine vers la caméra et se gratte le nez. Trois hommes en costume observent la machine. Un ouvrier (?) est tourné vers la caméra.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:52] Focus sur deux grandes valses. Un ouvrier se tient à côté. Il regarde la caméra et sourit.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
[00:00:56] Un homme montre quelque chose à Monsieur Granier. D’autres messieurs discutent et se déplacent derrière eux.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:01:00] Une nappe de tissu coulisse en continu sur un rouleau d’une machine.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:01:03] Bon nombre de machines, dont l’une est inspectée par un homme en costume, qui est rejoint par un ouvrier.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:06] Les hommes en cravate/costume sont accroupis et observent le fonctionnement d’une machine.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:11] Focus sur Monsieur Granier en train d’observer le fonctionnement de la machine en étant accroupis, tandis que l’opérateur opte pour une prise de vue qui donne l’impression de filmer depuis l’intérieur de la machine. Même prise de vue, montrant Monsieur Granier assis, discutant avec d’autres messieurs debout à ses côtés. Un ouvrier se déplace devant la caméra.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:18] Coupe franche vers un fond noir. Ouverture ou fondu au noir faisant apparaître l’image progressivement.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:20] Plan de l’intérieur de l’usine. On voit une machine au centre de l’image, de laquelle sort une nappe de tissu. Celle-ci est entourée d’hommes en costume qui discutent.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:24] Coupe franche vers un plan montrant une barrière en bois fermée en plein air.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:27] Cut vers un plan où la barrière est ouverte, révélant des bâtiments.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:30] Panoramique horizontale de gauche à droite, montrant la façade d’un bâtiment, dont la porte d’entrée est ouverte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:41] Panoramique verticale de bas en haut, montrant un puits fleuri.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
[00:01:48] Suite de plusieurs plans montrant des machines à l’œuvre à l’intérieur de l’usine. Il s’agit vraisemblablement de banc-broches ou banc à broches et de bancs d’étirage, ainsi que de l’engrenage d’une machine.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:02:15] L’opérateur filme deux secrétaires, qui rient et fuient le cadre.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:02:20] Coupe franche vers une vitrine exposant des vêtements.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:02:23] Plans montrant des moteurs.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:02:32] Une secrétaire se tient près de la fenêtre, tout en rigolant et en parlant.&lt;br /&gt;
|Contexte_et_analyse_fr='''La relance de l’industrie textile alsacienne d’après-guerre'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dans la deuxième moitié des années 1940, l’Alsace se retrouve libérée du joug nazi et se voit à nouveau rattaché à la France après avoir été annexé au Troisième Reich allemand pendant plus de quatre ans. Cependant, après la libération de la région par les troupes américaines et françaises, l’Alsace se présente comme une des régions françaises les plus ravagées par le conflit militaire. Autre les pertes humaines, les diverses phases de la libération et les nombreux bombardements impliquèrent d’énorme dommages de guerre à travers toute la région. De même, l’économie et l’industrie alsacienne ne furent ni épargnées par l’occupation allemande, ni par les diverses opérations militaires. Ainsi, la période d’après-guerre en Alsace se caractérisait par les travaux de reconstruction et la relance de l’activité industrielle régionale.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
L’économie et l’industrie alsacienne étaient fondées sur des activités productives et des racines historiques profondes, ce qui se traduisait par l’existence de permanences au sein de cette économie régionale. L’industrie textile y était bien établie, notamment grâce à un patronat compétent et dominant. Même après une période extrêmement difficile comme la Seconde Guerre mondiale, cette industrie se présentait toujours encore comme un secteur d’activité bien établi à l’échelle régionale. Comme l’expliquent Nicolas Stoskopf et Pierre Vonau, « les anciennes dynasties familiales continuaient à tenir les entreprises importantes et à exercer leur influence dans les organes dirigeants », en citant notamment en guise d’exemple les sociétés ''Dollfus-Mieg &amp;amp; Cie'' ou encore ''Schaeffer &amp;amp; Cie'', contrôlées par les familles du même nom. Ils expliquent ainsi que l’existence et la permanence de tels dynasties familiales industrielles, qui avaient encore beaucoup de pouvoir et d’influence dans les années 1950, limitèrent la pénétration de capitaux extérieurs au sein de l’industrie textile alsacienne, qui vers 1954, occupait quasiment le tiers des salariés de toute l’industrie alsacienne, ce qui correspondait à environ 65000 travailleurs&amp;lt;ref&amp;gt;STOSKOPF (Nicolas), VONAU (Pierre), « L’Alsace du second XXe siècle : la grande mutation industrielle », dans ''Revue d’Alsace'', 2004, N° 130, [en ligne], URL : https://hal.archives-ouvertes.fr/hal-01164228/, p. 1-6, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;. C’est bien dans ce contexte d’après-guerre et de relance économique et industrielle que s’inscrit la séquence présentée ci-dessus. Elle est issue du film documentaire « Rothau années 50 : La vie autour de l'usine de 1948 à 1956 », dont le réalisateur reste jusqu’à présent inconnu. Cet extrait de film illustre bien cette relance industrielle de l’après-guerre en Alsace, en montrant tout au début probablement l’inauguration d’une nouvelle machine pour la production textile ou la filature. Il pourrait même s’agir de la carde, dont l’installation par des ouvriers au sein de l’usine Steinheil de Rothau est montrée dans la séquence intitulée [[https://rhinedits.u-strasbg.fr/w/index.php/Bas:Rothau_:_machine_pour_le_cardage_(0059FS0001)]], issue du même film documentaire. L’installation et l’inauguration d’une nouvelle machine au sein d’une usine textile témoignent de l’augmentation du volume de production, et donc de la demande, prouvant ainsi peut-être un certain degré de croissance économique et industrielle de l’industrie textile à l’échelle locale et régionale. De même, le fait de filmer l’événement et d’inviter un journaliste, à savoir Monsieur Jacques Granier des Dernières Nouvelles d’Alsace, manifeste sans aucun doute la volonté de la direction de l’établissement, représentée par Monsieur Brisach, de montrer le succès de l’entreprise, tout en attendant peut-être un article de la part du journaliste&amp;lt;ref&amp;gt;BIRET (Mireille), «La seconde guerre mondiale : la Libération (1944-1945) et l'après-guerre (depuis 1945) », ''Réseau-Canopé Académie de Strasbourg – Base Numérique du Patrimoine d’Alsace'', [en ligne], URL :  http://www.crdp-strasbourg.fr/data/histoire/alsace-39-45c/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
BOLLE (Gauthier), « Reconstruire les paysages urbains et ruraux d’Alsace après 1945 », dans ''Revue d’Alsace'', 2016, N° 142, [en ligne], URL : http://journals.openedition.org/alsace/2412, p. 117, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
STOSKOPF (Nicolas), VONAU (Pierre), « L’Alsace du second XXe siècle : la grande mutation industrielle », dans ''Revue d’Alsace'', 2004, N° 130, [en ligne], URL : https://hal.archives-ouvertes.fr/hal-01164228/, p. 1-6, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
RIGOULOT (Pierre), ''L'Alsace-Lorraine pendant la guerre 1939-1945'', Paris : Presses Universitaires de France, 1997.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cédric Carvalho</name></author>
		
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		<title>A l'usine (0059FS0001)</title>
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		<updated>2020-12-29T14:21:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cédric Carvalho : &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{FicheSequence&lt;br /&gt;
|titreCree=Non&lt;br /&gt;
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|Etat_redaction=Non&lt;br /&gt;
|Etat_publication=Non&lt;br /&gt;
|apercu=A_l'usine.jpg&lt;br /&gt;
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|Resume_fr=Extrait du film documentaire « Rothau années 50 : La vie autour de l'usine de 1948 à 1956 », montrant une visite guidée de l’usine textile Steinheil de Rothau&amp;lt;ref&amp;gt;ARNOLD (Jean-Stéphane), « La dernière séance industrielle », ''Dernières Nouvelles d’Alsace'', [en ligne], URL :&lt;br /&gt;
https://www.dna.fr/edition-de-molsheim-schirmeck/2012/11/14/la-derniere-seance-industrielle, [consulté le 29 décembre 2020].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; faite autour de Monsieur Brisach et du journaliste des DNA (Dernières Nouvelles d’Alsace), Monsieur Granier. De même, cette séquence met en avant les machines de la chaîne de production textile de l’après guerre et le cadre de travail à l’intérieur et autour de l’usine.&lt;br /&gt;
|Description_fr=[00:00:00] Carton : « A l’usine, autour de M. Brisach fondé de pouvoir et de M. Granier, journaliste aux DNA »&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[00:00:39] Trois hommes en costume inspectent une machine.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[00:00:45] Monsieur Granier regarde quelque chose, tandis qu’un homme en costume lui parle.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:48] Un homme en costume cravate se détourne d’une machine vers la caméra et se gratte le nez. Trois hommes en costume observent la machine. Un ouvrier (?) est tourné vers la caméra.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:52] Focus sur deux grandes valses. Un ouvrier se tient à côté. Il regarde la caméra et sourit.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
[00:00:56] Un homme montre quelque chose à Monsieur Granier. D’autres messieurs discutent et se déplacent derrière eux.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[00:01:18] Coupe franche vers un fond noir. Ouverture ou fondu au noir faisant apparaître l’image progressivement.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:20] Plan de l’intérieur de l’usine. On voit une machine au centre de l’image, de laquelle sort une nappe de tissu. Celle-ci est entourée d’hommes en costume qui discutent.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:24] Coupe franche vers un plan montrant une barrière en bois fermée en plein air.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:27] Cut vers un plan où la barrière est ouverte, révélant des bâtiments.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:30] Panoramique horizontale de gauche à droite, montrant la façade d’un bâtiment, dont la porte d’entrée est ouverte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:41] Panoramique verticale de bas en haut, montrant un puits fleuri.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
[00:01:48] Suite de plusieurs plans montrant des machines à l’œuvre à l’intérieur de l’usine. Il s’agit vraisemblablement de banc-broches ou banc à broches et de bancs d’étirage, ainsi que de l’engrenage d’une machine.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:02:15] L’opérateur filme deux secrétaires, qui rient et fuient le cadre.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:02:20] Coupe franche vers une vitrine exposant des vêtements.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:02:23] Plans montrant des moteurs.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:02:32] Une secrétaire se tient près de la fenêtre, tout en rigolant et en parlant.&lt;br /&gt;
|Contexte_et_analyse_fr='''La relance de l’industrie textile alsacienne d’après-guerre'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dans la deuxième moitié des années 1940, l’Alsace se retrouve libérée du joug nazi et se voit à nouveau rattaché à la France après avoir été annexé au Troisième Reich allemand pendant plus de quatre ans. Cependant, après la libération de la région par les troupes américaines et françaises, l’Alsace se présente comme une des régions françaises les plus ravagées par le conflit militaire. Autre les pertes humaines, les diverses phases de la libération et les nombreux bombardements impliquèrent d’énorme dommages de guerre à travers toute la région. De même, l’économie et l’industrie alsacienne ne furent ni épargnées par l’occupation allemande, ni par les diverses opérations militaires. Ainsi, la période d’après-guerre en Alsace se caractérisait par les travaux de reconstruction et la relance de l’activité industrielle régionale.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
