Difference between revisions of "Besuch Staatsrat Spaniol (LFS 00462 2)"

 
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[Fichier:Spaniol 1.png|vignette|The small animal breeders from Bruchsal were considered exemplary (Foto: LFS)]
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Der einminütige stumme Film, im 16mm-Format in schwarz-weiß gedreht, zeigt den Besuch von Staatsrat Spaniol bei den Bruchsaler Kleintierzüchtern am 28. Februar 1940, wie eine Schrifttafel verrät. Er besichtigt die dortige ‚Musterfarm‘ im Anschluss an einen Auftritt bei einer Großkundgebung, den er als einer von Goebbels berufenen Reichsredner hatte. Da die Bruchsaler Kleintierzuchtanlage als vorbildlich gilt, kann sein Besuch nicht überraschen. Es ist denkbar, dass er bei kommenden Veranstaltungen über dieses Beispiel sprechen will. In Uniform betrachtet er am Anfang das große Eingangsschild zum ‚Kleintierzuchtverein Bruchsal‘ mit den Abbildungen von zwei Kaninchen und einem Hahn. Im Hintergrund erkennt man karge Felder und einen Teil der Vereinsstallungen. Dann steht Spaniol zusammen vermutlich mit dem Vereinsvorsitzenden Robert Botterer und einem Züchter vor den einfach gebauten Kaninchenställen aus Holz. Spaniol wirkt sehr interessiert, insbesondere als der Züchter eines der Kaninchen aus dem Stall holt und von ihm begutachten lässt. Spaniol streichelt das Kaninchen ausgiebig und untersucht dessen dichtes weißes Fell. Kaninchenwolle wurde damals in der Kleidungsherstellung verwendet. Die drei Männer reden miteinander – Spaniol wird in Großaufnahme gezeigt. Hinter den Männern erkennt man das ‚Gartenland‘, das von jedem der Kaninchenzüchter des Bruchsaler Vereins bewirtschaftet wird. Der Besuch Spaniols geht rasch zu Ende, über die Felder geht er zurück zum Wagen mit Fahrer.
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[[Fichier:Spaniol 3.png|vignette|Alois Spaniol war ein wichtiger NSDAP-Redner (Foto: LFS)]]
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Werdegang Alois Spaniol
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Alois Spaniol trat der NSDAP am 1. Mai 1931 bei. Ein Jahr später wurde er NSDAP-Kreisleiter von Saarlouis-Merzig im Saargebiet, das seit 1920 von den Franzosen besetzt war. Im Juli 1933 folgte die Ernennung zum Landesleiter der neuen NSDAP im Saargebiet. Diesen Posten hatte er bis März 1935 inne, als das Saargebiet wieder an das Deutsche Reich angeschlossen wurde. Spaniol wurde vielfach für nationalsozialistische Propagandazwecke eingesetzt, unter anderem mit der Leitung der ‚Deutschen Front‘. Diese sollte als Massenbewegung die unterschiedlichen nationalen Parteien vereinigen, die 1935 nach dem Anschluss in der saarländischen NSDAP aufgingen. Außerdem gab er NS-Propagandaschriften wie die ‚Deutsche Front‘ und die ‚Saarfront‘ heraus. 1935 nahm Spaniol das Amt des Bürgermeisters von Andernach an, was er offiziell zehn Jahre innehatte. Spaniol wurde als guter Redner ab 1936 von Propagandaminister Joseph Goebbels als sogenannter Reichsredner eingesetzt. Im Verlauf des Zweiten Weltkriegs war Spaniol im Militärdienst der Wehrmacht tätig und war weiter zu Propagandazwecken, etwa auf verschiedenen Kriegsschauplätzen, aktiv.
