Page values for "Alemaniische Woche (LFS 02297 4)"

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titreAlemannische Woche
sous_titre850 Jahre Freiburg
videoLFS_02297_4_Alemannische_Woche
dateDebut1970
dateFin1970
annee1,970
duree201
genreAmateur movie
format_original16 mm
colorationColor
sonSound movie
langueGerman
realisateurs
droitsLandesfilmsammlung BW
lieuTournage47.99343, 7.83892
fondsLandesfilmsammlung BW
pieces_jointes
evenements_filmes_ou_en_lien
personnages_identifiesFreiburger OB Dr. Eugen Keidel Gäng, Richard
lieux_ou_monumentsFreiburg i.B.
etatNon-Non
institution_dorigineHaus des Dokumentarfilms
thematiqueIdentity Traditions Local festivals
idSupportLFS 02297 4
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apercu
LFS02297_4_Alemannische Woche.jpg
resumefr
resumedeAlemanische Woche anlässlich des 850jährigen Stadtjubiläums von Freiburg
resumeen"Alemannic Week" in Freiburg 1970
descriptionfr
descriptiondePlakat: "Vom 7.-11. Juni 1970 Alemannische Woche zum Stadtjubiläum". ZT: Eröffnung. Eröffnung der Alemannischen Woche im Historischen Kaufhaussaal. Gäste treffen ein, begrüßen sich, Schwenks über Gäste. Mädchenchor mit Chorleiter, v.E. TC: 10:17:26 Schilder des Stadtjubiläums. Seilbahn auf den Schlossberg, Gondeln fahren ab. ZT: Juni 1970 Jugendball in der Stadthalle. Musikband und Redner auf der Bühne, tanzende Paare. Spaziergänger an der Dreisam.
descriptionen
contextefr
contextede[[Fichier:Alemannische Woche 5.png|vignette|Die Alemannische Woche war Teil des Programms zum 850. Stadtjubiläum (Foto: LFS)]] Der Farbfilm wurde 1970 zum 850-jährigen Jubiläum der Stadt Freiburg von Helmut Eckert mit einer 16mm-Kamera gedreht und mit Musik unterlegt. Er ist Teil seines Films zum Stadtjubiläum. Als einer der Höhepunkte wurde die „Alemannische Woche“ bezeichnet, die hier dokumentiert ist. Die erste Alemannische Woche fand 1926 mit einer „Vortragsfolge über Kultur und Kunst“ statt und wurde bis 1930 vom Verein „Badische Heimat e.V.“ organisiert. An diese Tradition wollte man anknüpfen. Die viertägige Veranstaltung begann am Montag, den 8. Juni und dauerte bis Donnerstag, den 11. Juni. Ursprünglich war 1970 ein Trachtentreffen in Gengenbach geplant, das wegen des großen internationalen Trachtentreffens (siehe Film: Großer Umzug) zum Jubiläum in Freiburg verschoben wurde. Mit der Programmgestaltung wurde der damalige städtische Direktor und Dialektdichter Karl Kurrus beauftragt. [[Fichier:Alemannische Woche 2.png|vignette|Der Film bietet auch Impressionen aus Freiburg wie die Schlossbergbahn (Foto: LFS)]] Der Film beginnt mit dem Werbeplakat für die Alemannische Woche und dann der „Eröffnung“. Die Aufnahme zeigt das Gemälde von Kaiser Joseph II, das im Kaisersaal des historischen Kaufhauses hängt. Davor steht ein aufwändiges Gesteck mit Steppenkerzen und Strahlen-Chrysanthemen. Nach Begrüßung der Ehrengäste und Honoratioren wird die alemannische Woche durch Oberbürgermeister Dr. Eugen Keidel eröffnet. Zu sehen ist auch der Schriftsteller Richard Gäng (Scheffelpreisträger 1952) – allerdings beide nicht mit O-Ton. Stattdessen wird der Gesang des Freiburger Kinderchors, der im Anschluss zu sehen ist, unter die gesamte Aufnahme gelegt. Sie sind insgesamt zu dunkel, da die Räume von Eckert nicht genügend ausgeleuchtet werden konnten. Im Film zu sehen sind Impressionen aus der Stadt sowie Infotafeln mit dem Programm der Jubiläumswoche und die Schlossberg- und die Schauinsland-Seilbahn. Unterlegt sind die Bilder mit dem Lied: „Der Schwarzwälder im Breisgau“ von Johann Peter Hebel. Die Schauinsland-Bahn existiert bis heute in ihrer damaligen Form, während die Schlossberg-Seilbahn durch die Schlossbergbahn ersetzt wurde. In der nächsten Sequenz zeigt Eckert laut Zwischentitel den Jugendball in der Stadthalle am 9. Juni 1970. Gezeigt wird eine sechsköpfige Popgruppe auf der Bühne, die Ansprache eines nicht identifizierten Herrn und von Oberbürgermeister Dr. Keidel und schließlich tanzende Paare, die festlich gekleidet sind. Zum Abschluss ist ein Fahnenturm mit dem Logo der 850-Jahr-Feier und diversen Fahnen zu sehen, darunter die österreichische Flagge für die Partnerstadt Innsbruck (Partnerstadt seit 1963) sowie die italienische Flagge stellvertretend für die Stadt Padua (Partnerstadt seit 1967). Die französische Flagge ist auf dem Material nicht erkennbar (Besançon ist Partnerstadt