Difference between revisions of "Bas:Neubau Hauptstraße (LFS03572)"

 
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|Resume_fr=Der Film ''Neubau Hauptstraße'' ist ein stummer Schwarzweißfilm, der vermutlich 1953 im Dezember im Stadtzentrum von Gaggenau, einer Stadt im Westen Baden-Württembergs nahe Baden-Baden und Rastatt, gedreht wurde.  Es handelt sich hierbei um einen Amateurfilm, welcher 2 Minuten und 23 Sekunden dauert und in 15 verschiedene Szenen eingeteilt ist. In diesem Film geht es um die Wiederaufbau- und Reparationsarbeiten in Gaggenau nach dem Zweiten Weltkrieg. Neben mehreren Baustellen und Ruinen zeigt dieser Film auch noch das alltägliche Leben in den Straßen einer deutschen Stadt, die sich langsam von den Kriegszerstörungen erholt.
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|Resume_fr=Der Film ''Neubau Hauptstraße'' ist ein stummer Schwarzweißfilm, der vermutlich 1953 im Dezember im Stadtzentrum von Gaggenau, einer Stadt im Westen Baden-Württembergs nahe Baden-Baden und Rastatt, gedreht wurde<ref>„Stadtplan Gaggenau“, ''Städte-Verlag'', [online], URL: https://www.unser-stadtplan.de/stadtplan/gaggenau/kartenstartpunkt/stadtplan-gaggenau.map, [konsultiert den 17. November 2020].</ref>.  Es handelt sich hierbei um einen Amateurfilm, welcher 2 Minuten und 23 Sekunden dauert und in 15 verschiedene Szenen eingeteilt ist. In diesem Film geht es um die Wiederaufbau- und Reparationsarbeiten in Gaggenau nach dem Zweiten Weltkrieg. Neben mehreren Baustellen und Ruinen zeigt dieser Film auch noch das alltägliche Leben in den Straßen einer deutschen Stadt, die sich langsam von den Kriegszerstörungen erholt.
|Description_fr=In den ersten Sequenzen des Amateurfilms ''Neubau Hauptstraße'' kann man die St. Josef Kirche betrachten, wobei ein Leitergerüst um den oberen Teil des Turms auf mögliche Reparationsarbeiten an dem Gebäude hindeutet. Der Kameramann filmt dabei die Hauptstraße, welche zur Kirche führt. Man sieht sowohl Autos vorbeifahren, als auch Fußgänger auf dem Bürgersteig spazieren. Ein Kind schaut dabei in die Kamera und winkt ihr zu. Auf der anderen Seite der Straße erkennt man ein Gebäude mit der Aufschrift „Feuerwehr“. In der nächsten Sequenz filmt der Kameramann das gleiche Kirchengebäude von nahem. Hierbei erkennt man, dass vor der Kirche ein Spruchband mit der Aufschrift „Fröhliches Weinachten“ hinter einem Tannenbaum hängt. Zusätzlich werden die Ruinen und die Bauarbeiten neben der St. Josef Kirche gezeigt. Die Kirche, genauso wie die Baustelle und die Ruinen, wird in den darauffolgenden Sequenzen aus einem höheren Blickwinkel gefilmt, wobei die Kamera sich einen kurzen Augenblick lang auf den Kran der Baustelle fixiert. Währenddessen kann man einen Radfahrer sowie einen Mann, welcher sein Pferd führt, erkennen. Die nächste Aufnahme zeigt eine Glocke, die mit einem Tannenkranz bestückt ist, und in der Luft hängt. Diese befindet sich unmittelbar in der Nähe einer Baustelle, auf der mehrere Bauarbeiter bei der Arbeit zu sehen sind. Diese Baustelle befindet sich höchstwahrscheinlich nahe einer weihnachtlich-dekorierten Hauptstraße, auf der viel Betrieb ist. Man sieht unter Anderem mehrere Radfahrer, Passanten und geparkte Wagen, wobei ein Bus die Straße entlang auf die Kamera zufährt. Die folgende Sequenz scheint auf einer Baustelle selbst gedreht worden zu sein, wobei man eine Betonmischmaschine betrachten kann. Wahrscheinlich auf der Rückseite eines Baggers sieht man die Aufschrift „F. Grötz KG Bauunternehmen Gaggenau Weserhütte“. Die nächsten Aufnahmen zeigen drei Kinder, die auf einer Straße in Richtung Kamera gehen und dabei mit einem Fahrrad spielen. Diese Straße liegt nahe einer Baustelle und einem Gebäude, welches von einem Gerüst umgeben ist.  Danach werden Sequenzen von Arbeitern gezeigt, die auf der Baustelle neben der St. Josef Kirche arbeiten. Diese Baustelle liegt unmittelbar an einer Straße, die unter einem Gebäude hindurch verläuft. Man kann hierbei Bauarbeiter, sowie Passanten und einen Radfahrer sehen. Linkerhand befindet sich eine Vitrine, die eine Menge Porzellanware zeigt. Ein Kind rennt zu dieser Vitrine und schaut sich die Ware an. In der letzten kurzen Sequenz erkennt man nochmal das Gerüst und den Kran der Baustelle.
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|Description_de=Stadtkirche St. Josef, Gerüste neben der Kirche, Ruinen am Straßenrand, Arbeiter auf einem Holzgerüst, Schwenk über die Hauptstraße. Betonmischer neben Eisenbahngleisen, Häuser mit Holzgerüsten. Arbeiter auf einer Baustelle, tragen Holzbalken, Schwenk über die Baustelle.
|Contexte_et_analyse_fr=Seit Jahrhunderten ist die Gemeinde Gaggenau für ihre Industrie und Produktion bekannt. Die Eröffnung eines Hammerwerkes im Jahre 1683 markiert den Beginn der Industriellen Zukunft der Ortschaft Gaggenau, welche 1772 auch noch eine Glashütte bekam. Mit der Zeit entwickelt sich die Industrie in der Gemeinde und zieht dabei mehr und mehr Arbeitssuchende an, die von dem starken Bedarf an Arbeitskräften in den verschiedenen Werken profitieren. 1886 wird in den Gaggenauer Eisenwerken erstmals ein Automobil hergestellt, was 1894-1895 zur Gründung der Firma ''Bergmanns Industriewerke'' führt. Diese Firma spezialisiert sich auf die Produktion von Motorfahrzeugen und schafft es den ersten marktfähigen Benzin-Kraftwagen herzustellen. Im Jahre 1905 wird aus dieser Kraftfahrzeugbauabteilung die ''Süddeutsche Automobilfabrik GmbH'', welche 1907 von ''Benz & Cie. Rheinische Gasmotorenfabrik'' übernommen wird. Im Jahre 1911 wird diese Automobilfirma offiziell in ''Benz-Werke Gaggenau GmbH'' umbenannt, welche ab 1926, durch die Fusion der Firmen ''Daimler-Motorengesellschaft'' und ''Benz & Cie. Rheinische Gasmotorenfabrik'', der neuen Firma ''Daimler-Benz'' unterliegt. 1922 wird Gaggenau offiziell eine Stadt, da die Einwohnerzahl durch die industrielle Nachfrage an Arbeitskräfte sehr viele Leute anlockte.<br>