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[[Fichier:Spaniol 2.png|vignette|Spaniol während seiner Inspektion in Bruchsal (Foto: LFS)]]
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Kleintierzucht als Ernährungssicherung
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Die Kleintierzucht und insbesondere die deutsche Kaninchenzucht hatte seit der nationalsozialistischen Machtübernahme großen Aufschwung erfahren. Mit einer neuen Zielsetzung und der Schaffung allgemeingültiger Grundlagen bei Zucht und Haltung der Tiere wuchsen diese zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor. Im ‚Schwäbischen Kleintier-Züchter‘, einem wöchentlich erscheinenden Mitteilungsblatt, erschien am 24. November 1938 auf dem Titelblatt ein Beitrag mit der Überschrift „Partei fördert Kleintierzucht“. Darin wird die Kleintierzucht im Kreis Bruchsal als eine der bedeutendsten wirtschaftlichen Grundlagen des Kreises bezeichnet. 1936 hatte dort der Aufbau einer Kleintierzuchtfarm begonnen. Aus einer ehemaligen Schutthalde entstand eine saubere, vorbildliche Anlage, in der die dortigen Kleintierzüchter ihre Ställe besaßen und auch einen Anteil an Gartenland bewirtschafteten. Bruchsal habe laut dem Beitrag mit diesem Standort eine wahre Musterfarm, eine „Stätte vorbildlicher Zucht und Ordnung“ geschaffen, die seit ihrem Beginn von hohem wirtschaftlichen Nutzen sei und die zudem Werte vermittelte, die nur entstünden, wenn die Kleintierzucht wirtschaftlich rational und einheitlich betrieben werde. Die Bruchsaler Anlage zeige, dass bei gutem Willen auch unter schlechtesten Voraussetzungen ein Stück Arbeit für die „Brotfreiheit“ des Volkes geleistet werden könne. Dies sei nur möglich gewesen mit der großzügigen Unterstützung und Förderung der NSDAP und der Bruchsaler Stadtverwaltung.
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Dies wird insbesondere mit dem Aufbau der Kleintierzucht nach den Richtlinien des sogenannten Vierjahresplans begründet. Am 18. Oktober 1936 hatte Adolf Hitler mit der Verordnung zur Durchführung des Vierjahresplans die Generalvollmacht an Hermann Göring übertragen, alle wirtschaftlichen Maßnahmen zu lenken, die für die Erreichung der Kriegsfähigkeit notwendig seien. Oberstes Ziel war die Autarkie und Kriegsfähigkeit des Deutschen Reiches, darunter die Sicherung der „Ernährungsfreiheit“. Denn „[d]er Soldat, der das Brot des Feindes essen muss“, habe die Schlacht bereits vor deren Beginn verloren. Niemand habe dies schlimmer erfahren als das Deutsche Volk. Die Kleintierzucht trage zur Ernährungssicherung des Volkes bei und eröffne einen neuen Abschnitt der Arbeit auf ernährungspolitischem Gebiet im Bruchsaler Kreis. Aus diesem Grund sei die Kleintierzucht in allen Gemeinden straff zu organisieren und voranzutreiben. Der Besuch Spaniols und das Filmdokument unterstreichen die Bedeutung der Kleintierzucht für diese größeren politischen Ziele.
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Elaine Kohler
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|Contexte_et_analyse_en=[[Fichier:Spaniol 1.png|vignette|The small animal breeders from Bruchsal were considered exemplary (Foto: LFS)]]
  