seit 1959). Die rotweiße Flagge in der Mitte steht für Freiburg. Die letzte Einstellung zeigt Freiburgs das Ufer der Dreisam bei schönstem Sommerwetter. [[Fichier:Alemannische Woche 3.png|vignette|Auch ein Jugendball mit einer Beatband wurde geboten (Foto: LFS)]] Verschiedene Programmpunkte der Alemannischen Woche werden in dem Film nicht gewürdigt. Am Dienstag, 9. Juni 1970 fand im Kaisersaal eine Dichterlesung unter dem Motto „D Heimetsproch in Wort un Lied“ („Die Heimatsprache in Wort und Lied“) statt. Die Lesungen waren alle in alemannischer Sprache. Baden war vertreten durch Hubert Baum, einem Freiburger Schriftsteller (Träger Hebelplakette 1970) und Gerhard Jung aus Lörrach. Für das Elsass kamen Prof. Emile Storck aus Guebwiler sowie der Bibliothekar Nathan Katz aus Mulhouse. Aus der Schweiz nahmen die Schriftsteller Hermann Schneider-Herold und Albert Bächtold (Hebelpreisträger 1964) aus Zürich teil und aus Österreich Natalie Beer und Otto Borger. Zum Auftakt des Abends war es dem Organisator besonders wichtig, ein Zitat aus „Der Wegweiser“ von Johann Peter Hebel zu lesen, denn er war nicht nur badischer Landtagsabgeordneter in Karlsruhe, sondern beschäftigte sich viel mit der alemannischen Sprache und förderte die Bekanntheit der Mundart mit seinem berühmten Werk „Alemannische Gedichte“. Der Abend wurde musikalisch mit alemannischen Liedern vom Ensemble Vocal aus Colmar begleitet. Am Mittwoch, den 10. Juni 1970 fand im Theater im Kolpinghaus um 20:00 Uhr die Uraufführung des Stücks „Erasmus vom Stillen Winkel“ von Kurt Heynicke durch die Alemannische Bühne Freiburg statt. Am Donnerstag schloss Prof. Dr. Bruno Boesch, der damalige Rektor der Universität Freiburg, mit seinem Vortrag „Zweimal 850 Jahre Alemannisch“ das Programm ab. Dabei wurde er begleitet von Schwarzwälder Musikanten. Als Höhepunkt der 850-Jahres-Feier der Stadt Freiburg war die Alemannische Woche für die beteiligten Redner, Gäste und Muttersprachler aus Frankreich, Österreich, Deutschland und der Schweiz eine gelungene Fortführung der bis 1930 bestehenden „in der Vergangenheit durch politische Wirren gestörten Tradition“, wie es in einem Brief der Veranstalter nach Paris formuliert wurde. Auf der Einladungskarte betonte OB Keidel, „daß diese Veranstaltung die Menschen des gemeinsamen Sprachraumes auf dem Wege zu einem friedlichen Europa einander näherbringt.“ Es war ein gelungenes Vorhaben, die vier Länder zu vereinen, um sich gemeinsam über die alemannische Sprache und Kultur auszutauschen und ebnete den Weg für eine Weiterführung der traditionellen Alemannischen Woche. Dennis Gründel
contexteen[[Fichier:Alemannische Woche 5.png|vignette|The Alemannic Week was part of the program of the 850th anniversary of Freiburg (Foto: LFS)]] The color film was shot in 1970 for the 850th anniversary of the city of Freiburg by Helmut Eckert with a 16mm camera and accompanied by music ands commentary. It is part of his film for the city anniversary. One of the highlights was the "Alemannic Week", which is documented here. The first Alemannic Week took place in 1926 with a "series of lectures on culture and art" and was organized by the association "Badische Heimat e.V." until 1930. One wanted to build on this tradition. The four day event began on Monday June 8th and continued through Thursday June 11th. Originally a costume meeting was planned in Gengenbach in 1970, but it was postponed to the anniversary in Freiburg due to the large international costume meeting (see film: "Großer Umzug"). The then municipal director and dialect poet Karl Kurrus was commissioned to design the program. [[Fichier:Alemannische Woche 2.png|vignette|The film also offers impressions from Freiburg such as the Schlossbergbahn (Foto: LFS)]] The film begins with the advertising poster for the Alemannic Week and then the 'opening'. The film shows the painting of Emperor Joseph II that hangs in the imperial hall of the historic department store. In front of it is an elaborate arrangement with steppe candles and ray chrysanthemums. After the guests of honor and dignitaries have been welcomed, the Alemannic Week will be started by Mayor Dr. Eugen Keidel opens. You can also see the writer Richard Gäng (Scheffel Prize winner 1952) - but neither of them with original sound. Instead, the singing of the Freiburg Children's Choir, which can be seen afterwards, is placed