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|Description_fr=In den ersten Sequenzen des Amateurfilms ''Neubau Hauptstraße'' kann man die St. Josef Kirche betrachten, wobei ein Leitergerüst um den oberen Teil des Turms auf mögliche Reparationsarbeiten an dem Gebäude hindeutet. Der Kameramann filmt dabei die Hauptstraße, welche zur Kirche führt. Man sieht sowohl Autos vorbeifahren, als auch Fußgänger auf dem Bürgersteig spazieren. Ein Kind schaut dabei in die Kamera und winkt ihr zu. Auf der anderen Seite der Straße erkennt man ein Gebäude mit der Aufschrift „Feuerwehr“. In der nächsten Sequenz filmt der Kameramann das gleiche Kirchengebäude von nahem. Hierbei erkennt man, dass vor der Kirche ein Spruchband mit der Aufschrift „Fröhliches Weinachten“ hinter einem Tannenbaum hängt. Zusätzlich werden die Ruinen und die Bauarbeiten neben der St. Josef Kirche gezeigt. Die Kirche, genauso wie die Baustelle und die Ruinen, wird in den darauffolgenden Sequenzen aus einem höheren Blickwinkel gefilmt, wobei die Kamera sich einen kurzen Augenblick lang auf den Kran der Baustelle fixiert. [[Fichier:Exemple.png|vignette|Bildschirmaufnahme der St. Josef Kirche des Films ''Neubau Hauptstraße'', [00:00:05], „Neubau Hauptstraße“, ''Cinémathèque du Rhin supérieur – Kinemathek Oberrhein'', [online], URL: https://rhinedits.u-strasbg.fr/w/index.php/Bas:Neubau_Hauptstra%C3%9Fe_(LFS03572),  [konsultiert den 29. April 2021].]] [[Fichier:1690279_01.jpeg|vignette|Ein rezentes Foto der St. Josef Kirche von Gaggenau, „Pilgerwanderung auf dem Jakobsweg nach Baden-Baden“, ''Schwarzwald Tourismus GmbH'', [online], URL: https://www.schwarzwald-tourismus.info/stg/event/detail/Gaggenau-Wanderungen-Fuehrungen-Pilgerwanderung-auf-dem-Jakobsweg-nach-Baden-Baden-1690279, [konsultiert den 29. April 2021].]]Währenddessen kann man einen Radfahrer sowie einen Mann, welcher sein Pferd führt, erkennen. Die nächste Aufnahme zeigt eine Glocke, die mit einem Tannenkranz bestückt ist, und in der Luft hängt. Diese befindet sich unmittelbar in der Nähe einer Baustelle, auf der mehrere Bauarbeiter bei der Arbeit zu sehen sind. Diese Baustelle befindet sich höchstwahrscheinlich nahe einer weihnachtlich-dekorierten Hauptstraße, auf der viel Betrieb ist. Man sieht unter Anderem mehrere Radfahrer, Passanten und geparkte Wagen, wobei ein Bus die Straße entlang auf die Kamera zufährt. Die folgende Sequenz scheint auf einer Baustelle selbst gedreht worden zu sein, wobei man eine Betonmischmaschine betrachten kann. Wahrscheinlich auf der Rückseite eines Baggers sieht man die Aufschrift „F. Grötz KG Bauunternehmen Gaggenau Weserhütte“. Die nächsten Aufnahmen zeigen drei Kinder, die auf einer Straße in Richtung Kamera gehen und dabei mit einem Fahrrad spielen. Diese Straße liegt nahe einer Baustelle und einem Gebäude, welches von einem Gerüst umgeben ist.  Danach werden Sequenzen von Arbeitern gezeigt, die auf der Baustelle neben der St. Josef Kirche arbeiten. Diese Baustelle liegt unmittelbar an einer Straße, die unter einem Gebäude hindurch verläuft. Man kann hierbei Bauarbeiter, sowie Passanten und einen Radfahrer sehen. Linkerhand befindet sich eine Vitrine, die eine Menge Porzellanware zeigt. Ein Kind rennt zu dieser Vitrine und schaut sich die Ware an. In der letzten kurzen Sequenz erkennt man nochmal das Gerüst und den Kran der Baustelle.
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|Contexte_et_analyse_fr=Seit Jahrhunderten ist die Gemeinde Gaggenau für ihre Industrie und Produktion bekannt. Die Eröffnung eines Hammerwerkes im Jahre 1683 markiert den Beginn der Industriellen Zukunft der Ortschaft Gaggenau, welche 1772 auch noch eine Glashütte bekam. Mit der Zeit entwickelt sich die Industrie in der Gemeinde und zieht dabei mehr und mehr Arbeitssuchende an, die von dem starken Bedarf an Arbeitskräften in den verschiedenen Werken profitieren. 1886 wird in den Gaggenauer Eisenwerken erstmals ein Automobil hergestellt, was 1894-1895 zur Gründung der Firma ''Bergmanns Industriewerke'' führt. Diese Firma spezialisiert sich auf die Produktion von Motorfahrzeugen und schafft es den ersten marktfähigen Benzin-Kraftwagen herzustellen. Im Jahre 1905 wird aus dieser Kraftfahrzeugbauabteilung die ''Süddeutsche Automobilfabrik GmbH'', welche 1907 von ''Benz & Cie. Rheinische Gasmotorenfabrik'' übernommen wird. Im Jahre 1911 wird diese Automobilfirma offiziell in ''Benz-Werke Gaggenau GmbH'' umbenannt, welche ab 1926, durch die Fusion der Firmen ''Daimler-Motorengesellschaft'' und ''Benz & Cie. Rheinische Gasmotorenfabrik'', der neuen Firma ''Daimler-Benz'' unterliegt. 1922 wird Gaggenau offiziell eine Stadt, da die Einwohnerzahl durch die industrielle Nachfrage an Arbeitskräfte sehr viele Leute anlockte<ref>„Gaggenau damals und heute – Stadtgeschichte“, ''Stadt Gaggenau'', [online], URL:  https://www.gaggenau.de/stadtgeschichte.4357.htm#:~:text=Gaggenau%2C%20am%20Fu%C3%9Fe%20des%20Murgtals,zu%20einem%20pulsierenden%20Industriezentrum%20entwickelt, [konsultiert den 17. November 2020].</ref>.<br>
 