 
The one-minute silent film, shot in 16mm format in black and white, shows the visit of State Councilor Spaniol to the Bruchsal small animal breeders on February 28, 1940, as a title reveals. He visits the 'model farm' there following an appearance at a large-scale rally that he had as one of Goebbels' appointed imperial speakers. Since the Bruchsal small animal breeding facility is considered exemplary, his visit should come as no surprise. It is conceivable that he will want to speak about this example at upcoming events. At the beginning, in uniform, he looks at the large entrance sign to the 'Bruchsal Small Animal Breeding Association' with images of two rabbits and a rooster. In the background you can see barren fields and some of the club stables. Then Spaniol is probably standing with the club's chairman Robert Botterer and a breeder in front of the simply built wooden rabbit stalls. Spaniol seems very interested, especially when the breeder takes one of the rabbits out of the stable and has it examined by him. Spaniol strokes the rabbit extensively and examines its thick white fur. Rabbit wool was then used in clothing production. The three men talk to each other - Spaniol is shown in close-up. Behind the men you can see the 'garden land' that is cultivated by each of the rabbit breeders of the Bruchsal association. Spaniol's visit comes to an end quickly, he walks across the fields back to the car with the driver.
 
The one-minute silent film, shot in 16mm format in black and white, shows the visit of State Councilor Spaniol to the Bruchsal small animal breeders on February 28, 1940, as a title reveals. He visits the 'model farm' there following an appearance at a large-scale rally that he had as one of Goebbels' appointed imperial speakers. Since the Bruchsal small animal breeding facility is considered exemplary, his visit should come as no surprise. It is conceivable that he will want to speak about this example at upcoming events. At the beginning, in uniform, he looks at the large entrance sign to the 'Bruchsal Small Animal Breeding Association' with images of two rabbits and a rooster. In the background you can see barren fields and some of the club stables. Then Spaniol is probably standing with the club's chairman Robert Botterer and a breeder in front of the simply built wooden rabbit stalls. Spaniol seems very interested, especially when the breeder takes one of the rabbits out of the stable and has it examined by him. Spaniol strokes the rabbit extensively and examines its thick white fur. Rabbit wool was then used in clothing production. The three men talk to each other - Spaniol is shown in close-up. Behind the men you can see the 'garden land' that is cultivated by each of the rabbit breeders of the Bruchsal association. Spaniol's visit comes to an end quickly, he walks across the fields back to the car with the driver.
  
[Fichier:Spaniol 3.png|vignette|Alois Spaniol was an important speaker for the NSDAP party (Foto: LFS)]
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Alois Spaniol's career
 
Alois Spaniol's career
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Alois Spaniol joined the NSDAP on May 1, 1931. A year later he became NSDAP district leader of Saarlouis-Merzig in the Saar area, which had been occupied by the French since 1920. In July 1933 he was appointed regional leader of the new NSDAP in the Saar area. He held this post until March 1935, when the Saar area was re-annexed to the German Reich. Spaniol was often used for National Socialist propaganda purposes, including as head of the 'German Front'. As a mass movement, this was to unite the various national parties that were dissolved in the Saarland NSDAP in 1935 after the 'Anschluss'. He also published Nazi propaganda publications such as the 'Deutsche Front' and the 'Saarfront'. In 1935 Spaniol accepted the office of Mayor of Andernach, which he officially held for ten years. As a good speaker, Spaniol was appointed as a so-called 'Reichs speaker' from 1936 by Propaganda Minister Joseph Goebbels. In the course of the Second World War, Spaniol was active in the Wehrmacht's military service and continued to be active for propaganda purposes, for example in various theaters of war.
 
Alois Spaniol joined the NSDAP on May 1, 1931. A year later he became NSDAP district leader of Saarlouis-Merzig in the Saar area, which had been occupied by the French since 1920. In July 1933 he was appointed regional leader of the new NSDAP in the Saar area. He held this post until March 1935, when the Saar area was re-annexed to the German Reich. Spaniol was often used for National Socialist propaganda purposes, including as head of the 'German Front'. As a mass movement, this was to unite the various national parties that were dissolved in the Saarland NSDAP in 1935 after the 'Anschluss'. He also published Nazi propaganda publications such as the 'Deutsche Front' and the 'Saarfront'. In 1935 Spaniol accepted the office of Mayor of Andernach, which he officially held for ten years. As a good speaker, Spaniol was appointed as a so-called 'Reichs speaker' from 1936 by Propaganda Minister Joseph Goebbels. In the course of the Second World War, Spaniol was active in the Wehrmacht's military service and continued to be active for propaganda purposes, for example in various theaters of war.
  