under the entire recording. Overall, the shots are too dark because the rooms could not be sufficiently illuminated by the filmmaker. The film shows impressions from the city as well as information boards with the program for the anniversary week and the Schlossberg and Schauinsland cable cars. The pictures are underlaid with the song: "The Black Forest in Breisgau" by Johann Peter Hebel. The Schauinsland cable car still exists today in its former form, while the Schlossberg cable car was replaced by the Schlossberg cable car. In the next sequence, according to the title, Eckert shows the youth ball in the town hall on June 9, 1970. A six-member pop group is shown on the stage, the address of an unidentified gentleman and Lord Mayor Dr. Keidel and finally dancing couples who are festively dressed. Finally, a flag tower with the logo of the 850th anniversary celebration and various flags can be seen, including the Austrian flag for the twin city Innsbruck (twin city since 1963) and the Italian flag representing the city of Padua (twin city since 1967). The French flag cannot be seen on the material (Besançon has been a twin town since 1959). The red and white flag in the middle stands for Freiburg. The last shot shows Freiburg's banks of the Dreisam in beautiful summer weather. [[Fichier:Alemannische Woche 3.png|vignette|A dance evening with a beat band was offered at the youth ball (Foto: LFS)]] Various program items of the Alemannic Week can not be recognized in the film. On Tuesday, June 9th, 1970, a poetry reading took place in the Kaisersaal under the motto "D Heimetsproch in Wort un Lied" ("The native language in words and songs"). The readings were all in Alemannic. Baden was represented by Hubert Baum, a Freiburg writer (Hebel prize 1970) and Gerhard Jung from Lörrach. Prof. Emile Storck from Guebwiler and the librarian Nathan Katz from Mulhouse came to Alsace. The writers Hermann Schneider-Herold and Albert Bächtold (Hebel prize 1964) from Zurich took part from Switzerland and Natalie Beer and Otto Borger from Austria. At the beginning of the evening it was particularly important for the organizer to read a quote from "The Guide" by Johann Peter Hebel, because he was not only a member of the Baden state parliament in Karlsruhe, but also dealt a lot with the Alemannic language and promoted the familiarity of the dialect his famous work "Alemannic Poems". The evening was accompanied musically with Alemannic songs by the Ensemble Vocal from Colmar. On Wednesday, June 10, 1970, at 8:00 pm, the theater in the Kolpinghaus gave the world premiere of Kurt Heynicke's play "Erasmus vom Stillen Winkel" by the Alemannische Bühne Freiburg. On Thursday, Prof. Dr. Bruno Boesch, the then rector of the University of Freiburg, finished the program with his lecture “Twice 850 Years of Alemannic”. He was accompanied by musicians from the Black Forest. As the highlight of the 850th anniversary of the city of Freiburg, the Alemannic Week was a successful continuation of the "tradition disturbed in the past by political turmoil" that existed until 1930 for the speakers, guests and native speakers from France, Austria, Germany and Switzerland, as it was formulated in a letter from the organizers to Paris. On the invitation card, OB Keidel emphasized "that this event brings the people of the common language area closer together on the way to a peaceful Europe." It was a successful project to unite the four countries in order to exchange ideas about the Alemannic language and culture paved the way for a continuation of the traditional Alemannic week. Dennis Gründel
titreAlemannische Woche
sous_titre850 Jahre Freiburg
videoLFS_02297_4_Alemannische_Woche
dateDebut1970
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resumedeAlemanische Woche anlässlich des 850jährigen Stadtjubiläums von Freiburg
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descriptiondePlakat: "Vom 7.-11. Juni 1970 Alemannische Woche zum Stadtjubiläum". ZT: Eröffnung. Eröffnung der Alemannischen Woche im Historischen Kaufhaussaal. Gäste treffen ein, begrüßen sich, Schwenks über Gäste. Mädchenchor mit Chorleiter, v.E. TC: 10:17:26 Schilder des Stadtjubiläums. Seilbahn auf den Schlossberg, Gondeln fahren ab. ZT: Juni 1970 Jugendball in der Stadthalle. Musikband und Redner auf der Bühne, tanzende Paare. Spaziergänger an der Dreisam.