L’économie et l’industrie alsacienne étaient fondées sur des activités productives et des racines historiques profondes, ce qui se traduisait par l’existence de permanences au sein de cette économie régionale. L’industrie textile y était bien établie, notamment grâce à un patronat compétent et dominant. Même après une période extrêmement difficile comme la Seconde Guerre mondiale, cette industrie se présentait toujours encore comme un secteur d’activité bien établi à l’échelle régionale. Comme l’expliquent Nicolas Stoskopf et Pierre Vonau, « les anciennes dynasties familiales continuaient à tenir les entreprises importantes et à exercer leur influence dans les organes dirigeants », en citant notamment en guise d’exemple les sociétés ''Dollfus-Mieg &amp;amp; Cie'' ou encore ''Schaeffer &amp;amp; Cie'', contrôlées par les familles du même nom. Ils expliquent ainsi que l’existence et la permanence de tels dynasties familiales industrielles, qui avaient encore beaucoup de pouvoir et d’influence dans les années 1950, limitèrent la pénétration de capitaux extérieurs au sein de l’industrie textile alsacienne, qui vers 1954, occupait quasiment le tiers des salariés de toute l’industrie alsacienne, ce qui correspondait à environ 65000 travailleurs&amp;lt;ref&amp;gt;STOSKOPF (Nicolas), VONAU (Pierre), « L’Alsace du second XXe siècle : la grande mutation industrielle », dans ''Revue d’Alsace'', 2004, N° 130, [en ligne], URL : https://hal.archives-ouvertes.fr/hal-01164228/, p. 1-6, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;. C’est bien dans ce contexte d’après-guerre et de relance économique et industrielle que s’inscrit la séquence présentée ci-dessus. Elle est issue du film documentaire « Rothau années 50 : La vie autour de l'usine de 1948 à 1956 », dont le réalisateur reste jusqu’à présent inconnu. Cet extrait de film illustre bien cette relance industrielle de l’après-guerre en Alsace, en montrant tout au début probablement l’inauguration d’une nouvelle machine pour la production textile ou la filature. Il pourrait même s’agir de la carde, dont l’installation par des ouvriers au sein de l’usine Steinheil de Rothau est montrée dans la séquence intitulée [[Rothau : machine pour le cardage]], issue du même film documentaire. L’installation et l’inauguration d’une nouvelle machine au sein d’une usine textile témoignent de l’augmentation du volume de production, et donc de la demande, prouvant ainsi peut-être un certain degré de croissance économique et industrielle de l’industrie textile à l’échelle locale et régionale. De même, le fait de filmer l’événement et d’inviter un journaliste, à savoir Monsieur Jacques Granier des Dernières Nouvelles d’Alsace, manifeste sans aucun doute la volonté de la direction de l’établissement, représentée par Monsieur Brisach, de montrer le succès de l’entreprise, tout en attendant peut-être un article de la part du journaliste&amp;lt;ref&amp;gt;BIRET (Mireille), «La seconde guerre mondiale : la Libération (1944-1945) et l'après-guerre (depuis 1945) », ''Réseau-Canopé Académie de Strasbourg – Base Numérique du Patrimoine d’Alsace'', [en ligne], URL :  http://www.crdp-strasbourg.fr/data/histoire/alsace-39-45c/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
BOLLE (Gauthier), « Reconstruire les paysages urbains et ruraux d’Alsace après 1945 », dans ''Revue d’Alsace'', 2016, N° 142, [en ligne], URL : http://journals.openedition.org/alsace/2412, p. 117, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
STOSKOPF (Nicolas), VONAU (Pierre), « L’Alsace du second XXe siècle : la grande mutation industrielle », dans ''Revue d’Alsace'', 2004, N° 130, [en ligne], URL : https://hal.archives-ouvertes.fr/hal-01164228/, p. 1-6, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
RIGOULOT (Pierre), ''L'Alsace-Lorraine pendant la guerre 1939-1945'', Paris : Presses Universitaires de France, 1997.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cédric Carvalho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rhinedits.u-strasbg.fr/w/index.php?title=Rothau_:_machine_pour_le_cardage_(0059FS0001)&amp;diff=16048</id>
		<title>Rothau : machine pour le cardage (0059FS0001)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rhinedits.u-strasbg.fr/w/index.php?title=Rothau_:_machine_pour_le_cardage_(0059FS0001)&amp;diff=16048"/>
		<updated>2020-12-29T13:50:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cédric Carvalho : &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{FicheSequence&lt;br /&gt;
|titreCree=Non&lt;br /&gt;
|titre=Rothau : machine pour le cardage&lt;br /&gt;
|fonds=Nemett&lt;br /&gt;
|idSupport=0059FS0001&lt;br /&gt;
|dateDebut=1948&lt;br /&gt;
|dateFin=1956&lt;br /&gt;
|video=0059FS0001_7&lt;br /&gt;
|institution_dorigine=MIRA&lt;br /&gt;
|coloration=Noir_et_blanc&lt;br /&gt;
|son=Muet&lt;br /&gt;
|timecode=00:00:00&lt;br /&gt;
|duree=00:01:02&lt;br /&gt;
|genre=Documentaire&lt;br /&gt;
|format_original=16 mm&lt;br /&gt;
|droits=MIRA&lt;br /&gt;
|Etat_redaction=Non&lt;br /&gt;
|Etat_publication=Non&lt;br /&gt;
|apercu=Cardage.jpg&lt;br /&gt;
|lieux_ou_monuments=Rothau; Usine textile Steinheil de Rothau&lt;br /&gt;
|lieuTournage=48.45376, 7.2065&lt;br /&gt;
|thematique=Industry&lt;br /&gt;
|Resume_fr=Extrait du film documentaire « Rothau années 50 : La vie autour de l'usine de 1948 à 1956 », montrant des ouvriers en train de décharger une machine pour le cardage d’un camion et de l’installer à l’intérieur de l’usine textile Steinheil&amp;lt;ref&amp;gt;ARNOLD (Jean-Stéphane), « La dernière séance industrielle », ''Dernières Nouvelles d’Alsace'', [en ligne], URL : https://www.dna.fr/edition-de-molsheim-schirmeck/2012/11/14/la-derniere-seance-industrielle, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|Description_fr=[00:00:00] Carton : « A l’usine, installation d’une machine pour le cardage »&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:05] Une dizaine d’hommes poussent une pièce très lourde. Ils la font rentrer dans l’usine. Les ouvriers déchargent la pièce d’un camion et la font rentrer dans l’usine. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:21] Les ouvriers se tiennent autour de la pièce/d’une machine. Un homme martèle quelque chose.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:27] On aperçoit des machines et des pièces mécaniques posées au sol à l’intérieur de l’usine. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:36] Prise de vue panoramique de l’intérieur de l’usine, montrant beaucoup de machines pour le cardage.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:46] Bobines de fil en rotation. Gros plan sur la courroie d’une des machines. Gros plan sur les bobines qui sont enveloppées par le fil sortant d’une machine appelée banc-broche ou banc à broches.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:59] Plusieurs ouvriers poussent quelque chose de lourd.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Contexte_et_analyse_fr='''Rothau et l’usine textile Steinheil'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
La petite commune bas-rhinoise de Rothau, située au confluent de la Rothaine et de la Bruche, fut autrefois le chef-lieu de la famille des Rathsamhausen et du comté du Ban-de-la-Roche, avant de passer aux comtes de Veldentz en 1584. Ceux-ci entamèrent le développement de l’industrie métallurgique avec la construction de trois hauts fourneaux en 1594, avant d’y ajouter par la suite une forge est d’autres bâtiments servant à l’exploitation et au traitement du minerai. C’est donc en premier temps le fer de Rothau, renommée pour son excellente qualité, qui fit la prospérité du village. En 1799, les mines et les forges de Rothau furent acquises par le propriétaire des Forges de Framont Louis Champy, qui délaissa néanmoins l’industrie de Rothau pour se concentrer sur ses établissements de Framont, marquant ainsi le déclin de l’industrie métallurgique de Rothau. Entre-temps, un certain Jonathan Wiedemann décida en 1802 d’investir dans des métiers à bras, lesquels il fit installer au « Château des Puces » de Rothau, avant d’acquérir quelques métiers à filer qui furent installés dans l’ancien moulin de la même localité. Cela marqua le point de départ de l’industrie textile de Rothau, qui se développa par la construction d’une filature mécanique financée par Jonathan Wiedemann et Mathieu Pramberger. Ce dernier fit construire en 1835 un tissage mécanique, tandis que la famille Champy se lança aussi dans le textile en érigeant une filature de coton. De même, Mathieu Pramberger s’intéressa aux méthodes du blanchiment et de la teinture, en développant les infrastructures nécessaires à l’exercice de ces activités. Après son décès, sa femme repris toutes ses affaires, avant de décéder elle-même en 1847, les laissant ainsi au fils de son neveu, un certain Gustav Steinheil. Ayant hérité d’une filature, d’un tissage et d’un établissement de blanchiment, d’apprêts et de teinture, Gustave Steinheil s’associa à son beau-frère Christophe Dieterlen pour créer la société ''G. Steinheil-Dieterlen &amp;amp; Cie''. Tout en développant et en agrandissant l’entreprise, Gustave Steinheil s’engage dans la politique et devient même député, avant de démissionner en 1872 après l’incorporation de l’Alsace au Kaiser Reich allemand. Avec son neveu Alfred Dieterlen, Gustave Steinheil s’installe définitivement à Rothau, avant de décéder en 1906. Jusqu’en 1938, l’entreprise est dirigée par diverses personnalités, avant d’être reprise par Ernest Marchal, qui installe son neveu Pierre Marchal à la tête de l’usine Steinheil. Partant en exile lors de la Seconde Guerre mondiale, Pierre Marchal reprend les rênes de l’usine Steinheil, en faisant construire une nouvelle teinture de 1949 à 1951 et en créant des ateliers d’impression en 1951, avant de décéder la même année. Les affaires sont ensuite reprises par Jean-Jacques Mattern, qui est rapidement remplacé par le neveu de Pierre Marchal, à savoir Jean Kleinknecht. L’extrait présenté date probablement de cette période et montre une partie de l’usine Steinheil, ainsi que plusieurs ouvriers travaillants au sein de celle-ci. L’usine textile Steinheil a donc fortement marqué l’histoire industrielle et l’espace de la localité de Rothau, en offrant notamment des possibilités d’emploi aux habitants et en attirant des capitaux favorables au développement de la commune dès le milieu du XIXe siècle, et même encore après la Deuxième Guerre mondiale, comme nous le prouve cette séquence&amp;lt;ref&amp;gt;« Il était une fois Rothau », ''Maire de Rothau – Rothau village d’Alsace'', [en ligne], URL : https://www.rothau.fr/decouverte/rothau/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
WEILER (Joëlle), ''L’industrie textile dans la vallée de la Bruche'', Schirmeck : l’Essor, 2013, p. 127-128.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Le cardage et la carde (ou la machine pour le cardage)'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pour pouvoir tisser, donc produire un tissu, on nécessite tout d’abord du fil, qui peut être produit à partir de diverses matières, comme du coton, du polyester, de la fibranne ou encore de la laine. Ces matières peuvent être transformées en fil à l’aide d’un ensemble de procédés connus sous le nom de filature. Notons aussi que l’usine, au sein de laquelle sont pratiquées ces diverses opérations, est aussi désignée par le mot filature. Le cardage est une des opérations de la filature qui intervient après l’ouvraison, le mélange et le nettoyage. La carde, donc la machine utilisée pour le cardage et installée par les ouvriers dans la séquence ci-dessus, sert à aligner, paralléliser, nettoyer et condenser les fibres en ruban. De même, cela permet de diminuer le nombre de neps&amp;lt;ref&amp;gt;« Masse de fibres irrémédiablement emmêlée » d’après « Nature des neps et des fibres courtes », ''Centre du Commerce International – Guide de l’explorateur de coton'', [en ligne], URL : http://www.guidedecoton.org/guide-du-coton/nature-des-neps-et-des-fibres-courtes/#:~:text=La%20d%C3%A9finition%20g%C3%A9n%C3%A9rale%20des%20neps,repr%C3%A9sent%C3%A9%20%C3%A0%20la%20figure%202.16.&amp;amp;text=Si%20des%20neps%20se%20trouvent,se%20retrouvent%20dans%20le%20tissu, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt; et de fibres courtes, tout en nivelant les fibres et en éliminant la poussière retenue par celles-ci. Comme le montre le schéma, cette machine est composée d’un dispositif d’alimentation, qui dirige la matière traitée vers le tambour briseur, ainsi que vers le cylindre principal et le détacheur. Ces deux cylindres sont recouverts d’aiguilles, permettant de paralléliser les fibres et d’en faire un voile, qui est ensuite rassemblé en ruban. Celui-ci est finalement entassé dans un pot en rotation, lui donnant ainsi un début de torsion, ce qui permet ensuite de passer à la prochaine étape de la filature, à savoir l’étirage&amp;lt;ref&amp;gt;« Cardage et filage de la laine », ''SICA Longo Maï'', [en ligne], URL : https://filature-longomai.org/visite-virtuelle-filature/cardage-filage-laine/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