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Als am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg ausbrach wurde die deutsche Wirtschaft fast ausschließlich auf die Rüstungsindustrie eingestellt. Die Fahrzeugsindustrie durfte fast keine Privatkunden mehr beliefern. Als 1941 die Operation Barbarossa begann, wurde die gesamte Pkw- und Lkw Produktion der Firma Daimler-Benz an das Heer und an kriegswichtige Betriebe ausgeliefert. Auch im Bereich der Forschung und der Entwicklung diktierte der Krieg das Vorgehen der deutschen Firmen. Dies war auch der Fall für das Daimler-Benz Werk in Gaggenau, wo ebenfalls Waffen, Munition, Granaten und Flugzeugteile hergestellt wurden.  Doch auch noch andere Werke der Gemeinde mussten für die deutsche Rüstungsindustrie produzieren, wie beispielsweise die ''Gottfried Lindner A.G.''. Genau jene Werke wurden von den Alliierten als prioritäre Ziele angesehen, welche durch ihre Zerstörung die deutsche Rüstungsgüterproduktion lähmen sollten. Am 10. September 1944 wurde die Stadt ein erstes Mal von 140 amerikanische B-17 Bomber angegriffen. Am 3. Oktober 1944 folgte ein zweiter Angriff, welcher von 139 B-24 Bomber ausgeführt wurde.  Dabei kamen 200 Menschen ums Leben. Beide Fliegerangriffe zerstörten oder beschädigten ebenso 2.123 Gebäude, was zu jener Zeit etwa 70 Prozent der Stadt Gaggenau entsprach.
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Als am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg ausbrach wurde die deutsche Wirtschaft fast ausschließlich auf die Rüstungsindustrie eingestellt. Die Fahrzeugsindustrie durfte fast keine Privatkunden mehr beliefern. Als 1941 die Operation Barbarossa begann, wurde die gesamte Pkw- und Lkw Produktion der Firma Daimler-Benz an das Heer und an kriegswichtige Betriebe ausgeliefert. Auch im Bereich der Forschung und der Entwicklung diktierte der Krieg das Vorgehen der deutschen Firmen. Dies war auch der Fall für das Daimler-Benz Werk in Gaggenau, wo ebenfalls Waffen, Munition, Granaten und Flugzeugteile hergestellt wurden<ref>Christian SCHOLZ, „Unsere Geschichte. Unsere Verantwortung.“, ''Daimler AG'', [online], URL: https://www.daimler.com/magazin/kultur/75-jahre-2-weltkrieg.html, [konsultiert den 17. November 2020].</ref>.  Doch auch noch andere Werke der Gemeinde mussten für die deutsche Rüstungsindustrie produzieren, wie beispielsweise die ''Gottfried Lindner A.G.''. Genau jene Werke wurden von den Alliierten als prioritäre Ziele angesehen, welche durch ihre Zerstörung die deutsche Rüstungsgüterproduktion lähmen sollten. Am 10. September 1944 wurde die Stadt ein erstes Mal von 140 amerikanische B-17 Bomber angegriffen. Am 3. Oktober 1944 folgte ein zweiter Angriff, welcher von 139 B-24 Bomber ausgeführt wurde<ref>„WWII 8thAAF Combat Chronology – July 1944 through december 1944“, ''Eighth Air Force Historical Society'', [online], URL: https://web.archive.org/web/20101018222453/http://8thafhs.org/combat1944b.htm, [konsultiert den 17. November 2020].</ref>.  Dabei kamen 200 Menschen ums Leben. Beide Fliegerangriffe zerstörten oder beschädigten ebenso 2.123 Gebäude, was zu jener Zeit etwa 70 Prozent der Stadt Gaggenau entsprach<ref>„Gaggenau blickt auf seine tragische Geschichte – 200 Tote bei Fliegerangriffen im Zweiten Weltkrieg – Gottesdienste am 10. September“, ''Goodnews 4 Baden – Baden'', [online], URL: https://www.goodnews4.de/nachrichten/rathaus-service/murgtal/item/gaggenau-blickt-auf-seine-tragische-geschichte, [konsultiert den 17. November 2020] und Willi ECHLE, ''Gaggenau in Vergangenheit und Gegenwart'', Gaggenau: Stadtverwaltung Gaggenau, 1968, S. 185.</ref>.[[Fichier:Fliegerangriff_160819_f160193d5b78dd9e1d0f480969900a77.jpeg|vignette|Dieses Foto beurteilt den Ausmaß der Zerstörungen in Gaggenau nach den alliierten Fliegerangriffen von September und Oktober 1944. Im Hintergrund erkennt man ebenfalls die St. Josef Kirche, die ebenfalls beschädigt wurde. „Gaggenau blickt auf seine tragische Geschichte – 200 Tote bei Fliegerangriffen im Zweiten Weltkrieg – Gottesdienste am 10. September“, ''Goodnews 4 Baden – Baden'', [online], URL: https://www.goodnews4.de/nachrichten/rathaus-service/murgtal/item/gaggenau-blickt-auf-seine-tragische-geschichte, [konsultiert den 29. April 2021].]]
 
