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titreWintersport Feldberg
sous_titre
videoLFS_9235_01_Wintersport
dateDebut1951
dateFin1951
annee1,951
duree0
genreFilm amateur
format_original16 mm
colorationNoir_et_blanc
sonMuet
langue
realisateursBalke, Curt
droitsLandesfilmsammlung Baden-Württemberg
lieuTournage47.86691, 8.01814
fondsBalke
pieces_jointes
evenements_filmes_ou_en_lien
personnages_identifies
lieux_ou_monumentsFeldberg
etatNon-Non
institution_dorigineHaus des Dokumentarfilms
thematiqueWinter sport Outdoor activities
idSupportLFS 9325 1
timecode97
apercu
Wintersport_9325_d(3).png
resumefr
resumedeWintersport auf dem Feldberg und touristische Attraktionen entlang der Strasse
resumeenWinter sports on the Feldberg and touristic attractions along the road.
descriptionfr
descriptiondeTitel: Weihnachten 1951 / verschneiter Vorgarten; Fahrtaufnahme; Frau steigt aus Auto; Pfarrkirche 'Maria Himmelfahrt' in Hinterzarten; Mann vor Haus, vermutlich in Hinterzarten; Junge und Mädchen spielen mit Modelleisenbahn; Fahrtaufnahme (durch den Schwarzwald), Mann und Frau steigen aus Auto, Schwenk über Schwarzwaldlandschaft; Wintersport: Langlauf, Schild 'Gasthof zum Grünen Baum', Hinweisschild 'Zweiglashütten'; Autos auf Straße mit Schnee; Gäste in Berghütte, Skifahrer, Verladen der Skier auf Auto; Kinder mit Faschingskostümen, Blaskapelle; Skispringen in Hinterzarten.//
descriptionenTitle: Christmas 1951 / snowy front yard; Driving record; Woman gets out of car; Parish church 'Maria Himmelfahrt' in Hinterzarten; Man in front of the house, probably in Hinterzarten; Boy and girl play with model railway; Driving picture (through the Black Forest), man and woman get out of car, pan over Black Forest landscape; Winter sports: cross-country skiing, sign 'Gasthof zum Grünen Baum', sign 'Zweiglashütten'; Cars on street with snow; Guests in mountain hut, skiers, loading skis on car; Children with carnival costumes, brass band; Ski jumping in Hinterzarten.//
contextefr
contextedeDer Film beginnt mit einer Gartenaufnahme, die eisüberzogene Pflanzen, Bäume und ein Schild mit der Aufschrift „Weihnachten 1951“ zeigt. Mit ihrem Opel Olympia Caprio fahren die Balkes von Freiburg aus auf der B 31 durch das Dreisamtal nach Himmelreich. Aus dem fahrenden Auto heraus wird links das Gasthaus ‚Himmelreich‘ gefilmt, ein typischer Schwarzwaldhof, der bis heute existiert. Rechts ist eine Kapelle zu erkennen, die später wegen der Verbreitung der Bundesstraße zurückgebaut und links neben dem Gasthaus neu errichtet wurde. Hinter dem Gasthof befindet sich der Bahnhof Himmelreich, an dem sich tal- und bergwärts fahrende Züge der Höllenbahn begegnen. [[Fichier:Ravennnaviadukt 2 Foto Carolin Ponick.JPG|vignette|Das Ravenna-Viadukt wird bis heute von der Eisenbahn genutzt (Foto Carolin Ponick)]] Von Himmelreich aus führt die B 31 direkt ins Höllental, das wegen dem ‚Hirschsprung‘ an seiner engsten Stelle bekannt ist. Ein markantes Bauwerk ist das Viadukt über der Ravenna-Schlucht. Zu Kriegsende gesprengt von deutschen Truppen, wurde das 27 Meter hohe Ravenna-Viadukt nach dem Zweiten Weltkrieg unter der französischen Besatzung wieder aufgebaut. Die Strecke der Höllentalbahn, die über das Viadukt führt, ist die steilste Bahnstrecke in Deutschland. Sie wurde 1887 eingeweiht. Die Straße führt weiter um den Kreuzfelsen nach Hinterzarten. Der dortige Bahnhof ist Ausgangspunkt für einen Spaziergang durch den Ort, bei dem die Pfarrkirche ‚Maria Himmelfahrt‘ aufgenommen wird. Curt Balke wird vor dem Bruggerhaus gefilmt, das 1627 als Pfarrhof gebaut wurde. Es folgt eine kurze Sequenz mit einer Märklin-Modelleisenbahnanlage Größe H0, die vermutlich der Enkel zu Weihnachten 1951 geschenkt bekommen hatte. Dokumentiert ist ein weiterer Ausflug nach Breitnau, das unweit von Hinterzarten liegt. Frau Balke steht vor dem dortigen Gasthaus Löwen. Von dort werden der Wirbstein (Bergname) und der Abrahamenhof (rechts) und Konradenhof (links) mit Blick in Richtung Hinterzarten gefilmt. Bei diesem Winterausflug gab es noch keine geschlossene Schneedecke. [[Fichier:Bruggerhaus 1 Foto Carolin Ponick.JPG|vignette|Das Bruggerhaus, wie es heute aussieht (Foto: Carolin Ponick)]] Skifahren im Ort Feldberg, Ortsteil Neuglashütten Auf der Fahrt zwischen Titisee und