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contextede[[Fichier:Alemannische Woche 5.png|vignette|Die Alemannische Woche war Teil des Programms zum 850. Stadtjubiläum (Foto: LFS)]] Der Farbfilm wurde 1970 zum 850-jährigen Jubiläum der Stadt Freiburg von Helmut Eckert mit einer 16mm-Kamera gedreht und mit Musik unterlegt. Er ist Teil seines Films zum Stadtjubiläum. Als einer der Höhepunkte wurde die „Alemannische Woche“ bezeichnet, die hier dokumentiert ist. Die erste Alemannische Woche fand 1926 mit einer „Vortragsfolge über Kultur und Kunst“ statt und wurde bis 1930 vom Verein „Badische Heimat e.V.“ organisiert. An diese Tradition wollte man anknüpfen. Die viertägige Veranstaltung begann am Montag, den 8. Juni und dauerte bis Donnerstag, den 11. Juni. Ursprünglich war 1970 ein Trachtentreffen in Gengenbach geplant, das wegen des großen internationalen Trachtentreffens (siehe Film: Großer Umzug) zum Jubiläum in Freiburg verschoben wurde. Mit der Programmgestaltung wurde der damalige städtische Direktor und Dialektdichter Karl Kurrus beauftragt. [[Fichier:Alemannische Woche 2.png|vignette|Der Film bietet auch Impressionen aus Freiburg wie die Schlossbergbahn (Foto: LFS)]] Der Film beginnt mit dem Werbeplakat für die Alemannische Woche und dann der „Eröffnung“. Die Aufnahme zeigt das Gemälde von Kaiser Joseph II, das im Kaisersaal des historischen Kaufhauses hängt. Davor steht ein aufwändiges Gesteck mit Steppenkerzen und Strahlen-Chrysanthemen. Nach Begrüßung der Ehrengäste und Honoratioren wird die alemannische Woche durch Oberbürgermeister Dr. Eugen Keidel eröffnet. Zu sehen ist auch der Schriftsteller Richard Gäng (Scheffelpreisträger 1952) – allerdings beide nicht mit O-Ton. Stattdessen wird der Gesang des Freiburger Kinderchors, der im Anschluss zu sehen ist, unter die gesamte Aufnahme gelegt. Sie sind insgesamt zu dunkel, da die Räume von Eckert nicht genügend ausgeleuchtet werden konnten. Im Film zu sehen sind Impressionen aus der Stadt sowie Infotafeln mit dem Programm der Jubiläumswoche und die Schlossberg- und die Schauinsland-Seilbahn. Unterlegt sind die Bilder mit dem Lied: „Der Schwarzwälder im Breisgau“ von Johann Peter Hebel. Die Schauinsland-Bahn existiert bis heute in ihrer damaligen Form, während die Schlossberg-Seilbahn durch die Schlossbergbahn ersetzt wurde. In der nächsten Sequenz zeigt Eckert laut Zwischentitel den Jugendball in der Stadthalle am 9. Juni 1970. Gezeigt wird eine sechsköpfige Popgruppe auf der Bühne, die Ansprache eines nicht identifizierten Herrn und von Oberbürgermeister Dr. Keidel und schließlich tanzende Paare, die festlich gekleidet sind. Zum Abschluss ist ein Fahnenturm mit dem Logo der 850-Jahr-Feier und diversen Fahnen zu sehen, darunter die österreichische Flagge für die Partnerstadt Innsbruck (Partnerstadt seit 1963) sowie die italienische Flagge stellvertretend für die Stadt Padua (Partnerstadt seit 1967). Die französische Flagge ist auf dem Material nicht erkennbar (Besançon ist Partnerstadt seit 1959). Die rotweiße Flagge in der Mitte steht für Freiburg. Die letzte Einstellung zeigt Freiburgs das Ufer der Dreisam bei schönstem Sommerwetter. [[Fichier:Alemannische Woche 3.png|vignette|Auch ein Jugendball mit einer Beatband wurde geboten (Foto: LFS)]] Verschiedene Programmpunkte der Alemannischen Woche werden in dem Film nicht gewürdigt. Am Dienstag, 9. Juni 1970 fand im Kaisersaal eine Dichterlesung unter dem Motto „D Heimetsproch in Wort un Lied“ („Die Heimatsprache in Wort und Lied“) statt. Die Lesungen waren alle in alemannischer Sprache. Baden war vertreten durch Hubert Baum, einem Freiburger Schriftsteller (Träger Hebelplakette 1970) und Gerhard Jung aus Lörrach. Für das Elsass kamen Prof. Emile Storck aus Guebwiler sowie der Bibliothekar Nathan Katz aus Mulhouse. Aus der Schweiz nahmen die Schriftsteller Hermann Schneider-Herold und Albert Bächtold (Hebelpreisträger 