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Nach diesen Fliegerangriffen und nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, musste Gaggenau wieder auf die Beine kommen. Da ein Großteil der Stadt stark beschädigt oder zerstört war, mussten sehr viele Gebäude wiederaufgebaut oder repariert werden. Der analysierte Film zeigt genau diese Wiederaufbau- und Reparationsarbeiten, die in Gaggenau von 1945 bis 1958 dauerten und, wie die Gemeindeinternetseite es vorgibt, durch die Kommune, die Industrie, den Einzelhandel und Privatpersonen geprägt wurden.  Die dargestellten Sequenzen, die 1953 gedreht wurden, spielen sich in diesem Wiederaufbaukontext ab und zeigen sehr gut, wie diese Arbeiten ausgeführt wurden und, dass acht Jahre nach dem Krieg noch immer nicht alles repariert oder neuerrichtet war. Man merkt auch, dass die St. Josef Kirche ebenfalls beschädigt wurde und Ende 1953 noch immer in Reparatur war. Tatsächlich wurde der Wiederaufbau der Stadt erst mit der Einweihung des neuen Rathauses am 27. September 1958 offiziell als abgeschlossen bezeichnet.  Anhand dieser Sequenzen kann man auch feststellen, wie die Bauarbeiten verliefen und welche Materialien damals verwendet wurden. Man arbeitete sehr viel mit Holz, wahrscheinlich weil andere Materialien fehlten oder weil man dank der naheliegenden Wälder schneller an Holz kam.
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Nach diesen Fliegerangriffen und nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, musste Gaggenau wieder auf die Beine kommen. Da ein Großteil der Stadt stark beschädigt oder zerstört war, mussten sehr viele Gebäude wiederaufgebaut oder repariert werden. Der analysierte Film zeigt genau diese Wiederaufbau- und Reparationsarbeiten, die in Gaggenau von 1945 bis 1958 dauerten und, wie die Gemeindeinternetseite es vorgibt, durch die Kommune, die Industrie, den Einzelhandel und Privatpersonen geprägt wurden<ref>„Gaggenau damals und heute – Stadtgeschichte“, ''Stadt Gaggenau'', [online], URL:  https://www.gaggenau.de/stadtgeschichte.4357.htm#:~:text=Gaggenau%2C%20am%20Fu%C3%9Fe%20des%20Murgtals,zu%20einem%20pulsierenden%20Industriezentrum%20entwickelt, [konsultiert den 17. November 2020].</ref>.  Die dargestellten Sequenzen, die 1953 gedreht wurden, spielen sich in diesem Wiederaufbaukontext ab und zeigen sehr gut, wie diese Arbeiten ausgeführt wurden und, dass acht Jahre nach dem Krieg noch immer nicht alles repariert oder neuerrichtet war. Man merkt auch, dass die St. Josef Kirche ebenfalls beschädigt wurde und Ende 1953 noch immer in Reparatur war. Tatsächlich wurde der Wiederaufbau der Stadt erst mit der Einweihung des neuen Rathauses am 27. September 1958 offiziell als abgeschlossen bezeichnet<ref>„Gaggenau damals und heute – Stadtgeschichte“, ''Stadt Gaggenau'', [online], URL:  https://www.gaggenau.de/stadtgeschichte.4357.htm#:~:text=Gaggenau%2C%20am%20Fu%C3%9Fe%20des%20Murgtals,zu%20einem%20pulsierenden%20Industriezentrum%20entwickelt, [konsultiert den 17. November 2020].</ref>.  Anhand dieser Sequenzen kann man auch feststellen, wie die Bauarbeiten verliefen und welche Materialien damals verwendet wurden. Man arbeitete sehr viel mit Holz, wahrscheinlich weil andere Materialien fehlten oder weil man dank der naheliegenden Wälder schneller an Holz kam.
 