« Filature », ''CNRTL - Centre National de Ressources Textuelles et Lexicales'', [en ligne], URL : https://www.cnrtl.fr/definition/filature, [consulté le 29 décembre 2020]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
« Formation du fil », ''Centre du Commerce International – Guide de l’explorateur de coton'', [en ligne], URL : http://www.guidedecoton.org/guide-du-coton/formation-du-fil/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
« Nature des neps et des fibres courtes », ''Centre du Commerce International – Guide de l’explorateur de coton'', [en ligne], URL : http://www.guidedecoton.org/guide-du-coton/nature-des-neps-et-des-fibres-courtes/#:~:text=La%20d%C3%A9finition%20g%C3%A9n%C3%A9rale%20des%20neps,repr%C3%A9sent%C3%A9%20%C3%A0%20la%20figure%202.16.&amp;amp;text=Si%20des%20neps%20se%20trouvent,se%20retrouvent%20dans%20le%20tissu, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
WEILER (Joëlle), ''L’industrie textile dans la vallée de la Bruche'', Schirmeck : l’Essor, 2013, p. 168-169.&amp;lt;/ref&amp;gt;.[[Fichier:2.8.1.fr 2.jpg|vignette|Diagramme d'une carde - « Formation du fil », ''Centre du Commerce International – Guide de l’explorateur de coton'', [en ligne], URL : http://www.guidedecoton.org/guide-du-coton/formation-du-fil/, [consulté le 29 décembre 2020].  ]]&lt;br /&gt;
|Bibliographie=WEILER (Joëlle), ''L’industrie textile dans la vallée de la Bruche'', Schirmeck : l’Essor, 2013.&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cédric Carvalho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rhinedits.u-strasbg.fr/w/index.php?title=A_l%27usine_(0059FS0001)&amp;diff=16047</id>
		<title>A l'usine (0059FS0001)</title>
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		<updated>2020-12-29T13:48:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cédric Carvalho : &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{FicheSequence&lt;br /&gt;
|titreCree=Non&lt;br /&gt;
|titre=A l'usine&lt;br /&gt;
|fonds=Nemett&lt;br /&gt;
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|Resume_fr=Extrait du film documentaire « Rothau années 50 : La vie autour de l'usine de 1948 à 1956 », montrant une visite guidée de l’usine textile Steinheil de Rothau&amp;lt;ref&amp;gt;ARNOLD (Jean-Stéphane), « La dernière séance industrielle », Dernières Nouvelles d’Alsace, [en ligne], URL :&lt;br /&gt;
https://www.dna.fr/edition-de-molsheim-schirmeck/2012/11/14/la-derniere-seance-industrielle, [consulté le 29 décembre 2020].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; faite autour de Monsieur Brisach et du journaliste des DNA (Dernières Nouvelles d’Alsace), Monsieur Granier. De même, cette séquence met en avant les machines de la chaîne de production textile de l’après guerre et le cadre de travail à l’intérieur et autour de l’usine.&lt;br /&gt;
|Description_fr=[00:00:00] Carton : « A l’usine, autour de M. Brisach fondé de pouvoir et de M. Granier, journaliste aux DNA »&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:05] Un homme lance une bouteille de champagne attachée par une corde contre l’une des machines en guise d’inauguration.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:07] Celui-ci et d’autres hommes marchent ensemble en s’éloignant de la caméra.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:08] Gros plan sur un panneau de contrôle, qui est inspecté et manipulé par des hommes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:18] Des hommes en costume discutent devant une machine sortant une nappe de tissu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:22] Panoramique horizontal de gauche à droite montrant une quinzaine d’hommes en costume et d’ouvriers en train de discuter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:27] Une nappe de tissu sortant d’une machine s’empile sur le sol.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
[00:00:31] Les hommes en costume et des ouvriers observent un ouvrier qui inspecte une machine. Celui-ci se dirige ensuite vers eux.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:35] Deux ouvriers dirigent une nappe de tissu entrant dans une machine.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:39] Trois hommes en costume inspectent une machine.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:42] Gros plan sur le tableau électrique et les fusibles d’une machine que les messieurs observent.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:45] Monsieur Granier regarde quelque chose, tandis qu’un homme en costume lui parle.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:48] Un homme en costume cravate se détourne d’une machine vers la caméra et se gratte le nez. Trois hommes en costume observent la machine. Un ouvrier (?) est tourné vers la caméra.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:52] Focus sur deux grandes valses. Un ouvrier se tient à côté. Il regarde la caméra et sourit.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
[00:00:56] Un homme montre quelque chose à Monsieur Granier. D’autres messieurs discutent et se déplacent derrière eux.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:01:00] Une nappe de tissu coulisse en continu sur un rouleau d’une machine.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:01:03] Bon nombre de machines, dont l’une est inspectée par un homme en costume, qui est rejoint par un ouvrier.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:06] Les hommes en cravate/costume sont accroupis et observent le fonctionnement d’une machine.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:11] Focus sur Monsieur Granier en train d’observer le fonctionnement de la machine en étant accroupis, tandis que l’opérateur opte pour une prise de vue qui donne l’impression de filmer depuis l’intérieur de la machine. Même prise de vue, montrant Monsieur Granier assis, discutant avec d’autres messieurs debout à ses côtés. Un ouvrier se déplace devant la caméra.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:18] Coupe franche vers un fond noir. Ouverture ou fondu au noir faisant apparaître l’image progressivement.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:20] Plan de l’intérieur de l’usine. On voit une machine au centre de l’image, de laquelle sort une nappe de tissu. Celle-ci est entourée d’hommes en costume qui discutent.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:24] Coupe franche vers un plan montrant une barrière en bois fermée en plein air.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:27] Cut vers un plan où la barrière est ouverte, révélant des bâtiments.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:30] Panoramique horizontale de gauche à droite, montrant la façade d’un bâtiment, dont la porte d’entrée est ouverte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:01:41] Panoramique verticale de bas en haut, montrant un puits fleuri.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
[00:01:48] Suite de plusieurs plans montrant des machines à l’œuvre à l’intérieur de l’usine. Il s’agit vraisemblablement de banc-broches ou banc à broches et de bancs d’étirage, ainsi que de l’engrenage d’une machine.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:02:15] L’opérateur filme deux secrétaires, qui rient et fuient le cadre.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:02:20] Coupe franche vers une vitrine exposant des vêtements.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:02:23] Plans montrant des moteurs.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:02:32] Une secrétaire se tient près de la fenêtre, tout en rigolant et en parlant.&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cédric Carvalho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rhinedits.u-strasbg.fr/w/index.php?title=Rothau_:_machine_pour_le_cardage_(0059FS0001)&amp;diff=16046</id>
		<title>Rothau : machine pour le cardage (0059FS0001)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rhinedits.u-strasbg.fr/w/index.php?title=Rothau_:_machine_pour_le_cardage_(0059FS0001)&amp;diff=16046"/>
		<updated>2020-12-29T12:15:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cédric Carvalho : &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{FicheSequence&lt;br /&gt;
|titreCree=Non&lt;br /&gt;
|titre=Rothau : machine pour le cardage&lt;br /&gt;
|fonds=Nemett&lt;br /&gt;
|idSupport=0059FS0001&lt;br /&gt;
|dateDebut=1948&lt;br /&gt;
|dateFin=1956&lt;br /&gt;
|video=0059FS0001_7&lt;br /&gt;
|institution_dorigine=MIRA&lt;br /&gt;
|coloration=Noir_et_blanc&lt;br /&gt;
|son=Muet&lt;br /&gt;
|timecode=00:00:00&lt;br /&gt;
|duree=00:01:02&lt;br /&gt;
|genre=Documentaire&lt;br /&gt;
|format_original=16 mm&lt;br /&gt;
|droits=MIRA&lt;br /&gt;
|Etat_redaction=Non&lt;br /&gt;
|Etat_publication=Non&lt;br /&gt;
|apercu=Cardage.jpg&lt;br /&gt;
|lieux_ou_monuments=Rothau; Usine textile Steinheil de Rothau&lt;br /&gt;
|lieuTournage=48.45376, 7.2065&lt;br /&gt;
|thematique=Industry&lt;br /&gt;
|Resume_fr=Extrait du film documentaire « Rothau années 50 : La vie autour de l'usine de 1948 à 1956 », montrant des ouvriers en train de décharger une machine pour le cardage d’un camion et de l’installer à l’intérieur de l’usine textile Steinheil&amp;lt;ref&amp;gt;ARNOLD (Jean-Stéphane), « La dernière séance industrielle », ''Dernières Nouvelles d’Alsace'', [en ligne], URL : https://www.dna.fr/edition-de-molsheim-schirmeck/2012/11/14/la-derniere-seance-industrielle, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|Description_fr=[00:00:00] Carton : « A l’usine, installation d’une machine pour le cardage »&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:05] Une dizaine d’hommes poussent une pièce très lourde. Ils la font rentrer dans l’usine. Les ouvriers déchargent la pièce d’un camion et la font rentrer dans l’usine. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:21] Les ouvriers se tiennent autour de la pièce/d’une machine. Un homme martèle quelque chose.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:27] On aperçoit des machines et des pièces mécaniques posées au sol à l’intérieur de l’usine. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:36] Prise de vue panoramique de l’intérieur de l’usine, montrant beaucoup de machines pour le cardage.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:46] Bobines de fil en rotation. Gros plan sur la courroie d’une des machines. Gros plan sur les bobines qui sont enveloppées par le fil sortant d’une machine appelée banc-broche ou banc à broches.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:59] Plusieurs ouvriers poussent quelque chose de lourd.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Contexte_et_analyse_fr='''Rothau et l’usine textile Steinheil'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
La petite commune bas-rhinoise de Rothau, située au confluent de la Rothaine et de la Bruche, fut autrefois le chef-lieu de la famille des Rathsamhausen et du comté du Ban-de-la-Roche, avant de passer aux comtes de Veldentz en 1584. Ceux-ci entamèrent le développement de l’industrie métallurgique avec la construction de trois hauts fourneaux en 1594, avant d’y ajouter par la suite une forge est d’autres bâtiments servant à l’exploitation et au traitement du minerai. C’est donc en premier temps le fer de Rothau, renommée pour son excellente qualité, qui fit la prospérité du village. En 1799, les mines et les forges de Rothau furent acquises par le propriétaire des Forges de Framont Louis Champy, qui délaissa néanmoins l’industrie de Rothau pour se concentrer sur ses établissements de Framont, marquant ainsi le déclin de l’industrie métallurgique de Rothau. Entre-temps, un certain Jonathan Wiedemann décida en 1802 d’investir dans des métiers à bras, lesquels il fit installer au « Château des Puces » de Rothau, avant d’acquérir quelques métiers à filer qui furent installés dans l’ancien moulin de la même localité. Cela marqua le point de départ de l’industrie textile de Rothau, qui se développa par la construction d’une filature mécanique financée par Jonathan Wiedemann et Mathieu Pramberger. Ce dernier fit construire en 1835 un tissage mécanique, tandis que la famille Champy se lança aussi dans le textile en érigeant une filature de coton. De même, Mathieu Pramberger s’intéressa aux méthodes du blanchiment et de la teinture, en développant les infrastructures nécessaires à l’exercice de ces activités. Après son décès, sa femme repris toutes ses affaires, avant de décéder elle-même en 1847, les laissant ainsi au fils de son neveu, un certain Gustav Steinheil. Ayant hérité d’une filature, d’un tissage et d’un établissement de blanchiment, d’apprêts et de teinture, Gustave Steinheil s’associa à son beau-frère Christophe Dieterlen pour créer la société G. Steinheil-Dieterlen &amp;amp; Cie. Tout en développant et en agrandissant l’entreprise, Gustave Steinheil s’engage dans la politique et devient même député, avant de démissionner en 1872 après l’incorporation de l’Alsace au Kaiser Reich allemand. Avec son neveu Alfred Dieterlen, Gustave Steinheil s’installe définitivement à Rothau, avant de décéder en 1906. Jusqu’en 1938, l’entreprise est dirigée par diverses personnalités, avant d’être reprise par Ernest Marchal, qui installe son neveu Pierre Marchal à la tête de l’usine Steinheil. Partant en exile lors de la Seconde Guerre mondiale, Pierre Marchal reprend les rênes de l’usine Steinheil, en faisant construire une nouvelle teinture de 1949 à 1951 et en créant des ateliers d’impression en 1951, avant de décéder la même année. Les affaires sont ensuite reprises par Jean-Jacques Mattern, qui est rapidement remplacé par le neveu de Pierre Marchal, à savoir Jean Kleinknecht. L’extrait présenté date probablement de cette période et montre une partie de l’usine Steinheil, ainsi que plusieurs ouvriers travaillants au sein de celle-ci. L’usine textile Steinheil a donc fortement marqué l’histoire industrielle et l’espace de la localité de Rothau, en offrant notamment des possibilités d’emploi aux habitants et en attirant des capitaux favorables au développement de la commune dès le milieu du XIXe siècle, et même encore après la Deuxième Guerre mondiale, comme nous le prouve cette séquence&amp;lt;ref&amp;gt;« Il était une fois Rothau », ''Maire de Rothau – Rothau village d’Alsace'', [en ligne], URL : https://www.rothau.fr/decouverte/rothau/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