1964) aus Zürich teil und aus Österreich Natalie Beer und Otto Borger. Zum Auftakt des Abends war es dem Organisator besonders wichtig, ein Zitat aus „Der Wegweiser“ von Johann Peter Hebel zu lesen, denn er war nicht nur badischer Landtagsabgeordneter in Karlsruhe, sondern beschäftigte sich viel mit der alemannischen Sprache und förderte die Bekanntheit der Mundart mit seinem berühmten Werk „Alemannische Gedichte“. Der Abend wurde musikalisch mit alemannischen Liedern vom Ensemble Vocal aus Colmar begleitet. Am Mittwoch, den 10. Juni 1970 fand im Theater im Kolpinghaus um 20:00 Uhr die Uraufführung des Stücks „Erasmus vom Stillen Winkel“ von Kurt Heynicke durch die Alemannische Bühne Freiburg statt. Am Donnerstag schloss Prof. Dr. Bruno Boesch, der damalige Rektor der Universität Freiburg, mit seinem Vortrag „Zweimal 850 Jahre Alemannisch“ das Programm ab. Dabei wurde er begleitet von Schwarzwälder Musikanten. Als Höhepunkt der 850-Jahres-Feier der Stadt Freiburg war die Alemannische Woche für die beteiligten Redner, Gäste und Muttersprachler aus Frankreich, Österreich, Deutschland und der Schweiz eine gelungene Fortführung der bis 1930 bestehenden „in der Vergangenheit durch politische Wirren gestörten Tradition“, wie es in einem Brief der Veranstalter nach Paris formuliert wurde. Auf der Einladungskarte betonte OB Keidel, „daß diese Veranstaltung die Menschen des gemeinsamen Sprachraumes auf dem Wege zu einem friedlichen Europa einander näherbringt.“ Es war ein gelungenes Vorhaben, die vier Länder zu vereinen, um sich gemeinsam über die alemannische Sprache und Kultur auszutauschen und ebnete den Weg für eine Weiterführung der traditionellen Alemannischen Woche. Dennis Gründel
contexteen[[Fichier:Alemannische Woche 5.png|vignette|The Alemannic Week was part of the program of the 850th anniversary of Freiburg (Foto: LFS)]] The color film was shot in 1970 for the 850th anniversary of the city of Freiburg by Helmut Eckert with a 16mm camera and accompanied by music ands commentary. It is part of his film for the city anniversary. One of the highlights was the "Alemannic Week", which is documented here. The first Alemannic Week took place in 1926 with a "series of lectures on culture and art" and was organized by the association "Badische Heimat e.V." until 1930. One wanted to build on this tradition. The four day event began on Monday June 8th and continued through Thursday June 11th. Originally a costume meeting was planned in Gengenbach in 1970, but it was postponed to the anniversary in Freiburg due to the large international costume meeting (see film: "Großer Umzug"). The then municipal director and dialect poet Karl Kurrus was commissioned to design the program. [[Fichier:Alemannische Woche 2.png|vignette|The film also offers impressions from Freiburg such as the Schlossbergbahn (Foto: LFS)]] The film begins with the advertising poster for the Alemannic Week and then the 'opening'. The film shows the painting of Emperor Joseph II that hangs in the imperial hall of the historic department store. In front of it is an elaborate arrangement with steppe candles and ray chrysanthemums. After the guests of honor and dignitaries have been welcomed, the Alemannic Week will be started by Mayor Dr. Eugen Keidel opens. You can also see the writer Richard Gäng (Scheffel Prize winner 1952) - but neither of them with original sound. Instead, the singing of the Freiburg Children's Choir, which can be seen afterwards, is placed under the entire recording. Overall, the shots are too dark because the rooms could not be sufficiently illuminated by the filmmaker. The film shows impressions from the city as well as information boards with the program for the anniversary week and the Schlossberg and Schauinsland cable cars. The pictures are underlaid with the song: "The Black Forest in Breisgau" by Johann Peter Hebel. The Schauinsland cable