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Der Film unterstreicht noch eine weitere wichtige Gegebenheit. Obwohl die Stadt und ihre Einwohner durch den Krieg sehr gelitten haben und die Menschen nun in einer zerstörten Landschaft leben müssen, geht das Leben weiter. Zwar prägen der Wiederaufbau und die Reparationsarbeiten die Stadt Gaggenau, doch dies hält ihre Bürger nicht davon ab ihr Leben und ihren Alltag weiterzuführen. Man erkennt Leute, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad durch weihnachtlich dekorierte Straßen an den Baustellen spazieren, Kinder spielen auf Straßen neben gerüstumhüllten oder zerstörten Gebäuden, und vor der Kirche steht sogar ein Tannenbaum und ein Spruchband mit der Aufschrift „Fröhliches Weinachten“. Man kann also sagen, dass die Stadt Gaggenau langsam aber sicher wieder auf die Beine kam, was uns diese Sequenzen anschaulich darstellen.
 
Der Film unterstreicht noch eine weitere wichtige Gegebenheit. Obwohl die Stadt und ihre Einwohner durch den Krieg sehr gelitten haben und die Menschen nun in einer zerstörten Landschaft leben müssen, geht das Leben weiter. Zwar prägen der Wiederaufbau und die Reparationsarbeiten die Stadt Gaggenau, doch dies hält ihre Bürger nicht davon ab ihr Leben und ihren Alltag weiterzuführen. Man erkennt Leute, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad durch weihnachtlich dekorierte Straßen an den Baustellen spazieren, Kinder spielen auf Straßen neben gerüstumhüllten oder zerstörten Gebäuden, und vor der Kirche steht sogar ein Tannenbaum und ein Spruchband mit der Aufschrift „Fröhliches Weinachten“. Man kann also sagen, dass die Stadt Gaggenau langsam aber sicher wieder auf die Beine kam, was uns diese Sequenzen anschaulich darstellen.
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|Bibliographie=ECHLE (Willi), ''Gaggenau in Vergangenheit und Gegenwart'', Gaggenau: Stadtverwaltung Gaggenau, 1968.
 