WEILER (Joëlle), ''L’industrie textile dans la vallée de la Bruche'', Schirmeck : l’Essor, 2013, p. 127-128.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Le cardage et la carde (ou la machine pour le cardage)'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pour pouvoir tisser, donc produire un tissu, on nécessite tout d’abord du fil, qui peut être produit à partir de diverses matières, comme du coton, du polyester, de la fibranne ou encore de la laine. Ces matières peuvent être transformées en fil à l’aide d’un ensemble de procédés connus sous le nom de filature. Notons aussi que l’usine, au sein de laquelle sont pratiquées ces diverses opérations, est aussi désignée par le mot filature. Le cardage est une des opérations de la filature qui intervient après l’ouvraison, le mélange et le nettoyage. La carde, donc la machine utilisée pour le cardage et installée par les ouvriers dans la séquence ci-dessus, sert à aligner, paralléliser, nettoyer et condenser les fibres en ruban. De même, cela permet de diminuer le nombre de neps&amp;lt;ref&amp;gt;« Masse de fibres irrémédiablement emmêlée » d’après « Nature des neps et des fibres courtes », ''Centre du Commerce International – Guide de l’explorateur de coton'', [en ligne], URL : http://www.guidedecoton.org/guide-du-coton/nature-des-neps-et-des-fibres-courtes/#:~:text=La%20d%C3%A9finition%20g%C3%A9n%C3%A9rale%20des%20neps,repr%C3%A9sent%C3%A9%20%C3%A0%20la%20figure%202.16.&amp;amp;text=Si%20des%20neps%20se%20trouvent,se%20retrouvent%20dans%20le%20tissu, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt; et de fibres courtes, tout en nivelant les fibres et en éliminant la poussière retenue par celles-ci. Comme le montre le schéma, cette machine est composée d’un dispositif d’alimentation, qui dirige la matière traitée vers le tambour briseur, ainsi que vers le cylindre principal et le détacheur. Ces deux cylindres sont recouverts d’aiguilles, permettant de paralléliser les fibres et d’en faire un voile, qui est ensuite rassemblé en ruban. Celui-ci est finalement entassé dans un pot en rotation, lui donnant ainsi un début de torsion, ce qui permet ensuite de passer à la prochaine étape de la filature, à savoir l’étirage&amp;lt;ref&amp;gt;« Cardage et filage de la laine », ''SICA Longo Maï'', [en ligne], URL : https://filature-longomai.org/visite-virtuelle-filature/cardage-filage-laine/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
« Filature », ''CNRTL - Centre National de Ressources Textuelles et Lexicales'', [en ligne], URL : https://www.cnrtl.fr/definition/filature, [consulté le 29 décembre 2020]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
« Formation du fil », ''Centre du Commerce International – Guide de l’explorateur de coton'', [en ligne], URL : http://www.guidedecoton.org/guide-du-coton/formation-du-fil/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
« Nature des neps et des fibres courtes », ''Centre du Commerce International – Guide de l’explorateur de coton'', [en ligne], URL : http://www.guidedecoton.org/guide-du-coton/nature-des-neps-et-des-fibres-courtes/#:~:text=La%20d%C3%A9finition%20g%C3%A9n%C3%A9rale%20des%20neps,repr%C3%A9sent%C3%A9%20%C3%A0%20la%20figure%202.16.&amp;amp;text=Si%20des%20neps%20se%20trouvent,se%20retrouvent%20dans%20le%20tissu, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
WEILER (Joëlle), ''L’industrie textile dans la vallée de la Bruche'', Schirmeck : l’Essor, 2013, p. 168-169.&amp;lt;/ref&amp;gt;.[[Fichier:2.8.1.fr 2.jpg|vignette|Diagramme d'une carde - « Formation du fil », ''Centre du Commerce International – Guide de l’explorateur de coton'', [en ligne], URL : http://www.guidedecoton.org/guide-du-coton/formation-du-fil/, [consulté le 29 décembre 2020].  ]]&lt;br /&gt;
|Bibliographie=WEILER (Joëlle), ''L’industrie textile dans la vallée de la Bruche'', Schirmeck : l’Essor, 2013.&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cédric Carvalho</name></author>
		
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		<id>https://rhinedits.u-strasbg.fr/w/index.php?title=Rothau_:_machine_pour_le_cardage_(0059FS0001)&amp;diff=16045</id>
		<title>Rothau : machine pour le cardage (0059FS0001)</title>
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		<updated>2020-12-29T10:58:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cédric Carvalho : &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{FicheSequence&lt;br /&gt;
|titreCree=Non&lt;br /&gt;
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|Description_fr=[00:00:00] Carton : « A l’usine, installation d’une machine pour le cardage »&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[00:00:05] Une dizaine d’hommes poussent une pièce très lourde. Ils la font rentrer dans l’usine. Les ouvriers déchargent la pièce d’un camion et la font rentrer dans l’usine. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[00:00:21] Les ouvriers se tiennent autour de la pièce/d’une machine. Un homme martèle quelque chose.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:27] On aperçoit des machines et des pièces mécaniques posées au sol à l’intérieur de l’usine. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:36] Prise de vue panoramique de l’intérieur de l’usine, montrant beaucoup de machines pour le cardage.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:46] Bobines de fil en rotation. Gros plan sur la courroie d’une des machines. Gros plan sur les bobines qui sont enveloppées par le fil sortant d’une machine appelée banc-broche ou banc à broches.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:59] Plusieurs ouvriers poussent quelque chose de lourd.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Contexte_et_analyse_fr='''Rothau et l’usine textile Steinheil'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
La petite commune bas-rhinoise de Rothau, située au confluent de la Rothaine et de la Bruche, fut autrefois le chef-lieu de la famille des Rathsamhausen et du comté du Ban-de-la-Roche, avant de passer aux comtes de Veldentz en 1584. Ceux-ci entamèrent le développement de l’industrie métallurgique avec la construction de trois hauts fourneaux en 1594, avant d’y ajouter par la suite une forge est d’autres bâtiments servant à l’exploitation et au traitement du minerai. C’est donc en premier temps le fer de Rothau, renommée pour son excellente qualité, qui fit la prospérité du village. En 1799, les mines et les forges de Rothau furent acquises par le propriétaire des Forges de Framont Louis Champy, qui délaissa néanmoins l’industrie de Rothau pour se concentrer sur ses établissements de Framont, marquant ainsi le déclin de l’industrie métallurgique de Rothau. Entre-temps, un certain Jonathan Wiedemann décida en 1802 d’investir dans des métiers à bras, lesquels il fit installer au « Château des Puces » de Rothau, avant d’acquérir quelques métiers à filer qui furent installés dans l’ancien moulin de la même localité. Cela marqua le point de départ de l’industrie textile de Rothau, qui se développa par la construction d’une filature mécanique financée par Jonathan Wiedemann et Mathieu Pramberger. Ce dernier fit construire en 1835 un tissage mécanique, tandis que la famille Champy se lança aussi dans le textile en érigeant une filature de coton. De même, Mathieu Pramberger s’intéressa aux méthodes du blanchiment et de la teinture, en développant les infrastructures nécessaires à l’exercice de ces activités. Après son décès, sa femme repris toutes ses affaires, avant de décéder elle-même en 1847, les laissant ainsi au fils de son neveu, un certain Gustav Steinheil. Ayant hérité d’une filature, d’un tissage et d’un établissement de blanchiment, d’apprêts et de teinture, Gustave Steinheil s’associa à son beau-frère Christophe Dieterlen pour créer la société G. Steinheil-Dieterlen &amp;amp; Cie. Tout en développant et en agrandissant l’entreprise, Gustave Steinheil s’engage dans la politique et devient même député, avant de démissionner en 1872 après l’incorporation de l’Alsace au Kaiser Reich allemand. Avec son neveu Alfred Dieterlen, Gustave Steinheil s’installe définitivement à Rothau, avant de décéder en 1906. Jusqu’en 1938, l’entreprise est dirigée par diverses personnalités, avant d’être reprise par Ernest Marchal, qui installe son neveu Pierre Marchal à la tête de l’usine Steinheil. Partant en exile lors de la Seconde Guerre mondiale, Pierre Marchal reprend les rênes de l’usine Steinheil, en faisant construire une nouvelle teinture de 1949 à 1951 et en créant des ateliers d’impression en 1951, avant de décéder la même année. Les affaires sont ensuite reprises par Jean-Jacques Mattern, qui est rapidement remplacé par le neveu de Pierre Marchal, à savoir Jean Kleinknecht. L’extrait présenté date probablement de cette période et montre une partie de l’usine Steinheil, ainsi que plusieurs ouvriers travaillants au sein de celle-ci. L’usine textile Steinheil a donc fortement marqué l’histoire industrielle et l’espace de la localité de Rothau, en offrant notamment des possibilités d’emploi aux habitants et en attirant des capitaux favorables au développement de la commune dès le milieu du XIXe siècle, et même encore après la Deuxième Guerre mondiale, comme nous le prouve cette séquence&amp;lt;ref&amp;gt;« Il était une fois Rothau », Maire de Rothau – Rothau village d’Alsace, [en ligne], URL : https://www.rothau.fr/decouverte/rothau/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
WEILER (Joëlle), L’industrie textile dans la vallée de la Bruche, Schirmeck : l’Essor, 2013, p. 127-128.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Le cardage et la carde (ou la machine pour le cardage)'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pour pouvoir tisser, donc produire un tissu, on nécessite tout d’abord du fil, qui peut être produit à partir de diverses matières, comme du coton, du polyester, de la fibranne ou encore de la laine. Ces matières peuvent être transformées en fil à l’aide d’un ensemble de procédés connus sous le nom de filature. Notons aussi que l’usine, au sein de laquelle sont pratiquées ces diverses opérations, est aussi désignée par le mot filature. Le cardage est une des opérations de la filature qui intervient après l’ouvraison, le mélange et le nettoyage. La carde, donc la machine utilisée pour le cardage et installée par les ouvriers dans la séquence ci-dessus, sert à aligner, paralléliser, nettoyer et condenser les fibres en ruban. De même, cela permet de diminuer le nombre de neps&amp;lt;ref&amp;gt;« Masse de fibres irrémédiablement emmêlée » d’après « Nature des neps et des fibres courtes », Centre du Commerce International – Guide de l’explorateur de coton, [en ligne], URL : http://www.guidedecoton.org/guide-du-coton/nature-des-neps-et-des-fibres-courtes/#:~:text=La%20d%C3%A9finition%20g%C3%A9n%C3%A9rale%20des%20neps,repr%C3%A9sent%C3%A9%20%C3%A0%20la%20figure%202.16.&amp;amp;text=Si%20des%20neps%20se%20trouvent,se%20retrouvent%20dans%20le%20tissu, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt; et de fibres courtes, tout en nivelant les fibres et en éliminant la poussière retenue par celles-ci. Comme le montre le schéma, cette machine est composée d’un dispositif d’alimentation, qui dirige la matière traitée vers le tambour briseur, ainsi que vers le cylindre principal et le détacheur. Ces deux cylindres sont recouverts d’aiguilles, permettant de paralléliser les fibres et d’en faire un voile, qui est ensuite rassemblé en ruban. Celui-ci est finalement entassé dans un pot en rotation, lui donnant ainsi un début de torsion, ce qui permet ensuite de passer à la prochaine étape de la filature, à savoir l’étirage&amp;lt;ref&amp;gt;« Cardage et filage de la laine », SICA Longo Maï, [en ligne], URL : https://filature-longomai.org/visite-virtuelle-filature/cardage-filage-laine/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