car still exists today in its former form, while the Schlossberg cable car was replaced by the Schlossberg cable car. In the next sequence, according to the title, Eckert shows the youth ball in the town hall on June 9, 1970. A six-member pop group is shown on the stage, the address of an unidentified gentleman and Lord Mayor Dr. Keidel and finally dancing couples who are festively dressed. Finally, a flag tower with the logo of the 850th anniversary celebration and various flags can be seen, including the Austrian flag for the twin city Innsbruck (twin city since 1963) and the Italian flag representing the city of Padua (twin city since 1967). The French flag cannot be seen on the material (Besançon has been a twin town since 1959). The red and white flag in the middle stands for Freiburg. The last shot shows Freiburg's banks of the Dreisam in beautiful summer weather. [[Fichier:Alemannische Woche 3.png|vignette|A dance evening with a beat band was offered at the youth ball (Foto: LFS)]] Various program items of the Alemannic Week can not be recognized in the film. On Tuesday, June 9th, 1970, a poetry reading took place in the Kaisersaal under the motto "D Heimetsproch in Wort un Lied" ("The native language in words and songs"). The readings were all in Alemannic. Baden was represented by Hubert Baum, a Freiburg writer (Hebel prize 1970) and Gerhard Jung from Lörrach. Prof. Emile Storck from Guebwiler and the librarian Nathan Katz from Mulhouse came to Alsace. The writers Hermann Schneider-Herold and Albert Bächtold (Hebel prize 1964) from Zurich took part from Switzerland and Natalie Beer and Otto Borger from Austria. At the beginning of the evening it was particularly important for the organizer to read a quote from "The Guide" by Johann Peter Hebel, because he was not only a member of the Baden state parliament in Karlsruhe, but also dealt a lot with the Alemannic language and promoted the familiarity of the dialect his famous work "Alemannic Poems". The evening was accompanied musically with Alemannic songs by the Ensemble Vocal from Colmar. On Wednesday, June 10, 1970, at 8:00 pm, the theater in the Kolpinghaus gave the world premiere of Kurt Heynicke's play "Erasmus vom Stillen Winkel" by the Alemannische Bühne Freiburg. On Thursday, Prof. Dr. Bruno Boesch, the then rector of the University of Freiburg, finished the program with his lecture “Twice 850 Years of Alemannic”. He was accompanied by musicians from the Black Forest. As the highlight of the 850th anniversary of the city of Freiburg, the Alemannic Week was a successful continuation of the "tradition disturbed in the past by political turmoil" that existed until 1930 for the speakers, guests and native speakers from France, Austria, Germany and Switzerland, as it was formulated in a letter from the organizers to Paris. On the invitation card, OB Keidel emphasized "that this event brings the people of the common language area closer together on the way to a peaceful Europe." It was a successful project to unite the four countries in order to exchange ideas about the Alemannic language and culture paved the way for a continuation of the traditional Alemannic week. Dennis Gründel
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resumedeAlemanische Woche anlässlich des 850jährigen Stadtjubiläums von Freiburg
resumeen"Alemannic Week" in Freiburg 1970
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descriptiondePlakat: "Vom 7.-11. Juni 1970 Alemannische Woche zum Stadtjubiläum". ZT: Eröffnung. Eröffnung der Alemannischen Woche im Historischen Kaufhaussaal. Gäste treffen ein, begrüßen sich, Schwenks über Gäste. Mädchenchor mit Chorleiter, v.E. TC: 10:17:26 Schilder des Stadtjubiläums. Seilbahn auf den Schlossberg, Gondeln fahren ab. ZT: Juni 1970 Jugendball in der Stadthalle. Musikband und Redner auf der Bühne, tanzende Paare. Spaziergänger an der Dreisam.