[Fichier:Spaniol 2.png|vignette|Alois Spaniol during the inspection in Bruchsal (Foto: LFS)]
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[[Fichier:Spaniol 2.png|vignette|Alois Spaniol during the inspection in Bruchsal (Foto: LFS)]]
  
 
Small animal breeding as food security
 
Small animal breeding as food security
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Elaine Kohler
 
Elaine Kohler
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|Bibliographie=KLAUCK, Hans Peter, Alois Spaniol – Ein strammer NSDAP-Funktionär aus Lisdorf. In: Unsere Heimat, Mitteilungsblatt des Landkreises Saarlouis für Kultur und Landschaft, Heft 4/2011: http://www.hpklauck.de/spaniol.pdf (konsultiert 30.11.2020); Kleintierzuchtverein Bruchsal Chronik: https://www.kzv-bruchsal.de/chronik (konsultiert 30.11.2020); PAUL, Gerhard, Die NSDAP des Saargebiets 1920–1935. Saarbrücker Druckerei und Verlag: Saarbrücken 1987; PETZINA, Dietmar, Autarkiepolitik im Dritten Reich. Der nationalsozialistische Vierjahresplan, Deutsche Verlags-Anstalt: Stuttgart 1968; Schwäbischer Kleintier-Züchter (24.11.1938): Partei fördert Kleintierzucht. Wochenblatt für Kaninchen-, Geflügel-, Ziegen-, Vogel-, Bienen- und Hunde-Zucht. Amtliches Mitteilungsblatt der Reichsfachgruppe Kaninchenzüchter. Reutlingen, Nr. 47, 10. Jahrgang. In: Generallandesarchiv Karlsruhe. Förderung der Kleintierzucht / 1938-1944, Bestand 344 Nr. 5883); SPANIOL, Alois, SIMON, Gustav, Kampf um die Saar. Bohnenberger: Stuttgart/Berlin 1934.
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Latest revision as of 11:48, 19 February 2021


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Abstract


Visit to the Council of State Spaniol

Metadata

Reference / film number :  LFS 00462 2
Date :  Between and
Coloration :  Black and white
Sound :  Mute
Running time :  00:00:00
Reel format :  16 mm
Genre :  Documentary

Context and analysis


The small animal breeders from Bruchsal were considered exemplary (Foto: LFS)

The one-minute silent film, shot in 16mm format in black and white, shows the visit of State Councilor Spaniol to the Bruchsal small animal breeders on February 28, 1940, as a title reveals. He visits the 'model farm' there following an appearance at a large-scale rally that he had as one of Goebbels' appointed imperial speakers. Since the Bruchsal small animal breeding facility is considered exemplary, his visit should come as no surprise. It is conceivable that he will want to speak about this example at upcoming events. At the beginning, in uniform, he looks at the large entrance sign to the 'Bruchsal Small Animal Breeding Association' with images of two rabbits and a rooster. In the background you can see barren fields and some of the club stables. Then Spaniol is probably standing with the club's chairman Robert Botterer and a breeder in front of the simply built wooden rabbit stalls. Spaniol seems very interested, especially when the breeder takes one of the rabbits out of the stable and has it examined by him. Spaniol strokes the rabbit extensively and examines its thick white fur. Rabbit wool was then used in clothing production. The three men talk to each other - Spaniol is shown in close-up. Behind the men you can see the 'garden land' that is cultivated by each of the rabbit breeders of the Bruchsal association. Spaniol's visit comes to an end quickly, he walks across the fields back to the car with the driver.

Alois Spaniol was an important speaker for the NSDAP party (Foto: LFS)

Alois Spaniol's career

Alois Spaniol joined the NSDAP on May 1, 1931. A year later he became NSDAP district leader of Saarlouis-Merzig in the Saar area, which had been occupied by the French since 1920. In July 1933 he was appointed regional leader of the new NSDAP in the Saar area. He held this post until March 1935, when the Saar area was re-annexed to the German Reich. Spaniol was often used for National Socialist propaganda purposes, including as head of the 'German Front'. As a mass movement, this was to unite the various national parties that were dissolved in the Saarland NSDAP in 1935 after the 'Anschluss'. He also published Nazi propaganda publications such as the 'Deutsche Front' and the 'Saarfront'. In 1935 Spaniol accepted the office of Mayor of Andernach, which he officially held for ten years. As a good speaker, Spaniol was appointed as a so-called 'Reichs speaker' from 1936 by Propaganda Minister Joseph Goebbels. In the course of the Second World War, Spaniol was active in the Wehrmacht's military service and continued to be active for propaganda purposes, for example in various theaters of war.