Feldberg-Bärental sind der Seebuck und der Feldberg hinter hohen Schneeborden zu sehen. Anfang 1952 fiel viel Schnee, der nach Angaben der dortigen Wetterstation bis zu drei Metern hoch lag. In Feldberg-Neuglashütten fährt Curt Balke auf Skiern am Gasthaus „Grüner Baum“ vorbei, das es bis heute gibt. Es folgt ein Schwenk auf Neuglashütten. Hinweisschilder machen eine eindeutige geografische Orientierung möglich. In den anschließenden Szenen wird Familie Balke beim Skifahren gezeigt. Es folgt die Aufnahme einer Einkehr zu Kaffee und Kuchen in einer Gaststätte, vermutlich im Gasthof ‚Grüner Baum‘. Die darauffolgende Szene, die Frau Balke mit Skiern zeigt, entstand am Straßenrand der B 500 bei Neuglashütten. Herr Balke befestigt die Skier auf dem Autodach. Das Kfz-Kennzeichen ‚FB-03-4834‘ weist auf die französische Besatzungszone hin, ‚FB‘ steht damals für den Ländercode ‚SüdBaden‘. [[Fichier:Schanze Hinterzarten Foto Carolin Ponick.JPG|vignette|Die Schanze in Hinterzarten wird nicht mehr genutzt und wächst langsam zu (Foto: Carolin Ponick)]] Skispringen in Hinterzarten Im letzten Filmabschnitt werden kostümierte Kinder gezeigt sowie Musiker einer Musikkapelle bei einer Skisprungveranstaltung. Das Skispringen fand auf der Kirchwaldschanze, einer Jugendsprungschanze im Kirchwald von Hinterzarten statt. Diese Schanze wurde 1923 erbaut und diente als Trainingsschanze für den Springernachwuchs. Es war dort möglich, 15 bis 30 Meter weit zu springen. Sie wurde 1973 aufgegeben und der Standort wächst immer mehr zu. Skisprungveranstaltungen waren große Ereignisse, die früher viele Zuschauer anzogen. Die neue, moderne Jugendschanze befindet sich neben der großen Adlersprungschanze, auf der bekannte Skispringen stattfinden. Skifahren Der erste Skitourist auf dem Feldberg war der französische Konsulatssekretär Dr. R. Pilet im Jahr 1889. Er konnte viele Einheimische für das Skifahren begeistern. Bis in die 1950er Jahre hatten die Skifahrer lediglich einfache Skier aus Holz, die sie für Abfahrt und Langlauf nutzten. Spezielle Ausrüstungen, wie Helme oder wasserabweisende Kleidung, gab es noch nicht. Als Freizeitbeschäftigung fuhren überwiegend begüterte Menschen Ski oder die Bretter wurden beruflich als Fortbewegungsmittel genutzt von Briefträgern, Hebammen und Förstern. Früher kamen im Winter in Hinterzarten viele Schüler auf Skiern zur Schule, und es gab dort auch Skischulen. Der Vater des berühmten Skispringers Georg Thoma war der erste staatlich geprüfte Skilehrer vor dem Zweiten Weltkrieg. Er gab den Gästen des ‚Hotel Adler‘ in Hinterzarten Skiunterricht; sogar Einzelunterricht war möglich. 1951 wurde auf dem Feldberg eine Schwebeseilbahn gebaut. In einer Stunde konnten 240 Personen befördert werden. Anfang der 1970er bis Ende der 1980er Jahre wollte fast jede Gemeinde einen Skilift in ihrem Ort haben. Diese wurden in St. Märgen, Titisee oder Neustadt auch gebaut. Aufgrund des Klimawandels werden die Winter immer wärmer und somit die Schneemengen geringer. Nach zehn Jahren wurden die Lifte abgebaut, da die Schneegrenze sich nach oben verlagert hat, weshalb die Lifte unrentabel wurden. Heute gibt es im Feldberggebiet 38 Skilifte und 63 Pistenkilometer und für die Pisten werden Schneekanonen eingesetzt. Skisport ist nur noch in den Hochlagen möglich. Carolin Ponick
contexteenThe film begins with a garden shot that shows ice-covered plants, trees and a sign that reads "Christmas 1951". With their Opel Olympia Caprio, the Balkes drive from Freiburg on the B 31 through the Dreisamtal to Himmelreich. The 'Himmelreich' inn is filmed on the left of the moving car, a typical Black Forest courtyard that still exists today. A chapel can be seen on the right, which was later dismantled due to the spread of the main road and rebuilt to the left of the inn. Behind the inn is the Himmelreich train station, where trains going up and down the Höllenbahn meet. [[Fichier:Ravennnaviadukt 2 Foto Carolin Ponick.JPG|vignette|Das Ravenna-Viadukt wird bis heute von der Eisenbahn genutzt (Foto Carolin Ponick)]] From Himmelreich, the B 31 leads directly to Höllental, which is known for its 'Hirschsprung' at its narrowest point. The viaduct over the Ravenna Gorge is a striking building. Blown up by German troops at the end of the war, the 27-meter-high