« Filature », CNRTL - Centre National de Ressources Textuelles et Lexicales, [en ligne], URL : https://www.cnrtl.fr/definition/filature, [consulté le 29 décembre 2020]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
« Formation du fil », Centre du Commerce International – Guide de l’explorateur de coton, [en ligne], URL : http://www.guidedecoton.org/guide-du-coton/formation-du-fil/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
« Nature des neps et des fibres courtes », Centre du Commerce International – Guide de l’explorateur de coton, [en ligne], URL : http://www.guidedecoton.org/guide-du-coton/nature-des-neps-et-des-fibres-courtes/#:~:text=La%20d%C3%A9finition%20g%C3%A9n%C3%A9rale%20des%20neps,repr%C3%A9sent%C3%A9%20%C3%A0%20la%20figure%202.16.&amp;amp;text=Si%20des%20neps%20se%20trouvent,se%20retrouvent%20dans%20le%20tissu, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
WEILER (Joëlle), L’industrie textile dans la vallée de la Bruche, Schirmeck : l’Essor, 2013, p. 168-169.&amp;lt;/ref&amp;gt;.[[Fichier:2.8.1.fr 2.jpg|vignette|Diagramme d'une carde - « Formation du fil », Centre du Commerce International – Guide de l’explorateur de coton, [en ligne], URL : http://www.guidedecoton.org/guide-du-coton/formation-du-fil/, [consulté le 29 décembre 2020].  ]]&lt;br /&gt;
|Bibliographie=WEILER (Joëlle), L’industrie textile dans la vallée de la Bruche, Schirmeck : l’Essor, 2013.&lt;br /&gt;
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		<author><name>Cédric Carvalho</name></author>
		
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		<title>Rothau : machine pour le cardage (0059FS0001)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rhinedits.u-strasbg.fr/w/index.php?title=Rothau_:_machine_pour_le_cardage_(0059FS0001)&amp;diff=16044"/>
		<updated>2020-12-29T10:50:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cédric Carvalho : &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{FicheSequence&lt;br /&gt;
|titreCree=Non&lt;br /&gt;
|titre=Rothau : machine pour le cardage&lt;br /&gt;
|fonds=Nemett&lt;br /&gt;
|idSupport=0059FS0001&lt;br /&gt;
|dateDebut=1948&lt;br /&gt;
|dateFin=1956&lt;br /&gt;
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|thematique=Industry&lt;br /&gt;
|Resume_fr=Extrait du film documentaire « Rothau années 50 : La vie autour de l'usine de 1948 à 1956 », montrant des ouvriers en train de décharger une machine pour le cardage d’un camion et de l’installer à l’intérieur de l’usine textile Steinheil&amp;lt;ref&amp;gt;ARNOLD (Jean-Stéphane), « La dernière séance industrielle », ''Dernières Nouvelles d’Alsace'', [en ligne], URL : https://www.dna.fr/edition-de-molsheim-schirmeck/2012/11/14/la-derniere-seance-industrielle, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|Description_fr=[00:00:00] Carton : « A l’usine, installation d’une machine pour le cardage »&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:05] Une dizaine d’hommes poussent une pièce très lourde. Ils la font rentrer dans l’usine. Les ouvriers déchargent la pièce d’un camion et la font rentrer dans l’usine. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:21] Les ouvriers se tiennent autour de la pièce/d’une machine. Un homme martèle quelque chose.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:27] On aperçoit des machines et des pièces mécaniques posées au sol à l’intérieur de l’usine. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:36] Prise de vue panoramique de l’intérieur de l’usine, montrant beaucoup de machines pour le cardage.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:46] Bobines de fil en rotation. Gros plan sur la courroie d’une des machines. Gros plan sur les bobines qui sont enveloppées par le fil sortant d’une machine appelée banc-broche ou banc à broches.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:59] Plusieurs ouvriers poussent quelque chose de lourd.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Contexte_et_analyse_fr='''Rothau et l’usine textile Steinheil'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
La petite commune bas-rhinoise de Rothau, située au confluent de la Rothaine et de la Bruche, fut autrefois le chef-lieu de la famille des Rathsamhausen et du comté du Ban-de-la-Roche, avant de passer aux comtes de Veldentz en 1584. Ceux-ci entamèrent le développement de l’industrie métallurgique avec la construction de trois hauts fourneaux en 1594, avant d’y ajouter par la suite une forge est d’autres bâtiments servant à l’exploitation et au traitement du minerai. C’est donc en premier temps le fer de Rothau, renommée pour son excellente qualité, qui fit la prospérité du village. En 1799, les mines et les forges de Rothau furent acquises par le propriétaire des Forges de Framont Louis Champy, qui délaissa néanmoins l’industrie de Rothau pour se concentrer sur ses établissements de Framont, marquant ainsi le déclin de l’industrie métallurgique de Rothau. Entre-temps, un certain Jonathan Wiedemann décida en 1802 d’investir dans des métiers à bras, lesquels il fit installer au « Château des Puces » de Rothau, avant d’acquérir quelques métiers à filer qui furent installés dans l’ancien moulin de la même localité. Cela marqua le point de départ de l’industrie textile de Rothau, qui se développa par la construction d’une filature mécanique financée par Jonathan Wiedemann et Mathieu Pramberger. Ce dernier fit construire en 1835 un tissage mécanique, tandis que la famille Champy se lança aussi dans le textile en érigeant une filature de coton. De même, Mathieu Pramberger s’intéressa aux méthodes du blanchiment et de la teinture, en développant les infrastructures nécessaires à l’exercice de ces activités. Après son décès, sa femme repris toutes ses affaires, avant de décéder elle-même en 1847, les laissant ainsi au fils de son neveu, un certain Gustav Steinheil. Ayant hérité d’une filature, d’un tissage et d’un établissement de blanchiment, d’apprêts et de teinture, Gustave Steinheil s’associa à son beau-frère Christophe Dieterlen pour créer la société G. Steinheil-Dieterlen &amp;amp; Cie. Tout en développant et en agrandissant l’entreprise, Gustave Steinheil s’engage dans la politique et devient même député, avant de démissionner en 1872 après l’incorporation de l’Alsace au Kaiser Reich allemand. Avec son neveu Alfred Dieterlen, Gustave Steinheil s’installe définitivement à Rothau, avant de décéder en 1906. Jusqu’en 1938, l’entreprise est dirigée par diverses personnalités, avant d’être reprise par Ernest Marchal, qui installe son neveu Pierre Marchal à la tête de l’usine Steinheil. Partant en exile lors de la Seconde Guerre mondiale, Pierre Marchal reprend les rênes de l’usine Steinheil, en faisant construire une nouvelle teinture de 1949 à 1951 et en créant des ateliers d’impression en 1951, avant de décéder la même année. Les affaires sont ensuite reprises par Jean-Jacques Mattern, qui est rapidement remplacé par le neveu de Pierre Marchal, à savoir Jean Kleinknecht. L’extrait présenté date probablement de cette période et montre une partie de l’usine Steinheil, ainsi que plusieurs ouvriers travaillants au sein de celle-ci. L’usine textile Steinheil a donc fortement marqué l’histoire industrielle et l’espace de la localité de Rothau, en offrant notamment des possibilités d’emploi aux habitants et en attirant des capitaux favorables au développement de la commune dès le milieu du XIXe siècle, et même encore après la Deuxième Guerre mondiale, comme nous le prouve cette séquence&amp;lt;ref&amp;gt;« Il était une fois Rothau », Maire de Rothau – Rothau village d’Alsace, [en ligne], URL : https://www.rothau.fr/decouverte/rothau/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
WEILER (Joëlle), L’industrie textile dans la vallée de la Bruche, Schirmeck : l’Essor, 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Le cardage et la carde (ou la machine pour le cardage)'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pour pouvoir tisser, donc produire un tissu, on nécessite tout d’abord du fil, qui peut être produit à partir de diverses matières, comme du coton, du polyester, de la fibranne ou encore de la laine. Ces matières peuvent être transformées en fil à l’aide d’un ensemble de procédés connus sous le nom de filature. Notons aussi que l’usine, au sein de laquelle sont pratiquées ces diverses opérations, est aussi désignée par le mot filature. Le cardage est une des opérations de la filature qui intervient après l’ouvraison, le mélange et le nettoyage. La carde, donc la machine utilisée pour le cardage et installée par les ouvriers dans la séquence ci-dessus, sert à aligner, paralléliser, nettoyer et condenser les fibres en ruban. De même, cela permet de diminuer le nombre de neps&amp;lt;ref&amp;gt;« Masse de fibres irrémédiablement emmêlée » d’après « Nature des neps et des fibres courtes », Centre du Commerce International – Guide de l’explorateur de coton, [en ligne], URL : http://www.guidedecoton.org/guide-du-coton/nature-des-neps-et-des-fibres-courtes/#:~:text=La%20d%C3%A9finition%20g%C3%A9n%C3%A9rale%20des%20neps,repr%C3%A9sent%C3%A9%20%C3%A0%20la%20figure%202.16.&amp;amp;text=Si%20des%20neps%20se%20trouvent,se%20retrouvent%20dans%20le%20tissu, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt; et de fibres courtes, tout en nivelant les fibres et en éliminant la poussière retenue par celles-ci. Comme le montre le schéma, cette machine est composée d’un dispositif d’alimentation, qui dirige la matière traitée vers le tambour briseur, ainsi que vers le cylindre principal et le détacheur. Ces deux cylindres sont recouverts d’aiguilles, permettant de paralléliser les fibres et d’en faire un voile, qui est ensuite rassemblé en ruban. Celui-ci est finalement entassé dans un pot en rotation, lui donnant ainsi un début de torsion, ce qui permet ensuite de passer à la prochaine étape de la filature, à savoir l’étirage&amp;lt;ref&amp;gt;« Cardage et filage de la laine », SICA Longo Maï, [en ligne], URL : https://filature-longomai.org/visite-virtuelle-filature/cardage-filage-laine/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
« Filature », CNRTL - Centre National de Ressources Textuelles et Lexicales, [en ligne], URL : https://www.cnrtl.fr/definition/filature, [consulté le 29 décembre 2020]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
« Formation du fil », Centre du Commerce International – Guide de l’explorateur de coton, [en ligne], URL : http://www.guidedecoton.org/guide-du-coton/formation-du-fil/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
« Nature des neps et des fibres courtes », Centre du Commerce International – Guide de l’explorateur de coton, [en ligne], URL : http://www.guidedecoton.org/guide-du-coton/nature-des-neps-et-des-fibres-courtes/#:~:text=La%20d%C3%A9finition%20g%C3%A9n%C3%A9rale%20des%20neps,repr%C3%A9sent%C3%A9%20%C3%A0%20la%20figure%202.16.&amp;amp;text=Si%20des%20neps%20se%20trouvent,se%20retrouvent%20dans%20le%20tissu, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
WEILER (Joëlle), L’industrie textile dans la vallée de la Bruche, Schirmeck : l’Essor, 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;.[[Fichier:2.8.1.fr 2.jpg|vignette|Diagramme d'une carde - « Formation du fil », Centre du Commerce International – Guide de l’explorateur de coton, [en ligne], URL : http://www.guidedecoton.org/guide-du-coton/formation-du-fil/, [consulté le 29 décembre 2020].  ]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cédric Carvalho</name></author>
		
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&lt;div&gt;== Description ==&lt;br /&gt;
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		<title>Rothau : machine pour le cardage (0059FS0001)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Cédric Carvalho : &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{FicheSequence&lt;br /&gt;