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Latest revision as of 16:12, 21 July 2021


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Abstract


Der Film Neubau Hauptstraße ist ein stummer Schwarzweißfilm, der vermutlich 1953 im Dezember im Stadtzentrum von Gaggenau, einer Stadt im Westen Baden-Württembergs nahe Baden-Baden und Rastatt, gedreht wurde[2]. Es handelt sich hierbei um einen Amateurfilm, welcher 2 Minuten und 23 Sekunden dauert und in 15 verschiedene Szenen eingeteilt ist. In diesem Film geht es um die Wiederaufbau- und Reparationsarbeiten in Gaggenau nach dem Zweiten Weltkrieg. Neben mehreren Baustellen und Ruinen zeigt dieser Film auch noch das alltägliche Leben in den Straßen einer deutschen Stadt, die sich langsam von den Kriegszerstörungen erholt.

Description


In den ersten Sequenzen des Amateurfilms Neubau Hauptstraße kann man die St. Josef Kirche betrachten, wobei ein Leitergerüst um den oberen Teil des Turms auf mögliche Reparationsarbeiten an dem Gebäude hindeutet. Der Kameramann filmt dabei die Hauptstraße, welche zur Kirche führt. Man sieht sowohl Autos vorbeifahren, als auch Fußgänger auf dem Bürgersteig spazieren. Ein Kind schaut dabei in die Kamera und winkt ihr zu. Auf der anderen Seite der Straße erkennt man ein Gebäude mit der Aufschrift „Feuerwehr“. In der nächsten Sequenz filmt der Kameramann das gleiche Kirchengebäude von nahem. Hierbei erkennt man, dass vor der Kirche ein Spruchband mit der Aufschrift „Fröhliches Weinachten“ hinter einem Tannenbaum hängt. Zusätzlich werden die Ruinen und die Bauarbeiten neben der St. Josef Kirche gezeigt. Die Kirche, genauso wie die Baustelle und die Ruinen, wird in den darauffolgenden Sequenzen aus einem höheren Blickwinkel gefilmt, wobei die Kamera sich einen kurzen Augenblick lang auf den Kran der Baustelle fixiert.
Bildschirmaufnahme der St. Josef Kirche des Films Neubau Hauptstraße, [00:00:05], „Neubau Hauptstraße“, Cinémathèque du Rhin supérieur – Kinemathek Oberrhein, [online], URL: https://rhinedits.u-strasbg.fr/w/index.php/Bas:Neubau_Hauptstra%C3%9Fe_(LFS03572), [konsultiert den 29. April 2021].
Ein rezentes Foto der St. Josef Kirche von Gaggenau, „Pilgerwanderung auf dem Jakobsweg nach Baden-Baden“, Schwarzwald Tourismus GmbH, [online], URL: https://www.schwarzwald-tourismus.info/stg/event/detail/Gaggenau-Wanderungen-Fuehrungen-Pilgerwanderung-auf-dem-Jakobsweg-nach-Baden-Baden-1690279, [konsultiert den 29. April 2021].
Währenddessen kann man einen Radfahrer sowie einen Mann, welcher sein Pferd führt, erkennen. Die nächste Aufnahme zeigt eine Glocke, die mit einem Tannenkranz bestückt ist, und in der Luft hängt. Diese befindet sich unmittelbar in der Nähe einer Baustelle, auf der mehrere Bauarbeiter bei der Arbeit zu sehen sind. Diese Baustelle befindet sich höchstwahrscheinlich nahe einer weihnachtlich-dekorierten Hauptstraße, auf der viel Betrieb ist. Man sieht unter Anderem mehrere Radfahrer, Passanten und geparkte Wagen, wobei ein Bus die Straße entlang auf die Kamera zufährt. Die folgende Sequenz scheint auf einer Baustelle selbst gedreht worden zu sein, wobei man eine Betonmischmaschine betrachten kann. Wahrscheinlich auf der Rückseite eines Baggers sieht man die Aufschrift „F. Grötz KG Bauunternehmen Gaggenau Weserhütte“. Die nächsten Aufnahmen zeigen drei Kinder, die auf einer Straße in Richtung Kamera gehen und dabei mit einem Fahrrad spielen. Diese Straße liegt nahe einer Baustelle und einem Gebäude, welches von einem Gerüst umgeben ist. Danach werden Sequenzen von Arbeitern gezeigt, die auf der Baustelle neben der St. Josef Kirche arbeiten. Diese Baustelle liegt unmittelbar an einer Straße, die unter einem Gebäude hindurch verläuft. Man kann hierbei Bauarbeiter, sowie Passanten und einen Radfahrer sehen. Linkerhand befindet sich eine Vitrine, die eine Menge Porzellanware zeigt. Ein Kind rennt zu dieser Vitrine und schaut sich die Ware an. In der letzten kurzen Sequenz erkennt man nochmal das Gerüst und den Kran der Baustelle.