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contextefr
contextede[[Fichier:Alemannische Woche 5.png|vignette|Die Alemannische Woche war Teil des Programms zum 850. Stadtjubiläum (Foto: LFS)]] Der Farbfilm wurde 1970 zum 850-jährigen Jubiläum der Stadt Freiburg von Helmut Eckert mit einer 16mm-Kamera gedreht und mit Musik unterlegt. Er ist Teil seines Films zum Stadtjubiläum. Als einer der Höhepunkte wurde die „Alemannische Woche“ bezeichnet, die hier dokumentiert ist. Die erste Alemannische Woche fand 1926 mit einer „Vortragsfolge über Kultur und Kunst“ statt und wurde bis 1930 vom Verein „Badische Heimat e.V.“ organisiert. An diese Tradition wollte man anknüpfen. Die viertägige Veranstaltung begann am Montag, den 8. Juni und dauerte bis Donnerstag, den 11. Juni. Ursprünglich war 1970 ein Trachtentreffen in Gengenbach geplant, das wegen des großen internationalen Trachtentreffens (siehe Film: Großer Umzug) zum Jubiläum in Freiburg verschoben wurde. 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Im Film zu sehen sind Impressionen aus der Stadt sowie Infotafeln mit dem Programm der Jubiläumswoche und die Schlossberg- und die Schauinsland-Seilbahn. Unterlegt sind die Bilder mit dem Lied: „Der Schwarzwälder im Breisgau“ von Johann Peter Hebel. Die Schauinsland-Bahn existiert bis heute in ihrer damaligen Form, während die Schlossberg-Seilbahn durch die Schlossbergbahn ersetzt wurde. In der nächsten Sequenz zeigt Eckert laut Zwischentitel den Jugendball in der Stadthalle am 9. Juni 1970. Gezeigt wird eine sechsköpfige Popgruppe auf der Bühne, die Ansprache eines nicht identifizierten Herrn und von Oberbürgermeister Dr. Keidel und schließlich tanzende Paare, die festlich gekleidet sind. Zum Abschluss ist ein Fahnenturm mit dem Logo der 850-Jahr-Feier und diversen Fahnen zu sehen, darunter die österreichische Flagge für die Partnerstadt Innsbruck (Partnerstadt seit 1963) sowie die italienische Flagge stellvertretend für die Stadt Padua (Partnerstadt seit 1967). Die französische Flagge ist auf dem Material nicht erkennbar (Besançon ist Partnerstadt seit 1959). Die rotweiße Flagge in der Mitte steht für Freiburg. Die letzte Einstellung zeigt Freiburgs das Ufer der Dreisam bei schönstem Sommerwetter. [[Fichier:Alemannische Woche 3.png|vignette|Auch ein Jugendball mit einer Beatband wurde geboten (Foto: LFS)]] Verschiedene Programmpunkte der Alemannischen Woche werden in dem Film nicht gewürdigt. Am Dienstag, 9. Juni 1970 fand im Kaisersaal eine Dichterlesung unter dem Motto „D Heimetsproch in Wort un Lied“ („Die Heimatsprache in Wort und Lied“) statt. Die Lesungen waren alle in alemannischer Sprache. Baden war vertreten durch Hubert Baum, einem Freiburger Schriftsteller (Träger Hebelplakette 1970) und Gerhard Jung aus Lörrach. Für das Elsass kamen Prof. Emile Storck aus Guebwiler sowie der Bibliothekar Nathan Katz aus Mulhouse. Aus der Schweiz nahmen die Schriftsteller Hermann Schneider-Herold und Albert Bächtold (Hebelpreisträger 1964) aus Zürich teil und aus Österreich Natalie Beer und Otto Borger. Zum Auftakt des Abends war es dem Organisator besonders wichtig, ein Zitat aus „Der Wegweiser“ von Johann Peter Hebel zu lesen, denn er war nicht nur badischer Landtagsabgeordneter in Karlsruhe, sondern beschäftigte sich viel mit der alemannischen Sprache und förderte die Bekanntheit der Mundart mit seinem berühmten Werk „Alemannische Gedichte“. Der Abend wurde musikalisch mit alemannischen Liedern vom Ensemble Vocal aus Colmar begleitet. Am Mittwoch, den 10. Juni 1970 fand im Theater im Kolpinghaus um 20:00 Uhr die Uraufführung des Stücks „Erasmus vom Stillen Winkel“ von Kurt Heynicke durch die Alemannische Bühne Freiburg statt. Am Donnerstag schloss Prof. Dr. Bruno Boesch, der damalige Rektor der Universität Freiburg, mit seinem Vortrag „Zweimal 850 Jahre Alemannisch“ das Programm ab. Dabei wurde er begleitet von Schwarzwälder Musikanten. Als Höhepunkt der 850-Jahres-Feier der Stadt Freiburg war die Alemannische Woche für die beteiligten Redner, Gäste und Muttersprachler aus Frankreich, Österreich, Deutschland und der Schweiz eine gelungene Fortführung der bis 1930 bestehenden „in der Vergangenheit durch politische Wirren gestörten Tradition“, wie es in einem Brief der Veranstalter nach Paris formuliert wurde. Auf der Einladungskarte betonte OB Keidel, „daß diese Veranstaltung die Menschen des gemeinsamen Sprachraumes auf dem Wege zu einem friedlichen Europa einander näherbringt.“ Es war ein gelungenes Vorhaben, die vier Länder zu vereinen, um sich gemeinsam über die alemannische Sprache und Kultur auszutauschen und ebnete den Weg für eine Weiterführung der traditionellen Alemannischen Woche. Dennis Gründel