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|Description_fr=[00:00:00] Carton : « A l’usine, installation d’une machine pour le cardage »&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:05] Une dizaine d’hommes poussent une pièce très lourde. Ils la font rentrer dans l’usine. Les ouvriers déchargent la pièce d’un camion et la font rentrer dans l’usine. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[00:00:21] Les ouvriers se tiennent autour de la pièce/d’une machine. Un homme martèle quelque chose.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[00:00:27] On aperçoit des machines et des pièces mécaniques posées au sol à l’intérieur de l’usine. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:36] Prise de vue panoramique de l’intérieur de l’usine, montrant beaucoup de machines pour le cardage.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:46] Bobines de fil en rotation. Gros plan sur la courroie d’une des machines. Gros plan sur les bobines qui sont enveloppées par le fil sortant d’une machine appelée banc-broche ou banc à broches.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:59] Plusieurs ouvriers poussent quelque chose de lourd.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Contexte_et_analyse_fr='''Rothau et l’usine textile Steinheil'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
La petite commune bas-rhinoise de Rothau, située au confluent de la Rothaine et de la Bruche, fut autrefois le chef-lieu de la famille des Rathsamhausen et du comté du Ban-de-la-Roche, avant de passer aux comtes de Veldentz en 1584. Ceux-ci entamèrent le développement de l’industrie métallurgique avec la construction de trois hauts fourneaux en 1594, avant d’y ajouter par la suite une forge est d’autres bâtiments servant à l’exploitation et au traitement du minerai. C’est donc en premier temps le fer de Rothau, renommée pour son excellente qualité, qui fit la prospérité du village. En 1799, les mines et les forges de Rothau furent acquises par le propriétaire des Forges de Framont Louis Champy, qui délaissa néanmoins l’industrie de Rothau pour se concentrer sur ses établissements de Framont, marquant ainsi le déclin de l’industrie métallurgique de Rothau. Entre-temps, un certain Jonathan Wiedemann décida en 1802 d’investir dans des métiers à bras, lesquels il fit installer au « Château des Puces » de Rothau, avant d’acquérir quelques métiers à filer qui furent installés dans l’ancien moulin de la même localité. Cela marqua le point de départ de l’industrie textile de Rothau, qui se développa par la construction d’une filature mécanique financée par Jonathan Wiedemann et Mathieu Pramberger. Ce dernier fit construire en 1835 un tissage mécanique, tandis que la famille Champy se lança aussi dans le textile en érigeant une filature de coton. De même, Mathieu Pramberger s’intéressa aux méthodes du blanchiment et de la teinture, en développant les infrastructures nécessaires à l’exercice de ces activités. Après son décès, sa femme repris toutes ses affaires, avant de décéder elle-même en 1847, les laissant ainsi au fils de son neveu, un certain Gustav Steinheil. Ayant hérité d’une filature, d’un tissage et d’un établissement de blanchiment, d’apprêts et de teinture, Gustave Steinheil s’associa à son beau-frère Christophe Dieterlen pour créer la société G. Steinheil-Dieterlen &amp;amp; Cie. Tout en développant et en agrandissant l’entreprise, Gustave Steinheil s’engage dans la politique et devient même député, avant de démissionner en 1872 après l’incorporation de l’Alsace au Kaiser Reich allemand. Avec son neveu Alfred Dieterlen, Gustave Steinheil s’installe définitivement à Rothau, avant de décéder en 1906. Jusqu’en 1938, l’entreprise est dirigée par diverses personnalités, avant d’être reprise par Ernest Marchal, qui installe son neveu Pierre Marchal à la tête de l’usine Steinheil. Partant en exile lors de la Seconde Guerre mondiale, Pierre Marchal reprend les rênes de l’usine Steinheil, en faisant construire une nouvelle teinture de 1949 à 1951 et en créant des ateliers d’impression en 1951, avant de décéder la même année. Les affaires sont ensuite reprises par Jean-Jacques Mattern, qui est rapidement remplacé par le neveu de Pierre Marchal, à savoir Jean Kleinknecht. L’extrait présenté date probablement de cette période et montre une partie de l’usine Steinheil, ainsi que plusieurs ouvriers travaillants au sein de celle-ci. L’usine textile Steinheil a donc fortement marqué l’histoire industrielle et l’espace de la localité de Rothau, en offrant notamment des possibilités d’emploi aux habitants et en attirant des capitaux favorables au développement de la commune dès le milieu du XIXe siècle, et même encore après la Deuxième Guerre mondiale, comme nous le prouve cette séquence&amp;lt;ref&amp;gt;« Il était une fois Rothau », Maire de Rothau – Rothau village d’Alsace, [en ligne], URL : https://www.rothau.fr/decouverte/rothau/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
WEILER (Joëlle), L’industrie textile dans la vallée de la Bruche, Schirmeck : l’Essor, 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Le cardage et la carde (ou la machine pour le cardage)'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pour pouvoir tisser, donc produire un tissu, on nécessite tout d’abord du fil, qui peut être produit à partir de diverses matières, comme du coton, du polyester, de la fibranne ou encore de la laine. Ces matières peuvent être transformées en fil à l’aide d’un ensemble de procédés connus sous le nom de filature. Notons aussi que l’usine, au sein de laquelle sont pratiquées ces diverses opérations, est aussi désignée par le mot filature. Le cardage est une des opérations de la filature qui intervient après l’ouvraison, le mélange et le nettoyage. La carde, donc la machine utilisée pour le cardage et installée par les ouvriers dans la séquence ci-dessus, sert à aligner, paralléliser, nettoyer et condenser les fibres en ruban. De même, cela permet de diminuer le nombre de neps&amp;lt;ref&amp;gt;« Masse de fibres irrémédiablement emmêlée » d’après « Nature des neps et des fibres courtes », Centre du Commerce International – Guide de l’explorateur de coton, [en ligne], URL : http://www.guidedecoton.org/guide-du-coton/nature-des-neps-et-des-fibres-courtes/#:~:text=La%20d%C3%A9finition%20g%C3%A9n%C3%A9rale%20des%20neps,repr%C3%A9sent%C3%A9%20%C3%A0%20la%20figure%202.16.&amp;amp;text=Si%20des%20neps%20se%20trouvent,se%20retrouvent%20dans%20le%20tissu, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt; et de fibres courtes, tout en nivelant les fibres et en éliminant la poussière retenue par celles-ci. Comme le montre le schéma, cette machine est composée d’un dispositif d’alimentation, qui dirige la matière traitée vers le tambour briseur, ainsi que vers le cylindre principal et le détacheur[[Fichier:2.8.1.fr 2.jpg|vignette|« Formation du fil », Centre du Commerce International – Guide de l’explorateur de coton, [en ligne], URL : http://www.guidedecoton.org/guide-du-coton/formation-du-fil/, [consulté le 29 décembre 2020].  ]]. Ces deux cylindres sont recouverts d’aiguilles, permettant de paralléliser les fibres et d’en faire un voile, qui est ensuite rassemblé en ruban. Celui-ci est finalement entassé dans un pot en rotation, lui donnant ainsi un début de torsion, ce qui permet ensuite de passer à la prochaine étape de la filature, à savoir l’étirage&amp;lt;ref&amp;gt;« Cardage et filage de la laine », SICA Longo Maï, [en ligne], URL : https://filature-longomai.org/visite-virtuelle-filature/cardage-filage-laine/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
« Filature », CNRTL - Centre National de Ressources Textuelles et Lexicales, [en ligne], URL : https://www.cnrtl.fr/definition/filature, [consulté le 29 décembre 2020]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
« Formation du fil », Centre du Commerce International – Guide de l’explorateur de coton, [en ligne], URL : http://www.guidedecoton.org/guide-du-coton/formation-du-fil/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
« Nature des neps et des fibres courtes », Centre du Commerce International – Guide de l’explorateur de coton, [en ligne], URL : http://www.guidedecoton.org/guide-du-coton/nature-des-neps-et-des-fibres-courtes/#:~:text=La%20d%C3%A9finition%20g%C3%A9n%C3%A9rale%20des%20neps,repr%C3%A9sent%C3%A9%20%C3%A0%20la%20figure%202.16.&amp;amp;text=Si%20des%20neps%20se%20trouvent,se%20retrouvent%20dans%20le%20tissu, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
WEILER (Joëlle), L’industrie textile dans la vallée de la Bruche, Schirmeck : l’Essor, 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cédric Carvalho</name></author>
		
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|Resume_fr=Extrait du film documentaire « Rothau années 50 : La vie autour de l'usine de 1948 à 1956 », montrant des ouvriers en train de décharger une machine pour le cardage d’un camion et de l’installer à l’intérieur de l’usine textile Steinheil&amp;lt;ref&amp;gt;ARNOLD (Jean-Stéphane), « La dernière séance industrielle », ''Dernières Nouvelles d’Alsace'', [en ligne], URL : https://www.dna.fr/edition-de-molsheim-schirmeck/2012/11/14/la-derniere-seance-industrielle, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|Description_fr=[00:00:00] Carton : « A l’usine, installation d’une machine pour le cardage »&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:05] Une dizaine d’hommes poussent une pièce très lourde. Ils la font rentrer dans l’usine. Les ouvriers déchargent la pièce d’un camion et la font rentrer dans l’usine. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:21] Les ouvriers se tiennent autour de la pièce/d’une machine. Un homme martèle quelque chose.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:27] On aperçoit des machines et des pièces mécaniques posées au sol à l’intérieur de l’usine. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:36] Prise de vue panoramique de l’intérieur de l’usine, montrant beaucoup de machines pour le cardage.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:46] Bobines de fil en rotation. Gros plan sur la courroie d’une des machines. Gros plan sur les bobines qui sont enveloppées par le fil sortant d’une machine appelée banc-broche ou banc à broches.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:59] Plusieurs ouvriers poussent quelque chose de lourd.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Contexte_et_analyse_fr='''Rothau et l’usine textile Steinheil'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
La petite commune bas-rhinoise de Rothau, située au confluent de la Rothaine et de la Bruche, fut autrefois le chef-lieu de la famille des Rathsamhausen et du comté du Ban-de-la-Roche, avant de passer aux comtes de Veldentz en 1584. Ceux-ci entamèrent le développement de l’industrie métallurgique avec la construction de trois hauts fourneaux en 1594, avant d’y ajouter par la suite une forge est d’autres bâtiments servant à l’exploitation et au traitement du minerai. C’est donc en premier temps le fer de Rothau, renommée pour son excellente qualité, qui fit la prospérité du village. En 1799, les mines et les forges de Rothau furent acquises par le propriétaire des Forges de Framont Louis Champy, qui délaissa néanmoins l’industrie de Rothau pour se concentrer sur ses établissements de Framont, marquant ainsi le déclin de l’industrie métallurgique de Rothau. Entre-temps, un certain Jonathan Wiedemann décida en 1802 d’investir dans des métiers à bras, lesquels il fit installer au « Château des Puces » de Rothau, avant d’acquérir quelques métiers à filer qui furent installés dans l’ancien moulin de la même localité. Cela marqua le point de départ de l’industrie textile de Rothau, qui se développa par la construction d’une filature mécanique financée par Jonathan Wiedemann et Mathieu Pramberger. Ce dernier fit construire en 1835 un tissage mécanique, tandis que la famille Champy se lança aussi dans le textile en érigeant une filature de coton. De même, Mathieu Pramberger s’intéressa aux méthodes du blanchiment et de la teinture, en développant les infrastructures nécessaires à l’exercice de ces activités. Après son décès, sa femme repris toutes ses affaires, avant de décéder elle-même en 1847, les laissant ainsi au fils de son neveu, un certain Gustav Steinheil. Ayant hérité d’une filature, d’un tissage et d’un établissement de blanchiment, d’apprêts et de teinture, Gustave Steinheil s’associa à son beau-frère Christophe Dieterlen pour créer la société G. Steinheil-Dieterlen &amp;amp; Cie. Tout en développant et en agrandissant l’entreprise, Gustave Steinheil s’engage dans la politique et devient même député, avant de démissionner en 1872 après l’incorporation de l’Alsace au Kaiser Reich allemand. Avec son neveu Alfred Dieterlen, Gustave Steinheil s’installe définitivement à Rothau, avant de décéder en 1906. Jusqu’en 1938, l’entreprise est dirigée par diverses personnalités, avant d’être reprise par Ernest Marchal, qui installe son neveu Pierre Marchal à la tête de l’usine Steinheil. Partant en exile lors de la Seconde Guerre mondiale, Pierre Marchal reprend les rênes de l’usine Steinheil, en faisant construire une nouvelle teinture de 1949 à 1951 et en créant des ateliers d’impression en 1951, avant de décéder la même année. Les affaires sont ensuite reprises par Jean-Jacques Mattern, qui est rapidement remplacé par le neveu de Pierre Marchal, à savoir Jean Kleinknecht. L’extrait présenté date probablement de cette période et montre une partie de l’usine Steinheil, ainsi que plusieurs ouvriers travaillants au sein de celle-ci. L’usine textile Steinheil a donc fortement marqué l’histoire industrielle et l’espace de la localité de Rothau, en offrant notamment des possibilités d’emploi aux habitants et en attirant des capitaux favorables au développement de la commune dès le milieu du XIXe siècle, et même encore après la Deuxième Guerre mondiale, comme nous le prouve cette séquence&amp;lt;ref&amp;gt;« Il était une fois Rothau », Maire de Rothau – Rothau village d’Alsace, [en ligne], URL : https://www.rothau.fr/decouverte/rothau/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