Metadata

Reference / film number :  LFS03572
Date :  1953
Coloration :  Black and white
Sound :  Mute
Running time :  00:02:23
Reel format :  16 mm
Genre :  Amateur movie
Thematics :  Second World War : post-war period

Context and analysis


Seit Jahrhunderten ist die Gemeinde Gaggenau für ihre Industrie und Produktion bekannt. Die Eröffnung eines Hammerwerkes im Jahre 1683 markiert den Beginn der Industriellen Zukunft der Ortschaft Gaggenau, welche 1772 auch noch eine Glashütte bekam. Mit der Zeit entwickelt sich die Industrie in der Gemeinde und zieht dabei mehr und mehr Arbeitssuchende an, die von dem starken Bedarf an Arbeitskräften in den verschiedenen Werken profitieren. 1886 wird in den Gaggenauer Eisenwerken erstmals ein Automobil hergestellt, was 1894-1895 zur Gründung der Firma Bergmanns Industriewerke führt. Diese Firma spezialisiert sich auf die Produktion von Motorfahrzeugen und schafft es den ersten marktfähigen Benzin-Kraftwagen herzustellen. Im Jahre 1905 wird aus dieser Kraftfahrzeugbauabteilung die Süddeutsche Automobilfabrik GmbH, welche 1907 von Benz & Cie. Rheinische Gasmotorenfabrik übernommen wird. Im Jahre 1911 wird diese Automobilfirma offiziell in Benz-Werke Gaggenau GmbH umbenannt, welche ab 1926, durch die Fusion der Firmen Daimler-Motorengesellschaft und Benz & Cie. Rheinische Gasmotorenfabrik, der neuen Firma Daimler-Benz unterliegt. 1922 wird Gaggenau offiziell eine Stadt, da die Einwohnerzahl durch die industrielle Nachfrage an Arbeitskräfte sehr viele Leute anlockte[3].

Als am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg ausbrach wurde die deutsche Wirtschaft fast ausschließlich auf die Rüstungsindustrie eingestellt. Die Fahrzeugsindustrie durfte fast keine Privatkunden mehr beliefern. Als 1941 die Operation Barbarossa begann, wurde die gesamte Pkw- und Lkw Produktion der Firma Daimler-Benz an das Heer und an kriegswichtige Betriebe ausgeliefert. Auch im Bereich der Forschung und der Entwicklung diktierte der Krieg das Vorgehen der deutschen Firmen. Dies war auch der Fall für das Daimler-Benz Werk in Gaggenau, wo ebenfalls Waffen, Munition, Granaten und Flugzeugteile hergestellt wurden[4]. Doch auch noch andere Werke der Gemeinde mussten für die deutsche Rüstungsindustrie produzieren, wie beispielsweise die Gottfried Lindner A.G.. Genau jene Werke wurden von den Alliierten als prioritäre Ziele angesehen, welche durch ihre Zerstörung die deutsche Rüstungsgüterproduktion lähmen sollten. Am 10. September 1944 wurde die Stadt ein erstes Mal von 140 amerikanische B-17 Bomber angegriffen. Am 3. Oktober 1944 folgte ein zweiter Angriff, welcher von 139 B-24 Bomber ausgeführt wurde[5]. Dabei kamen 200 Menschen ums Leben. Beide Fliegerangriffe zerstörten oder beschädigten ebenso 2.123 Gebäude, was zu jener Zeit etwa 70 Prozent der Stadt Gaggenau entsprach[6].
Dieses Foto beurteilt den Ausmaß der Zerstörungen in Gaggenau nach den alliierten Fliegerangriffen von September und Oktober 1944. Im Hintergrund erkennt man ebenfalls die St. Josef Kirche, die ebenfalls beschädigt wurde. „Gaggenau blickt auf seine tragische Geschichte – 200 Tote bei Fliegerangriffen im Zweiten Weltkrieg – Gottesdienste am 10. September“, Goodnews 4 Baden – Baden, [online], URL: https://www.goodnews4.de/nachrichten/rathaus-service/murgtal/item/gaggenau-blickt-auf-seine-tragische-geschichte, [konsultiert den 29. April 2021].