contexteen[[Fichier:Alemannische Woche 5.png|vignette|The Alemannic Week was part of the program of the 850th anniversary of Freiburg (Foto: LFS)]] The color film was shot in 1970 for the 850th anniversary of the city of Freiburg by Helmut Eckert with a 16mm camera and accompanied by music ands commentary. It is part of his film for the city anniversary. One of the highlights was the "Alemannic Week", which is documented here. The first Alemannic Week took place in 1926 with a "series of lectures on culture and art" and was organized by the association "Badische Heimat e.V." until 1930. One wanted to build on this tradition. The four day event began on Monday June 8th and continued through Thursday June 11th. Originally a costume meeting was planned in Gengenbach in 1970, but it was postponed to the anniversary in Freiburg due to the large international costume meeting (see film: "Großer Umzug"). The then municipal director and dialect poet Karl Kurrus was commissioned to design the program. [[Fichier:Alemannische Woche 2.png|vignette|The film also offers impressions from Freiburg such as the Schlossbergbahn (Foto: LFS)]] The film begins with the advertising poster for the Alemannic Week and then the 'opening'. The film shows the painting of Emperor Joseph II that hangs in the imperial hall of the historic department store. In front of it is an elaborate arrangement with steppe candles and ray chrysanthemums. After the guests of honor and dignitaries have been welcomed, the Alemannic Week will be started by Mayor Dr. Eugen Keidel opens. You can also see the writer Richard Gäng (Scheffel Prize winner 1952) - but neither of them with original sound. Instead, the singing of the Freiburg Children's Choir, which can be seen afterwards, is placed under the entire recording. Overall, the shots are too dark because the rooms could not be sufficiently illuminated by the filmmaker. The film shows impressions from the city as well as information boards with the program for the anniversary week and the Schlossberg and Schauinsland cable cars. The pictures are underlaid with the song: "The Black Forest in Breisgau" by Johann Peter Hebel. The Schauinsland cable car still exists today in its former form, while the Schlossberg cable car was replaced by the Schlossberg cable car. In the next sequence, according to the title, Eckert shows the youth ball in the town hall on June 9, 1970. A six-member pop group is shown on the stage, the address of an unidentified gentleman and Lord Mayor Dr. Keidel and finally dancing couples who are festively dressed. Finally, a flag tower with the logo of the 850th anniversary celebration and various flags can be seen, including the Austrian flag for the twin city Innsbruck (twin city since 1963) and the Italian flag representing the city of Padua (twin city since 1967). The French flag cannot be seen on the material (Besançon has been a twin town since 1959). The red and white flag in the middle stands for Freiburg. The last shot shows Freiburg's banks of the Dreisam in beautiful summer weather. [[Fichier:Alemannische Woche 3.png|vignette|A dance evening with a beat band was offered at the youth ball (Foto: LFS)]] Various program items of the Alemannic Week can not be recognized in the film. On Tuesday, June 9th, 1970, a poetry reading took place in the Kaisersaal under the motto "D Heimetsproch in Wort un Lied" ("The native language in words and songs"). The readings were all in Alemannic. Baden was represented by Hubert Baum, a Freiburg writer (Hebel prize 1970) and Gerhard Jung from Lörrach. Prof. Emile Storck from Guebwiler and the librarian Nathan Katz from Mulhouse came to Alsace. The writers Hermann Schneider-Herold and Albert Bächtold (Hebel prize 1964) from Zurich took part from Switzerland and Natalie Beer and Otto Borger from Austria. At the beginning of the evening it was particularly important for the organizer to read a quote from "The Guide" by Johann Peter Hebel, because he was not only a member of the Baden state parliament in Karlsruhe, but also dealt a lot with the Alemannic language and promoted the familiarity of the dialect his famous work "Alemannic Poems". The evening was accompanied musically with Alemannic songs by the Ensemble Vocal from Colmar. On Wednesday, June 10, 1970, at 8:00 pm, the theater in the Kolpinghaus gave the world premiere of Kurt Heynicke's play "Erasmus vom Stillen Winkel" by the Alemannische Bühne Freiburg. On Thursday, Prof. Dr. Bruno Boesch, the then rector of the University of Freiburg, finished the program with his lecture “Twice 850 Years of Alemannic”. He was accompanied by musicians from the Black Forest. As the highlight of the 850th anniversary of the city of Freiburg, the Alemannic Week was a successful continuation of the "tradition disturbed in the past by political turmoil" that existed until 1930 for the speakers, guests and native speakers from France, Austria, Germany and Switzerland, as it was formulated in a letter from the organizers to Paris. On the invitation card, OB Keidel emphasized "that this event brings the people of the common language area closer together on the way to a peaceful Europe." It was a successful project to unite the four countries in order to exchange ideas about the Alemannic language and culture paved the way for a continuation of the traditional Alemannic week. Dennis Gründel