Alois Spaniol during the inspection in Bruchsal (Foto: LFS)

Small animal breeding as food security

The breeding of small animals and especially the German rabbit breeding had experienced a great upswing since the National Socialist takeover. With a new objective and the creation of general principles for breeding and keeping the animals, they grew into an important economic factor. In the "Swabian Small Animal Breeder", a weekly newsletter, on November 24, 1938, an article with the heading "Party promotes small animal breeding" appeared on the title page. It describes the breeding of small animals in the Bruchsal district as one of the most important economic bases in the district. In 1936 the establishment of a small animal breeding farm had started there. A clean, exemplary facility was created from a former rubble dump, in which the local small animal breeders owned their stables and also managed a share of garden land. According to the article, Bruchsal has created a true model farm with this location, a “place of exemplary breeding and order”, which has been of great economic benefit since its inception and which also conveys values that would only arise if small animal breeding was carried out in an economically rational and uniform manner . The Bruchsal plant shows that with good will, even under the worst conditions, a piece of work can be done for the people's “freedom of bread”. This was only possible with the generous support and support of the NSDAP and the Bruchsal city administration. This is justified in particular with the establishment of small animal breeding according to the guidelines of the so-called four-year plan. On October 18, 1936, with the ordinance for the implementation of the four-year plan, Adolf Hitler gave Hermann Göring the general power to direct all economic measures that were necessary to achieve military capability. The primary goal was the self-sufficiency and war ability of the German Reich, including the safeguarding of 'food freedom'. Because "the soldier who has to eat the bread of the enemy" lost the battle before it began. Nobody experienced this worse than the German people. The breeding of small animals contributes to the food security of the people and opens a new section of the work in the field of nutrition policy in the Bruchsal district. For this reason, small animal breeding should be tightly organized and promoted in all communities. Spaniol's visit and the film document underline the importance of small animal breeding for these larger political goals.

Elaine Kohler

Identified persons


Spaniol, Alios; Botterer, Robert

Places and monuments


Bruchsal

Bibliography


KLAUCK, Hans Peter, Alois Spaniol – Ein strammer NSDAP-Funktionär aus Lisdorf. In: Unsere Heimat, Mitteilungsblatt des Landkreises Saarlouis für Kultur und Landschaft, Heft 4/2011: http://www.hpklauck.de/spaniol.pdf (konsultiert 30.11.2020); Kleintierzuchtverein Bruchsal Chronik: https://www.kzv-bruchsal.de/chronik (konsultiert 30.11.2020); PAUL, Gerhard, Die NSDAP des Saargebiets 1920–1935. Saarbrücker Druckerei und Verlag: Saarbrücken 1987; PETZINA, Dietmar, Autarkiepolitik im Dritten Reich. Der nationalsozialistische Vierjahresplan, Deutsche Verlags-Anstalt: Stuttgart 1968; Schwäbischer Kleintier-Züchter (24.11.1938): Partei fördert Kleintierzucht. Wochenblatt für Kaninchen-, Geflügel-, Ziegen-, Vogel-, Bienen- und Hunde-Zucht. Amtliches Mitteilungsblatt der Reichsfachgruppe Kaninchenzüchter. Reutlingen, Nr. 47, 10. Jahrgang. In: Generallandesarchiv Karlsruhe. Förderung der Kleintierzucht / 1938-1944, Bestand 344 Nr. 5883); SPANIOL, Alois, SIMON, Gustav, Kampf um die Saar. Bohnenberger: Stuttgart/Berlin 1934.



  1. This film analysis is still in progress. It may therefore be incomplete and contain errors.