Nach diesen Fliegerangriffen und nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, musste Gaggenau wieder auf die Beine kommen. Da ein Großteil der Stadt stark beschädigt oder zerstört war, mussten sehr viele Gebäude wiederaufgebaut oder repariert werden. Der analysierte Film zeigt genau diese Wiederaufbau- und Reparationsarbeiten, die in Gaggenau von 1945 bis 1958 dauerten und, wie die Gemeindeinternetseite es vorgibt, durch die Kommune, die Industrie, den Einzelhandel und Privatpersonen geprägt wurden[7]. Die dargestellten Sequenzen, die 1953 gedreht wurden, spielen sich in diesem Wiederaufbaukontext ab und zeigen sehr gut, wie diese Arbeiten ausgeführt wurden und, dass acht Jahre nach dem Krieg noch immer nicht alles repariert oder neuerrichtet war. Man merkt auch, dass die St. Josef Kirche ebenfalls beschädigt wurde und Ende 1953 noch immer in Reparatur war. Tatsächlich wurde der Wiederaufbau der Stadt erst mit der Einweihung des neuen Rathauses am 27. September 1958 offiziell als abgeschlossen bezeichnet[8]. Anhand dieser Sequenzen kann man auch feststellen, wie die Bauarbeiten verliefen und welche Materialien damals verwendet wurden. Man arbeitete sehr viel mit Holz, wahrscheinlich weil andere Materialien fehlten oder weil man dank der naheliegenden Wälder schneller an Holz kam.

Der Film unterstreicht noch eine weitere wichtige Gegebenheit. Obwohl die Stadt und ihre Einwohner durch den Krieg sehr gelitten haben und die Menschen nun in einer zerstörten Landschaft leben müssen, geht das Leben weiter. Zwar prägen der Wiederaufbau und die Reparationsarbeiten die Stadt Gaggenau, doch dies hält ihre Bürger nicht davon ab ihr Leben und ihren Alltag weiterzuführen. Man erkennt Leute, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad durch weihnachtlich dekorierte Straßen an den Baustellen spazieren, Kinder spielen auf Straßen neben gerüstumhüllten oder zerstörten Gebäuden, und vor der Kirche steht sogar ein Tannenbaum und ein Spruchband mit der Aufschrift „Fröhliches Weinachten“. Man kann also sagen, dass die Stadt Gaggenau langsam aber sicher wieder auf die Beine kam, was uns diese Sequenzen anschaulich darstellen.

Bibliography


ECHLE (Willi), Gaggenau in Vergangenheit und Gegenwart, Gaggenau: Stadtverwaltung Gaggenau, 1968.


Article written by

Cédric Carvalho, 29 April 2021


  1. This film analysis is still in progress. It may therefore be incomplete and contain errors.
  2. „Stadtplan Gaggenau“, Städte-Verlag, [online], URL: https://www.unser-stadtplan.de/stadtplan/gaggenau/kartenstartpunkt/stadtplan-gaggenau.map, [konsultiert den 17. November 2020].
  3. „Gaggenau damals und heute – Stadtgeschichte“, Stadt Gaggenau, [online], URL: https://www.gaggenau.de/stadtgeschichte.4357.htm#:~:text=Gaggenau%2C%20am%20Fu%C3%9Fe%20des%20Murgtals,zu%20einem%20pulsierenden%20Industriezentrum%20entwickelt, [konsultiert den 17. November 2020].
  4. Christian SCHOLZ, „Unsere Geschichte. Unsere Verantwortung.“, Daimler AG, [online], URL: https://www.daimler.com/magazin/kultur/75-jahre-2-weltkrieg.html, [konsultiert den 17. November 2020].
  5. „WWII 8thAAF Combat Chronology – July 1944 through december 1944“, Eighth Air Force Historical Society, [online], URL: https://web.archive.org/web/20101018222453/http://8thafhs.org/combat1944b.htm, [konsultiert den 17. November 2020].
  6. „Gaggenau blickt auf seine tragische Geschichte – 200 Tote bei Fliegerangriffen im Zweiten Weltkrieg – Gottesdienste am 10. September“, Goodnews 4 Baden – Baden, [online], URL: https://www.goodnews4.de/nachrichten/rathaus-service/murgtal/item/gaggenau-blickt-auf-seine-tragische-geschichte, [konsultiert den 17. November 2020] und Willi ECHLE, Gaggenau in Vergangenheit und Gegenwart, Gaggenau: Stadtverwaltung Gaggenau, 1968, S. 185.
  7. „Gaggenau damals und heute – Stadtgeschichte“, Stadt Gaggenau, [online], URL: https://www.gaggenau.de/stadtgeschichte.4357.htm#:~:text=Gaggenau%2C%20am%20Fu%C3%9Fe%20des%20Murgtals,zu%20einem%20pulsierenden%20Industriezentrum%20entwickelt, [konsultiert den 17. November 2020].
  8. „Gaggenau damals und heute – Stadtgeschichte“, Stadt Gaggenau, [online], URL: https://www.gaggenau.de/stadtgeschichte.4357.htm#:~:text=Gaggenau%2C%20am%20Fu%C3%9Fe%20des%20Murgtals,zu%20einem%20pulsierenden%20Industriezentrum%20entwickelt, [konsultiert den 17. November 2020].