Ravenna Viaduct was rebuilt under the French occupation after the Second World War. The route of the Höllentalbahn, which leads over the viaduct, is the steepest railway in Germany. It was inaugurated in 1887. The road continues around the Kreuzfelsen to Hinterzarten. The local train station is the starting point for a walk through the town, where the parish church of the Assumption of Mary is recorded. Curt Balke is filmed in front of the Bruggerhaus, which was built in 1627 as a rectory. The following is a short sequence with a Märklin model train layout size H0, which the grandson probably received for Christmas in 1951. Another trip to Breitnau, which is not far from Hinterzarten, is documented. Ms. Balke stands in front of the Löwen inn. From there, the Wirbstein (mountain name) and the Abrahamenhof (right) and Konradenhof (left) are filmed with a view towards Hinterzarten. There was no closed snow cover on this winter excursion. [[Fichier:Wintersport Gasthaus Loewen Breitnau Foto Carolin Ponick (2).jpg|vignette|The view from the restaurant Löwen in Breitnau doesn't changed till today (Foto: Carolin Ponick)]] Skiing in Feldberg, Neuglashütten On the journey between Titisee and Feldberg-Bärental, the Seebuck and the Feldberg can be seen behind high snowboards. At the beginning of 1952 a lot of snow fell, which according to the weather station there was up to three meters high. In Feldberg-Neuglashütten, Curt Balke skis past the “Grüner Baum” inn, which still exists today. A pan on Neuglashütten follows. Information signs enable a clear geographical orientation. In the subsequent scenes, the Balke family is shown skiing. This is followed by a stop for coffee and cake in a restaurant, probably in the 'Grüner Baum' inn. The following scene, which Ms. Balke shows on skis, was created on the roadside of the B 500 near Neuglashütten. Mr. Balke attached the skis to the car roof. The license plate 'FB-03-4834' indicates the French zone of occupation, 'FB' stood for the country code 'SüdBaden' at the time. [[Fichier:Schanze Hinterzarten Foto Carolin Ponick.JPG|vignette|Die Schanze in Hinterzarten wird nicht mehr genutzt und wächst langsam zu (Foto: Carolin Ponick)]] Ski jumping in Hinterzarten In the last section of the film costumed children are shown as well as musicians from a music band at a ski jumping event. Ski jumping took place on the Kirchwaldschanze, a youth ski jump in the Kirchwald von Hinterzarten. This hill was built in 1923 and served as a training hill for young jumpers. It was possible to jump 15 to 30 meters there. It was abandoned in 1973 and the natur takes back the space. Ski jumping events were big events that used to attract many spectators. The new, modern youth ski jump is located next to the large Eagle Jump, on which well-known ski jumping takes place. Skiing The first ski tourist on the Feldberg was the French consulate secretary, Dr. R. Pilet in 1889. He was able to inspire many locals to ski. Until the 1950s, skiers only had simple wooden skis that they used for downhill and cross-country skiing. There were no special equipment such as helmets or water-repellent clothing. As a leisure activity, mostly wealthy people went skiing or the boards were used professionally as a means of transportation by postmen, midwives and foresters. In the past, many pupils came to school on skis in Hinterzarten, and there were also ski schools there. The father of the famous ski jumper Georg Thoma was the first certified ski instructor before the Second World War. He gave ski lessons to the guests of the 'Hotel Adler' in Hinterzarten; even private lessons were possible. In 1951 a suspension cable car was built on the Feldberg. 240 people could be transported in one hour. From the early 1970s to the late 1980s, almost every municipality wanted a ski lift in their place. These were also built in St. Märgen, Titisee or Neustadt. Due to climate change, the winters are getting warmer and the amount of snow is smaller. The lifts were dismantled after ten years because the snow line had shifted upwards, which made the lifts unprofitable. Today there are 38 ski lifts and 63 kilometers of slopes in the Feldberg area and snow cannons are used for the slopes. Skiing is only possible in the high areas. Carolin Ponick