WEILER (Joëlle), L’industrie textile dans la vallée de la Bruche, Schirmeck : l’Essor, 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Le cardage et la carde (ou la machine pour le cardage)'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pour pouvoir tisser, donc produire un tissu, on nécessite tout d’abord du fil, qui peut être produit à partir de diverses matières, comme du coton, du polyester, de la fibranne ou encore de la laine. Ces matières peuvent être transformées en fil à l’aide d’un ensemble de procédés connus sous le nom de filature. Notons aussi que l’usine, au sein de laquelle sont pratiquées ces diverses opérations, est aussi désignée par le mot filature. Le cardage est une des opérations de la filature qui intervient après l’ouvraison, le mélange et le nettoyage. La carde, donc la machine utilisée pour le cardage et installée par les ouvriers dans la séquence ci-dessus, sert à aligner, paralléliser, nettoyer et condenser les fibres en ruban. De même, cela permet de diminuer le nombre de neps&amp;lt;ref&amp;gt;« Masse de fibres irrémédiablement emmêlée » d’après « Nature des neps et des fibres courtes », Centre du Commerce International – Guide de l’explorateur de coton, [en ligne], URL : http://www.guidedecoton.org/guide-du-coton/nature-des-neps-et-des-fibres-courtes/#:~:text=La%20d%C3%A9finition%20g%C3%A9n%C3%A9rale%20des%20neps,repr%C3%A9sent%C3%A9%20%C3%A0%20la%20figure%202.16.&amp;amp;text=Si%20des%20neps%20se%20trouvent,se%20retrouvent%20dans%20le%20tissu, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt; et de fibres courtes, tout en nivelant les fibres et en éliminant la poussière retenue par celles-ci. Comme le montre le schéma, cette machine est composée d’un dispositif d’alimentation, qui dirige la matière traitée vers le tambour briseur, ainsi que vers le cylindre principal et le détacheur  . Ces deux cylindres sont recouverts d’aiguilles, permettant de paralléliser les fibres et d’en faire un voile, qui est ensuite rassemblé en ruban. Celui-ci est finalement entassé dans un pot en rotation, lui donnant ainsi un début de torsion, ce qui permet ensuite de passer à la prochaine étape de la filature, à savoir l’étirage&amp;lt;ref&amp;gt;« Cardage et filage de la laine », SICA Longo Maï, [en ligne], URL : https://filature-longomai.org/visite-virtuelle-filature/cardage-filage-laine/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
« Filature », CNRTL - Centre National de Ressources Textuelles et Lexicales, [en ligne], URL : https://www.cnrtl.fr/definition/filature, [consulté le 29 décembre 2020]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
« Formation du fil », Centre du Commerce International – Guide de l’explorateur de coton, [en ligne], URL : http://www.guidedecoton.org/guide-du-coton/formation-du-fil/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
« Nature des neps et des fibres courtes », Centre du Commerce International – Guide de l’explorateur de coton, [en ligne], URL : http://www.guidedecoton.org/guide-du-coton/nature-des-neps-et-des-fibres-courtes/#:~:text=La%20d%C3%A9finition%20g%C3%A9n%C3%A9rale%20des%20neps,repr%C3%A9sent%C3%A9%20%C3%A0%20la%20figure%202.16.&amp;amp;text=Si%20des%20neps%20se%20trouvent,se%20retrouvent%20dans%20le%20tissu, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
WEILER (Joëlle), L’industrie textile dans la vallée de la Bruche, Schirmeck : l’Essor, 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
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		<author><name>Cédric Carvalho</name></author>
		
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		<title>Rothau : machine pour le cardage (0059FS0001)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Cédric Carvalho : &lt;/p&gt;
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La petite commune bas-rhinoise de Rothau, située au confluent de la Rothaine et de la Bruche, fut autrefois le chef-lieu de la famille des Rathsamhausen et du comté du Ban-de-la-Roche, avant de passer aux comtes de Veldentz en 1584. Ceux-ci entamèrent le développement de l’industrie métallurgique avec la construction de trois hauts fourneaux en 1594, avant d’y ajouter par la suite une forge est d’autres bâtiments servant à l’exploitation et au traitement du minerai. C’est donc en premier temps le fer de Rothau, renommée pour son excellente qualité, qui fit la prospérité du village. En 1799, les mines et les forges de Rothau furent acquises par le propriétaire des Forges de Framont Louis Champy, qui délaissa néanmoins l’industrie de Rothau pour se concentrer sur ses établissements de Framont, marquant ainsi le déclin de l’industrie métallurgique de Rothau. Entre-temps, un certain Jonathan Wiedemann décida en 1802 d’investir dans des métiers à bras, lesquels il fit installer au « Château des Puces » de Rothau, avant d’acquérir quelques métiers à filer qui furent installés dans l’ancien moulin de la même localité. Cela marqua le point de départ de l’industrie textile de Rothau, qui se développa par la construction d’une filature mécanique financée par Jonathan Wiedemann et Mathieu Pramberger. Ce dernier fit construire en 1835 un tissage mécanique, tandis que la famille Champy se lança aussi dans le textile en érigeant une filature de coton. De même, Mathieu Pramberger s’intéressa aux méthodes du blanchiment et de la teinture, en développant les infrastructures nécessaires à l’exercice de ces activités. Après son décès, sa femme repris toutes ses affaires, avant de décéder elle-même en 1847, les laissant ainsi au fils de son neveu, un certain Gustav Steinheil. Ayant hérité d’une filature, d’un tissage et d’un établissement de blanchiment, d’apprêts et de teinture, Gustave Steinheil s’associa à son beau-frère Christophe Dieterlen pour créer la société G. Steinheil-Dieterlen &amp;amp; Cie. Tout en développant et en agrandissant l’entreprise, Gustave Steinheil s’engage dans la politique et devient même député, avant de démissionner en 1872 après l’incorporation de l’Alsace au Kaiser Reich allemand. Avec son neveu Alfred Dieterlen, Gustave Steinheil s’installe définitivement à Rothau, avant de décéder en 1906. Jusqu’en 1938, l’entreprise est dirigée par diverses personnalités, avant d’être reprise par Ernest Marchal, qui installe son neveu Pierre Marchal à la tête de l’usine Steinheil. Partant en exile lors de la Seconde Guerre mondiale, Pierre Marchal reprend les rênes de l’usine Steinheil, en faisant construire une nouvelle teinture de 1949 à 1951 et en créant des ateliers d’impression en 1951, avant de décéder la même année. Les affaires sont ensuite reprises par Jean-Jacques Mattern, qui est rapidement remplacé par le neveu de Pierre Marchal, à savoir Jean Kleinknecht. L’extrait présenté date probablement de cette période et montre une partie de l’usine Steinheil, ainsi que plusieurs ouvriers travaillants au sein de celle-ci. L’usine textile Steinheil a donc fortement marqué l’histoire industrielle et l’espace de la localité de Rothau, en offrant notamment des possibilités d’emploi aux habitants et en attirant des capitaux favorables au développement de la commune dès le milieu du XIXe siècle, et même encore après la Deuxième Guerre mondiale, comme nous le prouve cette séquence&amp;lt;ref&amp;gt;« Il était une fois Rothau », Maire de Rothau – Rothau village d’Alsace, [en ligne], URL : https://www.rothau.fr/decouverte/rothau/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|Contexte_et_analyse_fr='''Rothau et l’usine textile Steinheil'''&lt;br /&gt;
La petite commune bas-rhinoise de Rothau, située au confluent de la Rothaine et de la Bruche, fut autrefois le chef-lieu de la famille des Rathsamhausen et du comté du Ban-de-la-Roche, avant de passer aux comtes de Veldentz en 1584. Ceux-ci entamèrent le développement de l’industrie métallurgique avec la construction de trois hauts fourneaux en 1594, avant d’y ajouter par la suite une forge est d’autres bâtiments servant à l’exploitation et au traitement du minerai. C’est donc en premier temps le fer de Rothau, renommée pour son excellente qualité, qui fit la prospérité du village. En 1799, les mines et les forges de Rothau furent acquises par le propriétaire des Forges de Framont Louis Champy, qui délaissa néanmoins l’industrie de Rothau pour se concentrer sur ses établissements de Framont, marquant ainsi le déclin de l’industrie métallurgique de Rothau. Entre-temps, un certain Jonathan Wiedemann décida en 1802 d’investir dans des métiers à bras, lesquels il fit installer au « Château des Puces » de Rothau, avant d’acquérir quelques métiers à filer qui furent installés dans l’ancien moulin de la même localité. Cela marqua le point de départ de l’industrie textile de Rothau, qui se développa par la construction d’une filature mécanique financée par Jonathan Wiedemann et Mathieu Pramberger. Ce dernier fit construire en 1835 un tissage mécanique, tandis que la famille Champy se lança aussi dans le textile en érigeant une filature de coton. De même, Mathieu Pramberger s’intéressa aux méthodes du blanchiment et de la teinture, en développant les infrastructures nécessaires à l’exercice de ces activités. Après son décès, sa femme repris toutes ses affaires, avant de décéder elle-même en 1847, les laissant ainsi au fils de son neveu, un certain Gustav Steinheil. Ayant hérité d’une filature, d’un tissage et d’un établissement de blanchiment, d’apprêts et de teinture, Gustave Steinheil s’associa à son beau-frère Christophe Dieterlen pour créer la société G. Steinheil-Dieterlen &amp;amp; Cie. Tout en développant et en agrandissant l’entreprise, Gustave Steinheil s’engage dans la politique et devient même député, avant de démissionner en 1872 après l’incorporation de l’Alsace au Kaiser Reich allemand. Avec son neveu Alfred Dieterlen, Gustave Steinheil s’installe définitivement à Rothau, avant de décéder en 1906. Jusqu’en 1938, l’entreprise est dirigée par diverses personnalités, avant d’être reprise par Ernest Marchal, qui installe son neveu Pierre Marchal à la tête de l’usine Steinheil. Partant en exile lors de la Seconde Guerre mondiale, Pierre Marchal reprend les rênes de l’usine Steinheil, en faisant construire une nouvelle teinture de 1949 à 1951 et en créant des ateliers d’impression en 1951, avant de décéder la même année. Les affaires sont ensuite reprises par Jean-Jacques Mattern, qui est rapidement remplacé par le neveu de Pierre Marchal, à savoir Jean Kleinknecht. L’extrait présenté date probablement de cette période et montre une partie de l’usine Steinheil, ainsi que plusieurs ouvriers travaillants au sein de celle-ci. L’usine textile Steinheil a donc fortement marqué l’histoire industrielle et l’espace de la localité de Rothau, en offrant notamment des possibilités d’emploi aux habitants et en attirant des capitaux favorables au développement de la commune dès le milieu du XIXe siècle, et même encore après la Deuxième Guerre mondiale, comme nous le prouve cette séquence&amp;lt;ref&amp;gt;« Il était une fois Rothau », Maire de Rothau – Rothau village d’Alsace, [en ligne], URL : https://www.rothau.fr/decouverte/rothau/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<author><name>Cédric Carvalho</name></author>
		
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|Etat_redaction=Non&lt;br /&gt;
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|thematique=Industry&lt;br /&gt;
|Resume_fr=Extrait du film documentaire « Rothau années 50 : La vie autour de l'usine de 1948 à 1956 », montrant des ouvriers en train de décharger une machine pour le cardage d’un camion et de l’installer à l’intérieur de l’usine textile Steinheil.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dna.fr/edition-de-molsheim-schirmeck/2012/11/14/la-derniere-seance-industrielle], ARNOLD (Jean-Stéphane), « La dernière séance industrielle », ''Dernières Nouvelles d’Alsace'', [en ligne], URL : https://www.dna.fr/edition-de-molsheim-schirmeck/2012/11/14/la-derniere-seance-industrielle, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Description_fr=[00:00:00] Carton : « A l’usine, installation d’une machine pour le cardage »&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:05] Une dizaine d’hommes poussent une pièce très lourde. Ils la font rentrer dans l’usine. Les ouvriers déchargent la pièce d’un camion et la font rentrer dans l’usine. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:21] Les ouvriers se tiennent autour de la pièce/d’une machine. Un homme martèle quelque chose.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:27] On aperçoit des machines et des pièces mécaniques posées au sol à l’intérieur de l’usine. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:36] Prise de vue panoramique de l’intérieur de l’usine, montrant beaucoup de machines pour le cardage.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:00:46] Bobines de fil en rotation. Gros plan sur la courroie d’une des machines. Gros plan sur les bobines qui sont enveloppées par le fil sortant d’une machine appelée banc-broche ou banc à broches.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:59] Plusieurs ouvriers poussent quelque chose de lourd.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Contexte_et_analyse_fr='''Rothau et l’usine textile Steinheil'''&lt;br /&gt;
La petite commune bas-rhinoise de Rothau, située au confluent de la Rothaine et de la Bruche, fut autrefois le chef-lieu de la famille des Rathsamhausen et du comté du Ban-de-la-Roche, avant de passer aux comtes de Veldentz en 1584. Ceux-ci entamèrent le développement de l’industrie métallurgique avec la construction de trois hauts fourneaux en 1594, avant d’y ajouter par la suite une forge est d’autres bâtiments servant à l’exploitation et au traitement du minerai. C’est donc en premier temps le fer de Rothau, renommée pour son excellente qualité, qui fit la prospérité du village. En 1799, les mines et les forges de Rothau furent acquises par le propriétaire des Forges de Framont Louis Champy, qui délaissa néanmoins l’industrie de Rothau pour se concentrer sur ses établissements de Framont, marquant ainsi le déclin de l’industrie métallurgique de Rothau.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rothau.fr/decouverte/rothau/], « Il était une fois Rothau », Maire de Rothau – Rothau village d’Alsace, [en ligne], URL : https://www.rothau.fr/decouverte/rothau/, [consulté le 29 décembre 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt; Entre-temps, un certain Jonathan Wiedemann décida en 1802 d’investir dans des métiers à bras, lesquels il fit installer au « Château des Puces » de Rothau, avant d’acquérir quelques métiers à filer qui furent installés dans l’ancien moulin de la même localité. Cela marqua le point de départ de l’industrie textile de Rothau, qui se développa par la construction d’une filature mécanique financée par Jonathan Wiedemann et Mathieu Pramberger. Ce dernier fit construire en 1835 un tissage mécanique, tandis que la famille Champy se lança aussi dans le textile en érigeant une filature de coton. De même, Mathieu Pramberger s’intéressa aux méthodes du blanchiment et de la teinture, en développant les infrastructures nécessaires à l’exercice de ces activités. Après son décès, sa femme repris toutes ses affaires, avant de décéder elle-même en 1847, les laissant ainsi au fils de son neveu, un certain Gustav Steinheil. Ayant hérité d’une filature, d’un tissage et d’un établissement de blanchiment, d’apprêts et de teinture, Gustave Steinheil s’associa à son beau-frère Christophe Dieterlen pour créer la société G. Steinheil-Dieterlen &amp;amp; Cie. Tout en développant et en agrandissant l’entreprise, Gustave Steinheil s’engage dans la politique et devient même député, avant de démissionner en 1872 après l’incorporation de l’Alsace au Kaiser Reich allemand. Avec son neveu Alfred Dieterlen, Gustave Steinheil s’installe définitivement à Rothau, avant de décéder en 1906. Jusqu’en 1938, l’entreprise est dirigée par diverses personnalités, avant d’être reprise par Ernest Marchal, qui installe son neveu Pierre Marchal à la tête de l’usine Steinheil  . Partant en exile lors de la Seconde Guerre mondiale, Pierre Marchal reprend les rênes de l’usine Steinheil, en faisant construire une nouvelle teinture de 1949 à 1951 et en créant des ateliers d’impression en 1951, avant de décéder la même année  . Les affaires sont ensuite reprises par Jean-Jacques Mattern, qui est rapidement remplacé par le neveu de Pierre Marchal, à savoir Jean Kleinknecht  . L’extrait présenté date probablement de cette période et montre une partie de l’usine Steinheil, ainsi que plusieurs ouvriers travaillants au sein de celle-ci. L’usine textile Steinheil a donc fortement marqué l’histoire industrielle et l’espace de la localité de Rothau, en offrant notamment des possibilités d’emploi aux habitants et en attirant des capitaux favorables au développement de la commune dès le milieu du XIXe siècle, et même encore après la Deuxième Guerre mondiale, comme nous le prouve cette séquence.&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cédric Carvalho</name></author>
		
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		<title>Rothau : machine pour le cardage (0059FS0001)</title>
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		<updated>2020-12-29T09:47:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cédric Carvalho : &lt;/p&gt;
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[00:00:46] Bobines de fil en rotation. Gros plan sur la courroie d’une des machines. Gros plan sur les bobines qui sont enveloppées par le fil sortant d’une machine appelée banc-broche ou banc à broches.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[00:00:59] Plusieurs ouvriers poussent quelque chose de lourd.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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La petite commune bas-rhinoise de Rothau, située au confluent de la Rothaine et de la Bruche, fut autrefois le chef-lieu de la famille des Rathsamhausen et du comté du Ban-de-la-Roche, avant de passer aux comtes de Veldentz en 1584. Ceux-ci entamèrent le développement de l’industrie métallurgique avec la construction de trois hauts fourneaux en 1594, avant d’y ajouter par la suite une forge est d’autres bâtiments servant à l’exploitation et au traitement du minerai. C’est donc en premier temps le fer de Rothau, renommée pour son excellente qualité, qui fit la prospérité du village. En 1799, les mines et les forges de Rothau furent acquises par le propriétaire des Forges de Framont Louis Champy, qui délaissa néanmoins l’industrie de Rothau pour se concentrer sur ses établissements de Framont, marquant ainsi le déclin de l’industrie métallurgique de Rothau  . Entre-temps, un certain Jonathan Wiedemann décida en 1802 d’investir dans des métiers à bras, lesquels il fit installer au « Château des Puces » de Rothau, avant d’acquérir quelques métiers à filer qui furent installés dans l’ancien moulin de la même localité. Cela marqua le point de départ de l’industrie textile de Rothau, qui se développa par la construction d’une filature mécanique financée par Jonathan Wiedemann et Mathieu Pramberger. Ce dernier fit construire en 1835 un tissage mécanique, tandis que la famille Champy se lança aussi dans le textile en érigeant une filature de coton. De même, Mathieu Pramberger s’intéressa aux méthodes du blanchiment et de la teinture, en développant les infrastructures nécessaires à l’exercice de ces activités. Après son décès, sa femme repris toutes ses affaires, avant de décéder elle-même en 1847, les laissant ainsi au fils de son neveu, un certain Gustav Steinheil. Ayant hérité d’une filature, d’un tissage et d’un établissement de blanchiment, d’apprêts et de teinture, Gustave Steinheil s’associa à son beau-frère Christophe Dieterlen pour créer la société G. Steinheil-Dieterlen &amp;amp; Cie. Tout en développant et en agrandissant l’entreprise, Gustave Steinheil s’engage dans la politique et devient même député, avant de démissionner en 1872 après l’incorporation de l’Alsace au Kaiser Reich allemand. Avec son neveu Alfred Dieterlen, Gustave Steinheil s’installe définitivement à Rothau, avant de décéder en 1906. Jusqu’en 1938, l’entreprise est dirigée par diverses personnalités, avant d’être reprise par Ernest Marchal, qui installe son neveu Pierre Marchal à la tête de l’usine Steinheil  . Partant en exile lors de la Seconde Guerre mondiale, Pierre Marchal reprend les rênes de l’usine Steinheil, en faisant construire une nouvelle teinture de 1949 à 1951 et en créant des ateliers d’impression en 1951, avant de décéder la même année  . Les affaires sont ensuite reprises par Jean-Jacques Mattern, qui est rapidement remplacé par le neveu de Pierre Marchal, à savoir Jean Kleinknecht  . L’extrait présenté date probablement de cette période et montre une partie de l’usine Steinheil, ainsi que plusieurs ouvriers travaillants au sein de celle-ci. L’usine textile Steinheil a donc fortement marqué l’histoire industrielle et l’espace de la localité de Rothau, en offrant notamment des possibilités d’emploi aux habitants et en attirant des capitaux favorables au développement de la commune dès le milieu du XIXe siècle, et même encore après la Deuxième Guerre mondiale, comme nous le prouve cette séquence.&lt;br /&gt;
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		<author><name>Cédric Carvalho</name></author>
		
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[00:00:36] Prise de vue panoramique de l’intérieur de l’usine, montrant beaucoup de machines pour le cardage.&lt;br /&gt;
[00:00:46] Bobines de fil en rotation. Gros plan sur la courroie d’une des machines. Gros plan sur les bobines qui sont enveloppées par le fil sortant d’une machine appelée banc-broche ou banc à broches. &lt;br /&gt;
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La petite commune bas-rhinoise de Rothau, située au confluent de la Rothaine et de la Bruche, fut autrefois le chef-lieu de la famille des Rathsamhausen et du comté du Ban-de-la-Roche, avant de passer aux comtes de Veldentz en 1584. Ceux-ci entamèrent le développement de l’industrie métallurgique avec la construction de trois hauts fourneaux en 1594, avant d’y ajouter par la suite une forge est d’autres bâtiments servant à l’exploitation et au traitement du minerai. C’est donc en premier temps le fer de Rothau, renommée pour son excellente qualité, qui fit la prospérité du village. En 1799, les mines et les forges de Rothau furent acquises par le propriétaire des Forges de Framont Louis Champy, qui délaissa néanmoins l’industrie de Rothau pour se concentrer sur ses établissements de Framont, marquant ainsi le déclin de l’industrie métallurgique de Rothau  . Entre-temps, un certain Jonathan Wiedemann décida en 1802 d’investir dans des métiers à bras, lesquels il fit installer au « Château des Puces » de Rothau, avant d’acquérir quelques métiers à filer qui furent installés dans l’ancien moulin de la même localité. Cela marqua le point de départ de l’industrie textile de Rothau, qui se développa par la construction d’une filature mécanique financée par Jonathan Wiedemann et Mathieu Pramberger. Ce dernier fit construire en 1835 un tissage mécanique, tandis que la famille Champy se lança aussi dans le textile en érigeant une filature de coton. De même, Mathieu Pramberger s’intéressa aux méthodes du blanchiment et de la teinture, en développant les infrastructures nécessaires à l’exercice de ces activités. Après son décès, sa femme repris toutes ses affaires, avant de décéder elle-même en 1847, les laissant ainsi au fils de son neveu, un certain Gustav Steinheil. Ayant hérité d’une filature, d’un tissage et d’un établissement de blanchiment, d’apprêts et de teinture, Gustave Steinheil s’associa à son beau-frère Christophe Dieterlen pour créer la société G. Steinheil-Dieterlen &amp;amp; Cie. Tout en développant et en agrandissant l’entreprise, Gustave Steinheil s’engage dans la politique et devient même député, avant de démissionner en 1872 après l’incorporation de l’Alsace au Kaiser Reich allemand. Avec son neveu Alfred Dieterlen, Gustave Steinheil s’installe définitivement à Rothau, avant de décéder en 1906. Jusqu’en 1938, l’entreprise est dirigée par diverses personnalités, avant d’être reprise par Ernest Marchal, qui installe son neveu Pierre Marchal à la tête de l’usine Steinheil  . Partant en exile lors de la Seconde Guerre mondiale, Pierre Marchal reprend les rênes de l’usine Steinheil, en faisant construire une nouvelle teinture de 1949 à 1951 et en créant des ateliers d’impression en 1951, avant de décéder la même année  . Les affaires sont ensuite reprises par Jean-Jacques Mattern, qui est rapidement remplacé par le neveu de Pierre Marchal, à savoir Jean Kleinknecht  . L’extrait présenté date probablement de cette période et montre une partie de l’usine Steinheil, ainsi que plusieurs ouvriers travaillants au sein de celle-ci. L’usine textile Steinheil a donc fortement marqué l’histoire industrielle et l’espace de la localité de Rothau, en offrant notamment des possibilités d’emploi aux habitants et en attirant des capitaux favorables au développement de la commune dès le milieu du XIXe siècle, et même encore après la Deuxième Guerre mondiale, comme nous le prouve cette séquence.&lt;br /&gt;
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